Most Pirated Games of 2010
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- Chibiterasu
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^^DARK-THREAT:
den meisten hier geht es nicht um's legitimieren oder rechtfertigen sondern um das Relativieren von Horror-Szenarios die die großen Publisher aufstellen.
Was würde sich ändern, wenn du deine ganze Kohle für die Spiele ausgibst, die dir am wichtigsten sind und dazu noch ein paar Spiele saugst auf die du sonst verzichtest?
Du hast sie gratis gespielt. Und?
Eventuell kaufst du dir das Spiel sogar noch, weil es dich so begeistert hat. Oder den Nachfolger. Oder du schwärmst einem Kumpel davon vor und der kauft es sich. Oder du bleibst bei einer bestimmten Plattform, weil du auf der viele gute Spiele gespielt hast.
Alles denkbare Folgen.
Das ist jetzt nur eine Möglichkeit. Andere Menschen saugen nur und geben das gesparte Geld lieber für Kleidung aus. Das ist natürlich eine Verteilung auf andere Industrien und nicht im Sinne der Videospielindustrie. Genauso gehen einzelne Entwickler an Raubkopien zu Grunde, was auch scheiße ist. Ist schon fast ein Lotteriespiel.
Also klar ist Raubkopiern schädlich - aber das Ausmaß des Schadens und die Konsequenzen die Publisher daraus ziehen dürfen zu recht hinterfragt und diskutiert werden.
den meisten hier geht es nicht um's legitimieren oder rechtfertigen sondern um das Relativieren von Horror-Szenarios die die großen Publisher aufstellen.
Was würde sich ändern, wenn du deine ganze Kohle für die Spiele ausgibst, die dir am wichtigsten sind und dazu noch ein paar Spiele saugst auf die du sonst verzichtest?
Du hast sie gratis gespielt. Und?
Eventuell kaufst du dir das Spiel sogar noch, weil es dich so begeistert hat. Oder den Nachfolger. Oder du schwärmst einem Kumpel davon vor und der kauft es sich. Oder du bleibst bei einer bestimmten Plattform, weil du auf der viele gute Spiele gespielt hast.
Alles denkbare Folgen.
Das ist jetzt nur eine Möglichkeit. Andere Menschen saugen nur und geben das gesparte Geld lieber für Kleidung aus. Das ist natürlich eine Verteilung auf andere Industrien und nicht im Sinne der Videospielindustrie. Genauso gehen einzelne Entwickler an Raubkopien zu Grunde, was auch scheiße ist. Ist schon fast ein Lotteriespiel.
Also klar ist Raubkopiern schädlich - aber das Ausmaß des Schadens und die Konsequenzen die Publisher daraus ziehen dürfen zu recht hinterfragt und diskutiert werden.
- A Man for all Seasons
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- Zierfish
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ok, deine ausführungen sind schlüssig.
So hab ich es aber zunächst nicht verstanden.
Denn wer nun am Ende die Rechnung zahlt ist dem Publisher egal und viele Hardcore Gamer haben auch in höherem Alter eine oder mehrere Konsolen. Das hat dann sicher auch nichts mehr mit Solvenz sondern Kaufbereitschaft zu tun.
Wie dem auch sei, letztlich sind aber grade die Kiddies die größte Zielgruppe, weil sie die Freizeit und das Geld der Eltern haben.
Und zu deinem letzten Satz:
glaub ich nicht
warum? setz heute mal jemandem perfect dark (Teil1) vor ... oder Secret of Mana, oder Thief1 von mir aus (hab ich alle gespielt)
da war das Missionsziel oft so unklar, dass es nur durch Trial and Error funktionierte. Das ist aber für heutige Verhältnisse kein gutes Spiel mehr. Klar Hitman hat auch heute noch seine Momente, aber zu den besten Spielen kann so etwas nicht mehr zählen.
Und um Komplexität kann es ja nicht gehen... das war Thief 1 nicht. Es geht also wohl eher um eine steile Lernkurve und die Notwendigkeit sich durchzubeißen. Aber vllt schonmal dran gedacht, dass ein moderner Spieler (wie wir) schon so viel gesehen und erlebt hat, dass ein einfacher Aufguss von Thief 1 oder 2 es auch nicht mehr rausreißen würde?
Ich glaub da verklärt sich bei den meisten Leuten einfach richtig stark der Blick, wenn sie auf die Vergangenheit schauen.
So hab ich es aber zunächst nicht verstanden.
Denn wer nun am Ende die Rechnung zahlt ist dem Publisher egal und viele Hardcore Gamer haben auch in höherem Alter eine oder mehrere Konsolen. Das hat dann sicher auch nichts mehr mit Solvenz sondern Kaufbereitschaft zu tun.
