Activision: Über Wahrnehmung & Wirklichkeit

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FerrariSpirit
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Beitrag von FerrariSpirit »

Heruwath hat geschrieben:Ich brauche mich nur an meine Jugend zu erinnern. Damals hatten Shooter noch gar keinen MP geschweige denn 3D Umgebungen. Man konnte weder sprinten nocht Kieme/Korn zielen. Man musste schön Medipacks suchen und es gab nicht selten eine Situation wo man mit 10 % HP einen Boss besiegen musste, weil die gamedsigner nicht dran gedacht hatten ein Medikit kurz davor hinzulegen. Es gab keine Trefferzonen bei den Gegnern, keine physikalischen Effekte. Man konnte sich nicht Ducken oder hinlegen. Die Gegner bestanden nur aus 20 Pixel eine Inszenierung fehlte komplett. Es wurde einem nichts erklärt. Man wurde nur mit einem Intro (falls überhaupt vorhanden) in die Welt geschmissen und musste alles selber lernen. Ich könnte stundenlang so weitermachen.

Tatsache ist, dass wir diese Spiele geliebt haben. Heutzutage sind wir um einges weiter. Es gibt weniger Frustmomente und das gamedesign hat sich weiterentwickelt. Man hat gelernt neue Technologien zu nutzten und hat es geschafft unglaublich Detailierte Welten zu erschaffen. Die Speile sehen um so viel geiler aus, spielen sich um so viel abwechslungsreicher und flüssiger. Und jetzt kommt die eigentliche Frage. Wenn wir damals auf so einen "Mist" total abgefahren sind wieso machen wir den "Kiddies" heute Vorwürfe, weil sie auf so viel geilere Games abfahren als wir in ihrem Alter? Täglich passiert was unglaubliches und keiner ist beeindruckt. Wir können riesige übergangslose Welten erschaffen vogespickt mit Details und einer unglaublich gut aussehenden Grafik und alle sagen Wayne?

Wir sind ganz schön verwöhnt. Natürlich kann man über CoD seine eigene Meinung vertreten, aber ich wage es nicht zu behaupten, dass ich als "kiddie" heute anders handeln würde.
Wir sind nicht verwöhnt, sondern in den Köpfen der meisten Leute geht die "Früher war alles besser" Mentalität zu sehr um, vorallem bei den sog. Core Gamern, die ja überhaupt kein Gefallen an heutigen Spielen finden können, weil die so scheisse sind und HL und Co. soviel besser waren.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo fast jedes gute Spiel wie ein Wehrmutstropfen gewesen ist, weil man mit Freunden und Verwanden diese nicht gemeinsam spielen konnte und man immer abwechselnd Tastatur-Maus/Kontroller herumreichen musste. Onlinegaming? Noch nie davon gehört.
Ja, jetzt hab ich dieses Problem nicht mehr. Ich schalt meine PS3 ein, leg AC Brotherhood ein und kann mit meinen Kumpels dieses traumhafte Spiel mit diesen gemeinsam zocken, spaß haben und über das Headset mich mit ihnen unterhalten, obwohl sie Kilometer weit weg wohnen.

Oder ich leg das böse, so beschissene, langweilige CoD:BO ins Laufwerk, erfreue mich am schnellen/hektischen und nicht zu komplizierten Onlinemodus, ich kann zusammen mit einem/r Freund(in) neben mir online spielen ohne den Kontroller rumzureichen und kann eigentlich immer Spaß haben. Jo, aber HL und Co. waren ja immer besser, das Gameplay war um soviel genialer, die Maps waren schöner und ausgeklügelter, das Gameplay war anspruchsvoller. Ach hab ich vergessen, CS 1.6 war eh das beste was es je gegeben hat.

