CoD Black Ops - Über Gewalt und Emotionen

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TerraDark
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Beitrag von TerraDark »

Wie schon gesagt, ich habe auch eher das Gefühl, dass die Bluteffekte, Zerstümmelungen, etc. nur die Verkäufe ankurbbeln sollen. Es ist ja gerade das Verbotene, was interessant ist. Brutalität kann durchaus einen Sinn haben (s. Dead Space), aber Geschichten, Atmosphäre und Emotionen kann man auch ohne Brutalität aufbauen/erschaffen.
Wenn man als Beispiel Mafia 2 sieht, gut, es ist kein Kriegsshooter, aber lange war ich nicht mehr von einem Spiel so gefesselt. Nicht weil ich gesehen habe: ,,Boah, fett, hab ich den weggepustet" Sondern weil die Zwischensequenzen, die Musikuntermahlung und die Liebe zum Detail einfach erstklassig sind.
Ich glaube schon, dass Activision weiss, welche Altersgruppen WaW und MW2 spielen- bei WaW wars der Zombiemodus, der mit der Zerstümmelung teils noch eine Berechtigung an Burtalität hatte (vgl. mit Dead Space). Aber in MW2 wollte man durch die besagte Mission genauso wie jetzt Emotionen aufbauen, und es war ganz klar, dass das besser geht, das man diese Mission vielleicht aus der Sicht eines Opfers hätte zeigen können, so blöd ist IW nicht. Da steckt ganz klar die Stratigie dahinter auch Jugendliche für das Spiel zu interessieren, denn schließlich gibt es genug von denen, die es von den Eltern gekauft bekommen...

MfG
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Billie?
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Beitrag von Billie? »

bruchstein hat geschrieben:Black Ops hier Black Ops da.....muss man andauernd über diese olle lahme kamelle diskutieren.....

Dasselbe gilt natürlich auch für das kommende MoH wobei beide nicht voneinander incl von ihren Vorgöngern und BC2 zu unterscheiden sind....tröge bunte Schiesbuden Kiddy kracher allesammt, von wegen Waffenporno, das ist die immerwährende Missionarsstellung hüpfakrobatiknummer in 4 facher ausfertigung 8O .....die einzigste diskutable frage wäre, welche von diesem Quartett des Stumpfsinns verarscht die Gamer am meisten

1 MW2 2,99 fach
2 BC2 2,98 fach
3 Black Ops 2,97 fach
4 Moh 2,96 fach

:D

Die abermillionen Gamer auf der ganzen Welt fühlen sich bestimmt verarscht von den Games, weshalb sie im nächsten Jahr das nächste "belanglose" Update kaufen.
Ist es nicht vielleicht auch möglich, dass du und deine auf diesen Shootern rumhackende Klientel, einfach angesäuert seid, weil diese Spiele nicht euren Geschmack treffen, aber trotzdem (als muss das unbedingt ein Widerspruch sein) sich millionenfach verkaufen.
Für wie V.I.P hälst du dich, dass dein Geschmack wichtiger und besser ist, als der der Mehrheit der Spieler.
Und wieso ist Black Ops eine olle, belanglose Kamelle, wo wir doch beide genau wissen, dass es spielend die 10 Millionen Marke knacken wird, und dass wahrscheinlich genaus so viele Gamer spaß mit ihrem gekauften Produkt haben werden, denn wie du sagtest, das Schema ist ja bekannt.
Call of Duty ist die zurzeit erfolgreichste Marke im Geschäft und die 10-15 Millionen Spieler, die es sich kaufen werden, wissen warum sie das tun und wissen auf was sie sich einlassen, denn wie Leute wie du gerne zu sagen pflegen:"es ändert sich da ja nichts ... keine Innovation ... Stillstand ... immer das Gleiche ...".
Also wer zum Teufel bist du, dass du diese Leute für Idioten erklärst, die wieder mal absolute Scheiß kaufen, und ja von guten Spielen sowieso keine Ahnung haben.
Man verkauft nicht Jahr für Jahr wieder am Besten, wenn man nicht auch Qualität liefert. Das ist Fakt.
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Sylence
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Re: ....

