Der EA-Chef und sein Hang zum digitalen Vertrieb

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Rapidity01
Beiträge: 1507
Registriert: 17.02.2009 18:54
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Rapidity01 »

Sollen sie doch damit anfangen alle Spiele nur noch online zu vertreiben, ich kaufe sie auf jeden Fall nicht. Ab und zu mal nen DLC für wirklich gute Spiele kaufe ich auch oder mal ein kleineres Arcade Spiel bei XBL aber Vollpreistitel werd ich so nie kaufen.
Wenn es wenigstens noch das Argument gäbe, dass neuwertige Spiele als Download billiger sind aber nichtmal das ist der Fall.
Benutzeravatar
Setschmo
Beiträge: 2376
Registriert: 19.06.2003 13:14
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Setschmo »

bald wird das Hobby "Zocken" in Grund und Boden gestampt und das nur aufrund von Profitgeilheit der Publisher, die sich meiner Meinung nach, eh schon zu viel erlauben. Solch ein System wird die Spieler ( die alter Schule sowieso nicht ) niemals glücklich machen.
Benutzeravatar
Scorcher24_
Beiträge: 15527
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Scorcher24_ »

Finq hat geschrieben:Also ich kauf keine Spiele digital, maximal sowas wie Abos oder z.B. Gamecard für MMOs.
Da kann ichs ja genauso gut runterladen, wo ist der Sinn?
Ohja, man würde die fleißigen Entwickler unterstützen - ach ne, moment - das ganze Geld geht ja eh an den Publisher.
Deswegen nutze ich Steam - es gibt dort so viele Perlen der Spieleszene die nie in Laden kommen. Und die Indies bekommen das volle Geld. Nicht der Publisher. Deswegen finde ich Steam gut.
Proof: http://forum.4pforen.4players.de/viewtopic.php?t=106463
Benutzeravatar
Das_Noobi
Beiträge: 2040
Registriert: 27.05.2007 11:57
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Das_Noobi »

Der Typ erzählt doch viel wenn der Tag lang ist. Wird sich nicht so leicht durchsetzten allein schon wegen dem Großhandel mit Software. Das Rizzitelli unter Relatitätsverlust leidet weiß man nicht erst seit heute, kein Grund zur Panik
Benutzeravatar
Shadow_Flüsterer
Beiträge: 105
Registriert: 12.03.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Shadow_Flüsterer »

Setschmo hat geschrieben:bald wird das Hobby "Zocken" in Grund und Boden gestampt und das nur aufrund von Profitgeilheit der Publisher, die sich meiner Meinung nach, eh schon zu viel erlauben. Solch ein System wird die Spieler ( die alter Schule sowieso nicht ) niemals glücklich machen.

Wieder mal maßlos übertrieben, EA bringt in den letzten Jahren immer wieder qualitativ hochwertige Spiele herraus. ( bsp. Mirrors Edge, Dead Space, Dead Space Extraction, Dragon Age, Crysis, Bad Company, Shift usw. ) und das auch ohne zusätzliche DLCs.


Schau dir mal alleine die EA Release Liste für dieses Jahr an, einfach gigantisch und größtenteils sogar gut, ja abgesehen von einigen wirklich fragwürdigen DLC Angebote mag ich EA ( seit den letzten Jahren allerdings erst ), dass gebe ich gerne und offen zu. Und ausserdem ist die Spielebranche wetterfest und jedes Jahr kommen Top Games in den Handel und die Weltuntergansszenarios werden auch Jahr für Jahr immer wieder mal aus der Schublade gekramt.


Und solange es auch Spiele noch ganz normal im Laden zu kaufen gibt, weiss ich nicht wo es da ein Problem im Text gibt, es wird noch für eine lange Zeit Games in den Händlerregalen geben, weil es immer wieder Leute gibt die das Gefühl brauchen etwas neues in der Hand halten zu müssen und auch eine Sammelleidenschaft besitzen.




