Call of Duty: Black Ops - Gründe für fehlende Innovationen

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lozer
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Beitrag von lozer »

n!cker hat geschrieben:also mich regt so ein kommentar dermaßen auf!!

COD:BO ist weder innovativ, noch setzt es das qualitative Niveau von MW fort, sondern es ist einfach nur SCHLECHTER als MW (1 und 2).

Und das merkt man schon alleine daran, dass ich bei der Xbox als Gast ewig lang keine eigene Klasse machen konnte, die gespeichert wurde, noch dass die Klassen dann im Spiel mit Namen versehen waren, oder die Tatsache, dass jedes Mal wenn man zu zweit spielt, einer von beiden die Steuerung des anderen hat und sie wieder umstellen darf.

Sowas zeigt einfach dass Treyarch absolut unfähige Entwickler sind, die einfach nur versucht haben, möglichst alles aus MW2 á la Copy & Paste zu übernehmen. Leider hat das nun mal so überhaupt nicht gut geklappt.

Und dass sich jetzt einer dieser Idioten auch noch beschwert, dass wir, die Spieler, daran Schuld seien, dass die Innovation in Spielen zurückschreitet, ist einfach nur lächerlich, im Hinblick darauf, dass das Spiel, das er mitentwickelt hat, einen Rückschritt in seiner Gesamtheit vollzogen hat.

Spiele wie Flower, Braid, Flow, Minecraft, Heavy Rain, usw. zeigen ja wohl, dass es in der Spieleindustrie sehr wohl Platz und Akzeptanz, nicht nur durch die Spieler, sondern eben auch durch Kritiker, für innovative und geistreiche Ideen gibt.

Ich werde Treyarch, trotz dieses gradezu aufrüttelnden Kommentars, weiterhin hassen und CoD:BO als den schlechtesten Teil der Serie sehen, nicht weil ich gegen Innovationen oder neue Ideen bin, sondern weil ich gegen schlecht gemachte Fortsetzungen von unbegabten Entwicklern bin.
1. Vergleiche mal die Erfolge von "Innovationslosen" Spielen wie Call of Duty, GTA 4, FIFA 11, Uncharted 2 und Killzone mit den Erfolgen von Flower,Minecraft oder Heavy Rain?

Klar, in der Masse gab es weniger Kritiker aber auf die Verkäufe hochgerechnet war der Anteil bestimmt höher von denen, die mit solchen Spielen nichts anfangen konnten. Insbesondere Heavy Rain wurde ja böse als "Nicht-Spiel" abgestempelt, was für ein Spiel ja eigentlich tödlich ist :-D

Um auf die Innovationslosen Spiele zurück zukommen. Wie du siehst gibt es reichlich davon. Der eine Teil hat halt mehr oder weniger Nachfolger aber im Prinzip ist das was diese Spiele in ihrem Genre auszeichnet schon hundertfach vorher dagewesen.


Natürlich macht Treyarch Fehler so wieder viele andere Entwickler auch aber diese Standardprobleme die viele haben gibt es doch überall. Ich persönlich habe schlimmere Spiele im Regal stehen als Black Ops.

Ich habe natürlich auch so langsam keinen Bock mehr, da CoD seit Teil 4 wirklich haargenau gleich aussieht aber im Grunde genommen liegt es eben an den Kunden. Dieses 3rd Person Actionspiel zu Call of Duty was angekündigt wurde und von Sledgehammer Studios entwickelt werden soll wird sich sicherlich nicht so gut verkaufen wie die Ego-Shooter der Serie. Ganz egal ob die Wertungen international im 110% (haha) Bereich sind oder eben nicht.

Warten wir einfach ab. Ich denke nach der großen Aufruhr um IW und MW2 2009 wollte Activision schnell noch nen neuen Ableger raushauen.

Jetzt ist IW komplett umgestaltet, die Chefs sind by Respawn Entertainment (was bestimmt auch bald einen schönen Shooter rausbringen wird) und das gesamte Genre wird 2011 auf die Probe gestellt. Wird diesmal alles verkackt wars das auch für mich und bestimmt einige andere.

