GDC 2011: »Kopieren ist kein Diebstahl«

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stormgamer
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naja

Beitrag von stormgamer »

well, impliziert aber auch das man dann für gemeinte spiele ONLINE sein muss... (ubisoft lässt grüßen) was wieder dazu fürt das bei reinen singleplayer titeln die raubkopierer mehr von ihrer version haben und damit GEHEN kunden verloren
erwinkarl
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Ja,ja

Beitrag von erwinkarl »

Jo, das sagt Frau Merkel und Herr Guttenberg auch :wink:
BStramke
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Beitrag von BStramke »

Kopieren ist rein rechtlich aber wirklich kein Diebstahl sondern eine Lizenzverletzung, die besagt das die Software nicht auf diese Art vertrieben/verteilt werden darf. Das verletzt weder das Urheberrecht noch den DMCA oder sonst was.

PS: Guttenberg z.b. hat das Urheberrecht verletzt weil er die Textpassagen geändert und als seine ausgegeben hat. Bei "Raubkopierern" wäre mir noch niemand untergekommen der gesagt hat er hätte das Spiel entwickelt...

PPS: Minecraft lässt sich auch Offline spielen.
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Genkis
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Beitrag von Genkis »

virdo hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Jemand der das als Hobby machte und am Ende Erfolg damit hat redet sich natürlich leicht, hängen ja keine Arbeitsplätze dran...
Mojang, das Studio, welches Persson mit dem Geld von den Minecraft-Fans gründete, hat derzeit acht Entwickler in Vollzeit.
Ja jetzt, nach dem Anfangs Hype und Erfolg von Minecraft.



Das Kopieren von Software braucht man nicht verteidigen, es ist Falsch und zurecht ne Straftat.
niemand verteidigt es. die aussage ist eine ganz andere.

anstatt, zu versuchen die software für teures geld kopiersicher zu machen,
sollte man das spiel für die leute so richtig interessant machen, die auch
bereit sind, für spiele geld auszugeben.
lieber sollte man den leuten was richtiges bieten, um ihnen das gefühl zu
geben, dass sie auch was für ihr geld kriegen.


denn wie schon gesagt: nicht jede kopie ist gleichzeitig ein verlorener verkauf. es hat einfach keinen sinn, sich damit zu beschäftigen, die spiele kopiersicher zu machen. denn früher oder später wird das system sowieso wieder geknackt.
Zuletzt geändert von Genkis am 03.03.2011 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
cpt.ahab
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weitblick

Beitrag von cpt.ahab »

diese aussage hat vielleicht negative und positive aspekte als ich mir jetzt ausmalen kann, aber eins ist daraus zu verstehen:
raubkopierer wirst du nicht los, mit einem langlebigen spiel kannst du aber trotzdem viel geld machen.
das hat irgendwo mehr weitblick als ich je in einem interview von einem großen publisherchef gelesen habe!
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Genkis
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Beitrag von Genkis »

große publisher dürfen sowas wahrscheinlich nicht sagen. die leute die in branche investieren tun das wegen dem geld, haben sonst wahrscheinlich nicht viel ahnung von spielen und sowas wie raubkopien verursacht unwohlsein.
also wirbt man mit besonderen tollen kopierschutzsystemen für die sicherheit von software um die investoren zu behalten.

ich gehe mal davon aus, dass die publisher und entwickler sehr wohl wissen, dass sie nicht wirklich was dagegen tun können :)
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crewmate
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.

Beitrag von crewmate »

Bevor irgendwer auch nur ein Wort dazu schreibt:
http://www.escapistmagazine.com/videos/ ... 653-Piracy

Raubkopierer sollte am besten als Konkurrenz gesehen werden.
Torrent hat 24h geöffnet und bietet alle Spiele für (fast) alle Konsolen gratis, ungeschnitten und frei von Schutzsoftware etc an. Nicht das man gegen kostenlos ankommt, die Industrie sollte mit anderen Sachen punkten.