Lasst den Typ doch schwätzen.
Benutzeravatar
Queequeg
Beiträge: 323
Registriert: 13.07.2009 22:25
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Queequeg »

Mir wurde mal für 2 Wochen der Steam Account gesperrt, weil Click&Buy einen Fehler bei mir gemacht hatte.... konnte in der Zeit Spiele im Wert von über 300€ einfach nicht mehr spielen, nichteinmal offline.


Digitaler Vertrieb? Das bedeutet auch diesen Steam-ähnlichen Kopierschutz..... wird dann wohl Zeit für mich, mit den Computerspielen aufzuhören.... oder illegal Spiele zu beziehen
Mc K.
Beiträge: 107
Registriert: 23.11.2007 19:59
Persönliche Nachricht:

O weia...

Beitrag von Mc K. »

Wir haben kranke Menschen an der Nadel, die 5.000 Dollar im Monat ausgeben, um den nächsten Schuss zu bekommen...
Natürlich ist jeder für sein eigenes Leben verantwortlich, weiß ich. Andererseits gibt es Situationen, in denen so pauschale Sätze meiner Meinung nach nicht uneingeschränkt gelten sollten. Dies wäre so ein Fall.
Und dass dieser Marketing-Heini Menschen, die vermutlich krank sind, fast wie Trophäen vorzeigt, finde ich ekelhaft. Ich frage mich, ob die oben erwähnten Leute die 5000 Dollar pro Monat auch in ein Ladengeschäft tragen würden, oder ob es da eine Hemmschwelle gäbe...?

Im Übrigen: Mir würde das Stöbern in den ollen Pappschachteln fehlen...

Mc K
Benutzeravatar
Scorcher24_
Beiträge: 15527
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Scorcher24_ »

Queequeg hat geschrieben:Mir wurde mal für 2 Wochen der Steam Account gesperrt, weil Click&Buy einen Fehler bei mir gemacht hatte.... konnte in der Zeit Spiele im Wert von über 300€ einfach nicht mehr spielen, nichteinmal offline.


Digitaler Vertrieb? Das bedeutet auch diesen Steam-ähnlichen Kopierschutz..... wird dann wohl Zeit für mich, mit den Computerspielen aufzuhören.... oder illegal Spiele zu beziehen
Da liegt aber der Fehler bei Click and Buy wenn es denn deren Fehler war. Ist aber auch klar dass Valve den Account sperrt wenn es zu Unregelmäßigkeiten mit der Zahlung kommt. Dein Internetanschluss wird auch gesperrt wenn Du nicht bezahlst :roll: .
rya.
Benutzeravatar
Suppression
Beiträge: 5413
Registriert: 23.02.2008 14:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Suppression »

Scorcher24 hat geschrieben:
Finq hat geschrieben:Also ich kauf keine Spiele digital, maximal sowas wie Abos oder z.B. Gamecard für MMOs.
Da kann ichs ja genauso gut runterladen, wo ist der Sinn?
Ohja, man würde die fleißigen Entwickler unterstützen - ach ne, moment - das ganze Geld geht ja eh an den Publisher.
Deswegen nutze ich Steam - es gibt dort so viele Perlen der Spieleszene die nie in Laden kommen. Und die Indies bekommen das volle Geld. Nicht der Publisher. Deswegen finde ich Steam gut.
Proof: http://forum.4pforen.4players.de/viewtopic.php?t=106463
Und Steam verlangt wohl nichts für die Bereitstellung, oder wie?

("Proof": http://www.golem.de/0910/70339.html)

Außerdem bekommen Indies immer das volle Geld und der Publisher nix, denn wenn Indies plötzlich Publisher hätten, wären sie ja keine Indies mehr.
Benutzeravatar
KugelKaskade
Beiträge: 7437
Registriert: 23.11.2009 13:25
Persönliche Nachricht:

Beitrag von KugelKaskade »

Shadow_Flüsterer hat geschrieben:
Setschmo hat geschrieben:bald wird das Hobby "Zocken" in Grund und Boden gestampt und das nur aufrund von Profitgeilheit der Publisher, die sich meiner Meinung nach, eh schon zu viel erlauben. Solch ein System wird die Spieler ( die alter Schule sowieso nicht ) niemals glücklich machen.