PS: Ich bitte dich doch sehr den Preis für das schlechteste CoD an World At War weiterzugeben: Das hatte nun wirklich ALLES aus CoD 1-3 kopiert, nichmal neue Schauplätze außer Japan und joa... nun ja gibts im WWII nicht viel unterschiedliches zu zeigen aber trotzdem.
johndoe793863
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Beitrag von johndoe793863 »

[Shadow_Man] hat geschrieben:Vor allem wäre es mal wieder schön, wenn ein paar neue Taktik-Shooter erscheinen würden. Das Genre ist doch schon seit Jahren mausetot, da kommt ja gar nichts mehr :cry:

Spiele wie Vietcong, Hidden & Dangerous, Rainbow Six Ravenshield - solche Spiele vermisse ich total.

Genial wäre auch, wenn sich nochmal jemand einer Spielart wie Söldner widmen würde. Die Idee dahinter fand ich damals so brillant, leider war es zu fehlerhaft und der Netcode zu mies. Wenn es aber ein Entwickler schaffen würde, das wirklich ordentlich umzusetzen, hätte man ein richtig geniales Spiel.
@ das stimmt, wäre toll mal wider was in die Richtung spielen zu können. Ich warte z.B auf SWAT 5 habe seit Jahren nichts mehr davon gehört.
carbo
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Beitrag von carbo »

Hehe, auf den letzten Seiten wurde echt alles gesagt.
Was ich aber dennoch witzig finde das selbst solche "Insider" wohl in einer rosa Seifenblase leben mit nem sehr verzerrten Blick nach draußen. Immer wieder nett zu lesen wenn was von Activision und Konsorten kommt.
Kernel32Master
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Beitrag von Kernel32Master »

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Aber World at War fand ich am besten... duck und wech
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Vejieta
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Beitrag von Vejieta »

lozer hat geschrieben:Aber das Beste ist ja, dass man beim Video 1 Sekunde nach Ende von Duty Calls GENAU den selben scheiß in Bulletstorm nochmal sieht.
nur das bulletstorm sich nicht ernst nimmt und alles total überzeichnet dargestellt wird...
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Steed
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Beitrag von Steed »

na klar die Fans sind schuld... haben die was gesoffen oder was ?
Das problem liegt zu 90% an die so genannten Innovationen die nie richtig durchdacht sind bevor sie in ein Spiel eingebaut werden was entweder zu bugs führt oder einfach unnötig ist. Man kann auf alles was neu ist ein Stempel mit Innovation drauf machen dennoch ist es keine, eine Innovation ist etwas was die Spielewelt im dem falle ein großes stück nach vorne bringt z.b war Doom oder Countstrike damals eine Innovation oder Crysis oder Sims oder WoW.
Die meisten Spiele die in letzter zeit raus kommen bieten nix neues und sind nur dafür gedacht den leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen da steckt kein Herzblut mehr drinne. Wenn die entwickel sich auf das geflamme im forum einlassen sind sie selber schuld damals haben sie sich nicht drauf eingelassen und ihr ding so entwickelt wie sie es führ richtig halten und da kammen solche Spiele wie Final Fantasy 7 oder Resident Evil bei raus was heute noch spaß macht zu zocken. Aber es ist immer leichter die schuld bei anderen zu suchen. Sie sollten Spiele vielleicht nicht so schlampig entwickeln und nicht immer die ultimativen versprechungen machen was das spiel alles bietet und die helfte noch nicht mal drinne ist, ich bin mir sicher dan beschweren sich die Leute auch nicht mehr.

Und nein ich finde nicht alle neuen spiele schlechter als die alten aber dennoch kommen in letzter zeit spiele raus wo es einfach nur eine frechheit ist z.b Lost Planet 2, Final Fantasy 13 & online, und der knaller war Agrar Simulator 2011 1% wertung... und das schlimme ist ich könnte noch viel mehr aufzählen...
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Crank LuCKer
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Beitrag von Crank LuCKer »

