Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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GamePrince
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Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von GamePrince »

Ich hätte da schon eine Vorstellung von so einem Anti-Kriegs-Spiel.

Man sieht in den Zwischensequenzen echte Filme bzw. Interviews, mit echten (ehemaligen ?) Soldaten, die über ihre schrecklichen Kriegserlebnise erzählen.
Im Spiel spielt man diese Szenen dann nach und nach der Mission erzählen die Soldaten die Folgen dieser Mission für ihr Leben.

Mein Kollege z.B. hat einen Freund, der war beim Bund im Einsatz - kp wann, kp wo.
Jedenfalls hat man ihm dort befohlen unschuldige Kinder und Frauen zu erschießen, was er dann auch gegen seinen Willen getan hat.
Wie sehr ihn das psychisch kaputt gemacht hat, kann sich jeder denken.

Echte Fotos, echte Videos, echte Interviews ... all das könnte Realismus, Dramatik und Emotionen ins Haus bzw. ins Spiel bringen.

Wie gesagt, einen Soldaten sich vorstellen lassen, die Mission erklären lassen, diese den Spieler spielen lassen, inkl. des nicht angesprochenen Schocks und nach der Mission den Soldaten die Folgen erzählen/erklären lassen!

Was meint ihr?
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

an sowas hatte ich auch schon mal gedacht, aber deagegen sind die "skandale" von cod und moh zum totlachen. in spielen ist sowas nun mal verboten.
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GamePrince
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Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von GamePrince »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:an sowas hatte ich auch schon mal gedacht, aber deagegen sind die "skandale" von cod und moh zum totlachen. in spielen ist sowas nun mal verboten.
In einem Anti-Kriegs-Spiel halt ich das schon für angemessen, ja sogar für notwendig.

Nur wer setzt sowas um und welche Nation würde sowas tolerieren bzw. auf sich sitzen lassen?
Da würde sich jedes betroffene Land gegen eine Veröffentlichung einsetzen.
Argumentieren würde man mit den drastischen Szenen, aber insgeheim will man nur nicht die bittere Wahrheit einsehen bzw. preis geben.
Ach, seht euch die Taliban und MoH an ... ist doch fast das gleiche!!!
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Ich glaube nicht dass ein solcher Shooter jemals aus den USA kommen wird. Die sind doch vor Patriotismus so verblendet...
Das traue ich eher dem Ostblock zu oder wirklich Deutschland zu. Crytek wäre hier ein Kandidat, die sowas herstellen könnten vom technischen her, aber leider haben die von Dramatik keinerlei Ahnung, siehe Far Cry und Crysis. Nette Spiele, aber Dramatik sucht man da vergeblich.
rya.
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Jointorino
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Beitrag von Jointorino »

Dramaturgie? Das ich nicht lache, wenn im Spiel plötzlich ein Protagonist anfängt den Sinn dieses Konflikts zu hinterfragen wird der 14 jährige Kevin sofort Alt + F4 drücken weil ihm da viel zu viel gequatscht wird
(sorry an alle Kevins hier im Forum ;-) )
Es wird für diese und die kommende Generation mit Sicherheit keinen Shooter geben der solch ein Thema kritisch behandeln wird, und wenn doch, wird er sicherlich nicht aus dem Westen kommen, wo man sich von aufgeregten Müttern und hochrangigen Militärs einschüchtern lässt
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PanzerGrenadiere
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von PanzerGrenadiere »

GamePrince hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:an sowas hatte ich auch schon mal gedacht, aber deagegen sind die "skandale" von cod und moh zum totlachen. in spielen ist sowas nun mal verboten.
In einem Anti-Kriegs-Spiel halt ich das schon für angemessen, ja sogar für notwendig.
und damit das gleiche machen wie in jedem film? wo bleibt da die sinnlose doppelmoral?
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GamePrince
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Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von GamePrince »

Dennütz hat geschrieben:wenn im Spiel plötzlich ein Protagonist anfängt den Sinn dieses Konflikts zu hinterfragen wird der 14 jährige Kevin sofort Alt + F4 drücken weil ihm da viel zu viel gequatscht wird
Diesen (wie ich finde) blöden Trend verabscheue ich einfach nur.

Wenn ich ein paar Freunden ein paar meiner neuen Games zeigen will, glaubt ihr die wollen irgendwelche Filme sehen oder Gespräche hören?
Die wollen nur ballern und dabei nicht sterben!

Es ist sogar zu viel der Konzentration verlangt, wenn man mit einem KI-Partner loszieht und man mit ihm kooperieren soll.
Anstatt auf ihn zu hören, wird einfach losgeschossen, weitergelaufen ... tja, selbst zuhören ist heutzutage zuviel verlangt. :roll:
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R_eQuiEm
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Beitrag von R_eQuiEm »

Scorcher24 hat geschrieben:Ich glaube nicht dass ein solcher Shooter jemals aus den USA kommen wird. Die sind doch vor Patriotismus so verblendet...
Das traue ich eher dem Ostblock zu oder wirklich Deutschland zu. Crytek wäre hier ein Kandidat, die sowas herstellen könnten vom technischen her, aber leider haben die von Dramatik keinerlei Ahnung, siehe Far Cry und Crysis. Nette Spiele, aber Dramatik sucht man da vergeblich.
rya.
Die größten USA Kritiker kommen aus den USA!
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Robby1234
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Beitrag von Robby1234 »

Ich glaube nicht dass ein solcher Shooter jemals aus den USA kommen wird. Die sind doch vor Patriotismus so verblendet...
Genauso ist es, bis die Amis vergessen ihren verblendeten Patriotismus in ihre Spiele bis zum Erbrechen zu stopfen werden wohl noch Jahre vergehen.
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GamePrince
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von GamePrince »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:
GamePrince hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:an sowas hatte ich auch schon mal gedacht, aber deagegen sind die "skandale" von cod und moh zum totlachen. in spielen ist sowas nun mal verboten.
In einem Anti-Kriegs-Spiel halt ich das schon für angemessen, ja sogar für notwendig.
und damit das gleiche machen wie in jedem film? wo bleibt da die sinnlose doppelmoral?
Wenn nicht die schlimmes Seiten des Krieges gezeigt werden, wozu dann Anti-Krieg?