Beitrag von Sylence »

Novalis86 hat geschrieben:13 - 15jährige dürften gar nicht im Besitz des Spiels sein [...]
*Böp* falsch. Sie dürfen es nicht kaufen, bzw. es darf ihnen nicht verkauft werden. Über den Besitz steht nichts im Gesetz => Erlaubt.
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NotSo_Sunny
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Beitrag von NotSo_Sunny »

Ich denke schon das drastische Gewaltdarstellungen mitunter zur Authentizität beitragen können, wenn es nunmal um Themen wie den Krieg geht. Fehlt diese Authentizität verlieren die Games natürlich an Glaubwürdigkeit und somit auch die Möglichkeit den Spieler emotional zu binden.
Ich für meinen Teil kann sagen, dass mich sowohl die Charaktere In BrothersInArms als auch die in MW1/2 emotional gebunden haben. Das im Fall von BiA dazu aber die abgetrennten Gliedmaßen nötig waren, wage ich zu bezweifeln.
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zauberCORE
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Re: langweilig

Beitrag von zauberCORE »

Billie_the_man hat geschrieben: Wäre auch verdammt schwer, dass wirklich authentisch in einem SPIEL integrieren. Dazu müsste man eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen ... weiß gar nicht ob das so in einem Spiel geht...
Spoiler
Show
Nenn mich verrückt aber ich habe Tränen gegossen als Aeris in FF7 umgebracht wurde oder als Tidus' Tod am Ende von FFX sicher war und man das Gefühl der Machtlosigkeit nicht loswurde bis zum bitteren Ende :>
Ob das in einen Shooter geht. Ja natürlich geht das aber nicht in einer Serienproduktion alá COD, wo alle 10 Monate ein neuer Ableger erscheint. Mann kann nun mal innerhalb von 5 Stunden keine fesselnde Geschichte erzählen mit markanten Charakteren, einer glaubwürdigen Vergagenheit des "Helden" und eben ohne übertriebenem Patriotismus... Die Hauptmission des Spiels müsste in allererster Linie das Überleben sein und nicht " Jage A und B hoch und wenn du stirbst, dann lade einfach den letzen Checkpoint"

So ein Shooter müsste daher DEUTLICH taktischer werden, ohne Gegnerhorden, die sich bereitwillig abschießen lassen. Wenn man mehrere Stunden mit seinen Kollegen durch Afghanistan, Stalingrad oder PlanetXYZ wandert und einer abgeschossen wird und man seinen Tod ohne jegliche Hilfe beobachten muss, dann wird das auch jedem Stein nahe gehen.

Und dieser Shooter wird dann untergehen zwischen den ganzen Call of Moorhuhns, Huhnfield und wie sie alle heißen

Und nu bin ich Weg! Träume von diesem interaktiven Film :roll:
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Billie?
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Re: langweilig

Beitrag von Billie? »

zauberCORE hat geschrieben:
Billie_the_man hat geschrieben: Wäre auch verdammt schwer, dass wirklich authentisch in einem SPIEL integrieren. Dazu müsste man eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen ... weiß gar nicht ob das so in einem Spiel geht...
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Nenn mich verrückt aber ich habe Tränen gegossen als Aeris in FF7 umgebracht wurde oder als Tidus' Tod am Ende von FFX sicher war und man das Gefühl der Machtlosigkeit nicht loswurde bis zum bitteren Ende :>
Ob das in einen Shooter geht. Ja natürlich geht das aber nicht in einer Serienproduktion alá COD, wo alle 10 Monate ein neuer Ableger erscheint. Mann kann nun mal innerhalb von 5 Stunden keine fesselnde Geschichte erzählen mit markanten Charakteren, einer glaubwürdigen Vergagenheit des "Helden" und eben ohne übertriebenem Patriotismus... Die Hauptmission des Spiels müsste in allererster Linie das Überleben sein und nicht " Jage A und B hoch und wenn du stirbst, dann lade einfach den letzen Checkpoint"

So ein Shooter müsste daher DEUTLICH taktischer werden, ohne Gegnerhorden, die sich bereitwillig abschießen lassen. Wenn man mehrere Stunden mit seinen Kollegen durch Afghanistan, Stalingrad oder PlanetXYZ wandert und einer abgeschossen wird und man seinen Tod ohne jegliche Hilfe beobachten muss, dann wird das auch jedem Stein nahe gehen.