Da muss ich dem leider recht geben.
Kann die call of duty hysterie nicht austehen,aber insgesamt gesehen,gehts momentan so.
Es wird schon geflamt bevor ien Spiel überhaupt erscheint,10000 Beiträge lang wird nur rumgekotzt,wie beschissen dieses Spiel doch ist.
Bestes Beispiel Final Fantasy 13.
Oh Mann,was wurde da rum geflamt,die einen konnten FF eh nie ausstehen,und freuten sich darüber,das die Fans mit ihnen rumtrollen.
Die FF-Fans waren nicht zufrieden,weils...anders war.
Das ist bisher die einzigste 4players-Wertung die ich zum verrecken einfach nicht akzepiteren will^^
Wen man das Spiel jetzt als typisches FF ansieht,dann würd ichs ja verstehen.
Hätte man FF13 aber einen neuen Namen gegeben,wär die Wertung auch besser geworden,das find ich schade,das Spiel war der Hammer.


Ehm was ich sagen will,das Rumgeheule geht mir auch aufn Sack,keiner ist mehr mit neuen Innovationen zufrieden...
Finalzero2005
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Beitrag von Finalzero2005 »

KOK hat geschrieben:Naja. Was sind denn die letzten großen Innovationen gewesen? Meist hat man doch nur versucht, dem Spieler Altbekanntes als neu zu verkaufen. Das wäre ja aber nicht mal das Problem. Das Problem ist eher, wie das "Neue" in den Spielen eingebunden wird. Es bringt nicht auf Teufel komm raus innovativ zu sein, wenn die Ausführung am Ende letzter Crap ist.

Blizzard hat mit SC2 es doch vorgemacht wie es gut gehen kann. Auf dem ersten Blick ist SC2 ein SC:BW mit hübscherer Grafik. Doch spielen sich alle drei Rassen komplett anders, auch wurde das Gameplay um ein paar neue Mechaniken erweitert, dazu eines der fortschrittlichsten Mod-Tools und ein komplett überarbeitetes Battle.net.

Es sind also eher die kleinen Neuerungen, die ein Produkt abrunden. Viele versuchen aber Neuerungen als das Hauptspiel zu verkaufen. Wäre jetzt auch nicht so tragisch, wenn es wenigsten gut wäre. Es bringt nichts, Schrott rauszubringen und zu hoffen, daß es sich verkauft nur weil es neuer Schrott ist.

Die Spieler haben sicherlich nichts gegen Innovation. Es sind eher die Entwickler, die das einfach nur vergeigen.
Blizzard hats vorgemacht? Seit WoW sind die in der Zeit gefangen, da passiert nix mehr. Und Starcraft 2 ist auch nicht mehr als Starcraft in 3D. Ich meine, man muss sich mal den Sprung von War2 zu 3 ansehen, warum haben die soetwas auch net mit Starcraft 2 gemacht?

Mich persönlich regt es echt auf, dass Fachleute, vorallem hier auf 4Players Shooter wie Halo, Call of Duty oder hasst du nicht gesehen mit traumwertungen überfluten und das NUR wegen der Grafik. Nen anderen Grund gibt es nicht. Käme das Spiel auf der Wii raus hätte es nicht mal ne ansatzweise Note bekommen! Und auf der anderen Seite werden Innovative Spiele wie beispielsweise Mirrors Edge gecancelt (der zweite Teil jetzt) oder mit ner durchschnitts Note bewertet. Ich meine, gehts noch?

Vorallem werden Shooter generell zu hoch bewertet. Ja wegen der Grafik. Die sind super einfach zu programmieren. Das einzige worauf die Entwickler achten müssen ist die Grafik. Und was der Spieler dazu bekommt ist ne 08/15 Kampagne wo man von A nach B läuft und sich von irgendein NPC volllabern lässt und an ner strengen Leine gelassen wird, da die Entwickler glauben, dass der Spieler nen Pfolfosten ist und das Spiel sonst net gebacken bekommt, die dann auch schon nach 6 Stunden, wenn überhaupt, zu ende ist. Und dann gibts da noch den Standart Multiplayer Modus denn ich nicht mehr sehen kann, mit den immer wieder gleichen Klassen. Entwicklungszeit in durschnitt für nen Shooter: 1 Jahr und zu erwartende Wertung: 90%!!!!

