Medal of Honor - Kritik von der Bundeswehr und aus England

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Boesor
Beiträge: 7853
Registriert: 09.12.2009 18:49
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Boesor »

tamberlane hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: Du scheinst das zumindest aus deiner Argumentation heraus sehr nüchtern und kühl zu sehen. Ich sehe das eben ein bisschen weniger kalt, dass ist glaube ich auch der Grund für diese seit einigen Seiten laufende "selber Schuld" Diskussion. Wir gehen da aus völlig unterschiedlichen Lagern heran und reden daher ein bisschen aneinander vorbei.
Ich denke, solche Dinge kann man nur am Vernünftigsten beurteilen, wenn man sie "nüchtern und kühl" beurteilt. Mitleid und Hass sind nämlich beide dem Feld der Emotionen zuzuordnen, das heißt Mitleid ("Ooooh, der arme Soldat") kann ganz schnell in Hass ("Scheiß Taliban, die werden jetzt plattgemacht") umschlagen. Solche Emotionen können dazu führen, dass man aus Vergeltungssucht die vernünftigste Lösung (mit möglichst wenig Aufwand den größten Nutzen für alle Parteien herauszuholen) überhaupt nicht mehr beachtet, sondern sich an erster Stelle um seine eigenen Belange kümmert (Aufwand egal, größter Nutzen für die eigene Position).
Und genau diese Spirale führt in den Teufelskreis, dass keine von beiden Seiten bereit ist, zu Gunsten des anderen Einschnitte in Kauf zu nehmen, um demjenigen zu helfen, der wirklich unter sowas leidet: Zivilbevölkerung im Krisengebiet und der Steuerzahler hier zu Hause.
Was konsequenterweise dann eine Bezifferung des menschlichen lebens in geld oder einer anderen ökonomischen Größe bedeutet.
Oder mit anderen Worten: Was ist schlimmer:
Ein totes Schulkind oder die Kosten für die Fußgängerampel (um auf das Verkehrsbeispiel zurückzukommen)
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Wulgaru »

tamberlane hat geschrieben:
Du scheinst das zumindest aus deiner Argumentation heraus sehr nüchtern und kühl zu sehen. Ich sehe das eben ein bisschen weniger kalt, dass ist glaube ich auch der Grund für diese seit einigen Seiten laufende "selber Schuld" Diskussion. Wir gehen da aus völlig unterschiedlichen Lagern heran und reden daher ein bisschen aneinander vorbei.
Ich denke, solche Dinge kann man nur am Vernünftigsten beurteilen, wenn man sie "nüchtern und kühl" beurteilt. Mitleid und Hass sind nämlich beide dem Feld der Emotionen zuzuordnen, das heißt Mitleid ("Ooooh, der arme Soldat") kann ganz schnell in Hass ("Scheiß Taliban, die werden jetzt plattgemacht") umschlagen. Solche Emotionen können dazu führen, dass man aus Vergeltungssucht die vernünftigste Lösung (mit möglichst wenig Aufwand den größten Nutzen für alle Parteien herauszuholen) überhaupt nicht mehr beachtet, sondern sich an erster Stelle um seine eigenen Belange kümmert (Aufwand egal, größter Nutzen für die eigene Position).
Und genau diese Spirale führt in den Teufelskreis, dass keine von beiden Seiten bereit ist, zu Gunsten des anderen Einschnitte in Kauf zu nehmen, um demjenigen zu helfen, der wirklich unter sowas leidet: Zivilbevölkerung im Krisengebiet und der Steuerzahler hier zu Hause.
Solange ich das was du Mitleid nennst logisch begründen kann, sehe ich da keinen Problem. Das was du als negative Konsequenzen von Mitleid und Hass beschreibst hat nichts mit Emotionen zu tun, sondern damit das man sich die Welt in zwei Hälften (beispielsweise gut und böse) teilt. Ansonsten kann man nicht jedes Problem einfach in eine Gleichung pressen. Der Mensch ist irrational, da kommt die logische Kalkulation nicht immer mit. Er ist nicht ausschließlich ein Homo oeconomicus

