Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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AlastorD
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Beitrag von AlastorD »

breakibuu hat geschrieben: Und wo siehst du bitte variierendes Gameplay? Es ist immer das selbe: 50 Gegner stürmen ohne KI auf dich zu und du knallst sie weg. Taktik braucht man keine. Auf schwer muss man lediglich darauf achten nicht die ganze Zeit im Feindfeuer zu stehen. Selbst die "tolle" Revolution am Ende ändert am Gameplay nichts, weil deine Kameraden genauso stumpfe Idioten sind wie in Call of Duty.
Die Bootsequenz ist grotten langweilig, weil zu keinem Zeitpunkt ein Gefühl von Geschwindigkeit oder Bedrohung aufkommt. Mein Gott, selbst die Hubschrauber sind so furcht einflößend wie nen Teddybär. Für die Autoszene ist auch fürchterlich monoton. Fahren - Hindernis - Hindernis entfernen - Combine greifen an - weiterfahren. Wobei zugegebener Maßen die Stelle im Dorf mit dem Leuchtturm wirklich gut ist.

Raven Holm hingegen ist fantastisch. Der ganze Abschnitt versprüht tausendmal so viel Atmosphäre wie der Rest des Spiels zusammen. Vorallem weil im Gegensatz zum Rest des Spiels die Gegner wirklich bedrohlich sind.

Nen reiner Shooter der mehr bietet?
Half-Life 1. Außer Xen gibt es keinen Abschnitt der nicht 100%ig durchdacht und wirklich gut ist. Vergleich allein die Marines mit den Combine. Die Marines waren wirklich ein gefährlicher Gegner, von den Black Ops mal ganz zu schweigen. Dazu versucht Half-Life 1 auch nicht krampfhaft irgendeine philosophische oder epische Geschichte zu erzählen.
Die Marines halten mehr aus das wars aber schon. Und abwechslungsreicher ist es auch nicht bis auf ne handvoll Gegner die man nicht einfach so abknallen konnte.
Im Boot hat man ständig ein Highspeedgefühl, man weicht ständig den Gewehrsalven der Combine oder Minen und Raketen aus, rast durch Barrikaden überfährt Combine und so weiter.
Und was lese ich da von nem krampfhaften versuch ne Story zu erzählen.
Zu keinem Zeitpunkt wirkt sie aufgezwungen, vieles erfährt man nur wenn man diverse Zeitungen liesst die rumhängen und die Monitore betrachtet ect.
Die K.I. der Bots ist schwach das stimmt aber dann ballert man sich eben alleine durch, das hat man in Teil 1 auch gemacht. Und was ist an den Ravenholm Zombies so viel bedrohlicher als an Helis? Die schnellen nerven das wars auch schon. Da sind mir die Strider und Gunships schon lieber.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

AlastorD hat geschrieben:Am besten wäre wenn das Gameplay und das Storytelling wie Zahnräder ineinander greifen. Dein Soldat wird schwer verwundet, du musst neu beginnen und triffst mit dem neuen Soldaten deinen alten Char der dann nur noch ein Krüppel ist.
Das funktioniert genau einmal, beim allerersten Durchspielen. Danach ist es genauso belanglos wie jedes andere gescriptete Story-Element. Und ich bezweifel auch, dass jemand xmal den Anfang eines Spiels spielen möchte um auf eine Horde Krüppel zu treffen, die wie überholte Ghostcars im Lazarett sitzen. Um es mal überspitzt zu sagen. Wie ich schon sagte: Ich habe einige interessante Ideen gelesen, aber eben nichts, was sich wirklich mit dem Gameplay in Einklng bringen lässt.

Shooter funktionieren so einfach nicht. Shooter leben durch gutes Gameplay und packende Gefechte. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn die in eine gute Geschichte eingebunden sind wie bei Reach umso besser. Wenn die Abwechslung stimmt, noch besser. Wenn die Gewichtung weg vom Kern (also den Gefechten) geht: schlecht.
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|Chris|
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Beitrag von |Chris| »

Wenn ich eins aus der Berichterstattung von 4P über MoH gelernt habe, dann ist es nur die Tatsache das ich mich ganz schwer mit dem Thematik auseinandersetzen kann.

Räumt man Spielen den gleichen Raum ein, wie anderen Medien - Film, Leinwand und Buch - muss man ihnen auch zugestehen, sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen zu dürfen. Dazu gehört auch Krieg.

In MoH sehe ich aber keine Auseinandersetzung mit dem Krieg. Ich sehe nur ganz, ganz billige Unterhaltungssoftware.