Mal eine Frage an die Feinde des modernen Kapitalismuses, wenn ihr wüsstet, das es Millionen von Idioten gibt, die für recycelte Maps aus älteren Spielen euch 15 Euro zahlen würden, tätet ihr dies nicht machen?
Wenn der neueste Ableger einer Franchise alle je dagewesenen Verkaufsrekorde, trotz der "Uralt"-Engine, bricht, würdet ihr diese wirklich ändern und von Grund auf neugestalten (Interessanterweise bedenken unsere "Heutige Games sind sooo verbuggt" Kritiker nicht, dass man bei einer völlig neuen Engine für das nächste CoD Spiel noch mehr Bugs hätte)? Obwohl sich die Verkaufszahlen nicht wirklich ändern würden?

Ja, früher gab es wirklich viele Spieleperlen. Doch die gibt es heutzutage auch, nur die Ignoranz einiger lässt diese in der Hinsicht völlig verblenden.
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

FerrariSpirit


Muss deine Meinung und Beleidigung als das mass alle dinge nehmen was?


MFG
Heruwath
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Beitrag von Heruwath »

Stormrider One hat geschrieben:Heruwath

Jeder ist anders ...ich will ja nicht sagen das du spass haben muss wen du gefordert wirst...es gibt diese und diese Leute ..man sollte nicht etwas das selber einem nicht gefehlt für die Allgemeinheit als schlecht da stellen oder sonst was ....bei mir zum Beispiel können spiele die mich nicht fordern nicht anreizen(da sterbe ich lieber 20 mal in eine Stele bis ich es Geschaft habe)...er bis zum umfallen langweilen und für mich sind diese Regeneration Sachen in Ego- Shootern ein Dorn im Auge aber andere finden es halt toll....es wäre ja auch nicht verkehrt wen es für beide Richtungen spiele gegeben hätte, als zu sagen das diese spieldisign veraltet und schlecht ist oder sonst was!! :wink: !!!!

Zum Thema:

Ach lassen wir den man reden....die Kunden werden in so oder so entweder recht oder unrecht geben ,mit Ihren Entscheidungen!!!



MFG


MFG
Ja du hast Recht. Ich versuche mal meine Aussage zu korrigieren, damit sie etwas klarer erscheint. ICH halte Medipacks in Shootern für ein schlechtes Feature solange es nicht sinnvoll implementiert ist (Left 4 Dead). Sie sind kontraproduktiv und erschweren das balancing des Spiels. Durch Medikits muss das balancing über viel größere Strecken sichergestellt werden. Ist der nächste Feind nicht doch zu viel, weil Spieler nur noch 20% Energie hat. Bei einem Regenrationsfeature kann das balancing auf den konkreten Moment ausgelegt sein. In 1 min. kann man dem Spieler viel härtere Gegner vorwerfen, da er sich erholen kann. Du kannst ihn viel öfter in gefährliche und fast tödliche Situationen bringen und ihn auf diese Weise fordern.
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

Heruwath

Das was du hier beschreibt hürt sich nicht schlecht an ..nur ich habe das Gefühl das die Entwickler statt härtere Gegner oder sonnst was wo man anders vorgehen muss ,er mit massen Gegner der gleiche Sorte sich schmeissen und Unendliche respawns(das hat kein klasse)...wen ich falsch lege bitte korrigiere mich!!!


MFG
Zuletzt geändert von Stormrider One am 17.12.2010 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Xris
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Beitrag von Xris »

Bei einem Regenrationsfeature kann das balancing auf den konkreten Moment ausgelegt sein. In 1 min. kann man dem Spieler viel härtere Gegner vorwerfen, da er sich erholen kann. Du kannst ihn viel öfter in gefährliche und fast tödliche Situationen bringen und ihn auf diese Weise fordern....


....wäre da nicht die Mauerecke oder der Stein hinter dem der Spieler ausruhen und sich regenerieren kann. Spiele wirken in der Form höchst künstlich imho. Ebenso die Skripts ohne die kaum ein moderner Shooter heute leben kann.

