World of WarCraft - Im Kampf gegen Gold-Verkäufer

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

An00therNob
Beiträge: 29
Registriert: 06.12.2010 18:32
Persönliche Nachricht:

Beitrag von An00therNob »

´n kumpel von mir der WoW spielt zeigte mir mal ein paar webpages wo leute gegen geld deinen charakter leveln (mit optionen wie lvl 80+X gold+super ausrüstung etc etc)
wie kann man nur so dumm sein 1) für ein speiel monatlich zu bezahlen und 2) danach noch mal zu bezahlen damit ein anderer für dich spielt ???
Benutzeravatar
Brakiri
Beiträge: 3482
Registriert: 19.09.2006 11:34
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Brakiri »

Ich kenne mich mit dem Spiel nicht sonderlich gut aus.
Mag mir einer sagen, warum Blizzard überhaupt ein Problem damit hat, wenn sich Leute gegenseitig das Gold/Items gegen Realwährung zuschustern?

Wenn es sie nichts kostet, und ihnen keine Einbussen bringt, warum wollen sie dann überhaupt etwas dagegen tun?

Bringt es ihnen denn Einbussen?

Was ist mit den ganzen Accounts, die vielleicht garnicht mehr exisieren würden, könnte man mit dem Spiel kein Geld verdienen?

Warum solche Transaktionen verhindern?

Wenn jemand gerne Realgeld für WOW-Gold ausgeben möchte, warum nicht?

Es ist doch nichts schlimmes dabei, wenn jemand nicht die Geduld oder nicht die Zeit hat, sich alles zu erspielen, und sich dann per Geld damit eindeckt.

Ich sehe daran nichts verwerfliches.

Bitte klärt mich auf: Wo liegt das Problem?
Benutzeravatar
stormgamer
Beiträge: 2195
Registriert: 09.05.2005 12:29
Persönliche Nachricht:

Beitrag von stormgamer »

An00therNob hat geschrieben:´n kumpel von mir der WoW spielt zeigte mir mal ein paar webpages wo leute gegen geld deinen charakter leveln (mit optionen wie lvl 80+X gold+super ausrüstung etc etc)
wie kann man nur so dumm sein 1) für ein speiel monatlich zu bezahlen und 2) danach noch mal zu bezahlen damit ein anderer für dich spielt ???
dito
das einzige wie ich mir das erklären kann ist das die leute auf das "ansehen" stehen das sie dann von anderen leuten im spiel ernten.
für DAS geld gäbe es aber andere mittel und wege,irgendwelche leute zu beeindrucken, und dies persönlich^^
Benutzeravatar
Mr.Freaky
Beiträge: 736
Registriert: 01.12.2008 16:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mr.Freaky »

@ Brakiri
Ich denke mal, es liegt einfach daran, dass Leute sich durch real Geld einen Vorteil erkaufen können. Blizzard will wohl so für jeden, für das gleiche Geld, die gleichen Grundbedingungen schaffen.
Im Grunde ist das Gold kaufen sowas wie in einem Free 2 Play MMO, nur das Blizzard nicht daran verdient.
Man könnte sagen, es stört einfach das von Blizzard geschaffene Gleichgewicht, zudem glänzen Goldfarmer durch Spam, oder Leute ungefragt versuchen in die Gruppe einzuladen etc.
Benutzeravatar
S3bish
Beiträge: 774
Registriert: 14.05.2007 14:02
Persönliche Nachricht:

Beitrag von S3bish »

Meiner Meinung nach zerstört das Leveln lassen und vorallem Gold kaufen das Spiel. So sind dann 12 Jährige plötzlich ganz oben dabei. Und das sage ich, als Non-Raider!
Benutzeravatar
Mr.Freaky
Beiträge: 736
Registriert: 01.12.2008 16:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mr.Freaky »

S3bish hat geschrieben:Meiner Meinung nach zerstört das Leveln lassen und vorallem Gold kaufen das Spiel. So sind dann 12 Jährige plötzlich ganz oben dabei. Und das sage ich, als Non-Raider!
Ich frag mich ernsthaft, ob es 12 Jährige sind, die sowas kaufen, wo haben die das Geld her?
Ich stell mir das gerade vor "Mama ich wünsch mir zu Weihnachten einen auf 85 hochgelevelten Char mit T11 Set" :D
Benutzeravatar
stormgamer
Beiträge: 2195
Registriert: 09.05.2005 12:29
Persönliche Nachricht:

Beitrag von stormgamer »

Brakiri hat geschrieben:Ich kenne mich mit dem Spiel nicht sonderlich gut aus.
Mag mir einer sagen, warum Blizzard überhaupt ein Problem damit hat, wenn sich Leute gegenseitig das Gold/Items gegen Realwährung zuschustern?

