Electronic Arts: Neue Entlassungswelle

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4P|BOT2
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Electronic Arts: Neue Entlassungswelle

Beitrag von 4P|BOT2 »

Nachdem bereits gemunkelt wurde, dass Electronic Arts einmal mehr die Axt schwingt, bestätigte der Hersteller jene Maßnahmen Electronic Arts: Neue Entlassungswelle
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R_eQuiEm
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Hart

Beitrag von R_eQuiEm »

Die Branche ist halt echt hart! Kurz vor Weihnachten die Entlassungen spürt man halt dann umso mehr!
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Kajetan
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Re: Hart

Beitrag von Kajetan »

R_eQuiEm hat geschrieben:Die Branche ist halt echt hart! Kurz vor Weihnachten die Entlassungen spürt man halt dann umso mehr!
Für noch schlimmer halte ich aber das menschenverachtende Geschwätz, das Firmenvertreter diesbezüglich immer ablassen. Es ist nur der Menschlichkeit und Friedfertigkeit der Entlassenen zu verdanken, dass hier nicht reihenweise Manager oder Firmensprecher Opfer eines Amoklaufes werden ...
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Barranoid
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Beitrag von Barranoid »

Naja es ist nicht so als wäre das in anderen IT-Bereichen anders (vielleicht von den Sub-Abteilungen in der Industrie abgesehen). Kenne das selbst zu gut, das geht wirklich durch die Reihe.
Früher war das im Marketingbereich so (ist es wahrscheinlich immernoch), heutzutage trifft diese Vorgehensweise die IT (Entwickler, Integration, etc.). Schöne neue Welt.

Um an der Stelle dann mal eine Lanze für EA zu brechen :
Der einzige Grund warum es so scheint als wäre das grade bei EA so häufig der Fall, ist nunmal die Tatsache, dass sie im Rampenlicht stehen. Schaut man genauer hin, dürfte man feststellen, dass es andere Unternehmen nicht anders machen. Es tut mir für die Mitarbeiter sehr leid aber (leider) sind sie keine Einzelfälle und sobald die Zahlen für den Jahresabschluss geschönt worden sind, werden neue kommen, die ihrerseits in ein/zwei Jahren zum Wohle der Bilanz den Marsch zum Ausgang gehen dürfen.
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crackajack
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Re: Hart

Beitrag von crackajack »

R_eQuiEm hat geschrieben:Die Branche ist halt echt hart!
Ich glaub kaum das es woanders anders zugeht.
Wenn Boeing/Triumph/beliebiger Autobauer mal kündigen anfangen dann sind's oft gleich Tausende.
Das zwischendurch immer wieder Hunderte oder Tausende kontinuierlich neu angestellt werden, liest man dann halt weniger, aber muss ja logischerweise vor den Kündigungen passieren.
Man muss erst mal ein großer Arbeitgeber sein, einer der massig Leute beschäftigt, um überhaupt in den Medien bei Kündigungen immer erwähnt zu werden, sobald die Zahlen mal drastisch verkleinert werden.
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Die Arbeitswelt ist halt hart und unmenschlich.
Ich halte "Human Resources" immer noch für ein Unwort.
rya.
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Nerix
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Re: Hart

Beitrag von Nerix »

crackajack hat geschrieben:
R_eQuiEm hat geschrieben:Die Branche ist halt echt hart!
Ich glaub kaum das es woanders anders zugeht.
Wenn Boeing/Triumph/beliebiger Autobauer mal kündigen anfangen dann sind's oft gleich Tausende.
Insbesondere muss man hier zwischen einzelnen Kulturkreisen unterscheiden. In den USA ist diese Hire & Fire Mentalität nach wie vor sehr verbreitet. Es gibt quasi keinen Kündigungsschutz und dementsprechend sind die dortigen Arbeitnehmer solche Maßnahmen auch eher gewohnt - was es natürlich nicht viel besser macht (aber dadurch dass der Arbeitsmarkt dort flexibler ist, ist es häufig auch einfacher schneller einen neuen Job zu finden - nur momentan ist es schwierig, aufgrund des mangelnden Aufschwungs und der für amerikanische Verhältnisse sehr hohen Arbeitslosigkeit).

In Deutschland hingegen versucht ein großes Unternehmen in der Regel um jeden Preis betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, da es sofort negative Berichtserstattung geben wird und Zweifel an der Geschäftsstrategie laut werden. Wenn es möglich ist wird ein Personalüberschuss über Abfindungsregelungen, Frühverrentung oder Ausgliederng gelöst.
WizKid77
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Re: Hart

Beitrag von WizKid77 »

Nerix hat geschrieben:
crackajack hat geschrieben:
R_eQuiEm hat geschrieben:Die Branche ist halt echt hart!
Ich glaub kaum das es woanders anders zugeht.
Wenn Boeing/Triumph/beliebiger Autobauer mal kündigen anfangen dann sind's oft gleich Tausende.
Insbesondere muss man hier zwischen einzelnen Kulturkreisen unterscheiden. In den USA ist diese Hire & Fire Mentalität nach wie vor sehr verbreitet. Es gibt quasi keinen Kündigungsschutz und dementsprechend sind die dortigen Arbeitnehmer solche Maßnahmen auch eher gewohnt - was es natürlich nicht viel besser macht (aber dadurch dass der Arbeitsmarkt dort flexibler ist, ist es häufig auch einfacher schneller einen neuen Job zu finden - nur momentan ist es schwierig, aufgrund des mangelnden Aufschwungs und der für amerikanische Verhältnisse sehr hohen Arbeitslosigkeit).

In Deutschland hingegen versucht ein großes Unternehmen in der Regel um jeden Preis betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, da es sofort negative Berichtserstattung geben wird und Zweifel an der Geschäftsstrategie laut werden. Wenn es möglich ist wird ein Personalüberschuss über Abfindungsregelungen, Frühverrentung oder Ausgliederng gelöst.
Soll ich mal lachen? In Deutschland ist es auch nicht anders.
Bezüglich IT Branche ist es ja so, daß die Wasserträger immer nur Projektbezogene Zeitverträge bekommen.
Kein vernünftig denkender AG will mehr unbefristete Verträge verteilen.

Überall wo es möglich ist, werden am liebsten Leiharbeiter beschäftigt.

Auch sehr beliebt ist das Einsetzen von Praktikanten.
Die ersten Monate wird der Praktikant vom vorgänger Praktikanten eingearbeitet, dann wird Vollzeit wie ne Vollzeitkraft gearbeitet und im letzten Drittel wird von diesem der nächste Praktikant eingearbeitet..

Wie sagte noch Q-Tip? Image is nothing if you have thirst..