Auf der anderen Seite beispielsweise Rollenspiele. Die sind schon ein mega Aufwand. Vorallem die Spielwelt zu machen, Quest zu erstellen, Character Aufbau und was weiß ich zu programieren. Nehmen wir beispielsweise Risen. Es mag zwar nicht viel anders sein wie Gothic aber mal ehrlich habt ihr schonmal ein Rollenspiel gespielt was wie Gothic ist? Ich net und da steckt wirklich Arbeit drin mit der handgemachten Welt, die ganzen NPCs, Dialoge, freie Welt und Erkundungstouren. Klar dass die Grafik da nicht so super aussehen kann, das Spiel ist ja auch um einiges komplexer und hat damit meist auch höhere Ansprüche und ist anfälliger auf Bugs. Entwicklungszeit im Durchschnitt: 2-3 Jahre.
Und zu erwartende Bewertung (siehe Risen): 70-80%

Also etwas läuft bei den gut gemeinten "Fachtestern" gravierend schief, berücksichtigen die überhaupt den Aufwand den so ein, beispielsweises Rollenspiel mit sich bringt und den viel größeren Umfang den man da bekommt? Warscheinlich net, die geilen sich liebe an der Killzone Grafik auf und sagen boh ist das geil... Wenn ich mir da Gametrailers ansehe.
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ruffygx
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Beitrag von ruffygx »

-CloneShift- hat geschrieben:
bouncer19 hat geschrieben:der mann hat docch recht, n ur nichts neues machen dann ist man sicher.

Enslaved oder Vanguish oder Bayoneta alles gue Spiele aber verkaufen sich nicht so toll.
Psychonauts von 2005-06 ist auch in den Regalen wie ein Schleimiger Stein liegengeblieben :(
Aaah, da könnte ich mich heute noch drüber aufregen! Ein dermaßen GEILES Spiel, aber keiner kauft es. Ein weiteres Beispiel wäre Paraworld; Bewertungen knapp an der 90, aber das Setting mit den Dinosauriern war den meisten Spielern zu abgedreht :(

PCGames hat zu dem Thema mal einen Artikel geschrieben der echt lesenswert war, ich kann ihn auf der Website aber grade nicht finden^^
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Landungsbrücken
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Beitrag von Landungsbrücken »

ich muss unweigerlich an Other M denken
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ruffygx
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Beitrag von ruffygx »

Landungsbrücken hat geschrieben:ich muss unweigerlich an Other M denken
Stimmt, wenn man sich da den Test und viele der Reaktionen hier im Forum angeschaut hat (übrigens vor Prime 1 genauso), war die Reaktion in etwa so:

"Was, das Spiel ist nicht wie Prime ??????? :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: Den Rotz kauf ich mir doch im Leben nicht. FU NINTENDO :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: :Spuckrechts: "
^^
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superboss
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Beitrag von superboss »

na da hat er aber einen schönen populistischen Spruch rausgehauen..

Und jetzt zählt jeder hier sein zu schlecht bewertetes Lieblingsspiel und ein paar kreative Flops auf, und jetzt ist die Welt wieder in "Ordnung"...

weil wenn du schuld dann der schuld dann die schuld und jetzt fühl ich mich besser. :wink:

Gott sei Dank ist das Videospiel Universum noch ein bisschen komplexer, was Game-Inhalte und "kreativität", Gameplay, Design, Atmosphäre und eben Komplexität betrifft, als diese Diskussionen hier vermuten lassen könnten.....
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Arkatrex
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Beitrag von Arkatrex »

Klemmer hat geschrieben:"Mehr und mehr Spieler scheinen zu vergessen, worum es in der Spieleindustrie überhaupt geht."

Genial :lol: - Die Publisher sind natürlich alles rosa Zauberelfen,die uns Spielern nur etwas gutes tun wollen.Natürlich :roll:


Es geht um Geld.Um nichts anderes.Sonst kann ich mir auch nicht erklären,warum quasi jährlich ein neues Call Of Duty erscheint. Die Spielmechanik ist simpel,da lässt sich auch nicht viel dran verändern. Innovationen sind da sowieso schwierig.

