Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben:Ja Half life ist ja auch eines der wenige guten Beispiele im shootergenre, wie man einen shooter durch eine gute story, interessante charaktere/settings(ravenholm mal ausgenommen-.-) und kleiner Elemente aus anderen Spielen zu einem guten Spiel macht.

@Kajetan klar wurde da was neues probiert, aber am eigentlichen gameplay(nämlich Gegner erschiessen) hat sich auch bei Half life 2 nichts geändert.
Es ist ein shooter und daran wird sich auch nichts ändern.
Das töten steht auch dort im Vordergrund nur wurde es gut durch andere Elemente vertuscht ;).
also ich mochte ravenholm... das war vom leveldesign her mal was anderes und hat das ewig gleiche plattenbautengebäude setting unterbrochen.


@das was howdie sagt: schaut euch mal metroid prime an. das sieht auch aus wie ein ego-shooter, ist aber keiner. portal genauso. sieht aus wie ein ego-shooter, ist aber keiner.
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tschief
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Beitrag von tschief »

crackajack hat geschrieben:
Howdie hat geschrieben:
crackajack hat geschrieben:Bioshock ist doch ein stinknormaler Shooter? Etwas anspruchsvoller...
Allerdings ist Bioshock für mich auch nur ein sehr atmosphärischer Shooter, aber eben auch nicht mehr. Wüsste jetzt nicht (abgesehen vom geniale Artdesign) Bioshock von anderen Shootern abhebt.
Ein _Schritt_ in die Richtung die mir und wohl auch anderen vorschwebt.
Irgendwo muss man anfangen. Den alles auf ewig überragenden Genieblitz wird's nicht von jetzt auf gleich geben.
tschief hat geschrieben:Ich meine damit nicht nur Menschen, ob das jetzt Pixelzwerge oder Schweine sind ist mir egal, aber der Sinn eines Shooters ist, zu schiessen und zu TREFFEN.. Da kannst du mir noch so viel erzählen
Wenn es nur ums erfolgreiche oder -lose Ballern gehen würde, würde ich doch CS, TF, UT spielen und damit unendlich lange Spass haben. Ich bräuchte dann ja niemals was neues.
Das allein langt mir aber nicht, von daher begeistern mich MP meist kaum länger als die heute sehr kurzen SP-Kampagnen.
Mir geht's also auch noch drum eine ordentlich spannende Geschichte zu erleben und da hapert es etwas. genau darum geht's ja. Ich will während dem gameplaytechnischem Genrestillstand was ordentliches aufgetischt bekommen.
Ihr kriegt da irgendwie alles in den falschen Hals.. Ich rede hier IMMER noch nicht davon, dass es nicht möglich ist aktuelle Shooter zu verändern.. Bitte lies dir meinen Post nochmals durch, und sieh das Beispiel im Zusammenhang mit einem ANTIKRIEGSSHOOTER.. Darauf bezieht sich mein Post.. Auf nichts anderes.. Dass Shooter heutzutage sehr viel besser gemacht werden könnten, daran zweifle ich gar nicht und das bestreite ich auch gar nicht.. Von wegen Geschichte, neuen Ideen im Gameplay u.s.w... Aber hier gings darum, ob ein reiner Antikriegsshooter realisierbar wäre.. Und nein das ist er nicht, auf jeden Fall nicht Gameplay mässig, höchstens von der Story her ;)..
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

tschief hat geschrieben:Du hast dann jemanden zitiert der gesagt hat es sei nicht möglich, deine Frage war was denn Shooter von Büchern und Filmen unterscheidet, in denen es möglich ist.. Und das ist es ja, was ich sagen will... Wenn ein Antikriegsshooter wirklich sein Ziel erreicht, nämlich dass ich nicht mehr auf Pixel schiessen will weil ich mich schlecht dabei fühle, ist das SUPER.. Aber dann ist das Spiel auch gleich zu Ende.. Machbar ist das mit einem guten Ende, aber auf keinen Fall mit spielerischen Elementen, und diese werden doch hier von allen Seiten gefordert.. Also um dabei zu bleiben, Bücher und Filme sind Selbstläufer, da kann Jahrelang nicht geschossen werden und sie sind dennoch spannend, bei einem Shooter geht das einfach nicht..