Wenn ich Respekt und Mitleid mit deutschen Soldaten habe (warum habe ich glaube ich mittlerweile hinreichend begründet), bedeutet das nicht, dass ich den gleichen Denkprozess nicht auch bei der Gegenseite durchlaufe und auch versuche diese so gut es geht nachzuvollziehen. Natürlich ist das schwieriger, weil ich weit weniger Informationen (zum Beispiel kultureller Art) besitze, aber es ist möglich.
Rawshell
Beiträge: 85
Registriert: 06.01.2010 20:45
Persönliche Nachricht:

Re: Bundeswehr ist wiederwärtig

Beitrag von Rawshell »

Cubefreak hat geschrieben:
IxAxUx 1 hat geschrieben:
Terminator10 hat geschrieben: mit welchem recht dürfen wir denn anderen ländern überhaupt die demokratie aufzwingen?
Das ist eine Frage, die ich mir auch andauernd stelle. Ich selbst bin nicht der Ansicht, dass die Demokratie, so wie wir sie hier haben, eine Idealform ist. Aber im Moment gibt es nichts besseres als die Demokratie. Und eine weitere Frage ist ja, ob wir die Demokratie "aufzwingen", oder nicht. Ich glaube eher, dass wir sie nicht aufzwingen, sondern ermöglichen. Denn aufzwingen heißt ja, dass die Bevölkerung Afghanistans die Demokratie nicht will. Doch ich GLAUBE (ich kenne keine Umfragen, Statisken oder so), dass die Afghanen eher eine Demokratie wollen, als einen Feudalstaat. Den einzigen, denen wir die Demokratie aufzwingen sind die Machthaber/Taliban, denn die verlieren ihre Pisitionen.
Es gibt keine ideale Form der politischen Führung und das liegt am Menschen selber bzw. an seiner Gier hauptsächlich. Ansnsten wäre m.M. nach wohl der Kommunismus das effektivste (und damit meine ich nicht den in China oder der UdSSR, denn da hat man gesehen was schiefgeht). Alle kriegen das gleiche, es gibt keine überbezahlten Manager oder Sportler, die mit "relativ" einfacher Arbeit in einem Monat mehr verdienen als ein Bauarbeiter oder jemand mit sonstiger körperlicher schwerer Arbeit in 10 Jahren.
Welchen Kommunismus meinste dann? RICHTIG! Es gab nie einen, das ist reine Utopie. Die Staatsform in der UdSSR oder China nennt sich Sozialismus, ist zwar nah dran, aber doch so fern.
Eine vernünftige Staatsform ist es trotz alle dem nicht, was sollte einen Menschen dazu bewegen seinen Beruf gut und gewissenhaft auszuführen, wenn er, egal wie er arbeitet, das gleiche verdient,wie seine Kollegen? Die Liebe zur Staatsform, irgendwelche fraglichen Arbeitsorden oder Titel? Ich glaube kaum,klar gibt es irgendwelche Fanatiker, die sich darauf einlassen,aber selbst da verfliegt die Begeisterung früher oder später. Das einzige was den Menschen antreibt,ist das Materielle, traurig aber wahr...

@Bedameister

Also wenn du tatsächlich glaubst,dass du in den ganzen Spielen als Nazi Amerikaner abgeballert hast, dann hat dir doch gerade das Spiel das eingehämmert. Ich glaube kaum,dass du in SS-Uniform in irgendeinen MP der FPS-Geschichte auf einen GI losgegangen bist.
Um das klarzustellen,nicht jeder Wehrmachtssoldat war Nationalsozialist, es war nur schwer als junger,wehrfähiger Mann in der Zeit den Kriegsdienst zu entkommen.
ozKaOne
Beiträge: 98
Registriert: 30.09.2004 11:45
Persönliche Nachricht:

Beitrag von ozKaOne »

Boesor hat geschrieben: Hmmm, dann müssten die lehrer im brainwash Center ja quasi die handlanger des Bösen sein. Wie wirkt sich das aus?
ich frage nur, da ich derzeit selbst in der Ausbildung zum lehrer bin und mich natürlich optimal auf meine Aufgabe vorbereiten will.
Das mit den Handlangern des Bösen klingt zu hart, weil es viele Lehrer einfach auch nicht besser wissen. Sie sind genau wie wir alle, und auch unsere Eltern, über Dekaden hinweg indoktriniert worden.