Man kann darüber ellenlang diskutieren und dennoch auf keinen Nenner kommen.
nur ich habe das Gefühl das die Entwickler statt härtere Gegner oder sonnst was wo man anders vorgehen muss ,er mit massen Gegner der gleiche Sorte sich schmeissen und Unendliche respauns(das hat kein klasse)
Das ist der Standard. Nicht nur das diese Situationen erschrteckend uninspiriert gelöst sind, das Wissen um den künstlichen Gegenerrespawn macht in meinen Augen jedes Spielerlebniss kaputt.
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

Das mit der ausruhen konnte man auch ändern (wen man will geht alles!) ....wen die Gegner zum Beispiel nicht warten das du Wieder mit volle Energie bist , sonder eine direkte angriff auf dich machen ,wen du nach drei Sekunden dich nicht meldest(kein Schusswechsel usw.) ....aber ich weiss ich erwarte wieder zu viel .....!!!


MFG
Zuletzt geändert von Stormrider One am 17.12.2010 15:45, insgesamt 6-mal geändert.
abandoned
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Beitrag von abandoned »

Sir Richfield hat geschrieben:Denn auch "Kinder" sind nicht doof. Irgendwann geht auch denen auf, dass sich CoD nicht weiter entwickelt.
das mag sein. du übersiehst aber dass genug doofis in deren zielgruppe nachwachsen.
Easy Lee
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Beitrag von Easy Lee »

Die "Wahrnehmung" betrifft ja nicht nur Activision.

Die großen Publisher schaukeln sich schön gegenseitig immer mehr in die Scheisse mit ihren gierigen und restriktiven Anti-Kunden-Maßnahmen.

Das ist überhaupt nur deshalb möglich, weil Spiele junge Leute durch die davon ausgehende Faszination demütig machen. Die lassen sich ausnehmen wie Weihnachtgänse... bringen 3 Spiele zu Gamestop, nehmen eins mit, zahlen dafür drauf, zahlen für irgendwelche Codes und DLCs, geben EA ihre E-Mail Adresse für Spam, bekommen dafür generischen Mist und werden durch das Spieldesign zur Wertschätzung kleinster Bits und Bytes erzogen, weil man damit gezielter Kohle machen kann, als durch ein gutes Konzept.

Als 30jähriger sollte man sich m.E. schämen, wenn man für EA, Ubisoft, Activision oder Atari noch Geld auf den Tresen legt.
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

David WG


Ich bin ein paar Jährchen älter als du, aber schämen tue ich nicht(auch Allgemein nicht) wen ich spiele wie dead space von diese bösen firmen kaufe(nicht alles ist schlecht und was schlecht ist oder nicht liegt an das Auge des Betrachters), ...ist jedem doch selber überlassen was er kaufen soll oder nicht ,viel sinnvollerer wäre es, wen selber jeder für sich einsehen würde, das jeder mensch nun mal anders ist und daran nichts ändern kann und statt andere irgend einen Vorwurf zu machen ,lieber selber zu sehen wie mit der Situation klar kommen kann(oder auch nicht) :wink:



MFG
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cHaOs667
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Beitrag von cHaOs667 »

Dark Funeral hat geschrieben:Da sehe ich doch auch ein Problem an der neuen Casual gamer Community. Sie wollen immer bessere und geilere Grafik und sind mit dem bestehen nicht zufrieden. Nur ist das entwickeln neuer Grafikengines am teuersten an der Spielentwicklung und auch dies wo am längsten dauert. Die alten Spieler die mit C-64 und Amiga aufgewachsen sind, sind nicht so verwöhnt und wissen auch das gute Spiele nicht zwingend eine gute Grafik brauchen. Ich spiele auch heute noch gerne alte C-64 und Amiga spiele. Die Grafik mag altbacken sein, aber die alten Klassiker haben ihren Reiz und haben meisten mehr Tiefgang und Qualität als der neumodischen Dreck wie CoD oder MW2.
Ich hab ja selten so einen Blödsinn gelesen.

