Sehe ich ganz genau so.D.V.T. hat geschrieben:Das halte ich nur für bedingt richtig. Arcania: Gothic 4 muss den Vergleich mit seinen Vorgängern sehr wohl standhalten, da es nun mal ein Teil der Serie sein will. Sollte es also im dirketen Vergleich mit seinen Vorgängern die ein oder anderer Rückentwicklung (siehe z.B. unbestraftes Stehlen) erfahren haben, sind diese auch als solche zu kritisieren.Brakiri hat geschrieben:Das sehe ich ähnlich. Hier sollten qualitative Fakten sprechen und Eindrücke, losgelöst von einer völlig unrealistischen und vielleicht auch etwas zu verbissenen Erwartungshaltung.Bedlam hat geschrieben: Meine Meinung dazu: Im Test sollte man durchaus erwähnen, dass das Spiel nicht den alten Gothic-Charme einfängt (das konnte selbst der letzte Gothic-Teil nicht mehr). Aber in der Wertung hat der Punkt nichts zu suchen. Ein gutes Spiel ist ein gutes Spiel, fertig.
Wenn dein Hamburger zwar nicht nach nem Hamburger aber trotzdem verdammt gut schmeckt, ist der ja trotzdem ein guter Burger. Man sollte nur wissen, dass es kein üblicher Hamburger ist.
Das G4 kein Gothic werden würde, war relativ schnell ersichtlich.
Jetzt muss Arcania zeigen, ob es eim Kern ein gutes Spiel ist, nicht wie es sich gegen Gothic schlägt.
Arcania will sich als Gothic verkaufen und so soll man es auch bewerten. Ich will nicht sagen, dass die hohe Erwartungshaltung berücksichtigt werden sollte, sondern nur die Rückschritte und "Traditionsbrüche", welche definitiv vorhanden sind.
Nochmal ein Beispiel zum Hamburger:
Stell dir vor, du bestellst dir den "Hamburger Deluxe" und bekommst ein Hotdog in Hamburgerverpackung. Dann sollst du das Produkt hinterher bewerten. Gehst du dann "objektiv" an die Sache heran und sagst "dieser Hamburger hat gut geschmeckt, 10/10", oder eher "das war kein Hamburger, man hat mich betrogen. 5/10"? Ich erwarte von einen guten Test zu Arcania zumindest einen Mittelweg.