Womit willst du sonst ein Anti-Kriegs-Spiel machen, wenn nicht mit der schlimmen Seite des Krieges?
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breakibuu
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von breakibuu »

GamePrince hat geschrieben: Wenn ich ein paar Freunden ein paar meiner neuen Games zeigen will, glaubt ihr die wollen irgendwelche Filme sehen oder Gespräche hören?
Die wollen nur ballern und dabei nicht sterben!

Es ist sogar zu viel der Konzentration verlangt, wenn man mit einem KI-Partner loszieht und man mit ihm kooperieren soll.
Anstatt auf ihn zu hören, wird einfach losgeschossen, weitergelaufen ... tja, selbst zuhören ist heutzutage zuviel verlangt. :roll:
So einen kenn ich auch. Der fragt sich bis heute wie es der Charakter aus Modern Warfare 2 geschafft hat zu überleben, obwohl er erschossen und angezündet wurde... und das ist leider kein Scherz
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Jarnus
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Beitrag von Jarnus »

tolle kolumne!

zum 3.10 sollte doch ein "Todestreifen"-shooter erscheinen, Deathmatch: Grenzer vs. DDR-Flüchtlinge, nebenbei hier und da
infos zur geschichte und wer zb. den selben flüchtling mehrmals trifft, oder gezielt per headshot tötet, findet sich plötzlich im
jahr 2000 vor gericht wieder :D...

was gab es deswegen für theater in den medien, man verhöhne die opfer blablub...da kam mir auch direkt die idee mit dem
antikriegs-spiel. wie würde wohl die USK&Co reagieren? es kann doch nicht in ordnung sein, wenn für ersthafte filme und spiele
nicht die selben kriterien gelten! mit einem wirklich guten spiel kann man mMn viel mehr transportieren als mit einem film! das
problem wird wohl sein, dass ein solches spiel im gameplay enorm eingeschränkt wäre!

eventuell könnte der spieler einen kriegsreporter oä. spielen ... kriegsverbrechen dokumentieren, auf der flucht vor
einer einheit Marines aus Abu-Ghuraib, die man beim all morgentlichen waterbording gefilmt hat, dann mal von irgendwelchen
fanatischen wüstenkämpfern angeheuert um bilder der enthaupteten geiseln, ans fernsehen zu übermitteln und zu guter
letzt rettet man die obdachlose ShauLing vor brutalen...ähh, vor emotional vom krieg verserten Soldaten (natürlich durch ein
klärendes gespräch!
), verliebt sich unsterblich in die schöne asiatin und nimmt sie mit nach amerika. doch die menschen
dort meiden sie und halten sie immer noch für den feind. mit gottes hilfe, nächstenliebe, dem verzicht auf gewalt und kleinen
grillparties mit den nachbarn gelingt ihre integration und ihre kinder sprechen bereits im grundschul-alter fließend englisch,
japanisch und chinesisch!
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GamePrince
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von GamePrince »

breakibuu hat geschrieben:So einen kenn ich auch. Der fragt sich bis heute wie es der Charakter aus Modern Warfare 2 geschafft hat zu überleben, obwohl er erschossen und angezündet wurde... und das ist leider kein Scherz
Komisch dass du gerade MW 2 ansprichst ... das hab ich nämlich auch gemeint. ^^
Die Stealt-Missionen im Schnee ... da muss man ja mit Price bzw. Soap gleichzeitig schießen, die Gegner vorbeilaufen lassen etc.
Es wird einem im Spiel alles geagt, aber wer hört denen zu???

Wenn 90 % der Zocker nur ballern/spielen wollen, braucht man sich nicht wundern, dass 90 % aller Entwickler die Story so vernachlässigen.

Ja, ich weis ... 90 % sind übertrieben. ^^
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Jarnus hat geschrieben:eventuell könnte der spieler einen kriegsreporter oä. spielen ...
So etwas gabs schon in dem Film "Wir waren Helden" von 2002 mit Mel Gibson. Klasse Film. Auch sehr kritisch der das ganze aus einer nicht so glorreichen Ecke zeigt. Dort ist auch ein Kriegsreporter der dann gezwungenermaßen zur Waffe greifen muss.
Absolut sehenswert. In dem Stil hätte ich mal gern ein Spiel.
rya.
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PanzerGrenadiere
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Iran

Beitrag von PanzerGrenadiere »

GamePrince hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:
GamePrince hat geschrieben: In einem Anti-Kriegs-Spiel halt ich das schon für angemessen, ja sogar für notwendig.
und damit das gleiche machen wie in jedem film? wo bleibt da die sinnlose doppelmoral?
Wenn nicht die schlimmes Seiten des Krieges gezeigt werden, wozu dann Anti-Krieg?

Womit willst du sonst ein Anti-Kriegs-Spiel machen, wenn nicht mit der schlimmen Seite des Krieges?
kriegsspiele haben gar nichts zu sein, ausser stumpfes geballer. das sollte man doch mitlerweile gelernt haben.