Bei einem RPG-Shooter wie Mass Effect dann aber doch wieder ;).. Ist aber kein reiner Shooter mehr.. Sind wir uns einig...? Oder doch nicht ;)?
YAY! Genauso habe ich es gemeint. Habe mich schon gefragt ob ich es zu kryptisch formuliert habe, dass es keiner so verstehen konnte oder wollte.^^
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

Naaaa Ravenholm war ein Schandfleck in Hl2. Auf einmal mussten zu den Headcrabzombies noch mehr Zombies rein, ja sogar ein ganzes Lvl auf diese dämlichen Kack viecher geschnitten(von der Atmo her war es echt gut das muss ich zugeben und ich bin das eine oder andere mal sogar richtig hochgeschreckt als mir so ein dämliches Viech aus ner dunkelen Ecke entgegengesprungen kam), aber zombies in nem shooter sind so uninnovativ und zugleich Scheisse wie Spinnen in nem rpg^^
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tschief
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Beitrag von tschief »

mr archer hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:
Ach, du meintest die RPG-Signatur.. Uuups :oops: :oops: Hab Signaturen ausgeschaltet, die nerven nur :P.. Deshalb wusste ich nicht auf Anhieb auf welche du angespielt hast und bin mit Shootern gekommen :).. Wie alt ist das Spiel überhaupt? Kriegt man das noch irgendwo her? (Bin gerade zu faul zum suchen :P)
Gute, abgehangene 10-12 Jahre. Ist halt ziemlich oldschool. Du kannst zwar von rundenbasiert auf echtzeit-kämpfen wechseln, ansonsten ist es aber kompromisslose Fallout 2 - Schule. Haben auch die selben Leute gemacht. Troika-Games, leider heute nicht mehr am Markt. Wenn du in RPG´s die Ego bzw. Schulterperspektive brauchst, um dich reinversetzen zu können, wirds nicht klappen, mit Arcanum und dir. Aber sehr gute Quests, groß ohne Ende, interessantes Magie-Waffen-System und mal eine echt neue Idee für ein Setting: Steampunk-Fantasy.
Bekommst du bei gog.com für n Fünfer.
Uff, das klingt fantastisch.. Bin Fallout-Lover erster Stunde, und bin echt überrascht dass ich noch nie von Arcanum gehört hab 8O .. Hat auch was gutes, dann kann ich mir die Perle jetzt gönnen, bis dann TW2 oder TW2 rauskommt (2Worlds oder The Witcher :lol: )

@Jesus:
Was willst du uns mit dem Portalvergleich genau sagen? Komm bei dem Gemurks hier nicht mehr ganz nach :P
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tschief
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Beitrag von tschief »

Leuts anstatt immer zitierte Ware von mir wieder zu zitieren solltet ihr mal schauen, aus welchem Zusammenhang das ganze gerissen wurde, sonst macht das ganze keinen Sinn..

Ursprünglich wollte ich den Unterschied zwischen Filmen Büchern und Spielen erklären und jetzt muss ich mich rausreden dass ein Shooter nicht nur daraus besteht, auf Menschen zu schiessen :roll:
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

@tschief der jes wollte damit die Aussage vom Howdie nochmal verstärken, dass shooter auch shooter sind, aber rpg-shooter halt keine wirklichen shooter mehr.
Portal ist halt vom Prinzip her ein shooter, aber in wirklichkeit ein Puzzlespiel also de fakto kein wirklicher shooter mehr.
Und verdammt klingt des wirr^^.
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Redd1990
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Beitrag von Redd1990 »

Ein Antikriegsspiel bzw ein Kriegsspiel welches den Krieg kritisiert, muss nicht zwingend damit in Verbindung gebracht werden, dass man nicht mehr auf andere schiessen darf. Man soll dort nicht mit Blumen rumlaufen und jeden Soldaten eine Blume in die Hand drücken ^^

Es reicht doch schon voll aus, wenn eine Kriegsshooterstory mit mehr Emotion gefüllt ist. Zum Beispiel der Verlust eines Freundes im Krieg. Bisher hat es mich nie groß gestört wenn neben mir im Spiel meine Verbündeten umgefallen sind. Man kann doch mal, die Entwicklung eines Soldaten zeigen, die nicht zum Schluss als Held endet. Nicht jeder Film hat ein Happyend, deswegen ist es automatisch kein schlechter Film. Ein Spiel ohne happyend muss auch kein schlechtes Spiel sein ^^
Es geht mir nicht darum, dass in einem Shooter nicht mehr geschossen wird. Es soll mehr wert auf die Story, Emotionen, Charakterentwicklung gelegt werden.
Zuletzt geändert von Redd1990 am 14.10.2010 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

@Sonic: xD Traumhaft formuliert.^^
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Sonic_The_Hedgehog
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Beitrag von Sonic_The_Hedgehog »

Howdie hat geschrieben:@Sonic: xD Traumhaft formuliert.^^
Den Satz hast du verstanden? xD
Scheisse selbst ich hatte Probleme den zu verstehen obwohl ich den geschrieben habe^^.
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alex9k
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Beitrag von alex9k »

JesusOfCool hat geschrieben: @das was howdie sagt: schaut euch mal metroid prime an. das sieht auch aus wie ein ego-shooter, ist aber keiner. portal genauso. sieht aus wie ein ego-shooter, ist aber keiner.
Ich glaube nicht, dass es Jörg hier um eine Definitions-Diskussion ging.
Btw. - gibt es eig. eine offizielle Definition? Auf Wikipedia steht eig. nur das, was man auch direkt aus dem Namen ableiten kann : Ich-Perspektive + schießen.