Zb Spiele in Verpackung mit Anleitung. Die meisten Spiele alt wie modern haben beschissene Cover mit reißerischen Posen, knappe Anleitungen in Schwarzweiß in einer 0815 DVD/BR/Modul Schachtel. Wer mehr zahlt kann eine Special/Collectors Edition bekommen in Pappschuber und wenn der Publisher gnädig ist, sogar mit einem Extra wie Artwork, Soundtrack CD oder einem Comic. Crytek kommen jetzt sogar mit zweifelhasften Rucksäcken und anderen Merchkram daher.
Wenn ich bis zu 50€ für ein Pressfrisches Spiel zahle, will ich auch was in die Hand. Ich schaue mir die aufwändigen Verpackungen für diverse CDs wie die Nine Inch Nails oder Kanye West Platten oder DVDs wie Oldboy oder Planet Terror. Das fühlt sich für mich wertig an.
Spiele verpackungen sollten etwas aufwändiger sein, auch die Standard Edition könnte man etwas ausschmücken. Yakuza3 hatte zwar ein häßliches Cover, dafür aber ein schönes Inlay und Alpha Protocol machte fast alles richtig.
Zuletzt geändert von crewmate am 03.03.2011 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Genkis
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Beitrag von Genkis »

zu spät^^ aber ja, video ist nett.

sehr wahr, sehr wahr. kann nur agreeieren! :lol:
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

Allerdings, da kann man kaum widersprechen.
Nanimonai
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Re: Raubkopien

Beitrag von Nanimonai »

Kajetan hat geschrieben:
DerArzt hat geschrieben: Die Raubkopierer als Kunden zu bezeichnen halte ich für vollkommen überzogen.
Es ist aber der richtige Weg. Weil es nichts bringt, einen auf moralische Entrüstung zu machen. Weil Dir das kein Geld bringt, sondern Dich nur unnötig Zeit und Ressourcen kostet.
Die Kehrseite ist aber, dass man sehr stark gefährdet ist baden zu gehen, wenn man auf die Moral des Spielers baut, der ein Spiel kauft, auch wenn es umsonst zu bekommen ist.

Die Idee ist ja an sich nachvollziehbar, aber stell dir das mal in der Realität vor: Mal angenommen, Battlefield 3 wäre ein free to play Titel, den sich jeder runterladen und bei Gefallen bezahlen kann.
Bist du der Auffassung, das dadurch mehr Geld eingenommen würde, als unter den üblichen Umständen (sprich Kopierschutz, DRM, Onlinezwang etc.)?

Da noch kein großer Entwickler dieses Modell versucht hat, können wir nur vermuten, aber es liegt irgendwie nahe, das die Verkaufszahlen niedriger wären.
Jedenfalls, wenn wir uns die kleinen Projekte anschauen.
Wie viel hat Minecraft bisher eingespielt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ich gehe nicht davon aus, dass man damit einen Major Budget Titel finanzieren könnte.
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paulisurfer
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Beitrag von paulisurfer »

Oh man. Das einzige was ich dem Artikel entnehmen kann ist das ein Typ der unfertige Spiele+tausend Patches+DLCs+steigenden Preis gutheißt...mehr nicht!

Aber man kann natürlich auch krampfhaft versuchen etwas daraus zu lesen das man lesen will :roll:
Zuletzt geändert von paulisurfer am 03.03.2011 16:22, insgesamt 3-mal geändert.
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

BStramke hat geschrieben:Kopieren ist rein rechtlich aber wirklich kein Diebstahl sondern eine Lizenzverletzung, die besagt das die Software nicht auf diese Art vertrieben/verteilt werden darf. Das verletzt weder das Urheberrecht noch den DMCA oder sonst was.

PS: Guttenberg z.b. hat das Urheberrecht verletzt weil er die Textpassagen geändert und als seine ausgegeben hat. Bei "Raubkopierern" wäre mir noch niemand untergekommen der gesagt hat er hätte das Spiel entwickelt...

