Activision Blizzard: Rotstift gezückt

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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Arkune hat geschrieben:Ja darfst du aber nur wenn die ~15 Millionen die jedes Jahr CoD kaufen damit aufhöhren!
Eben darum ging es ja - wie Kajetan sagte, es reicht, wenn die nur noch Millionen statt zig Millionen verdienen.
Ebenso wie bei der Rock Band Sache - erst war es das Beste seit geschnitten Brot, man konnte den Leuten quasi alles verkaufen (Oder sagen wir, man es hat versucht, nicht wahr, Tony?).
Und dann waren alle satt und *zack* Studio weg vom Fenster.

Hieße ich Treyarch oder Infinity Ward, würde ich mir langsam Gedanken machen. U.a. weil es jetzt noch ein Studio nur für CoD geben soll und dank Cheats, Hacks und genereller Unfähigkeit, ein technisch! vernünftiges Spiel zu bauen, IW's Ruf schon die ersten Kratzer hat.

Leider fürchte ich auch, dass weder Bulletstorm noch DNF etwas bewegen können. Dafür ist es zu früh.
Solche Spiele müssten kommen, wenn mehr Leute nach Alternativen suchen.
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stupidmaggot
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Beitrag von stupidmaggot »

naja ihr müsst aber auch bedenken dass sich die komplette entwicklungsrichtung (seis grafikengine, spielbalance, usw...) komplett auf cod eingespielt hat.

ich denke nich, dass sie in nächster zeit etwas andres abliefern werden als 1st person shooter. und wenn dieser kein cod ist, wird es ebn n cod klon mit andrem namen, der sich nicht verkauft, weil kein cod draufsteht :O
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Hieße ich Treyarch oder Infinity Ward, würde ich mir langsam Gedanken machen.
Ich würde mir Gedanken machen, wenn ich Activision hiesse. Sich auf lediglich zwei starke Sparten zu verlassen (CoD und Blizzard) ist riskant, wenn man weiß, wie wankelmütig und wechselhaft der Kundengeschmack sein kann. Was dieses Jahr noch hui ist, kann nächstes Jahr schon pfui sein, obwohl das Spiel eigentlich das selbe ist.

EA hat schmerzhaft lernen müssen, wenn populäre Marken wie NfS oder Fifa plötzlich nicht mehr so populär sind, wie sie das mal waren. EA hat dann versucht mit ua. Mirrors Edge und Dead Space neue Marken aufzubauen. Mit ME hat das nicht so geklappt, mit Dead Space umso besser und Bioware hat sich, wie erhofft, mit Mass Effect und Dragon Age als neuer massenkompatibler Goldesel entpuppt.

Activision hat nur CoD und Blizzard. Wenn CoD's Stern also sinkt (was er zwangsläufig tun wird), müsste Blizzard den Rest des Konzerns mittragen. Aber SOVIEL Geld macht Blizzard dann auch wieder nicht. Sprich, Koticks Konzentration auf die derzeit extremst ertragreiche Marke ist auf lange Sicht fatal.

Aber ist ja nicht meine Firma, geschweige denn auch nicht meine Boni. Von daher soll Kotick doch machen, was er will :)
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Joah, ich meinte Trey und IW auch nur, weil die weiter unten stehen.

Sprich, die sollen drüber nachdenken, ob die Entscheidungen ihrer Führungsebene langfristig gut ist. Denn wenn CoD dereinst tankt (und das wird es! Zwangsweise. Hat nichtmal was mit der subjektiven Qualität der einzelnen Spiele zu tun!), dann ist es nicht Kotick, der seinen Hut nimmt und geht.

Was AC/B macht, kann mir auch egal sein. Leider sehen wir ja an anderen, österreichischen Publishern, dass die nicht einfach mit Würde sterben oder schnell und einfach platzen.
Nein, das ist immer so ein elendig langer Prozess des Dahinsiechens und andere mit in den Dreck ziehens. Erbärmlich.
Ein Studio können die schnell schließen, aber selber Verantwortung übernehmen... *pff*
dcc
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Beitrag von dcc »

Die sollen lieber etwas wie Magic Carpet oder Dungeon Keeper fortsetzen.
Etwas was nicht jeder dahin rotzt.
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Jarnus
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Beitrag von Jarnus »

X-Live-X hat geschrieben:
Jarnus hat geschrieben:wenn ne firma kurz vor der pleite steht müssen leute entlassen werden, ok das sieht man ein, aber was da momentan abgeht tut
nurnoch weh!
Ähm nein - es sein denn du redest von dem Kiosk um die Ecke.
vielleicht nicht in amerika oder milliarden umsatz unternehmen, aber wenn der mittelständige handwersbetrieb über längere
zeit nurnoch 30% an aufträgen rein bekommt und massive verluste einfährt müssen halt min. 50% der mitarbeiter gehen!
alles andere wäre 1. ökonomischer schwachsinn und 2. unverantwortlich gegenüber den anderen 50% der mitarbeiter!

natürlich kann man erstmal die insolvenz verschleppen oder das unternhmen in selbige treiben und auf neue investoren hoffen,
aber sinnvoll ist das mMn nur in den wenigsten fällen (JoWood *rofl*)!
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X-Live-X
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Registriert: 25.06.2005 18:28
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Beitrag von X-Live-X »

Jarnus hat geschrieben:
X-Live-X hat geschrieben:
Jarnus hat geschrieben:wenn ne firma kurz vor der pleite steht müssen leute entlassen werden, ok das sieht man ein, aber was da momentan abgeht tut
nurnoch weh!
Ähm nein - es sein denn du redest von dem Kiosk um die Ecke.
vielleicht nicht in amerika oder milliarden umsatz unternehmen, aber wenn der mittelständige handwersbetrieb über längere
zeit nurnoch 30% an aufträgen rein bekommt und massive verluste einfährt müssen halt min. 50% der mitarbeiter gehen!
alles andere wäre 1. ökonomischer schwachsinn und 2. unverantwortlich gegenüber den anderen 50% der mitarbeiter!

natürlich kann man erstmal die insolvenz verschleppen oder das unternhmen in selbige treiben und auf neue investoren hoffen,
aber sinnvoll ist das mMn nur in den wenigsten fällen (JoWood *rofl*)!
Ich glaube irgendwie wir reden aneinander vorbei - ich hab deinen Post so verstanden, dass Unternehmen (ethisch) keine Mitarbeiter entlassen dürfen, wenn sie im gesamten Gewinn einfahren.
Wenn der Geldgeber nunmal kein Projekt (Spiel) für ein Studio (oder Teile davon) plant, wird hier gekürzt und diese Industrie ist nunmal zu 90% Manpower, entsprechend die Kürzung eben an den Mitarbeitern.
Projektgeschäft halt, jeder der in der Branche arbeitet muss sich darüber klar sein, dass sein persönlicher Planungshorizont nunmal sehr eingeschränkt (nächstes Release + erfolgsabhängig länger) ist.