Diese Lehrpläne sind übrigens verbindlich.
Vorgaben an die du dich halten musst, bzw die Lehrer sich halten müssen.
Du könntest ja mal in deiner Ausbildung fragen woher die ganzen Lehrpläne stammen(Monopol). Ist ein sehr interessantes Thema,wenn man mal sieht wer in diesen Institutionen sitzt bzw die Gründer waren, und was deren Philosophien sind.
z.B. Elitäre Eugeniker , das kostet aber eine menge Zeit.

In der BRD herrscht übrigens Schulpflicht. Der Staat will die Aufgabe der Bildung(brainwash) übernehmen.
Eltern mit sehr hoher Bildung ist es verboten die Kinder durch homeschooling vorzubereiten. Obwohl es mehrfach bewiesen wurde, dass der gleiche Stoff besser und schneller vermittelt wird.
Homeschooling Kids haben die besseren Noten und mehr Wissen, aber es ist verboten.
Dann ergibt das Verbot also gar keinen Sinn oder?
Aber es macht durchaus Sinn, nur leider ist es nicht in unserem Sinne.

LG

ps: Mir fällt gerade noch ein schöner Spruch ein, wegen "social engineering" den ich jetzt auch mal nachplapper. :wink:

"Die Zeiten ändern sich nicht, sie werden geändert."

Es gibt keine Zufälle oder Geschichtsunfälle könnte man sagen.
Geostratege Brzezinski(momentan Berater von Obama) schrieb zB in seinem Buch between two ages, das er bis zu 50 Jahre in die Zukunft Geopolitisch plant. Da wird nichts dem Zufall überlassen. Aber das ist jetzt dolle off topic. :wink:
Benutzeravatar
Provo
Beiträge: 1480
Registriert: 26.02.2010 15:26
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Provo »

Themios hat geschrieben:
EHL-E hat geschrieben: Bist schon nen ziemlicher Spezialist, wenn du Bilder postest, die genau das Gegenteil dessen beweisen sollen, was du behauptest. Die URL "whatreallyhappened" sollte eigentlich reichen, wenn man sich dann noch das Bild mit dem Sauberen "anglecut" anguckt weiß ich auch, was du mit "sich intensiv mit der Thematik beschäftigen meinst"...
Ist nicht dein ernst, oder?
Es war so klar, dass wieder jemand mit so einer verqueren Logik auftaucht.

Halten wir mal fest: Kaum wird eine Blödsinnstheorie der Verschwörungsspinner widerlegt ("keine Stahlträger übrig"), wird das einfach übergangen und man zaubert die nächste Theorie aus dem Hut.

Wenn du schreibst "die genau das Gegenteil dessen beweisen sollen, was du behauptest" triffst du einen Punkt besonders gut. Sie sollen etwas beweisen, was sich einige Fanatiker aus den Fingern gesaugt haben, es in suggestive Fragen verpacken, aber die wahrscheinlichste Antwort schlichtweg ignorieren.

Was glaubst du denn, wie solch saubere Schnitte entstehen? Die Bilder stammen von den Aufräumarbeiten. Die sauberen Abtrennlinien stammen ebendaher: Aufräumarbeiten. Wenn riesige instabile Stahlträger aus dem Boden ragen (und an dessen unteres Ende man nicht herankommt, da es im Schutt begraben liegt), was macht man da wohl? Na? Genau, man trennt sie durch für den Abtransport. Dadurch werden die Abräumarbeiten des restlichen Schuttes überhaupt erst möglich. Schräg werden solche Stahlträger übrigens angeschnitten um die Fallrichtung festzulegen.

Erhellend ist sicher auch folgendes Interview, dass während der Aufräumarbeiten am Ground Zero durchgeführt wurde und in dem Arbeiter von eben diesen Schnittarbeiten berichten:
http://www.youtube.com/watch?v=LJyBuANVkQ4

Aber ich weiss schon, die haben doch alle gelogen. ;-)

und hier auch noch ein lustiges Video zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=ySHgiUxn ... re=related

Oh, und hier noch eine ganze Seite, die sich nur um diesen bestimmten Punkt dreht und zeigt, wie wahrscheinlich es ist, dass die angle cuts ganz simple Ergebnisse der Aufräumarbeiten sind:
http://www.debunking911.com/thermite.htm

Selbst wenn die Möglichkeit bestehen würde, dass das WTC gesprengt wurde, warum wird von den Verschwörungsspinnern die schlichte Tatsache ignoriert, dass sich alle von ihnen aufgeworfenen Fragen auch durch ganz simple Vorgänge erklären lassen, die das offizielle Bild vom 11.9. bestätigen?

