Sakaguchi: "JRPGs müssen sich verändern"

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4P|BOT2
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Sakaguchi: "JRPGs müssen sich verändern"

Beitrag von 4P|BOT2 »

Die Begeisterung und Qualität japanischer Rollenspiele nimmt ab - eine Tatsache, die Titel wie <B>Final Fantasy XIII<B> Sakaguchi: "JRPGs müssen sich verändern"
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stupidmaggot
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...

Beitrag von stupidmaggot »

nun schnell gemerkt.

is nur leider schwer, eine wirkliche Inuvation im rollenspielgenre zu finden.
es gab eben alles schonmal ...
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Muramasa
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blub

Beitrag von Muramasa »

find die iwata asks sachen immer sehr genial, hoffe auf ein baldige übersetzung des ganzen gespraechs. nintendo zeigt da eine sehr gute transparenz bezueglich ihrer einstellungen.
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Pioneer82
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Titel

Beitrag von Pioneer82 »

Naja den Westen als Vorbild zu nehmen ist nicht verkehrt, aber die sollten ihre eigenen Stärken optimieren und ergänzen mit ideen aus dem Westen. Es in die Hände von westlichen Entwicklern zu legen ist der falsche Weg was man bei DmC sieht.
Abgesehen davon werden Westliche JRPG Spieler in vielen Belangen benachteiligt.
Und Sakaguchi soll ma schön den Mund halten. Immerhin ist es sein Spiel "The Last Story" das keinen Releasedatum im Westen hat.
Wenn die den Westlichen Markt boykottieren sollen die sich nicht wundern wenn die keine schwarzen Zahlen schreiben. Ich kauf nur Spiele die ich verstehen kann und für die ich nicht extra eine Konsole aus dem Ausland importieren muss.Die meisten wären mit Englisch schon zufrieden.
anigunner
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Japan

Beitrag von anigunner »

Japan ist und bleibt wegen seiner kulturellen Unterschiede immer ein Hort kreativer Ideen und einzigartiger Konzepte. Die Welt wäre um einiges ärmer wenn es keinen japanischen Einfluss im Spielebereich geben würde.

Allerdings muss man auch festhalten das die großen Namen ein bisschen auf der Stelle treten. Final Fantasy wurde ja schon genannt. Es ist im Prinzip immer das gleiche Schema, nur immer etwas aufgehübscht. Heißt nicht das man jetzt alles total umschmeißen sollte, aber eine vernüftige Evolution wäre auf jedenfall erstrebenswert.
Heißt man sollte seinen Wurzen ruhig treu bleiben, aber keine Angst haben auch mal in unterschiedliche Richtungen zu sprießen... auch mit einem großen Namen.
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Muramasa
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Re: Titel

Beitrag von Muramasa »

Pioneer82 hat geschrieben: Und Sakaguchi soll ma schön den Mund halten. Immerhin ist es sein Spiel "The Last Story" das keinen Releasedatum im Westen hat.
Xenoblade hat auch kein release und trotzdem sprechen grad diese über erfolg in westen, aber will da nicht zu schnell urteiln hab nur ne zusammenfassung drüber zu lesen. In der Zusammenfassung steht ja auch das die Emotionen in RPG, wenn die gut rübergebracht werden, auch außerhalb des japanischen kulturrellen kreises gefallen finden werden, was ja an sich, sich toll anhört.

Auf das tausendste DragonQuest RPG mit klische anime charakteren hät ich auch keine lust.

Das die Spiele in Japan bleiben ist natürlich das größte Problem, besonders solche kreativen konzepte wie Catherine würden bestimmt kritiker locken und damit auch spielerschaften. Doch man traut den westlern ja nix zu.


anigunner hat geschrieben: Es ist im Prinzip immer das gleiche Schema, nur immer etwas aufgehübscht. Heißt nicht das man jetzt alles total umschmeißen sollte, aber eine vernüftige Evolution wäre auf jedenfall erstrebenswert.
Ich find besonders bei der final fantasy reihe werden neue spielkonzepte ausprobiert. 10 und 12 und 13 hatten ja ganz unterschiedliche kampfsysteme und andres storytelling etc. das es nach hinten losgeht beweist 12 mit seiner bescheuerten story und 13 mit seinem schnell klick kampfsystem. (zur 13 story kann ich nicht allzuviel sagen). Das mit der Evolution geb ich schon recht. siehe sphärobrett 10 -> 12 license brett -> 13er crystarium oder wie das hieß, da fand eher eine de evolution statt.
Persona ist zb für mich ein Spiel das Klassisch, sowie auch kreativ punktet.[/quote]
Zuletzt geändert von Muramasa am 25.01.2011 12:51, insgesamt 2-mal geändert.
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nekojaghen
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Beitrag von nekojaghen »

@4players: Hat euch schon mal jemand gesagt, dass man eigentlich nur zitiert, wenn es das Zitat eine gewichtige oder interessante Aussage enthält? ;) Fällt mir in diesem Artikel nicht zum ersten Mal auf...