Aber jährlich ein und das selbe Spiel serviert zu bekommen,ermüdet mich einfach.Black Ops habe ich links liegen gelassen, denn der Mehrspieler (auch wenn der trotzdem furchtbar ist), ist mit MW2 nahezu identisch und sinnlos 200 Menschen die Minute umnieten reizt mich jetzt nicht wirklich.

Bei Shootern gibt es nunmal nicht viele Innovationen die eingebracht werden können. In meinen Augen gibt es nur eine Richtung,die (erneut) eingeschlagen werden könnte und das ist mehr Realismus/Taktik und vor allem "langsames Gameplay"! - "Langsam ist präzise und präzise ist schnell".
Stattdessen werden die Spiele aber immer schneller und schneller - die 30 Schuss aus meinem AR-15 rotz ich innerhalb 3 Sekunden fast ohne recoil raus - selbstverständlich kann ich auch 800 Schuss tragen. Auch das Messer ist natürlich die absolute Vernichtungswaffe und ist auf 5m durch Schutzwessten jeder Klasse in höchstem Grade tödlich :roll: . Ein Schuss aus einer 5,56er kitzelt dagegen natürlich nur!

Also:
Wo bleiben die Spiele, in denen ich verzweifelt mein letztes Magazin einlege und die Kugeln runterzähle,die ich im Semi-Feuer verteile?
Wo bleiben die Spiele, in denen ich endlich mal auch meine Sidearm benutzen kann?

Nein stattdessen muss ich nur über eine Waffe von zahlreichen laufen (in beispielsweise CoD fallen die Kameraden ja wie die Fliegen) und habe wieder neue 5k Schuss. Wieso bei CoD die Gegner immer in Massen auf einen zustürmen ist mir auch fraglich. Wenn ich den Namen "Modern Warfare" lese,dann kann ich doch zumindest ein wenig moderne Kriegsführung erwarten. Welche Einheit würde heute über einen offenen Parkplatz stürmen, während es von erhöhten Position unter Feuer genommen wird? (Abgesehen davon,dass Fallschirmjäger über bewohntem und belagerten(!) Gebiet abspringen :roll: )

Aktuelle Gefechte finden fast nicht mehr unter 100m statt, dank modernster Waffen und Optiken. Wieso zum Teufel stürmen die Gegner bei CoD immer so hirnlos auf mich zu?

In letzter Zeit fällt mir wirklich nur ein Spiel in den Sinn,welches in Sachen Waffenphysik und Funktion realistisch war und das war Ghost Recon 2 für den PC (leider nicht für die Konsole,da war es totaler Rotz).

Aber das war leider für den Durchschnittsspieler von heute viel zu kompliziert...oder glaubt ihr,dass auch nur einer von hundert Black Ops Spielern,lieber zu Rainbow Six 3 greifen würde,wenn er die Wahl hätte? (Die Grafik lassen wir mal außen vor).

Selbstvertändlich nicht.Es muss krachen,es muss explodieren und es muss in Massen sterben.

Ein gutes Beispiel dafür ist auch Medal Of Honor,welches ja sogar hier im Forum im Test gegen Black Ops abgestunken hat.

Anstätze waren alle da: Semi-Feuer,längere und realistischere Gefechte, eine sidearm(!),realistisches Szenario.
Leider auch ein paar Aussetzer,wie quasi unendlich Munition.

Reaktion der meisten Spieler: Langweilig und monoton.

Solange diese Einstellung bleibt,wird sich an den Spielen auch nichts ändern. Die Masse schreit nach hirnolsen Ballerorgien und die wird es auch bekommen.
Wozu gibt es überhaupt noch die Munitionsbeschränkung und die Nachladezeit?Wenn jeglicher Realismus von Bord ist,kann man viel mehr Leute/Min abmurksen!Ich bin dafür die beiden Faktoren im nächsten Shooter abzuschaffen!!!!


PS:Verzeiht mir die kleine Abschweifung,aber eigentlich ist das ja alles verbunden.


Ich möchte kurz auf Deinen Satz mit den Rosa Feen eingehen die uns Spieler nur beglücken wollen.

Alle reden von Profitmaximierung und das diese nicht für den Spieler produzieren würden.