Und dieser Shooter wird dann untergehen zwischen den ganzen Call of Moorhuhns, Huhnfield und wie sie alle heißen

Und nu bin ich Weg! Träume von diesem interaktiven Film :roll:

Ach, ich glaub du musst das nicht so pessimistisch sehen. Der Erfolg von Heavy Rain muss keine Eintagsfliege sein. Da geht noch mehr. Und Krieg zieht immer.
Aber vergiss bitte nicht, dass heulend vorm Fernseher sitzen, weil eine virtuelle Figur gestorben ist, nicht das Gleiche ist, wie im Krieg durch reale Leichen zu waten und dabei am laufenden Band Menschen zu töten, während neben dir dein langjähriger Schulfreund liegt mit einem Granatsplitter im Kopf.
Schrecken des Krieges auf den Bildschirm bringen - das würde zu weit gehen.
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L'amore finisce mai
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Re: langweilig

Beitrag von L'amore finisce mai »

zauberCORE hat geschrieben:
Billie_the_man hat geschrieben: Wäre auch verdammt schwer, dass wirklich authentisch in einem SPIEL integrieren. Dazu müsste man eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen ... weiß gar nicht ob das so in einem Spiel geht...
Spoiler
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Nenn mich verrückt aber ich habe Tränen gegossen als Aeris in FF7 umgebracht wurde oder als Tidus' Tod am Ende von FFX sicher war und man das Gefühl der Machtlosigkeit nicht loswurde bis zum bitteren Ende :>
Wieso musstest du mich an diese traurigen Stellen erinnern? :bigcry:

Jetzt kann ich heut Nacht nicht mehr schlafen... :angst:
ZeroPear
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Beitrag von ZeroPear »

Man sollte sich trotz all dem gerede von Activison oder TreyArch im klaren bleiben das, dass ganze eben nur ein spiel ist!
man wird in einem spiel niemals egal wie gute grafik es hat oder wie realistisch alles dargestellt wird den wahren krieg darstellen können!

und nur am Rande: USK 18 heisst nicht an erwachsene, es ist lediglich eine verschärfte Jugendfreigabe! den wirklich erwachsen ist man erst mit 21!!!!
kemy
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Beitrag von kemy »

D_Radical hat geschrieben:Das im Fall von BiA dazu aber die abgetrennten Gliedmaßen nötig waren, wage ich zu bezweifeln.
Gewaltdarstellungen in dieser Form tragen zur Authentizität bei, sofern sie nicht überzogen, sondern glaubhaft und realistisch in ein Spiel integriert werden. In WaW und wie es aussieht, auch in Black Ops, wird es auf ein unrealistisches Blutbad hinauslaufen, was wiederum gegenteiliges bewirkt und reine Effekthascherei und natürlich PR ist. :roll:
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Fast immer wenn ein Spieleentwickler sagt, er entwickle ein Spiel für Erwachsene, heißt das im Klartext, dass es unnötig Brutal ist und/oder das Brüste (weiblich) zu sehen sind.
Damit wird ganz bewusst auf die Pubertierenden Jungs zwischen 14 und 18 abgeziehlt.
Die freuen sich über diese 3 Sachen (Titten, Blut und "Erwachsen") ganz besonders.

Wenn ein Spiel tatsächlich auf ein Erwachsenes Publikum zugeschnitten ist, dann merkt man das meistens daran, dass es Geduld, vorrausschauendes Handeln und/oder eine gewisse Frustrationstoleranz erfordert und eher wenig laute Action oder hektische Reaktionstests beinhalten, weil man nach nem harten Tag auf der Arbeit keim Bock hat noch mehr Stress und Hektik zu haben.
Die meisten älteren Leute die ich kenn wollen dann was spielen was dahinplätschert, was sie auf anderen Gebieten mental vordert als der stumpfe Alltag.