Wenn es sie nichts kostet, und ihnen keine Einbussen bringt, warum wollen sie dann überhaupt etwas dagegen tun?

Bringt es ihnen denn Einbussen?

Was ist mit den ganzen Accounts, die vielleicht garnicht mehr exisieren würden, könnte man mit dem Spiel kein Geld verdienen?

Warum solche Transaktionen verhindern?

Wenn jemand gerne Realgeld für WOW-Gold ausgeben möchte, warum nicht?

Es ist doch nichts schlimmes dabei, wenn jemand nicht die Geduld oder nicht die Zeit hat, sich alles zu erspielen, und sich dann per Geld damit eindeckt.

Ich sehe daran nichts verwerfliches.

Bitte klärt mich auf: Wo liegt das Problem?

ein wort: "mudflation"
definition: Die inflation in rollenspielen.
für alle anderen spieler sinkt die spielqualität da durch dieses berufsmäßige "geld generieren" (analog zum geld drucken^^ weil monster geben halt kostant geld) den wert des goldes runtersenkt.
fair verdientes gold ist weniger wert,alles wird immer teurer verkauft.
das passiert dantürlich auch großteils von alleine,aber die goldfarmer fördern es halt.

2. Unlauterer "wettbewerb"
es ist doch in gewisserweise unfair denen gegenüber die sich ihr geld im spiel selbst verdienen. es wird sich einfach ein vorteil gekauft. Und das ist etwas was WoW ja den anderen "free2play" rollenspielen ja voraus haben wollte.jeder zahlt genauso viel im monat, dafür keine bevorzugung.die goldfarmer schaffen somit eine kaufbare bevorzugung
Benutzeravatar
Eagle -PsyX-
Beiträge: 133
Registriert: 28.06.2006 16:29
Persönliche Nachricht:

Re: Im Kampf gegen Gold-Verkäufer

Beitrag von Eagle -PsyX- »

RayJayBrown hat geschrieben:Was hat das mit gierig zu tun? Sie bekommen in der Hinsicht kein Geld, wenn es keine Gold Seller gibt und sie bekommen kein Geld wenn es sie gibt. Und wieso geht sie das nichts an? [...]
1.) Blizzard fürchtet wie immer um seine Kohle, die jetzt plötzliche andere (Ex)-Spieler bekommen anstatt, dass die Käufer im WOW-Shop Items/Skins einkaufen! Dabei ist beides von Blizzard erstellt/ausgedacht. (das liegt doch auf der Hand!)

2.) Weil der Verkäufer den Nutzungsbedinungen von Blizzard Activision verstößt und NICHT gegen die Nutzungsbedinungen gegen Paypal. Das heißt es interessierte die eigentlich einen feuchten Dreck wer da wem was überweist, sofern es keine Geldwäsche etc. ist.
Benutzeravatar
stormgamer
Beiträge: 2195
Registriert: 09.05.2005 12:29
Persönliche Nachricht:

Re: Im Kampf gegen Gold-Verkäufer

Beitrag von stormgamer »

Eagle -PsyX- hat geschrieben:
RayJayBrown hat geschrieben:Was hat das mit gierig zu tun? Sie bekommen in der Hinsicht kein Geld, wenn es keine Gold Seller gibt und sie bekommen kein Geld wenn es sie gibt. Und wieso geht sie das nichts an? [...]