Bei solchen Sätzen schüttelt es mich ehrlich gesagt. Wer soll es denn dann produzieren? die Heinzelmännchen oder die Klabautermänner ?


Das Gewerbe ist bock schwer geworden, da lässt sich nicht dran rütteln.

In einer Zeit in der 12 jährige (und ja, auch die Generation 40+) mit den Firmen über Foren und E-Mail dermaßen niveaulos kommunizieren, das jeder normal denkende Mensch die Hände über den Kopf zusammenschlagen dürfte.

Mir selbst ist es jedenfalls noch nicht untergekommen das ein Kunde den nächstbesten Volkswagen Stützpunkt besucht hat und Stinkefinger zeigend dem Berater dort klar macht das er sich sein Auto in den Arsch schieben kann, er nur Geld eintreibt und die Firma VW nicht für den Kunden sondern für sich selbst produziert.


Klar war es in einem Zeitalter von Pacman, Loderunner und Zelda - A Link to the Past (okay, einige Zeit sehr später :)) sehr leicht innovativ sein zu können. Zu diesem Zeitpunkt war alles im Aufschwung und mit ein wenig Hirnschmalz konnte man neues produzieren.

Ein Spielkonzept was bei mir damals gut eingeschlagen hat war Dungeon Keeper. Es war neu, es hatte eingängiges Gameplay und es machte verdammt viel Spaß (und Horny war so dermassen cool!).


Nein im Ernst Leute, die Firmen produzieren schon für uns Zocker. Aber es wird stetig aufwändiger und kostspieliger.

Ein schlichtes Pacman oder Pong kann man in einem Werbeblock programmieren wenn man gut ist.


Wenn ich mir jedoch die God of War Reihe ansehe ist mir mehr als einmal die Kinnlade runtergeklappt. Obgleich der Grafik, der Story (inkl. Mythologie) oder der einfach gigantischen Ausmaße.

Da steckt sauviel Arbeit drin, gleich ob beim Grafiker oder beim Scripter..der Vertonung oder dem Gameplay. Es ist ein riesiges Konstrukt.

Ich bete nur inständig das die Macher nach Teil 3 aufhören werden. Denn so einen Hattrick hat schon lange kein Unternehmen mehr geschafft.

(Erfolgstechnisch Blizzard mit WoW außen vorgelassen, aber auch da gibt es schon lange keine Innovationen mehr. Ohne Frage, bestes MMO. Aber nach jedem Addon trotzdem das Gleiche. Leveln, Farmen, Raiden. Jipih! :()
Innovativ ist das nicht!

Lange Rede kurzer Sinn,

lasst die Entwickler mit solchen Sprüchen in Ruhe. Die Entwickeln für Spieler (Ausnahmen wie Astragon gibt es natürlich überall) und haben nicht gerade eine leichte Arbeit.


Und überlegt Euch bitte dreimal ob Ihr einen Post auf einer Firmenwebseite ablegt, der Beleidigungen oder komplett unsinnige Forderungen beeinhaltet. Da ist die Schmerzgrenze dank Anonymität mittlerweile ja scheinbar sehr niedrig.

Denkt in diesen Momenten einfach daran, Ihr würdet mit einem Mitarbeiter einer Bank, Versicherung oder sonstigen renomierten Firmen schreiben / sprechen.

Ich glaube dort würdet Ihr Euch so ein Verhalten auch nicht rausnehmen. Und wenn gäbe es ernsthafte Konsequenzen.



Gruß Arka
(für einen besseren Umgangston im Internet)
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Klemmer
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Beitrag von Klemmer »

Aber in welchem Zummenhang die letzen acht Seiten hier stehen,interessiert dich nicht? :roll:
Über God of war beschwert sich hier niemand...

Es ist klar,dass ein Publisher Geld machen muss und das auch will - so funktioniert der Kapitalismus.Und das ist auch gar nicht mein Problem.

Mein Problem ist,wenn Publisher Spiele wie Call Of Duty Black Ops auf den Markt werfen,welche vom Großteil auf dem Vorgänger basieren (oder konntet Ihr große Unterschiede in Sachen Grafik/Engine/Gameplay feststellen?) und dann der Konsument dafür verantwortlich gemacht wird.