Darum findet man bei älteren Leuten sehr oft Spiele wie den Flusi(oder andere Simulatoren), Anno, Tropico, Medieval, Civ etc im Regal, aber selten Shooter und andere Action "Kracher".

Damit will ich das Spiel nicht abwerten, dass ist rein auf die Aussage bezogen und auf wen diese abzielt.
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MadTaste
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Beitrag von MadTaste »

D_Radical hat geschrieben:Ich für meinen Teil kann sagen, dass mich sowohl die Charaktere In BrothersInArms als auch die in MW1/2 emotional gebunden haben. Das im Fall von BiA dazu aber die abgetrennten Gliedmaßen nötig waren, wage ich zu bezweifeln.
Ganz zu schweigen von der BulletCam 8O

Back to topic:
Naja, wird hier eh wieder auf explodierende Köpfe hinauslaufen... :roll:
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Weavel[GER]
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Beitrag von Weavel[GER] »

Bei nem Kriegsspiel ist das immer so ne Sache:
Wenn man es zu brutal macht verherrlicht man den Krieg, ist es nicht brutal genug verharmlost man ihn im Prinzip. "Richtig machen" kann man es kaum. :roll:
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zauberCORE
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Re: langweilig

Beitrag von zauberCORE »

Billie_the_man hat geschrieben:Ach, ich glaub du musst das nicht so pessimistisch sehen. Der Erfolg von Heavy Rain muss keine Eintagsfliege sein. Da geht noch mehr. Und Krieg zieht immer.
Aber vergiss bitte nicht, dass heulend vorm Fernseher sitzen, weil eine virtuelle Figur gestorben ist, nicht das Gleiche ist, wie im Krieg durch reale Leichen zu waten und dabei am laufenden Band Menschen zu töten, während neben dir dein langjähriger Schulfreund liegt mit einem Granatsplitter im Kopf.
Schrecken des Krieges auf den Bildschirm bringen - das würde zu weit gehen.
Selbstverständlich wird man, egal wieviel Zeit und Geld in die Produktion gesteckt wird, diesen besonderen "Effekt" eines Krieges einfangen und weitergeben können. Das ist auch gut so, sonst hätten wir Millionen Jugendliche mit einer lebenslangen Störung. Allerdings sollte man nie nach dem Motto " Entweder ganz oder gar nicht " handeln. Nur weil man es nicht schaffen kann/möchte heißt es ja nicht, dass man einiges dennoch ändern kann.
Dahingehend lege ich meine Hoffnungen auf "neue bzw kleinere" Entwickler als TreyArch, DICE oder Infinity aká Respawn. Anscheinend möchten die großen Fische lieber im großen Teich bleiben anstatt sich mal ans Land zu wagen =)

@ thunderofhate

Es tut mir aufrichtig Leid aber ich freue mich jedes Mal, wenn Menschen sich noch an diese ( mMn ) Höhepunkte der Spieleerzählungen erinnern können. Ich wünschte mir mehr davon!
gh0
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Beitrag von gh0 »

Hat jemand von euch Brothers in Arms gespielt?

Da kommen auch etliche emotionale Momente vor, als z.B. die Nazis dieses Mädchen in die Scheune zerren, der eigene Trupp aber nicht entdeckt werden darf und dann, wenn man später in die Scheune geht hängt da das Mädchen von der Decke - da kriegt man so nen Hass auf Nazis, hammer.

In der deutschen Version wurde dies übrigens geschnitten, da hängt dann kein Mädchen, sondern gar nix.
EVIL_PEANUT
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Beitrag von EVIL_PEANUT »

Spiele zu "beschneiden" ist doch nur unnötiger aufwand.
1. kiddies kriegens sowieso
2. kann ich verstehen das sies spielen, im deutschen fernsehen läuft ja nix besseres, sex-szenen um 14 uhr, beine werden abgerißen 20 uhr -.-
3. naja wen interessierts, das land und andere ist einfach unten durch (imo) nicht nur wens um spiele geht.