2.) Weil der Verkäufer den Nutzungsbedinungen von Blizzard Activision verstößt und NICHT gegen die Nutzungsbedinungen gegen Paypal. Das heißt es interessierte die eigentlich einen feuchten Dreck wer da wem was überweist, sofern es keine Geldwäsche etc. ist.
klar, aber dadurch dass die nutzungsbedingungen von blizz verstoßen werden sind es sozusagen unrechte geschäfte, welche schließlich über paypal laufen.ich find es eigentlich nur sehr nobel von paypal dass sie wegen so einer kleinigkeit ihr gesicht wahren wollen, als seriöse und v.a. sichere online bank zu existieren
Benutzeravatar
Das Butterbrot
Beiträge: 180
Registriert: 22.11.2010 17:15
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Das Butterbrot »

Würde mich nicht wundern wenn Kotick auf die Idee gekommen ist bald selbst Gold zu verkaufen und nun erstmal die Konkurenz ausgeschaltet werden muss.
Enesty
Beiträge: 379
Registriert: 12.01.2010 19:15
Persönliche Nachricht:

Re: Im Kampf gegen Gold-Verkäufer

Beitrag von Enesty »

atomkobold hat geschrieben:
RayJayBrown hat geschrieben: Was hat das mit gierig zu tun? Sie bekommen in der Hinsicht kein Geld, wenn es keine Gold Seller gibt und sie bekommen kein Geld wenn es sie gibt.
also ich zähle auf
- ein account darf nur von einer person benutzt werden
- du darfst mit deinem account kein geld verdienen
- das Spiel an sich wird immer einfacher/langweiliger wird nur auf mehr mehr mehr Kunden ausgelegt
- durch achievements/ kleine belohnungen immer mehr auf Sucht getrimmt
- zusätzliches Geld pumpen durch server/fraktions wechsel und diese trading card games die exclusiven inhalt in deinem Spiel freischaltet -.-

also wer da nich sieht wieso Blizzard gierig is der muss glaub ich blind sein.

Trotzdem bleibt für mich die größere Frechheit warum Paypal einfach nein sagt, da es sie überhaupt nicht angeht.
und wer genau sitzt mit ner geladenen waffe hinter dir und zwingt dich das zeug zu nutzen? Blizzard, ein Börsenunternehmen, will Geld verdienen. Mein Gott, der Himmel fällt auf die Erde.
Ich kenne mich mit dem Spiel nicht sonderlich gut aus.
Mag mir einer sagen, warum Blizzard überhaupt ein Problem damit hat, wenn sich Leute gegenseitig das Gold/Items gegen Realwährung zuschustern?

Wenn es sie nichts kostet, und ihnen keine Einbussen bringt, warum wollen sie dann überhaupt etwas dagegen tun?

Bringt es ihnen denn Einbussen?

Was ist mit den ganzen Accounts, die vielleicht garnicht mehr exisieren würden, könnte man mit dem Spiel kein Geld verdienen?

Warum solche Transaktionen verhindern?

Wenn jemand gerne Realgeld für WOW-Gold ausgeben möchte, warum nicht?

Es ist doch nichts schlimmes dabei, wenn jemand nicht die Geduld oder nicht die Zeit hat, sich alles zu erspielen, und sich dann per Geld damit eindeckt.

Ich sehe daran nichts verwerfliches.

Bitte klärt mich auf: Wo liegt das Problem?
das problem daran ist, dass Goldselling die Ingamewirtschaft durchgehend zerstört. Jeder Spieler hat ein errechnetes "einkommen", welches er durch durchschnittliches erledigen von quests, farmen, etc. bekommt. Manche mehr, manche weniger. Dieses Goldeinkommen und der durchschnittliche Goldbestand der spieler bestimmt den preis für items, etc.. Blizzard fügt nun gewisse "Goldsinks" ins spiel ein, um den Goldbestand der spieler zu regulieren (das sind dinge wie repkosten, materialenen, aber auch prestigesachen wie sauteure mounts oder reiten). so wird verhindert, dass sich spieler massenhaft von gold anhäufen (natürlich gibt es spieler die sehr viel mehr zeit in das spiel investieren und somit auch sehr viel mehr gold besitzen. deshalb geht man von dem ottonormal-raider aus)