Niemand braucht mir auch nur versuchen zu erzählen,dass Black Ops kein pures Spiel zur Profitmaximierung war. :roll:

Ich glaube ein Großteil der Spieler hätte auch gut darauf verzichten können.

Der Vergleich mit dem Volkswagen hinkt - schließlich gibt es genug Alternativen. Ein Auto braucht mich nicht zu unterhalten,es muss mich durch die Gegend fahren - und das tut es in der Regel nach vielen vielen Stunden immernoch. Und wenn mir das aktuelle Modell nicht zusagt,dann kaufe ich mir halt das alte...oder nehme gar einen komplett anderen Hersteller.

Bei Videospielen ist dies nicht so.
Klar,es stellt sich automatisch die Frage: Wieso schert es dich?Wenn es dir nicht gefällt,dann spiel es nicht!

Warum es mich kümmert?
Weil Call Of Duty eine verdammt geile Reihe war und ich es einfach unendlich schade finde,dass es sich zu so einem austauschbaren Schrott entwickelt hat.

Man hätte in das Spiel auch 1-2 Jahre mehr Entwicklungszeit stecken können - neue,schickere Grafik - "neues" Gameplay (ja das ist auch bei Shootern möglich!) und eine längere Kampage/mehr Inhalte für die Onlinemuffel (die ja mittlerweile auch immer weniger bekommen).

Früher wurden die Spiele auch nicht im Jahrestakt rausgehauen.

Aber das würde Geldeinbußen bedeuten...und das wäre nicht im Interesse der Publisher. Und wenn ich von "Geldeinbußen" spreche,dann meine ich nichts,was an deren Existenzminimum kratzen würde.

Versteht mich nicht falsch,ich würds nicht anders machen!

Aber als Verbraucher kann man sich nunmal verarscht fühlen...aber wem erzähl ich das.Insgeheim hat doch sowieso jeder von uns ein Call Of Duty im Regal stehen (mein Modern Warfare 2 lacht mich grade an und auf Teil 1 und 2 bin ich sogar recht stolz!) und die Verkaufszahlen werden auch dafür sorgen,dass wir in einem knappen Jahr schonwieder eine Neuauflage ohne nennenswerte Neuerungen sehen dürfen.

Schade,ich würde mich echt freuen,wenn die Entwickler sich einfach mal ein bisschen mehr Zeit lassen würden und man sich nach einer "kurzen" Durststrecke über eine kleine Bombe freuen könnte.

So lässt es sich wirklich nicht schwer prophezeien,dass das nächste CoD ein Abklatsch der Vorgänger wird.

Und die Krönung sind dann nunmal solche Aussagen.

Ich glaube die einzige Schuld,die der Verbraucher an solchen Spielen wie Black Ops haben kann, ist es sie zu kaufen :roll: .
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Arkatrex
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Beitrag von Arkatrex »

Welcher Zusammenhang der letzten 8 Seiten? Genau das Gleiche das in gefühlten 100.000 anderen Threads auch steht?

Natürlich habe ich mir den Thread durchgelesen, in meinen Augen bringt es aber nichts weder die eine, noch die andere extreme Seite zu unterstützen.


Mich stört nur ganz vehement wie auf so eine News reagiert wird.
Davon abgesehen das der Inhalt nicht sehr gehaltvoll ist, stürzen sich sofort alle Pseudo Konzern Chefs (mit Einblick in alle Bilanzen sowie Managerausbildung) als auch die von mir angesprochene Gruppierung die im Umgang mit anderen Mitmenschen jeglichen Respekt verloren haben.

Es ist kein Vergleich von Volkswagen mit Videospiel Herstellern, es stellte eine Situation dar. Du hättest Hersteller X eines Produktes X nehmen können.

In meinen Augen ist es kein Wunder, dass Spieler immer weniger Ernst genommen werden. Verfolge als Beispiel einfach mal die Threads in World of Warcraft Foren.

Der Umgangston nur weil z.b. eine Fähigkeit angepasst wurde (auch ins Negative), wird mit wahrem Trommelfeuer sämtlichst denkbarer Beleidigungen begleitet.