Die Kolumne gefällt mir, auch wenn ich nicht der Meinung bin das Krieg für brachiales Vergnügen zu gebrauchen ist. Ach ja, was musste ich wegklicken um sie zu lesen?


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AlastorD
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Beitrag von AlastorD »

Howdie hat geschrieben: Shooter funktionieren so einfach nicht. Shooter leben durch gutes Gameplay und packende Gefechte. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn die in eine gute Geschichte eingebunden sind wie bei Reach umso besser. Wenn die Abwechslung stimmt, noch besser. Wenn die Gewichtung weg vom Kern (also den Gefechten) geht: schlecht.
Das sind schon wieder so schwammige begriffe.
Wann sind denn die Gefechte packend?
Wenn ich sie im Handumdrehen gewinne?
Wenn es egal ist ob ich verliere weil ich nur laden brauche?
Ist denn ein Crysis packender als ein Far Cry bei dem ich aufpassen musste nicht zu sehr verletzt zu werden weil ich mich sonst mit nem milimeter Lebensbalken druchs nächste Feindeslager kämpfen müsste.

Der Kern einer Anti-kriegs Thematik sollte es sein das einem die zahlreichen Gefechte nicht einfach nur "cool" vor kommen. Das einem die Figur die da gerade draufgeht nicht komplett egal ist.
Mehr ist einfach nicht drin.
Greifbarer kann der Schrecken des Krieges nicht gemacht werden, von keinem Spiel, keinem Film, keinem Buch ausser man baut Sprengfallen ein die dem ahnungslosen Käufer die Arme wegreissen wenn er die Packung öffnet oder das Buch aufschlägt.
Zuletzt geändert von AlastorD am 15.10.2010 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

AlastorD hat geschrieben:
Howdie hat geschrieben: Shooter funktionieren so einfach nicht. Shooter leben durch gutes Gameplay und packende Gefechte. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn die in eine gute Geschichte eingebunden sind wie bei Reach umso besser. Wenn die Abwechslung stimmt, noch besser. Wenn die Gewichtung weg vom Kern (also den Gefechten) geht: schlecht.
Das sind schon wieder so schwammige begriffe.
Wann sind denn die Gefechte packend?
Wenn ich sie im Handumdrehen gewinne?
Wenn es egal ist ob ich verliere weil ich nur laden brauche?
Ist denn ein Crysis packender als ein Far Cry bei dem ich aufpassen musste nicht zu sehr verletzt zu werden weil ich mich sonst mit nem milimeter Lebensbalken druchs nächste Feindeslager kämpfen müsste.
das nicht, dennoch ist selbst bei einem far cry das hauptaugenmerk auf die gefechte gelegt, auch wenn man da etwas taktischer an die sache gehen muss als z.b. bei einem crysis.
Außerdem war das auch nicht die Aussage, sondern dass man in nem shooter nicht einfach das element "shoot" rausnehmen kann und den Protagonisten Stundenlang schleichend durch die lvl ziehen lassen soll, denn sowas würde bei nem Splinter Cell wunderbar funktionieren, da es auf steahlt ausgelegt ist, ein Far cry aber nicht(also wenig shoot=Entfernung vom eigentlichen Spielprinzip=weniger Spaß für den Spieler). Natürlich kann man so Elemente einbringen, sie dürfen aber nicht das Hauptelement übertrumpfen.
Hoffe konnte das vernünftig rüberbringen.
AlastorD
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Beitrag von AlastorD »

Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben: Außerdem war das auch nicht die Aussage, sondern dass man in nem shooter nicht einfach das element "shoot" rausnehmen kann und den Protagonisten Stundenlang schleichend durch die lvl ziehen lassen soll,
Habe ich auch nie behauptet. Aber man kann es in den Schiessereien auch mal um was gehen lassen.
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

Far Cry hatte gute Ansätze und locker die Möglichkeit bieten können sich bei allen Möglichkeiten anzuschleichen oder auch nicht.....hat es aber allgemein extrem schlecht umgesetzt....und zig Möglichkeiten vertan die Vorgehensweise dem Gamer zu überlassen....