Wie dem auch sei, letztlich sind aber grade die Kiddies die größte Zielgruppe, weil sie die Freizeit und das Geld der Eltern haben.
Und zu deinem letzten Satz:
glaub ich nicht
warum? setz heute mal jemandem perfect dark (Teil1) vor ... oder Secret of Mana, oder Thief1 von mir aus (hab ich alle gespielt)
da war das Missionsziel oft so unklar, dass es nur durch Trial and Error funktionierte. Das ist aber für heutige Verhältnisse kein gutes Spiel mehr. Klar Hitman hat auch heute noch seine Momente, aber zu den besten Spielen kann so etwas nicht mehr zählen.
Und um Komplexität kann es ja nicht gehen... das war Thief 1 nicht. Es geht also wohl eher um eine steile Lernkurve und die Notwendigkeit sich durchzubeißen. Aber vllt schonmal dran gedacht, dass ein moderner Spieler (wie wir) schon so viel gesehen und erlebt hat, dass ein einfacher Aufguss von Thief 1 oder 2 es auch nicht mehr rausreißen würde?
Ich glaub da verklärt sich bei den meisten Leuten einfach richtig stark der Blick, wenn sie auf die Vergangenheit schauen.
- DARK-THREAT
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@Paranoia Agent:
Es geht um die Wertschätzung von eigen Gekauftem. Wenn ich mir etwas leiste, dann wollte ich es auch, ich schätze den Wert und konsumiere es sogut es geht. Seien es nun Games, Musik, Filme...
Wenn ich Medien illegal konsumieren würde, ja ich hätte ein schlechtes Gewissen (ich erinnere an meinen Post mit dem Hinweiß FIFA2004), da ich nicht das Recht hatte, es zu konsumieren.
Der allg. Raubkopierer kennt diese Wertschätzung aber nichtmehr, so wie ich denke. Er will nur die Medien gratis haben, beschwert sich gleichzeitig, warum sie immer schlechter werden.
Wenn diese User eben nur ihre Medien kaufen würden, würde der echte Wert wiedergespiegelt.
Ich zeigs gern an Beispielen:
Wenn es Spiel zig Millionen mal illegal geladen wurde, gleichzeitig aber millionen User in Communyts meinen, dass dieses Spiel X kein gutes Spiel ist, dann frag ich mich, warum diese User nichts dagegen tun.
Also wenn das Spiel schlecht ist - garnicht erst kaufen oder illegal laden. So mache ich das mit Medien - ich konsumiere nur das, was mir gefällt und das hab ich dann auch gekauft.
So entsteht ein realer Wert von Medien.
Peace.
Es geht um die Wertschätzung von eigen Gekauftem. Wenn ich mir etwas leiste, dann wollte ich es auch, ich schätze den Wert und konsumiere es sogut es geht. Seien es nun Games, Musik, Filme...
Wenn ich Medien illegal konsumieren würde, ja ich hätte ein schlechtes Gewissen (ich erinnere an meinen Post mit dem Hinweiß FIFA2004), da ich nicht das Recht hatte, es zu konsumieren.
Der allg. Raubkopierer kennt diese Wertschätzung aber nichtmehr, so wie ich denke. Er will nur die Medien gratis haben, beschwert sich gleichzeitig, warum sie immer schlechter werden.
Wenn diese User eben nur ihre Medien kaufen würden, würde der echte Wert wiedergespiegelt.
Ich zeigs gern an Beispielen:
Wenn es Spiel zig Millionen mal illegal geladen wurde, gleichzeitig aber millionen User in Communyts meinen, dass dieses Spiel X kein gutes Spiel ist, dann frag ich mich, warum diese User nichts dagegen tun.
Also wenn das Spiel schlecht ist - garnicht erst kaufen oder illegal laden. So mache ich das mit Medien - ich konsumiere nur das, was mir gefällt und das hab ich dann auch gekauft.
So entsteht ein realer Wert von Medien.
Peace.
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TwentynBpx
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Was bedeuten diese Zahlen ebenfalls?
Das eine Hälfte des Volkes Kauft / und die andere Saugt.
Hier stoßen also 2 Mündige Interessengruppen aneinander, die einen die umsonst Spiele spielen wollen (oder für wenig Geld aus welchen Gründen auch immer) und die anderen die bereit sind relativ viel Geld zu bezahlen.
Wenn der Staat nun sagt - die eine Gruppe des Volkes muss dafür ins Gefängnis oder bekommt andere Strafen - willkommen in einer nahenden Diktatur.