Kann es das denn sein?


Natürlich finde ich längst nicht alles gut was die Publisher (werden ja auch gerne mit den produzierenden Studios verwechselt) abziehen. Die Lizenz meines geliebten Dungeon Keepers vergammelt in irgendeinem Schrank ohne Aussicht auf eine weitere Produktion.

Und auch Kopierschutzmaßnahmen ärgern mich als Käufer.

Aber auch das ist nur ein kleines Rädchen in einem großen Gewerk wo so viele Faktoren Einfluss nehmen.


Ich habe mir die PEGI Version von Black Ops gekauft, klar, es ist keine Innovation. Unterhalten gefühlt habe ich mich trotzdem.

Es ist eben eine Andere erzählte Geschichte. Und wie beim Essen, so ist es auch beim Spielen. Geschmack ist eben verschieden.

In diesem Fall (wie beim Essen auch) ist nach Genuß des Produktes die Wahl zu treffen: Erneut kaufen, oder eben nicht?

Wie Du schon so treffend geschrieben hast..man muss es nicht kaufen.


Und mittlerweile gibt es mehr als genug Ausweichmöglichkeiten. Das kann mir kein Mensch erzählen.


Vor ungefähr 10-15 Jahren konnte ich mir alle Titel (die mich interessiert haben, 4-5) kaufen und auch durchspielen. Mittlerweile gibt es soviele Spiele das mein Geldbeutel schreit und mein Schrank im Jahr aus allen Nähten platzt.

In dem Fall kann mir Niemand erzählen es gäbe keine Auswahl, wirklich nicht.


Auch Deiner Meinung nach, da ein Großteil der Spieler darauf hätte verzichten können, kann schon allein aus dem Grund nicht stimmen da es sich blendend verkauft hat.

Hardcore Spieler sind nun mal nicht die Mehrheit. Ich zähle mich trotz langer Arbeitszeiten zu den selbigen.

Dennoch habe ich nicht das Gefühl nicht gut unterhalten zu werden. Klar, es gibt austauschbare Titel und irgendwie hat man Alles schon mal gesehen.


Aber es ist nunmal nicht so einfach Innovation am laufenden Band zu produzieren.

Mach doch mal einen kurzen Seitenschritt in die Musikbranche, speziell Techno / Trance..von mir aus auch Pop und Hip Hop.

Da muss ich ganz ehrlich sagen, für mich hört sich mittlerweile alle gleich an und nur wenige Ausnahmen schaffen es da, mich aus dem trüben Nebel zu locken.


Genauso verhält es sich nun mal bei Spielen. Das Metagaming hat sich entwickelt, worunter auch der Mehrspielermodus leidet.

Es gibt kaum noch Spieler die sich wirklich Jahre mit ein und dem selben Spiel beschäftigen (Spiele wie z.b. WoW oder andere MMO's seien mal Aussen vor. Auch Counterstrike und Quake Live sind natürlich Giganten die sich lange halten)

Jedenfalls im Otto Normal Shooter (worunter ich auch CoD zähle) wird im besten Fall der SP durchgezockt, ein paar Runden im MP und dann verfliegt er Spass bereits. Spätestens ein Jahr später gibt es eh ne neue Fassung.

Auch mit ein Grund warum soviele Cheater Einzug halten, keine Zeit mit trainieren verschwenden wenn es auch Programme gibt die einen besser machen.


Aber zurück zum eigentlichen Dreh und Angelpunkt.

Du kannst als Entwickler angesichts dieser schieren Risikofaktoren kaum noch Land sehen. Und wenn, dann nur mit einem Publisher der Dir heftigst den Rücken stärkt.

(Was passiert wenn der Publisher ein gutes Studio im Stich lässt, sieht man an Bizarre Creations)


Und wenn ich erreiche das nur ein Spieler seinen Umgangston und Handeln im Web überdenkt, habe ich bereits erreicht was ich wollte.

Und dann sind wir vielleicht einen Schritt weiter in eine Spielerzukunft, in der auch der Spieler wieder mehr respektiert werden kann (aufgrund seiner Seriösität).


Gruß Arka