Weil ein excelentes Game überläst es dem Zocker sich den Aktiongrad zu gestalten......das ist dann zocken und nicht zuschauen oder ständig fremdbestimmt dem sturen script sklavenmässig, am besten noch im Super Schlauch, folgen zu müssen

was da einige behaupten sie wüsten was ein Shooter haben darf oder nicht ....bzw. nur so darf ein shooter sein.....finde ich etwas belustigend
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

AlastorD hat geschrieben:
Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben: Außerdem war das auch nicht die Aussage, sondern dass man in nem shooter nicht einfach das element "shoot" rausnehmen kann und den Protagonisten Stundenlang schleichend durch die lvl ziehen lassen soll,
Habe ich auch nie behauptet. Aber man kann es in den Schiessereien auch mal um was gehen lassen.
Natürlich kann man das, siehe einfach Half life 2(wurde zwar schon des öfteren erwähnt aber es ist halt einfach das beste Beispiel).
Shooter haben zwar ihr hauptaugenmerk auf dem "shoot" Element und niemand will, dass es nur stumpf darum geht wie in Cod wo man millionen von Ki Gegnern die strunzdumm sind einfach niedermäht.

Man kann das gameplay super aufwerten durch Rätseleinlagen, stimmige Passagen wie z.b. in Hl2 die Szene als man Waffenlos ist und von Helikoptern und von Combine durch das Flussbett gejagt wird und dann irgendwann zurückschlagen kann.
Das war einfach super durchdacht und ich so wie auch Howdie sind da denke ich auch der selben Meinung, dass shooter nicht nur stumpf sein sollen.

Dennoch kann man einem shooter nicht einfach sein Hauptelement nehmen und es durch was anderes ersetzen. Das wäre einfach nur ein schlechter genremix, der in den meisten Fällen(wohl auch oft weil es schlecht durchdacht wird) einfach nur fehlschlägt.
AlastorD
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Beitrag von AlastorD »

Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben: Dennoch kann man einem shooter nicht einfach sein Hauptelement nehmen und es durch was anderes ersetzen. Das wäre einfach nur ein schlechter genremix, der in den meisten Fällen(wohl auch oft weil es schlecht durchdacht wird) einfach nur fehlschlägt.
Wo habe ich das denn gesagt? Ich habe nie gesagt das man weniger schiessen und mehr schleichen oder rätseln soll.
Schon gar nicht in einem Kriegs Szenario.
Was ich mir aber wünschen würde das die Action auch konsequenzen mit sich zieht, das einem der Charakter der einen ans Herz gewachsen ist unbrauchbar wird oder stirbt.
Das es einem einfach nicht mehr egal ist ob der Char draufgeht oder verletzt wird. Denn wie gesagt, mehr Anti Krieg als das einem die Charaktäre was bedeuten ist nicht möglich, in keinem Spiel, in keinem Buch und in keinem Film. Nichtmal durch die Erzählungen eines Beteiligten. Schrecken lässt sich nicht zu 100% übertragen.
donkeyman
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Beitrag von donkeyman »

die amerikanischen Firmen achten IMMER nur auf die Umsätze.
KEINE Ami (oder von mir aus auch EU,Japo oder was auch immer) Spielefirma wird auf einen "Umschwung" im Shooter-Genre hoffen.
In der Spielebranche geht es (wie leider in der kompletten Marktwirtschaft) nur ums GELD. Merkt euch das und hört auf von einem "Anti-Kriegsspiel", indem es darum geht, den "Krieg" an sich zu kritisieren, zu träumen und schaut der Realität ins Gesicht. Schaut euch bitte 'Call of Duty' an. Das Spiel ist SPIELERISCH TOP, aber MORALISCH FLOP. Solange das Geld fließt, wird sich auch nur wenig ändern. Die Spieler wollen nicht mehr als ein gutes Spiel, egal worum es geht, ob man Ami oder Taliban spielt, ob man Zivilisten oder Soldaten tötet.
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

Wo ist Cod denn bitte spielerisch top? :?
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

AlastorD hat geschrieben:Das sind schon wieder so schwammige begriffe.
Wann sind denn die Gefechte packend?
Nö nicht schwammig, nur eben sehr subjektiv. Der eine findet COD packend, der andere Band of Brothers und ein dritter Call of Juarez. Wie auch immer man packend für sich definiert ist egal, solange ein Shooter es liefert. Das es aber um Gefechte und nichts anderes im Kern geht, ändert sich dadurch trotzdem nicht.

Ich persönlich finde die Gefechte in Reach sehr packend, da sie von einer sehr guten KI bestritten werden mit viel Bombast und der nötigen Portion Abwechslung präsentiert werden. Ich kenne aber auch genug Shooter-Fans, die Halo nichts abgewinnen können.

@donkeyman: KI-lose, gescriptete Gegnerwellen sind nicht gerade das, was ich spielerisch top nennen würde. Das einzige was in der SP-Kampagne von COD top ist, ist die Inszenierung des Bombast. Und das Pacing. Aber spielerisch ist das ganze schon arg altbacken. Zumindest für meine Begriffe. Das mag Online anders aussehen, aber ich bin SP-Gamer.