Wieder mal maßlos übertrieben, EA bringt in den letzten Jahren immer wieder qualitativ hochwertige Spiele herraus. ( bsp. Mirrors Edge, Dead Space, Dead Space Extraction, Dragon Age, Crysis, Bad Company, Shift usw. ) und das auch ohne zusätzliche DLCs.
Dragon Age gehört schonmal nicht in deine Auflistung, ebenso wenig wie Dead Space.
Benutzeravatar
Scorcher24_
Beiträge: 15527
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Scorcher24_ »

Suppression hat geschrieben:
Scorcher24 hat geschrieben:
Finq hat geschrieben:Also ich kauf keine Spiele digital, maximal sowas wie Abos oder z.B. Gamecard für MMOs.
Da kann ichs ja genauso gut runterladen, wo ist der Sinn?
Ohja, man würde die fleißigen Entwickler unterstützen - ach ne, moment - das ganze Geld geht ja eh an den Publisher.
Deswegen nutze ich Steam - es gibt dort so viele Perlen der Spieleszene die nie in Laden kommen. Und die Indies bekommen das volle Geld. Nicht der Publisher. Deswegen finde ich Steam gut.
Proof: http://forum.4pforen.4players.de/viewtopic.php?t=106463
Und Steam verlangt wohl nichts für die Bereitstellung, oder wie?

("Proof": http://www.golem.de/0910/70339.html)

Außerdem bekommen Indies immer das volle Geld und der Publisher nix, denn wenn Indies plötzlich Publisher hätten, wären sie ja keine Indies mehr.
Natürlich verlangt Steam was für den Service oO. Wer das ausschliesst lebt in einer Traumwelt. Wieviel es genau ist, weiss man allerdings nicht bzw ist nicht bewiesen. Und ehrlich gesagt gebe ich nix auf Aussagen von Gearbox... Borderlands ist auch auf Steam gelandet und das sogar mit Achievements :P. So von wegen böses böses Steam. So viel zu Rückgrat 8)
Benutzeravatar
Stormrider One
Beiträge: 2316
Registriert: 27.10.2002 06:38
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Stormrider One »

Wen es so weit ist liebes EA ,bin ich spätestens in diese zeitPunkt weg und beschäftige mich nicht mehr mit diesem rotz!

Schönen tag noch!


MFG
johndoe836090
Beiträge: 367
Registriert: 17.04.2009 16:08
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe836090 »

Tja, wenn es soweit kommt, dass ich meine Spiele nicht mehr im Laden kaufen kann, wird die Spieleindustrie mit mir wohl einen zahlungskräftigen Kunden verlieren. Ich gebe weiß Gott nicht wenig Geld für Spiele aus.
Besonders toll, wie hierbei an die Leute gedacht wird, die keine schnelle Leitung zur Verfügung haben um sich mal eben 12 GB zu laden, wie es z.B. in ländlichen Gebieten der Fall ist (ja, auch dort wohnen Computerspieler)...aber ist ja nur 'ne Randgruppe, also kann das ja vernachlässigt werden :roll:
msral
Beiträge: 44
Registriert: 08.01.2011 20:19
Persönliche Nachricht:

...

Beitrag von msral »

Das der digitale Vertrieb auf dem Vormarsch ist, dürfte doch nun wirklich Jedem klar werden. Steam wächst und wächst, ob einige ihre DVD im Regal haben wollen oder nicht.
Für mich haben per Download gekaufte Spiele viele Vorteile, ich muss nicht 5€ für das Parkhaus zahlen, extra in die City latschen und bei Saturn in der Schlange stehen.
Aussuchen, zahlen, saugen, Action. Genau nach meinem Geschmack.
Das darf natürlich jeder anders sehen.
Zum Thema "Mondpreise": Videogames waren noch nie so günstig wie heute, als ich 1992 meinen ersten MegaDrive gekauft habe, hat ein Game 119,90DM gekostet. Das waren immerhin 61,30€. Allerdings verdiene ich mittlerweile fast das Doppelte, zumindest brutto. Das dürfte vielen Anderen genauso gehen. Von daher sind die Preise seit 20Jahren konstant, bzw am fallen, trotz Inflation. Man sollte die Preise der Spiele halt nicht mit den Kosten eines Rapidshare Accounts vergleichen.
Das Gejammer geht mir einfach auf den Keks. Ein Game wie BFBC2 9Monate nach Release für 12,60€ im Steamdeal kaufen zu können hätte ich mir vor Ewigkeiten schon gewünscht.
Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 28966
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Chibiterasu »