@Topic: Schade, dass man die Situation offenbar so sehr verkennt und sich immer weiter in den Dreck reitet. Der große und nahezu in jedem Forum hauptsächlich angeprangerte Makel an FFXIII war ja wohl eher, dass man eben nicht an alten Tugenden festgehalten hat, sondern ein verwestlichtes, vercasualisiertes Pop-FF auf den Weg geschickt hat. Spieler, die gern Japano-RPGs spielen, werden schon wissen was sie daran schätzen. Und das wird sicherlich nicht sein, dass diese immer westlicher, simpler und kürzer werden.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal um so mehr mein Bedauern darüber Ausdrücken, dass die Tales-Reihe für den Westen wohl erstmal gestorben ist. Würden doch nur alle JRPGs durch NIS America bzw. Atlus erscheinen, die Spielelandschaft im Westen wäre eine schönere...
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S3bish
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awdwd

Beitrag von S3bish »

Final Fantasy X war der Höhepunkt der Serie. Fantastisch war auch Teil VIII.

X-2 war ein Mittelmäßiges Spiel und XI war Müll. Dieser MMO Quatsch hat dann das Spielprinzip, dass die Final Fantasy Reihe weltweit bekannt gemacht hat, endgültig begraben!
Armoran
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Re: Titel

Beitrag von Armoran »

Sie müssen sich eben nicht ändern, nur was sich ändern sollte ist, das man auch mal die ganzen Experimente und Ideen die man ständig einbringt auch mal konsequent ausnutzt, weiterentwickelt und vorallem nicht mit irgendwelchen Kompromissen durchzieht das es wie ein undurchdachtes Feature wirkt...
Das Gleiche gilt übredings für den Westen, denn im Gegensatz zu anderen sehe ich nicht so das die Qualität der westlichen Rollenspiele "höher" ist, ganz im gegenteil, das ist fast genauso ein bemitleidenswerter standard der nur akzeptiert wird weil die Auswahl nunmal stark beschränkt ist.

Fallout "wir haben eine große unglaubwürdige Welt in der nichts passiert"
Oblivion "wir haben eine große glaubwürdige Welt und versuchen sie zu füllen, wissen aber meistens auch nicht was wir mit anfangen sollen, haben keine Ahnung wie balancing funktioniert, und merken das wir gegenüber Morrowind vieles falsch gemacht haben"
Dragon Age "wir sind ein möchtegern RPG das in einem Vergleich mit den Klassikern der RPGs in allen Punkten unterliegt... aber wir sind SO erwachsen, kleben nach Kämpfen eine häßliche Bluttextur über unsere Figuren die überhaupt keinen Zweck erfüllt"
Mass Effect "Wir haben das Gameplaydisaster Mass Effekt 1 zwar endlich verbessert und die Reihe leidet nichtmehr unter einer Identitätskrise wie vorher, aber irgendwie ist nun nichtmehr viel RPG übrig"

Sicherlich sind das teils gute Spiele wenn man über die Probleme hinwegsieht... keine Frage, gerade Mass Effekt 2 funktioniert als Action Adventure wirklich gut (nicht als RPG)... aber kann ich nicht heutzutage erwarten das man auch endlich mal die uralt Titel die ihre Features teilweise nur improvisiert haben auch endlich mal schlägt bzw einfach besser ist als diese ?
Nein, nicht der Osten/Westen hat ein Problem, das GENRE hat es :?
Zuletzt geändert von Armoran am 25.01.2011 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
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BloodyJoe
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JRPGs

Beitrag von BloodyJoe »

1. Final Fantasy XIII war geil! (90% von mir!)
2. Anstatt zu labern sollten sie mal die richtig genialen JRPGs hier releasen, Last Story usw.!
3. Solange die mir nicht Tales of Vesperia PS3 bringen bin ich sauer!

Klar fehlen Innovationen. Aber ein richtig großes Game das entsprechend Produziert ist kostet ne Stange Geld, die die Japaner anscheinend nicht bereit sind auszugeben. Komische Grafik, Manga Zwischensequenzen, keine Lokalisierung und mangelhafter Wille etwas richtig großes auf den Markt zu werfen sind die Hauptkrankheiten heutiger JRPGs. Die letzten Super-JRPGs waren Tales of Vesperia, Resonance of Fate, Last Remnant, Infinite Undiscovery, Lost Oddysey und FFXIII. Viele davon sind hier niemals auf der PS3 erschienen und dieser perverse Trend setzt sich auf 2011 kommende Releases fort! Dafür kommen aber so low budget Dinger wie Trinity Universe und Last Rebellion. So kann das nix werden. Die westlichen RPGs wie Dragon Age und Mass Effect haben da einfach mehr den Mittendrin statt nur dabei Effekt. Ich will mal wieder ein richtig großes JRPG auf der PS3! Mit Weltkarte, Nebenquests, Story und coolen Charakteren. So what Namco?