PPS: Minecraft lässt sich auch Offline spielen.
Natürlich ist es kein Diebstahl, aber das ist im Wesentlichen doch auch Wortklauberei. Scheissegal, welchen Namen das Kind hat... irgendwie finde ich das auch ein wenig schwach, dass hier von Entwicklerseite der Vergleich mit einem Auto kommt, ich dachte eigentlich, so etwas lese ich nur im 4players Forum...

Der Vergleich mit Guttenberg ist eigentlich sehr passend, denn er hat ja nicht ausschliesslich Textpassagen geändert, sondern teilweise auch seitenweis 1:1 raubkopiert und für sich verwendet.

Eigentlich sollte diese Thematik jeden Raubkopierer ansprechen und im Grunde genommen müsste auch jeder (großen) Raubkopierer die Taten Guttenbergs in Schutz nehmen. Mit "großen" Raubkopierer meine ich die, die damit Geld verdienen, uploaden und auf den Markt schmeissen, nicht diejenigen, die sich in ihrem Kämmerlein stillschweigend eine Kopie von etwas ziehen.
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tonyvercetty
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Beitrag von tonyvercetty »

Entwickle ein Spiel so, dass es den Käufer länger als eine Woche beschäftigt.
da stimme ich zu, ich lege niemals 60€ hin für ein Spiel wie z.B. Uncharted was mich 6-8 Stunden gut unterhält und dann als Staubfänger endet.

der Rest ist blödsinniger Geschwafel eines Entwicklers, dessen Schnapsidee zufällig bisschen erfolg hatte.
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Nekator
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Re: Kopieren ist kein Diebstahl!

Beitrag von Nekator »

xAvalanchEx hat geschrieben:Entzückend, endlich mal wieder jemand der sein Gehirn benutzt und nicht die Milchmädchenrechnung "Jeder der es kopiert hätte es zu 10000% gekauft, ergo Kopieren = Verlust" propagiert.
Wie wahr... leider sind diese Leute extrem in der Minderheit.
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Genkis
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Beitrag von Genkis »

Nanimonai hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
DerArzt hat geschrieben: Die Raubkopierer als Kunden zu bezeichnen halte ich für vollkommen überzogen.
Es ist aber der richtige Weg. Weil es nichts bringt, einen auf moralische Entrüstung zu machen. Weil Dir das kein Geld bringt, sondern Dich nur unnötig Zeit und Ressourcen kostet.
Die Kehrseite ist aber, dass man sehr stark gefährdet ist baden zu gehen, wenn man auf die Moral des Spielers baut, der ein Spiel kauft, auch wenn es umsonst zu bekommen ist.

Die Idee ist ja an sich nachvollziehbar, aber stell dir das mal in der Realität vor: Mal angenommen, Battlefield 3 wäre ein free to play Titel, den sich jeder runterladen und bei Gefallen bezahlen kann.
Bist du der Auffassung, das dadurch mehr Geld eingenommen würde, als unter den üblichen Umständen (sprich Kopierschutz, DRM, Onlinezwang etc.)?

Da noch kein großer Entwickler dieses Modell versucht hat, können wir nur vermuten, aber es liegt irgendwie nahe, das die Verkaufszahlen niedriger wären.
Jedenfalls, wenn wir uns die kleinen Projekte anschauen.
Wie viel hat Minecraft bisher eingespielt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ich gehe nicht davon aus, dass man damit einen Major Budget Titel finanzieren könnte.
du verhinderst mit drm aber keine kopien.
du sorgst im schlimmsten fall eher noch dafür, dass es
sich manche leute schon allein wegen dem drm nicht
kaufen. das ist doch absurd.

und das fehlender drm mehr leute zum kopieren
anstachelt, kann man so auch nicht einfach sagen.

leute die bereit sind für ein gutes spiel geld zu bezahlen, werden es auch tun.