DENN:
Die Spielehersteller könnten auch sagen - okay - lohnt sich nicht - wir stellen keine Spiele mehr her. Pech gehabt.
Aber genau das geschieht NICHT weil es sich ja lohnt Spiele herzustellen.
Nun sehen die Gierigen Menschen große Zahlen bei den Downloads und spinnen sich wilde Theorien zurecht da sei Geld zu holen wenn man nur genug Peitscht.
Aber lasst mich euch eines sagen:
Wenn so viele Menschen etwas bewusst tun dann weil die Umstände dazu anregen. Will man DAS verbieten - kämpft man gegen das Volk.
Ihr Dussel lasst euch von Medien etc auf solche Themen ablenken - eure Nachbarn und Mitmenschen sollt ihr hassen - weil sie Ausländer sind oder Raubkopierer - hauptsache niemand beschäftigt sich mit dem eigentlichen Problem - dem Staat.
Also debattiert hier weiter über Raubkopierer oder andere Hassbilder. Aber beschäftigt euch bloß nicht mit den wirklichen Problemen! Dann seid ihr brave harmlose Lämmchen.
Das eine Hälfte des Volkes Kauft / und die andere Saugt.
Hier stoßen also 2 Mündige Interessengruppen aneinander, die einen die umsonst Spiele spielen wollen (oder für wenig Geld aus welchen Gründen auch immer) und die anderen die bereit sind relativ viel Geld zu bezahlen.
Wenn der Staat nun sagt - die eine Gruppe des Volkes muss dafür ins Gefängnis oder bekommt andere Strafen - willkommen in einer nahenden Diktatur.
DENN:
Die Spielehersteller könnten auch sagen - okay - lohnt sich nicht - wir stellen keine Spiele mehr her. Pech gehabt.
Aber genau das geschieht NICHT weil es sich ja lohnt Spiele herzustellen.
Nun sehen die Gierigen Menschen große Zahlen bei den Downloads und spinnen sich wilde Theorien zurecht da sei Geld zu holen wenn man nur genug Peitscht.
Aber lasst mich euch eines sagen:
Wenn so viele Menschen etwas bewusst tun dann weil die Umstände dazu anregen. Will man DAS verbieten - kämpft man gegen das Volk.
Ihr Dussel lasst euch von Medien etc auf solche Themen ablenken - eure Nachbarn und Mitmenschen sollt ihr hassen - weil sie Ausländer sind oder Raubkopierer - hauptsache niemand beschäftigt sich mit dem eigentlichen Problem - dem Staat.
Also debattiert hier weiter über Raubkopierer oder andere Hassbilder. Aber beschäftigt euch bloß nicht mit den wirklichen Problemen! Dann seid ihr brave harmlose Lämmchen.
- Suppression
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Und ich stelle die Frage auch an dich:DARK-THREAT hat geschrieben:
Wie gesagt. Wenig Geld zu haben ist KEINE Rechtfertigung, Medien illegal zu konsumieren. Auch selche Leute gehören mal hart bestraft (Geldstrafen bringen nichts, es muss ein Freiheitsentzug sein), um ein Zeichen zu setzen.
Peace.
Was hast du davon, wenn Kopierer eingesperrt werden? Welchen Zweck erfüllt das überhaupt? Inwiefern wird dann die Gesellschaft geschützt, was ja der Zweck einer Haft überhaupt erst ist?
Ich hoffe, einer aus der "Wegsperren, am besten für immer!" Fraktion kann mir das endlich mal beantworten.
- Chibiterasu
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@ DARK-THREAT:
das ist eine lobenswerte Einstellung und ob du es glaubst oder nicht, ich handle heute genauso, weil ich hunderte Roms auf meiner Platte eh nicht zocken würde, oder nur mal schnell reinzocken und dann weg damit. Außerdem komm ich mit meinen gekauften Spielen schon kaum hinterher. Steam-Sales und Co. sei dank.
Mir ist die Wertschätzung auch wichtig, ich lass mich eben nur voll auf ein Spiel ein, wenn ich davor 30-40Euro dafür berappt habe.
Aber man muss sich eben fragen was all diese moralischen Diskussionen, schönen Einstellungen und Handlungsweisen am Ende wirklich mit dem Markt und seinen Umsatzeinbußen zu tun hat.
Relativ wenig.
Ob der Spieler, Spiele die er nicht unbedingt haben möchte gar nicht kauft oder eben saugt und anzockt macht nicht so einen großen Unterschied, wie uns Publisher immer weismachen wollen und womit sie ihre Methoden zur Rechtewahrung durchsetzen.