Wenigsten haben sie Star Oecan 4 noch gebracht!
Zuletzt geändert von BloodyJoe am 25.01.2011 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Könnte ich noch mal so ein geniales Crossover wie Wizardry 7 / 8 haben? Danke!

Ja, ich weiß, war keine japanische Produktion und riecht mehr nach WestRPG denn nach JRPG, aber es übernahm schon einige Aspekte aus dem JRPG...

Was die JRPG an sich betrifft (Und ich muss dazu sagen, ich habe nach der SNES Zeit damit aufgehört), so dürfen die da gerne wieder ein paar Schritte zurück gehen.
Warum werden denn die ganzen alten Teile immer und immer wieder als Paradebeispiele genommen? Chronotrigger, Secret of Mana, die alten FF Teile, Lufia, Mother, etc. pp.???

Nehmt Euch doch "einfach" das, was diese Spiele groß gemacht hat, hübscht es auf, garniert es mit einer moderneren Steuerung, übersetzt es vernünftig und ab auf den Markt damit.

Und nein, einen Pokemon Klon meine ich damit nicht!
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Muramasa
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Beitrag von Muramasa »

Terranigma 2 hät ich gern =P oder remastered oder was auch immer. Es ist halt wie im Anime Bereich, es kommt viel müll, aber dazwischen fließt überall kreativität, in letzter zeit aber eher weniger. =/
Balmung hat geschrieben:Ich hoffe jedenfalls, dass ich zukünftig keine in japanische Kleider gesteckten wRPGs spielen muss, dann würde ich echt kotzen...
musste da iwie an sudeki denken o.o ihh
Zuletzt geändert von Muramasa am 25.01.2011 13:02, insgesamt 2-mal geändert.
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SonicSuperfast
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Recht hat er

Beitrag von SonicSuperfast »

Ja, schade, dass JRPGs etwas auf der Stelle tanzen. Ich bin ein großer Fan des Genres, aber langsam ödet es mich etwas an. Auch Kracher, wie Tales of Vesperia, sind so furchtbar linear in ihrer Entwicklung. Jeder hat ein sehr ähnliches Spielerlebnis. Westliche RPGs sind auch noch lange nicht perfekt, aber sie entwickeln sich sehr schnell und bieten viel, viel mehr zu entdecken und auszuprobieren. Echt schade. ):
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Hm, für mich klingt das so ein bisschen zu sehr nach: kopieren wir die aus dem Westen und tschüss jRPG. Warum kommt denn Final Fantasy nicht mehr so gut an? Ich würde sogar behaupten deshalb, weil es zu linear ist und sich zu weit von dem jRPG typischen entfernt hat. Was der Markt braucht ist Abwechslung und nicht das sich Japan an den Westen angleicht und man am Ende gar nicht mehr auf den ersten Blick sagen kann ob das jetzt ein japanisches Spiel ist oder ein westliches.

Das Problem liegt aber auch in den Köpfen der Spieler selbst, obwohl trotz Internet alles etwas mehr zusammengerückt ist, ist für viele Japan immer noch ganz weit weg und zu fremd um sich darauf einzulassen. Damit meine ich vor allem die Spieler, die erst sein ein paar Jahren mit dabei sind.

Das nächste Problem ist auch, dass die japanischen Firmen oft genug es sich selbst im Westen verscherzen... siehe Tales of Reihe. Diese könnte im Westen deutlich besser ankommen, wenn denn die Reihe auch ordentlich bei uns etabliert werden würde. Soll heißen: bessere Werbung dafür und nicht nur alle paar Teile mal eines im Westen veröffentlichen.

Das jRPGs trotz klassischem Stil auch immer noch gut sein können hat Sakaguchi mit Lost Odyssey ja selbst bewiesen.

Ich hoffe jedenfalls, dass ich zukünftig keine in japanische Kleider gesteckten wRPGs spielen muss, dann würde ich echt kotzen...


@SonicSuperfast: ich will kein open World jRPG... Was jRPGs ausmacht ist, dass sie zum Ende hin offener werden, weil man dann die ganze Weltkarte begehen kann, in dem Punkt sind dann manche neuere wirklich zu linear, weil sie zum Ende hin eben nicht mehr offener werden. Denn gerade am Ende wenn man die ganze Welt bereisen kann, findet man jede Menge versteckte Sachen und kann daher viel entdecken wenn man die Welt richtig erkundet.

Ich jedenfalls mag gerade dieses lineare Anfangen und dann zum Ende hin immer offener werden in jRPGs. Darf nur nicht zu offen werden, weil dann kann es leicht passieren, dass man den Anschluss an die Story zu sehr verliert. Gerade bei der Tales of Reihe sind es aber die Dinge, die man erst beim zweiten/dritten mal Spiele entdecken kann, die für mich das Spiel mit ausmachen. Einzig die Story könnte hier und da mal etwas verzweigen, wie zum Beispiel bei Symphonia, wo man Sheena schon früher in sein Team holen konnte, wenn man wollte.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 25.01.2011 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
DerArzt
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JRPG

Beitrag von DerArzt »

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.