Ich bin im Grunde gegen die Entwicklung (vor allem wegen dem DLC und DRM Wahn), würde in ihr aber mittlerweile auch sehr viele Chancen sehen - aber leider eben nur bei einigen wenn und abers.


Wenn es so läuft wie bei GOG - gerne. Account ist personengebunden, Preise ok, kein DRM, das Spiel ist nach dem Download nicht mehr an die Plattform gebunden, sondern kann egal wo installert werden und Boni wie Soundtracks sind auch mal dabei.
Da bieten ja die meisten Retailverpackungen heutzutage wirklich weniger.


Bei neuen Spielen haben viele da leider zuviel Angst vor den Raubkopien - auch ein wenig verständlich - weswegen ich auch nix gegen ein System wie bei Steam hätte, bei dem man aber nach ca. 5 Jahren das Spiel komplett als installierbereite Datei oder Image oder was weiß ich was downloaden kann. So kann sich weiterhin die Community darum kümmern Spiele auf neuen System lauffähig zu halten, wenn sich das für die Betreiber schon nicht mehr auszahlen würde.


Dann und nur dann (auf Garantie) würde ich Vollpreise für neue Spiele zahlen.

So wie es jetzt ist, ist meine Preisgrenze für digitales Gut, zu dem man aus irgendeinem Grund ziemlich schnell keinen Zugang mehr haben kann, eher niedrig (Steam-Deal Bereich).




Würde man sich daher in manchen Bereichen auf den Kunden zubewegen, sehe ich in dem Vertriebsweg sehr viel Potenzial.

:arrow: Die Chancen für Indies sind klar.

:arrow: Die Verfügbarkeit von vielen Titeln könnte leichter bestehen bleiben (krasses Beispiel gerade mitbekommen: A Boy and his Blob für die Wii - nur in UK erschienen - gibt es nur noch bei ausgewählten Händlern - kostet neu jetzt schon fast 70€ - ein Jahr nach Release...) .

:arrow: Importieren von vielen Spielen potenziell nicht notwendig. Wenn ein Spiel nicht auf deutsch erscheint (zB das nächstbeste JRPG) kann ich es mir immer noch bequem auf Englisch laden. Sofern vorhanden natürlich, aber Lokalisationen zahlen sich dadurch sicher schneller aus, wenn man nicht noch Lizenzgebühren an SONY und Co. zahlen und PAL-Anpassungen etc. vornehmen muss. Und eben leichter Kunden in anderen ländern erreicht, die auch Englisch können. Zumindest so meine Theorie.
Aber an den XBLA, Wiiware, PSN Stores sieht man ja leider, dass selbst hier noch starke regionale Unterschiede vorherrschen : völlig unverständlich, imho.


:arrow: Und man könnte natürlich den großgewerblichen Gebrauchtmarkt schädigen (was gut für die Entwickler wäre), jedoch würde man den lukrativen Markt der ReReleases etwas untergraben, weil wohl keiner langfristig einsieht für jede neue Konsole das gleiche Spiel nochmal zu kaufen.

Bin daher vor allem auf Konsolen gespannt wie sich das entwickeln wird.


Im Grunde pisst mich der Stress beim Retailkauf am meisten an. Ich muss richtig zu horten anfangen, wenn ich alle Spiele die mich interessieren einmal verfügbar haben möchte. Hier KÖNNTE der legale digitale Download gut Abhilfe schaffen.