Das Problem beim Goldverkauf ist, dass plötzlich sehr große Mengen an Gold in den Umlauf gepumpt werden, für die die spieler eigentlich lange Zeit gebraucht hätten, um es zu erreichen. Da sich damit auch der durchschnittliche Goldbestand der spieler ändert (selbst wenn sich nur 10 spieler vom server massig gold kaufen, bleibt das gold ja unter den leuten, es wird nur gehandelt), muss blizzard teurere Goldsinks ins spiel bringen, um dem entgegenzuwirken, ohne dabei aber die normalen möglichkeiten des Goldverdiensts zu erhöhen. Spieler die sich ihr gold auf normalen wege erspielen, schauen jetzt in die röhre, weil sie sehr viel teureren preisen entgegensehen (selbst der allein von spielern regulierte markt leidet darunter).

Stell es dir einfach wie eine inflation vor. Stell dir vor die hälfte von deutschlands haushalten hätte jeweils 5 millionen im briefkasten. Die leute würden geld ausgeben, die nachfrage für waren steigen (und damit auch die preise), und die andere hälfte kann sich nix mehr leisten (oder müssen mehr und härter arbeiten, um sich die gleichen waren leisten zu können).
Zuletzt geändert von Enesty am 30.01.2011 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
Warrior57
Beiträge: 64
Registriert: 27.10.2008 18:30
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Warrior57 »

stormgamer hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:Ich kenne mich mit dem Spiel nicht sonderlich gut aus.
Mag mir einer sagen, warum Blizzard überhaupt ein Problem damit hat, wenn sich Leute gegenseitig das Gold/Items gegen Realwährung zuschustern?

Wenn es sie nichts kostet, und ihnen keine Einbussen bringt, warum wollen sie dann überhaupt etwas dagegen tun?

Bringt es ihnen denn Einbussen?

Was ist mit den ganzen Accounts, die vielleicht garnicht mehr exisieren würden, könnte man mit dem Spiel kein Geld verdienen?

Warum solche Transaktionen verhindern?

Wenn jemand gerne Realgeld für WOW-Gold ausgeben möchte, warum nicht?

Es ist doch nichts schlimmes dabei, wenn jemand nicht die Geduld oder nicht die Zeit hat, sich alles zu erspielen, und sich dann per Geld damit eindeckt.

Ich sehe daran nichts verwerfliches.

Bitte klärt mich auf: Wo liegt das Problem?

ein wort: "mudflation"
definition: Die inflation in rollenspielen.
für alle anderen spieler sinkt die spielqualität da durch dieses berufsmäßige "geld generieren" (analog zum geld drucken^^ weil monster geben halt kostant geld) den wert des goldes runtersenkt.
fair verdientes gold ist weniger wert,alles wird immer teurer verkauft.
das passiert dantürlich auch großteils von alleine,aber die goldfarmer fördern es halt.

2. Unlauterer "wettbewerb"
es ist doch in gewisserweise unfair denen gegenüber die sich ihr geld im spiel selbst verdienen. es wird sich einfach ein vorteil gekauft. Und das ist etwas was WoW ja den anderen "free2play" rollenspielen ja voraus haben wollte.jeder zahlt genauso viel im monat, dafür keine bevorzugung.die goldfarmer schaffen somit eine kaufbare bevorzugung
Beide deiner Punkte halte ich nicht für sehr aussagekräftig bzw überzeugend.

Ich habe knapp 2 1/2 Jahre wow gespielt (aufgehört habe ich zum erscheinen des zweiten Patches für BC) -und wie du selbst schreibst gibt es in MMO´s immer eine natürliche Inflation - die eigentlich nur mittels Eingriffe des Anbieters gedämpft werden kann. In WoW hat Blizzard das meiste Geld mit Sicherheit durch die (teuren) Mounts vernichtet - allerdings heizt Blizzard mit solchen "Eingriffen" aber auch immer den Kreislauf an, weil automatisch eine höhere Nachfrage nach ingame-Gold entsteht - sinkt dadurch jetzt die Spielequalität?