Im Einzelfall ist das Thema sicher komplexer und die Entwickler von Red Steel 2 tun mir in dem Fall auch leid, weil ich gerne einen Nachfolger hätte und ich ihre Arbeit an Red Steel 2 als zu wenig gewürdigt sehe.
Wie hoch die Verkaufszahlen bei Teil 2 ohne Raubkopien wären, kann aber einfach niemand sagen und noch viel interessanter wären die Zahlen für Teil 3 (sollte es einen geben) ohne Raubkopien. Ich finde das Argument mit dem Werbeeffekt durch Raubkopien nämlich nicht komplett vernachlässigbar. Aber auch das wird niemand beziffern können.
Ich glaub auch, dass das das Hauptproblem der Investoren und Co ist. Der Markt ist bei digitalen Luxusgütern nicht so berechenbar wie beim Bedarf an Brot und der Milch und das macht ihnen Angst.
Ok, Offtopic
Die Komplexität bei dem Titel ist sicher begrenzt aber durch die vielen Möglichkeiten in einem Level vorzugehen, ist es sich schon mal um ein vielfaches komplexer als viele heutige "renne von A nach B Spiele".
Ich persönlich würde einen "Aufguss" stark begrüßen. Im Kern das gleiche Spiel, neue Story, schönere optik, verfeinerte Technik. Bei Teil 3 mangelte es nur am Geld, wodurch ein paar Dinge gestrichen wurden. Es war aber immer noch ein tolles Spiel. Nicht viel mehr wünsche ich mir für Teil 4.
das ist eine lobenswerte Einstellung und ob du es glaubst oder nicht, ich handle heute genauso, weil ich hunderte Roms auf meiner Platte eh nicht zocken würde, oder nur mal schnell reinzocken und dann weg damit. Außerdem komm ich mit meinen gekauften Spielen schon kaum hinterher. Steam-Sales und Co. sei dank.
Mir ist die Wertschätzung auch wichtig, ich lass mich eben nur voll auf ein Spiel ein, wenn ich davor 30-40Euro dafür berappt habe.
Aber man muss sich eben fragen was all diese moralischen Diskussionen, schönen Einstellungen und Handlungsweisen am Ende wirklich mit dem Markt und seinen Umsatzeinbußen zu tun hat.
Relativ wenig.
Ob der Spieler, Spiele die er nicht unbedingt haben möchte gar nicht kauft oder eben saugt und anzockt macht nicht so einen großen Unterschied, wie uns Publisher immer weismachen wollen und womit sie ihre Methoden zur Rechtewahrung durchsetzen.
Im Einzelfall ist das Thema sicher komplexer und die Entwickler von Red Steel 2 tun mir in dem Fall auch leid, weil ich gerne einen Nachfolger hätte und ich ihre Arbeit an Red Steel 2 als zu wenig gewürdigt sehe.
Wie hoch die Verkaufszahlen bei Teil 2 ohne Raubkopien wären, kann aber einfach niemand sagen und noch viel interessanter wären die Zahlen für Teil 3 (sollte es einen geben) ohne Raubkopien. Ich finde das Argument mit dem Werbeeffekt durch Raubkopien nämlich nicht komplett vernachlässigbar. Aber auch das wird niemand beziffern können.
Ich glaub auch, dass das das Hauptproblem der Investoren und Co ist. Der Markt ist bei digitalen Luxusgütern nicht so berechenbar wie beim Bedarf an Brot und der Milch und das macht ihnen Angst.
Ok, Offtopic
Fand die Missionsziele eigentlich immer sehr klar. Sie wurden einem nur nicht durch tausend Symbole auf der Karte auf's Auge gedrückt. Aber eigentlich recht simpel.4P|Zierfish hat geschrieben: Und um Komplexität kann es ja nicht gehen... das war Thief 1 nicht. Es geht also wohl eher um eine steile Lernkurve und die Notwendigkeit sich durchzubeißen. Aber vllt schonmal dran gedacht, dass ein moderner Spieler (wie wir) schon so viel gesehen und erlebt hat, dass ein einfacher Aufguss von Thief 1 oder 2 es auch nicht mehr rausreißen würde?
Die Komplexität bei dem Titel ist sicher begrenzt aber durch die vielen Möglichkeiten in einem Level vorzugehen, ist es sich schon mal um ein vielfaches komplexer als viele heutige "renne von A nach B Spiele".