Mal angenommen, man hätte so ein Spiel, wie Jörg schreibt, vor sich liegen.
Es ist doch völlig wurscht, ob das jetzt offiziell als Ego-Shooter durchgeht, oder nicht.
Ob man Portal jetzt nen Ego-Shooter nennt oder n Puzzle-Shooter oder sonstwie - darum gehts doch gar nicht.

Vorschlag : Wir tun einfach mal so, als würde "Ego-Shooter" gar kein Genre meinen, sondern mehr eine minimalistische Beschreibung.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Cpl. KANE hat geschrieben:Die Shooter-Branche ist fest in den Händen einiger großer Publisher, die sich darauf konzentrieren, sich gegenseitig zu überbieten.
Darum darfst Du solche Spiele nicht von den Major Publishern erwarten. Sobald ein Projekt ein gewisses Budget übersteigt, gibt es keine Experimente mehr. Experimente gibt es nur im Indie-Bereich.
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Bedlam
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Beitrag von Bedlam »

Howdie hat geschrieben:@Kunstshooterfans: Euch ist schon klar, dass ein Shooter ein aufwendiger Reflextest ist und dass das auch in 30 Jahren noch gilt, da es sonst eben kein Shooter mehr wäre, oder?^^
Schon wieder derselbe Fehler: Du beschränkst das Problem fälschlicherweise auf "entweder, oder"

Nur weil ein Shooter z.b. eine tiefgängigere Erzählweise und ungewöhnliche Szenarien bietet muss Reflextest-Aspekt keinesfalls verschwinden. Das ist wiedermal eure Kurzsichtigkeit. Ihr könnt euch nichts anderes vorstellen, d.h. aber noch lange nicht, dass es nicht möglich ist.

In Antikriegsfilmen gehts oft genauso krachend zur Sache wie in glorifizierenden Kriegsfilmen. Der Aspekt muss sich also auch bei Shootern nicht ändern wenn man andere Aspekte wie Erzählweise, moralische Schwerpunkte usw. ändert.
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tschief
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Beitrag von tschief »

Redd1990 hat geschrieben:Ein Antikriegsspiel bzw ein Kriegsspiel welches den Krieg kritisiert, muss nicht zwingend damit in Verbindung gebracht werden, dass man nicht mehr auf andere schiessen darf. Man soll dort nicht mit Blumen rumlaufen und jeden Soldaten eine Blume in die Hand drücken ^^

Es reicht doch schon voll aus, wenn eine Kriegsshooterstory mit mehr Emotion gefüllt ist. Zum Beispiel der Verlust eines Freundes im Krieg. Bisher hat es mich nie groß gestört wenn neben mir im Spiel meine Verbündeten umgefallen sind. Man kann doch mal, die Entwicklung eines Soldaten zeigen, die nicht zum Schluss als Held endet. Nicht jeder Film hat ein Happyend, deswegen ist es automatisch kein schlechter Film. Ein Spiel ohne happyend muss auch kein schlechtes Spiel sein ^^
Es geht mir nicht darum, dass in einem Shooter nicht mehr geschossen wird. Es soll mehr wert auf die Story, Emotionen, Charakterentwicklung gelegt werden.
Genau so muss das aussehen.. Die STORY muss das Antikriegsspiel sein, und nicht das Gameplay ;).. Ansonsten geht es nicht, wie schon von mir gesagt :lol:
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben:
Howdie hat geschrieben:@Sonic: xD Traumhaft formuliert.^^
Den Satz hast du verstanden? xD
Scheisse selbst ich hatte Probleme den zu verstehen obwohl ich den geschrieben habe^^.
kann howdie nur beipflichten ^^

und metroid prime ist btw ein action-adventure, auch wenns manche nicht glauben wollen.
dinex9r hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben: @das was howdie sagt: schaut euch mal metroid prime an. das sieht auch aus wie ein ego-shooter, ist aber keiner. portal genauso. sieht aus wie ein ego-shooter, ist aber keiner.
Ich glaube nicht, dass es Jörg hier um eine Definitions-Diskussion ging.
Btw. - gibt es eig. eine offizielle Definition? Auf Wikipedia steht eig. nur das, was man auch direkt aus dem Namen ableiten kann : Ich-Perspektive + schießen.

Mal angenommen, man hätte so ein Spiel, wie Jörg schreibt, vor sich liegen.
Es ist doch völlig wurscht, ob das jetzt offiziell als Ego-Shooter durchgeht, oder nicht.
Ob man Portal jetzt nen Ego-Shooter nennt oder n Puzzle-Shooter oder sonstwie - darum gehts doch gar nicht.

Vorschlag : Wir tun einfach mal so, als würde "Ego-Shooter" gar kein Genre meinen, sondern mehr eine minimalistische Beschreibung.
nein das ist nicht egal. es würde nämlich die zielgruppe der shooter spieler nicht ansprechen und von daher sein ziel zumindest teilweise grob verfehlen.