Bezahlte Farmer erhöhen die Goldmenge im Spiel auch nur auf "natürliche" Weise - deren Käufer verzichten lediglich auf das genannte Farmen. Wenn man bedenkt, dass viele Goldkäufer ihr gekauftes Vermögen wahrscheinlich für entweder Mounts (Währung ist direkt vernichtet) oder z.b Crafting o. Ä. ausgeben (Gold landet mittels AH wieder im Kreislauf - wahrscheinlich sogar bei Farmern die es erneut anbieten!) sollte klar sein: der Kreislauf funktioniert.

Zu 2) Das Leben ist nicht fair. Wenn man als Vollzeit-Arbeitnehmer und/oder Familienmensch nun mal nicht die selbe Freizeit hat wie manch andere WoW Spieler -aber ebenfalls die selben Monatsgebühren zahlt, beschwert man sich natürlich nicht über Ungerechtigkeit. Wenn so ein Spieler nun aber bereit ist echtes Geld auszugeben um sich Farmen u. Ä. Aufwand zu ersparen um seine geringere Spielzeit für andere Inhalte nutzen zu können - warum ist das "den Anderen Spielern" gegenüber unfair?

Nein ich bin auch gegen kaufbare Vorteile die einem Spieler massive Vorteile allein durch Aufwenden vom Geld gewähren - aber bei WoW sehe ich dieses Problem nicht. Nahezu alle Items sind Bop oder nur durch viel eigenen Aufwand zu erhalten, und InGameGold hat (war zumindest zu meiner Spielzeit so) wenig Einfluss auf die eigene Ausrüstung - Maximal Crafting Items kann man leichter erlangen (und dafür bezahlt man dann effektiv die selben Farmer UND erleichtert den Wirtschaftskreislauf um die zuviel erfarmten Rohstoffe).
Enesty
Beiträge: 379
Registriert: 12.01.2010 19:15
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Enesty »

Warrior57 hat geschrieben:
stormgamer hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:Ich kenne mich mit dem Spiel nicht sonderlich gut aus.
Mag mir einer sagen, warum Blizzard überhaupt ein Problem damit hat, wenn sich Leute gegenseitig das Gold/Items gegen Realwährung zuschustern?

Wenn es sie nichts kostet, und ihnen keine Einbussen bringt, warum wollen sie dann überhaupt etwas dagegen tun?

Bringt es ihnen denn Einbussen?

Was ist mit den ganzen Accounts, die vielleicht garnicht mehr exisieren würden, könnte man mit dem Spiel kein Geld verdienen?

Warum solche Transaktionen verhindern?

Wenn jemand gerne Realgeld für WOW-Gold ausgeben möchte, warum nicht?

Es ist doch nichts schlimmes dabei, wenn jemand nicht die Geduld oder nicht die Zeit hat, sich alles zu erspielen, und sich dann per Geld damit eindeckt.

Ich sehe daran nichts verwerfliches.

Bitte klärt mich auf: Wo liegt das Problem?

Ich habe knapp 2 1/2 Jahre wow gespielt (aufgehört habe ich zum erscheinen des zweiten Patches für BC) -und wie du selbst schreibst gibt es in MMO´s immer eine natürliche Inflation - die eigentlich nur mittels Eingriffe des Anbieters gedämpft werden kann. In WoW hat Blizzard das meiste Geld mit Sicherheit durch die (teuren) Mounts vernichtet - allerdings heizt Blizzard mit solchen "Eingriffen" aber auch immer den Kreislauf an, weil automatisch eine höhere Nachfrage nach ingame-Gold entsteht - sinkt dadurch jetzt die Spielequalität?

Bezahlte Farmer erhöhen die Goldmenge im Spiel auch nur auf "natürliche" Weise - deren Käufer verzichten lediglich auf das genannte Farmen. Wenn man bedenkt, dass viele Goldkäufer ihr gekauftes Vermögen wahrscheinlich für entweder Mounts (Währung ist direkt vernichtet) oder z.b Crafting o. Ä. ausgeben (Gold landet mittels AH wieder im Kreislauf - wahrscheinlich sogar bei Farmern die es erneut anbieten!) sollte klar sein: der Kreislauf funktioniert.
der einzige grund, warum du in wow davon nix mitbekommst, ist dass blizzard so stark gegen goldseller vorgeht. Schau dir mal Vanguard an. Das spiel ist durch goldseller kaputtgemacht worden. Du kannst mir nicht erzählen, dass es keine auswirkungen hat, wenn du unmengen an gold in die wirtschaft pumpst, welches eigentlich nicht verdient wurde (nein, goldfarmer sind kein teil der wirtschaft. sie sind die gelddruckmaschinen von mmos, sie erzeugen in einer gewissen zeit gold, ohne an der eigentlichen wirtschaft des spiels teilzunehmen.)