Ich persönlich würde einen "Aufguss" stark begrüßen. Im Kern das gleiche Spiel, neue Story, schönere optik, verfeinerte Technik. Bei Teil 3 mangelte es nur am Geld, wodurch ein paar Dinge gestrichen wurden. Es war aber immer noch ein tolles Spiel. Nicht viel mehr wünsche ich mir für Teil 4.
Zuletzt geändert von Chibiterasu am 30.12.2010 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
- mr archer
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Hinsichtlich der Kiddis hast du leider recht. Es gibt halt den Punkt, wo man sich als erwachsener Mensch dann fragen muss, ob man da wirklich noch mittun muss.4P|Zierfish hat geschrieben:
Wie dem auch sei, letztlich sind aber grade die Kiddies die größte Zielgruppe, weil sie die Freizeit und das Geld der Eltern haben.
Und zu deinem letzten Satz:
glaub ich nicht
warum? setz heute mal jemandem perfect dark (Teil1) vor ... oder Secret of Mana, oder Thief1 von mir aus (hab ich alle gespielt)
da war das Missionsziel oft so unklar, dass es nur durch Trial and Error funktionierte. Das ist aber für heutige Verhältnisse kein gutes Spiel mehr. Klar Hitman hat auch heute noch seine Momente, aber zu den besten Spielen kann so etwas nicht mehr zählen.
Und um Komplexität kann es ja nicht gehen... das war Thief 1 nicht. Es geht also wohl eher um eine steile Lernkurve und die Notwendigkeit sich durchzubeißen. Aber vllt schonmal dran gedacht, dass ein moderner Spieler (wie wir) schon so viel gesehen und erlebt hat, dass ein einfacher Aufguss von Thief 1 oder 2 es auch nicht mehr rausreißen würde?
Ich glaub da verklärt sich bei den meisten Leuten einfach richtig stark der Blick, wenn sie auf die Vergangenheit schauen.
Hinsichtlich verklärter Blick zurück - klar, logisch. Wer wollte das bestreiten. Allerdings spreche ich in meinem Post nicht von Aufgüssen. Ich spreche von wirklichen Weiterentwicklungen. Unter so einer Weiterentwicklung verstehe ich aber nicht die immer wieder vorgenommene Neuanpassung etablierter Spielreihen an stetig nachwachsende Zockergenerationen (siehe Splinter Cell). Ich spreche von Spielreihen, die wie ihre Spieler reifen. Es ist einfach irrig, davon auszugehen, dass ein 40 und ein 20jähriger Spieler dieselben Präferenzen bei einem Shooter, einem Schleicher, einem was-weiss-ich haben. Das wird aber von der Industrie nicht berücksichtigt. Und da ist die Industrie einfach schön dumm. Und ich glaube auch nicht, dass 40jährige zu alt für komplexe Spiele geworden sind. Im Gegenteil. Sie sind zu alt für unterkomplexe Spiele. Die sind nämlich Zeitverschwendung. Und Zeit wollen 40jährige eben nicht verschwenden. Schau dich mal auf gog.com um. Da kaufen Leute aus allen Winkeln des Erdballs Baldurs Gate 1 für knapp 10 USD. Da gibt es ein Bedürfnis, einen Markt, eine zahlungsbereite Kundschaft.
Und das Thief 1 nicht komplex gewesen wäre - nö. Sehe ich anders. Oder System Shock 2... Das sind zeitlose Klassiker. Die gehören in Schweinsleder gebunden ins Regal. Das ist Grundlagenliteratur.
- DARK-THREAT
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Es geht um das Allgemeinwohl, wenn ein Krimineller bestraft wird. Und das illegale Kopieren von Medien ist ebenso kriminell (ich sage nicht gleichwertig!) wie ein Autoklau, Hauseinbruch, Versicherungsbetrug oder Stalking/Mobbing.Suppression hat geschrieben:Und ich stelle die Frage auch an dich:DARK-THREAT hat geschrieben:
Wie gesagt. Wenig Geld zu haben ist KEINE Rechtfertigung, Medien illegal zu konsumieren. Auch selche Leute gehören mal hart bestraft (Geldstrafen bringen nichts, es muss ein Freiheitsentzug sein), um ein Zeichen zu setzen.
Peace.
Was hast du davon, wenn Kopierer eingesperrt werden? Welchen Zweck erfüllt das überhaupt? Inwiefern wird dann die Gesellschaft geschützt, was ja der Zweck einer Haft überhaupt erst ist?
Ich hoffe, einer aus der "Wegsperren, am besten für immer!" Fraktion kann mir das endlich mal beantworten.
Und laut meiner Meinung, müssen kriminelle Menschen nunmal bestraft werden.