Warum hat denn damals der C64 so viele nutzer gefunden? Weil die Grafik und der Sound geil waren!
Warum sind dann viele zum Amiga 500 gewechselt? Weil die Grafik und der Sound geil waren!
Warum sind einige dann vom Amiga 500 zum Amiga 1200 gewechselt? Weil die Grafik geil war!
Warum sind viele vom Amiga zum PC mit (S)VGA gewechselt? Weil die Grafik noch geiler war!

Grafik ist schon immer der Motor warum Leute von einem System auf das andere wechseln.

Und auch dieser Mist das Spiele früher mehr tiefgang gehabt hätten geht mir auf den Keks.
Wo hat z.B. ein Dungeon Master mehr Tiefgang als ein Fallout 3?
Oder ein Midnight Resistance mehr als Gears of War (das ist durchaus ernst gemeint)?
Seit wann kann ein Defender of the Crown mit einem Medieval: Total War mithalten?

Natürlich gibt es auch gegenbeispiele: z.B. Flugsimulatoren. Aber dieses Genre hat sich einfach nicht gut genug verkauft um überhaupt Profitabel für die Herrsteller zu sein. Warum wurde denn Falcon 4.0 jahrelang weiter gepflegt ohne das es einen Nachfolger gab? Weil die Entwicklungskosten eingespielt werden musste meiner Meinung nach.

Auch die unterscheidung von Casual und Core Gamern finde ich fürchterlich - hast du früher Bubble Bobble ausgelassen nur weil auf einmal Leute das Spiel spielten die vorher noch nichts damit zu tun hatten? Oder Tetris auf dem guten alten Game Boy?

Sollte sich nicht ein Hardcoregamer eher dadurch auszeichnen das er alles spielt - ganz gleich mit welchem Controller und auf welchem System?

Es geht doch schließlich nur um eins: Zocken, zocken, zocken. 8)
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

cHaOs667

Nur das Heute die Grafik vergleiche die Ober Hand Genommen haben! :wink:
Zu minntest so wirkt es bei mir!!!


Edit:
Diese causal und hardcore Bezeichnung geh n mir auch tierisch auf den geist,,entweder spielt man gern Computer spiele oder eben nicht ,...was man für computer spiele spielt ist neben sächlich!!

Wen hardcore gamer das bedeuten würde dann bin ich ziemlich sicher das kein mensch sich so bezeichnen würde!!


MFG
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Provo
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Beitrag von Provo »

Dieses Casual, Core Geblubber nervt einfach nur noch
Irgendwer hat das mal in den Raum geworfen und heute quatscht jeder Vollidiot diesen Mist nach um sich auch schön abzugrenzen von den lächerlichen Gelegenheitsspielern "öööööörgs du bist ja Casual"
Was für eine Bullshitkategorisierung und jetzt werden auch schon Spiele in Casual und Core sortiert die eigentlich von den selben Leuten gespielt werden.
Black Ops ist plötzlich Casual, weil ... ja warum eigentlich

Auch dieses dumme "Kiddies die sich jedes CoD kaufen" Argument regt mich immer total auf.
Was soll dieser Mist?
Warum muss ich mich ständig vor irgendwelchen Spackos dafür rechtfertigen das ich mir ab und zu gerne Hirnlos-Action reinziehe?
Ja es macht mir Spaß in einem engen Level Trigger auszulösen und spawnende Gegnerhorden zu vernichten.
Ich will nicht immer Open World und n ausgeklügeltes Deckungssystem, wenn ich das will spiele ich was anderes.
Aber wenn ich Egoshooter mit wahnwitziger Action und bescheuerter Story spielen will spiele ich verdammt nochmal Call of Duty.
Ghettoglamour
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Beitrag von Ghettoglamour »

ich habe mir in letzter Zeit viele PS One Klassiker runtergeladen (mal bezahlt, mal von PSN+ geschenkt bekommen), und ich muss sagen, gerade in Genres wie Action, haben sich die Spiele im Bezug auf Gameplay, Balancing, und Leveldesign um Welten verbessert.
Spiele, die ich früher geliebt habe, wie zB Metal Gear Solid, Medievil oder Syphon Filter, kann ich heute nicht mehr spielen.
Die Technik ist natürlich ein grosser Vorteil, aber auch das Konzept des Gameplays an sich hat sich verbessert.