Beispiel:

Spieler A stellt einen epischen Dolch her, und setzt ihn für 1000 Gold ins Auktionshaus.
Spieler B will sich den dolch kaufen, braucht aber ca. zwei Tage um sich das gold zusammenzukratzen
Spieler C, ein Goldkäufer hat dieses Problem nicht, und kauft den dolch sofort.
Spieler A freut sich über den Schnellen verkauf, und setzt jetzt zwei dolche zu je 1500 Gold ins Auktionshaus
Zwei Weitere Goldkäufer kaufen sich jeweils einen dolch.
Spieler A freut sich noch mehr, craftet 5 Dolche und verkauft sie für je 3000 Gold.
Spieler B hat endlich das Gold zusammen und sieht den neuen preis im auktionshaus...

achja und dazu:
Nahezu alle Items sind Bop oder nur durch viel eigenen Aufwand zu erhalten, und InGameGold hat (war zumindest zu meiner Spielzeit so) wenig Einfluss auf die eigene Ausrüstung - Maximal Crafting Items kann man leichter erlangen (und dafür bezahlt man dann effektiv die selben Farmer UND erleichtert den Wirtschaftskreislauf um die zuviel erfarmten Rohstoffe).
die rohstoffe sind nie zuviel erfarmt, da sie ein integrer bestandteil der wirtschaft sind. Und das von Goldsellern eingestreute gold verschwindet eben NICHT, sonder bleibt im kreislauf. Und der Markt für BoE-Items ist derzeit stark wie nie. Die beste Zeit für Goldseller momentan.
Warrior57
Beiträge: 64
Registriert: 27.10.2008 18:30
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Warrior57 »

Enesty hat geschrieben:
Warrior57 hat geschrieben:
stormgamer hat geschrieben:
Ich habe knapp 2 1/2 Jahre wow gespielt (aufgehört habe ich zum erscheinen des zweiten Patches für BC) -und wie du selbst schreibst gibt es in MMO´s immer eine natürliche Inflation - die eigentlich nur mittels Eingriffe des Anbieters gedämpft werden kann. In WoW hat Blizzard das meiste Geld mit Sicherheit durch die (teuren) Mounts vernichtet - allerdings heizt Blizzard mit solchen "Eingriffen" aber auch immer den Kreislauf an, weil automatisch eine höhere Nachfrage nach ingame-Gold entsteht - sinkt dadurch jetzt die Spielequalität?

Bezahlte Farmer erhöhen die Goldmenge im Spiel auch nur auf "natürliche" Weise - deren Käufer verzichten lediglich auf das genannte Farmen. Wenn man bedenkt, dass viele Goldkäufer ihr gekauftes Vermögen wahrscheinlich für entweder Mounts (Währung ist direkt vernichtet) oder z.b Crafting o. Ä. ausgeben (Gold landet mittels AH wieder im Kreislauf - wahrscheinlich sogar bei Farmern die es erneut anbieten!) sollte klar sein: der Kreislauf funktioniert.
der einzige grund, warum du in wow davon nix mitbekommst, ist dass blizzard so stark gegen goldseller vorgeht. Schau dir mal Vanguard an. Das spiel ist durch goldseller kaputtgemacht worden. Du kannst mir nicht erzählen, dass es keine auswirkungen hat, wenn du unmengen an gold in die wirtschaft pumpst, welches eigentlich nicht verdient wurde (nein, goldfarmer sind kein teil der wirtschaft. sie sind die gelddruckmaschinen von mmos, sie erzeugen in einer gewissen zeit gold, ohne an der eigentlichen wirtschaft des spiels teilzunehmen.)