Ich rede nicht von "Wegsperren, am besten für immer" - das hilft nicht. Aber eine Abschreckung durch seltene hohe Bestrafungen würde es mildern.
Ich bin weißgott kein Menschenfeind, wenn man mir das nun erlesen haben möchte. Ich bin ein sehr sozialer, linker (gleich kommen die SED-Vorwürfe gegen mich^^) Bürger der europäischen Union, der gern Essen spendet, Hilfe anbietet oder sich für wichtige Sachen einsetzt.
Peace.
Zuletzt geändert von DARK-THREAT am 30.12.2010 17:18, insgesamt 1-mal geändert.
- DARK-THREAT
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Nur weil du casual magst musst du das nicht auf alle Gamer projezieren. Es soll ja auch Leute geben die nicht auf tolle Inzenierungen stehen sondern auf tolle Spielmechaniken. Wo man mal nachdenken muss weil man nicht weiter kommt, wo man mehr als eine Taste braucht. Wo es sich lohnt sich die Spielwelt anzuschauen (sofern sie breiter als 5 Meter ist). Wo ist denn bitte überhaupt die Lernkurve in Titeln ME 2? Die werden im Verlauf ja tendenziell sogar leichter...4P|Zierfish hat geschrieben:...
Und zu deinem letzten Satz:
glaub ich nicht
warum? setz heute mal jemandem perfect dark (Teil1) vor ... oder Secret of Mana, oder Thief1 von mir aus (hab ich alle gespielt)
da war das Missionsziel oft so unklar, dass es nur durch Trial and Error funktionierte. Das ist aber für heutige Verhältnisse kein gutes Spiel mehr. Klar Hitman hat auch heute noch seine Momente, aber zu den besten Spielen kann so etwas nicht mehr zählen.
Und um Komplexität kann es ja nicht gehen... das war Thief 1 nicht. Es geht also wohl eher um eine steile Lernkurve und die Notwendigkeit sich durchzubeißen. Aber vllt schonmal dran gedacht, dass ein moderner Spieler (wie wir) schon so viel gesehen und erlebt hat, dass ein einfacher Aufguss von Thief 1 oder 2 es auch nicht mehr rausreißen würde?
Ich glaub da verklärt sich bei den meisten Leuten einfach richtig stark der Blick, wenn sie auf die Vergangenheit schauen.
Auch sollte man die Frage stellen woher die geringe Wertschätzung für Spiele kommt. Für mich ist es das selbe wie im Musikbereich. Der Markt wurde und wird überschwemmt mit absolut austauschbaren Titeln. Wenn das Angebot steigt muss die Nachfrage nicht folgen. Und solang dass so bleibt werd ich mir auch ohne downloads nicht mehr als 5 (wenn überhaupt) Spiele pro Jahr kaufen. In meinen Augen richten Raubkopierer keinen größeren Schaden an als die Veröffentlichungspolitik der Publisher.
- mr archer
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Danke, sehr schön auf den Punkt gebracht. Dein letzter Satz gehört auch in Schweinsleder gebunden.reeBdooG hat geschrieben:
Auch sollte man die Frage stellen woher die geringe Wertschätzung für Spiele kommt. Für mich ist es das selbe wie im Musikbereich. Der Markt wurde und wird überschwemmt mit absolut austauschbaren Titeln. Wenn das Angebot steigt muss die Nachfrage nicht folgen. Und solang dass so bleibt werd ich mir auch ohne downloads nicht mehr als 5 (wenn überhaupt) Spiele pro Jahr kaufen. In meinen Augen richten Raubkopierer keinen größeren Schaden an als die Veröffentlichungspolitik der Publisher.
- Zierfish
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@Paranoia Agent
mit den Missionszielen meinte ich Goldeneye oder Perfect Dark fürs N64
da war oft nur sehr vage angegeben was getan werden musste und es gehört auch dazu, dass man etwas probieren musste. (gehört auch zum Thema Frust und Erfolg)
Thief war (soweit ich das in erinnerung hab) klar genug strukturiert
und einfach super... man würd ich es gern wieder spielen ^^
@mr Archer
Thief1 war nicht "komplex" es war halt nur nicht einfach.
Trials HD simpel, aber bockschwer
nur um deutlich zu machen worauf es hinaus läuft. Und Thief1 also ...
was genau war daran so komplex? Da hatte SC1 ja deutlich mehr Tiefe.
Ich sage nicht, dass es besser war - aber die Komplexität war höher!