Eine Ausnahme bilden allerdings die Jump n Runs. Crash & Abe rocken heute nachwie vor wie die Sau :D
(Liegt wahrscheinlich auch dran, dass sich dieses Genre nicht viel weiterenwickelt hat, ausgenommen wenn's sich um frei begehbare 3D Welten handelt)
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Gunkata
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Beitrag von Gunkata »

Ich wurde 1988 geboren und spiele seit 1993 also spiele ich auch schon relativ lange dabei.Was hier für Definitionen abgegeben werden wie ein Core-Gamer sein sollte ist großer Schwachsinn.Natürlich finde ich auch viele der neueren Spiele nicht so toll aber es gibt immer auch noch gute Spiele und nicht Jeder der CoD spielt ist auch ein Casual-Gamer.Ich fand z.B. auch CoD und CoD2 gut was danach kam fand ich auch Scheiße.Bloß man sollte nicht in der Vergangenheit leben.Ich hoffe das sich Blizzard bald von Activision trennt bevor sie die auch kaputt wirtschaften.Die einzigen Spiele die ich von Activision kauf sind Blizzard Titel.
Heruwath
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Beitrag von Heruwath »

@Stormrider One:

Ja stimmt, es ist viel einfacher eine Herausforderung über die Masse zu lösen. Aber es gibt auch gute Beispiele und interessante Ansätze. Mass Effect 2 z.B. setzt bei Krogans auch auf regenration. Wenn also der Spieler zu lange wartet, dann regeneriert sich der Gegner genauso. Es gibt auch Gegner, welche hin und wieder ihre Barriere erneuern. Der Spieler muss diese Barriere zerstören und dann in kurzer Zeit so schnell wie möglich so viel wie möglich Schaden machen. Auf hohen Schwierigkeitsgraden, wo dich 3-4 Treffer töten können (dieser Gegner sogar nach 3 sek. Laserbeschuss) ist es schon eine Herausforderung auch wenn du dich regenerieren kannst. Interessant ist auch der DLC Shadow Brocker. Da wird dir bei der Hälfte ein Gegner vorgeworfen, welcher viel mehr einstecken kann, aber die selben Fähigkeiten beherrscht, welche normalerweise nur dem Spiele vorbehalten sind. Er regeneriert sich zwar nicht, aber auf Wahnsinn war das schon verdammt hart. Andere Ansätze sind Nahkampfgegner. Diese bewegen sich direkt zum Spieler und greifen ihn dann an. Wenn du dir zu viel Zeit für Regeneration läßt sind die schneller bei dir als dir lieb ist.

Leider nutzt CoD kein einzigen dieser Ansätze. Ausgerechnet ME2, welches als Shooter kritisiert wird geht die nächsten Schritte.

@XChris: Ja klar wirken die Shooter mit einer Lebensregeneration höchst künstlich. Echter Krieg macht keinen Spaß. Und selbst die Medikit Variante ist da leider nicht besser. Zwar für den Spieler realistischer, aber warum nehmen die Gegner keine Medikits, die liegen oder hängen doch überall rum. Oder wieso fragt sich keiner, dass man am Ende des Spiels eigentlich wie eine Mumie aussehen müsste ;-)

@Terminator10: Wieso doofies? Weil sie ein Spiel mögen und du nicht? Weil sie einfach beeindruckt sind was die heutigen Spiele alles bringen können? Als "Erwachsener" kann man leicht reden, als "Kind" war man genauso ;-)