Beispiel:

Spieler A stellt einen epischen Dolch her, und setzt ihn für 1000 Gold ins Auktionshaus.
Spieler B will sich den dolch kaufen, braucht aber ca. zwei Tage um sich das gold zusammenzukratzen
Spieler C, ein Goldkäufer hat dieses Problem nicht, und kauft den dolch sofort.
Spieler A freut sich über den Schnellen verkauf, und setzt jetzt zwei dolche zu je 1500 Gold ins Auktionshaus
Zwei Weitere Goldkäufer kaufen sich jeweils einen dolch.
Spieler A freut sich noch mehr, craftet 5 Dolche und verkauft sie für je 3000 Gold.
Spieler B hat endlich das Gold zusammen und sieht den neuen preis im auktionshaus...

achja und dazu:
Nahezu alle Items sind Bop oder nur durch viel eigenen Aufwand zu erhalten, und InGameGold hat (war zumindest zu meiner Spielzeit so) wenig Einfluss auf die eigene Ausrüstung - Maximal Crafting Items kann man leichter erlangen (und dafür bezahlt man dann effektiv die selben Farmer UND erleichtert den Wirtschaftskreislauf um die zuviel erfarmten Rohstoffe).
die rohstoffe sind nie zuviel erfarmt, da sie ein integrer bestandteil der wirtschaft sind. Und das von Goldsellern eingestreute gold verschwindet eben NICHT, sonder bleibt im kreislauf. Und der Markt für BoE-Items ist derzeit stark wie nie. Die beste Zeit für Goldseller momentan.
Hier widersprichst du dir; wenn Rohstoffe nie zuviel erfarmt sind solltest du dir keine großen Sorgen machen müssen - denn das Verkaufen von gefarmten Rohstoffen im AH ist ein Löwenanteil von dem Gold was Chinafarmer in WoW "verdienen". Natürlich fällt auch Gold durch Verkaufen beim NPC ab - aber auch dass ist "natürlich" entstanden oder nicht? Wenn die Goldkäufer nun stattdessen sich das ganze Gold wirklich selbst erfarmen würden (weil sie für ihr Geld vielleicht mehr Freizeit kaufen ;-)) käme es doch auf das selbe hinaus.

Zu deinem Beispiel, Anscheinend kommt Spieler A problemlos an eine unbegrenztes Angebot von epischen Dolchen (und deren Nachfrage) und gibt das verdiente Geld niemals aus? Andernfalls würde es sich ja im Spielkreislauf bewegen oder verschwinden. Auch ist es ja nicht so als würden die Goldverkäufer das Gold einfach erscheinen lassen können - es ist auf ganz "natürlichen Wege" entstanden.
Benutzeravatar
stormgamer
Beiträge: 2195
Registriert: 09.05.2005 12:29
Persönliche Nachricht:

Beitrag von stormgamer »

@ enesty
danke, dass du meine aussage ein gutes stück sachlicher ausgedrückt und mit nen perfekten beispiel unterlegt hast (auch wenn mein zitat an die falsche stelle gerückt ist^^)


@zxcv4fg889

eines muss ich blizz wirklich lassen: sie sind nicht gerade die billigsten, aber sie geben immer ALLES um die qualität auf den maximum zu halten. der Ärger um die angeblich sinkende qualität bei WoW besteht nur, weil die kluft zwischen hardcore-raidern, die ihren hochzeitstag für wow verschoben hätten und zwischen casual stark verkleinert wurde.jedoch heißt das nicht das es für die ersteren nichts mehr zu tun gibt, der unterschied in der ausrüstung ist halt nicht mehrkatastrophalbombastisch, sodass man nun genauer hinsehen muss wen man wohin mitnimmt und einen nicht nach den ersten blick zum teufel schicken kann. was ich damit sagen will:blizz ist ncht billig,aber sie würden keine aktion machen die die qualität ihres spiels senken würde.also auc kein goldverkauf.

bestes beispiel dafür das blizz nicht auf die eigene qualität scheißt: starcraft ghost oder dieses eine WoW point&click-adventure. 2 fast völlig fertige spiele wurden eingestampft obwohl sie fast fertig waren, nur weil sie in ihren augen einfach nicht gut genug waren.ein EA oder jowood hätte es einfach auf den markt geworfen und geschaut was passiert