Ach ja:
Wo habe ich das denn gesagt? Ich habe nie gesagt das man weniger schiessen und mehr schleichen oder rätseln soll.
Wenn man also die Dramaturgie eines Films in ein Spiel projizieren möchte und den Spieler einfach in den Moment und Schrecken des Krieges katapultieren möchte, so ergibt sich so denke ich zwangsweise für die Regie, dass weniger selbst geschossen werden darf.
;) Deswegen führen wir doch diese Diskussion. Gut du hast nicht Rätseln oder Schleichen gesagt, aber als Konsequenz würde das Zwischensequenzen bedeuten, denn das weniger Schießen muss ja mit irgendwas kompensiert werden. Und eine Front-Spaziergang-Sim möchte wohl niemand. Und auch Sequenzen wo man Kameraden heilt passen eher in Traumacenter, als in einen Shooter, oder was auch immer dir als Schieß-Ersatz so vorschwebt. ;) Das Ding heißt ja nicht umsonst Shooter.
donkeyman
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Beitrag von donkeyman »

@ Sonic & Howdie: natürlich ist es Geschmackssache ob jemanden CoD gefällt oder nicht.
Das 'Modern Warfare 1&2' Topwerte, in fast allen bekannten Spielezeitschriften und Spieleseiten bekommen hat, kann niemand bestreiten.
Mir persönlich gefallen, in Sachen CoD, nur die Modern Warfare Teile spielerisch. Mich nervt nur der durchgehende Patriotismus in den Spielen.
Es ist das ewig währende Gut gegen Böse. Amerikaner als die Guten und die Terroristen als die Bösen. Und es wird sich nicht ändern, solange die Shooterfans nicht anspruchsvoller werden. CoD Black Ops wird wieder das selbe nur im anderen fiktiven Austragungsort. Wenn man ein "Anti-Kriegsspiel" entwickeln möchte, dann darf dieses einfache "Gut gegen Böse" Prinzip nicht vorhanden sein. Denn die Realität sieht anders aus. Die Amis sind nicht die Helden, wie sie in den Medien dargestellt werden...
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

donkeyman hat geschrieben:Das 'Modern Warfare 1&2' Topwerte, in fast allen bekannten Spielezeitschriften und Spieleseiten bekommen hat, kann niemand bestreiten.
Ich bin sehr gespannt auf die Wertung hier bei 4P. Nach diesem Kommentar (des Chefredakteurs) ist sowohl die 91 für MW als auch die 88 für MW2 eigentlich obsolet. Mal sehen was für Black Ops kommt. Aber jedwede Wertung über 84% (ohne dass die Serie komplett umgekrempelt wird - wonach es momentan nicht aussieht) wäre nach diesem Kommentar ziemlich scheinheilig. Klappern gehört zum Handwerk, aber der Hammer sollte nicht sichtbar sein. ;)
Aber einen Gunporno (mit dem Kommentar zu verdammen und gleichzeitig) mit Gold oder Platin auszuzeichnen wäre ein Kniefall vor dem Mainstream, den 4P ja so verachtet... auch wenn er ihren Job sichert. Naja... wir dürfen also wirklich gespannt sein.^^
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Das ist doch alles lächerlich.

Wir reden hier von Videospielen, ein Medium, dass keinerlei künstlerische Tiefe besitzt, hochgradig durchkommerzialisiert ist und seit Jahren keinerlei Entwicklung zu mehr Anspruch aufweist. Ab und zu flackert mal ein kleiner Indietitel auf, der nicht ganz gewöhnlich ist, aber eben in der Regel auch künstlerisch nichts wirklich interessantes bieten.

Irgendein Autor (habe den Namen vergessen) hat mal behauptet, dass der künstlerische Wert eines Videospiels mit dem eines Brettspiels vergleichbar wäre. Natürlich haben sich die ganzen Gamer daraufhin tödlich beleidigt gefühlt, aber meiner Meinung nach, ist das eine sehr wahre Aussage, die noch sehr lange Bestand haben wird. Und so lange sich das so verhält, werden wir auch kein Antikriegsspiel sehen, das diese Bezeichnung wirklich verdient.

Und sollte es doch mal kommen, wird es sowohl bei den Käufern als auch bei den Testern schlechter abschneiden als das aktuelle CoD. Und am Letzteren erkennt man wunderbar, warum wir ein Antikriegsspiel nicht sehen werden.