@reeBdooG
Was sind tolle Spielmechaniken? Geometry Wars? Fruit Ninja? Trials HD? Portal? Und seit wann steht eine gute Spielmechanik einer Inszenierung überhaupt im weg? Und was meinst du bitte mit nachdenken? Unterstellst du mir jetzt, dass ich Titel wie Portal oder Braid nicht anrühre? Und was soll das Thema mit mehr als eine Taste? Ich hatte zu meinen aktiven 1.6 Zeiten so ungefähr jede Taste meines keyboards mit versch. Funktionen zugebindet. Und das mit dem "eintauchen" - auch Immersion genannt,
geht bei ME2 mit Sicherheit besser als bei Picross 3D oder sonstwas...
Der MS Flight Simulator o.ä. haben zwar auch eine gewisse Faszination, ziehen diese aber aus einem gänzlich anderen Ansatz.
Steile Lernkurve und größere Dopaminausschüttungen nach Erfolgen. Setzt aber eine größere Frustresistenz beim Kunden voraus.
Ey es gibt ganze Abteilungen die sich mit sowas beschäftigen und dann kommen hier Leute und tun so als könnten sie Krebs heilen...
beim nächsten mal bitte 200% mehr Differenzierung oder weniger Unterstellungen bitte...
mit den Missionszielen meinte ich Goldeneye oder Perfect Dark fürs N64
da war oft nur sehr vage angegeben was getan werden musste und es gehört auch dazu, dass man etwas probieren musste. (gehört auch zum Thema Frust und Erfolg)
Thief war (soweit ich das in erinnerung hab) klar genug strukturiert
und einfach super... man würd ich es gern wieder spielen ^^
@mr Archer
komplex =! schwerUnd das Thief 1 nicht komplex gewesen wäre - nö. Sehe ich anders.
Thief1 war nicht "komplex" es war halt nur nicht einfach.
Trials HD simpel, aber bockschwer
nur um deutlich zu machen worauf es hinaus läuft. Und Thief1 also ...
was genau war daran so komplex? Da hatte SC1 ja deutlich mehr Tiefe.
Ich sage nicht, dass es besser war - aber die Komplexität war höher!
@reeBdooG
oh bitte verschone mich...nur weil du casual magst musst du das nicht auf alle Gamer projezieren. Es soll ja auch Leute geben die nicht auf tolle Inzenierungen stehen sondern auf tolle Spielmechaniken. Wo man mal nachdenken muss weil man nicht weiter kommt, wo man mehr als eine Taste braucht. Wo es sich lohnt sich die Spielwelt anzuschauen (sofern sie breiter als 5 Meter ist). Wo ist denn bitte überhaupt die Lernkurve in Titeln ME 2? Die werden im Verlauf ja tendenziell sogar leichter...
Was sind tolle Spielmechaniken? Geometry Wars? Fruit Ninja? Trials HD? Portal? Und seit wann steht eine gute Spielmechanik einer Inszenierung überhaupt im weg? Und was meinst du bitte mit nachdenken? Unterstellst du mir jetzt, dass ich Titel wie Portal oder Braid nicht anrühre? Und was soll das Thema mit mehr als eine Taste? Ich hatte zu meinen aktiven 1.6 Zeiten so ungefähr jede Taste meines keyboards mit versch. Funktionen zugebindet. Und das mit dem "eintauchen" - auch Immersion genannt,
geht bei ME2 mit Sicherheit besser als bei Picross 3D oder sonstwas...
Der MS Flight Simulator o.ä. haben zwar auch eine gewisse Faszination, ziehen diese aber aus einem gänzlich anderen Ansatz.
Steile Lernkurve und größere Dopaminausschüttungen nach Erfolgen. Setzt aber eine größere Frustresistenz beim Kunden voraus.
Ey es gibt ganze Abteilungen die sich mit sowas beschäftigen und dann kommen hier Leute und tun so als könnten sie Krebs heilen...
beim nächsten mal bitte 200% mehr Differenzierung oder weniger Unterstellungen bitte...
jetzt sind die Publisher Schuld, dass sich Spiele wie Mirrors Edge, Psychonauts, demon's souls nicht verkaufen oder was? Und das Publikum nur alte IPs kauft? Also iwann is mal Schluss...In meinen Augen richten Raubkopierer keinen größeren Schaden an als die Veröffentlichungspolitik der Publisher.
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reeBdooG
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@ Zierfisch
Eine gute Inszenierung steht einer guten Spielmechanik dann im Weg wenn 85% der Ressourcen in die Inszenierung fließen. Und schau dir die Berichte zu COD an wenn du mir nicht folgen kannst. Dumm für mich dass es genug Leute gibt die damit kein Problem haben. Mit Abstrichen trifft das aber auf fast jedes große Spiel der letzten beiden Jahre zu (einfach mal NWN2 mit DA:O vergleichen).
Und ja, Publisher sind teilweise selber schuld. Es gibt zu viele Spiele, zu viele AAA Titel. Und im marketing für die großen Titel gehen zwangsweise die vielleicht besseren anderen Titel unter weil sie einfach nicht die Aufmerksamkeit bekommen die sie verdienen. Schau dir doch nur mal die 4p Startseite an. Bei großen Titeln oder Events ist nichtmal die Übersicht der aktuellen Tests sofort sichtbar.
Und auch explizit für dich: Ich sage nicht dass die Publisher alle Schuld tragen. Du sagst aber dass alle Schuld nur bei den Raubkopierern liegt. Das ist in etwa so als wenn du sagst Amokläufe kommen von Killerspielen.
Unterstellung? Differenzierung? Glashaus!
Eine gute Inszenierung steht einer guten Spielmechanik dann im Weg wenn 85% der Ressourcen in die Inszenierung fließen. Und schau dir die Berichte zu COD an wenn du mir nicht folgen kannst. Dumm für mich dass es genug Leute gibt die damit kein Problem haben. Mit Abstrichen trifft das aber auf fast jedes große Spiel der letzten beiden Jahre zu (einfach mal NWN2 mit DA:O vergleichen).
Und ja, Publisher sind teilweise selber schuld. Es gibt zu viele Spiele, zu viele AAA Titel. Und im marketing für die großen Titel gehen zwangsweise die vielleicht besseren anderen Titel unter weil sie einfach nicht die Aufmerksamkeit bekommen die sie verdienen. Schau dir doch nur mal die 4p Startseite an. Bei großen Titeln oder Events ist nichtmal die Übersicht der aktuellen Tests sofort sichtbar.
Und auch explizit für dich: Ich sage nicht dass die Publisher alle Schuld tragen. Du sagst aber dass alle Schuld nur bei den Raubkopierern liegt. Das ist in etwa so als wenn du sagst Amokläufe kommen von Killerspielen.
Unterstellung? Differenzierung? Glashaus!
- DextersKomplize
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Hat mih nicht enttäuscht, da es durch die jahrelange Wartezeit keine Erwartungen mehr aufgebaut hat. War n cooles Game, aber monoton, Grafikblender und wenn man sich eben reinzieht, was es hätte werden sollen, eine klare Enttäuschung.4P|Zierfish hat geschrieben:@Dexter
nur weil dich Alan Wake enttäuscht hat, macht es das nicht zu einem schlechten Spiel. Ich und viele andere fanden es super.
Remedy hat es nicht verdient am Ende wie Bizarre dazustehen, nur weil MS das Spiel zuerst episodisch vermarkten wollte und das das Spiel sich diesem Ziel anpassen musste.
Aber natürlich hätte es mehr Käufer verdient...immerhin bemüht es sich eine Geschichte vernünftig zu erzählen...was ja heutzutage recht selten ist.
Dennoch hab ich kein Mitleid...hätten die das Spiel vor 3 Jahren auffem PC rausgebracht...oder selbst heute noch einen AAA PC Titel draus gemacht...wäre das Game nicht so gefloppt. Zudem mehr spielerische Freiheit, mehr Abwechslung und das Game hätte sicher mehr Käufer erreicht.
Heavy Rain zeigt doch auch das es geht, eine Geschichte zu erzählen...und einigermaßen gut zu verkaufen.
Die Kopierer sind sicher nicht Schuld das Remedy oder irgendwer hier pleite geht...lol...immer diese Idiotenlogik...und das wg den Kopierern ja die PC'ler heute da sind wo sie nun sind(am Spielearsch der Welt)....
Völliger Mummpitz Leute, lasst doch mal diese Klischees weg, nur weil ihr jetzt ein paar DL Zahlen gesehen habt, müsst ihr nicht gleich so übertreiben.
So läuft das schon seit Jahren.
Und es gilt einfach zu 99%, mach ein gutes Spiel, dann wird es sich gut verkaufen.
Wie schonmal jmd sagte, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Und nochmal: Eine Kopie laden ist nicht das Gleiche wie im Supermarkt klauen...das sind völlig andere Gegebenheiten, Umstände und Einflüsse sowie Entscheidungen die da getroffen werden müssen, die du so nie im Inet vorfindest.
Geh mal was klauen, im Laden. Geh zur Kasse. Geh aussem Laden. Und sag mir das das das Gleiche ist als wenn du mit ner Pizza vor deinem PC sitzt und n Link anklickst der dann runtergeladen wird....