Von daher sag ich mal: owned! :-P
Boah danke das du das gepostet hast, ich kriege immer Kopfschmerzen wenn ich diesen 9/11 Inside Job Kram lese und hab dann immer keine Lust die ganzen "Gegenbeweise" rauszukramen.
Es ist echt ätzend das selbst Jahre nachdem die meisten dieser Verschwörungstheorien längst wiederlegt sind immer noch Leute mit dem alten Schrott ankommen.
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Wulgaru »

ozKaOne hat geschrieben:
Diese Lehrpläne sind übrigens verbindlich.
Vorgaben an die du dich halten musst, bzw die Lehrer sich halten müssen.
Du könntest ja mal in deiner Ausbildung fragen woher die ganzen Lehrpläne stammen(Monopol). Ist ein sehr interessantes Thema,wenn man mal sieht wer in diesen Institutionen sitzt bzw die Gründer waren, und was deren Philosophien sind.
z.B. Elitäre Eugeniker , das kostet aber eine menge Zeit.
Da ich zufällig aus dem nächsten Verwandtenkreis weiß wie die Lehrpläne eines bestimmten Bundeslandes entstehen bzw. reformiert werden, finde ich deinen Post recht amüsant, das ist nämlich eher Kuddelmudddel als planmäßig.

Und wie erklärt dein Weltbild dann 16 verschiedene Bildungssysteme? Macht aus monopolistischer Perspektive der bösen Weltbeherrscher doch irgendwie keinen Sinn oder? :wink:
Benutzeravatar
Boesor
Beiträge: 7853
Registriert: 09.12.2009 18:49
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Boesor »

ozKaOne hat geschrieben:
Das mit den Handlangern des Bösen klingt zu hart, weil es viele Lehrer einfach auch nicht besser wissen. Sie sind genau wie wir alle, und auch unsere Eltern, über Dekaden hinweg indoktriniert worden.
Puh, da hab ich ja nochmal Glück gehabt.
Diese Lehrpläne sind übrigens verbindlich.
Vorgaben an die du dich halten musst, bzw die Lehrer sich halten müssen.
Klingt jetzt erstmal nicht so dramatisch, sondern irgendwie eher logisch.
Du könntest ja mal in deiner Ausbildung fragen woher die ganzen Lehrpläne stammen(Monopol). Ist ein sehr interessantes Thema,wenn man mal sieht wer in diesen Institutionen sitzt bzw die Gründer waren, und was deren Philosophien sind.
z.B. Elitäre Eugeniker , das kostet aber eine menge Zeit.
Das kann ich dir auch so sagen. Lehrpläne werden im Schulministerium als relativ allgemeine Ziele formuliert die dann in den Schulen individuell in den sogenannten didaktischen Jahresplanungen ausformuliert werden. Die Art der Vermittlung obliegt dann der jeweils unterrichtenden Lehrkraft.
Zweifellos ein System des Teufels, keine Frage.
In der BRD herrscht übrigens Schulpflicht. Der Staat will die Aufgabe der Bildung(brainwash) übernehmen.
Eltern mit sehr hoher Bildung ist es verboten die Kinder durch homeschooling vorzubereiten. Obwohl es mehrfach bewiesen wurde, dass der gleiche Stoff besser und schneller vermittelt wird.
Homeschooling Kids haben die besseren Noten und mehr Wissen, aber es ist verboten.
Dann ergibt das Verbot also gar keinen Sinn oder?
Ich würde schon sagen, dass die Schulpflicht einen Sinn ergibt, sogar abseits jeder Verschwörungstheorie.
Allerdings frage ich mich, wie die Eltern, die ja deiner Ansicht nach auch indoktriniert sind ihren Kindern was anderes bei bringen wollen als in der Schule? Wo ist das die Gefahr für "die" (ich weiß ja noch nicht von wen wir indoktriniert wurden, daher die ungenaue Bezeichnung)

ps: Mir fällt gerade noch ein schöner Spruch ein, wegen "social engineering" den ich jetzt auch mal nachplapper. :wink:
Aber das ist jetzt dolle off topic. :wink:
Schade, es wurde gerade interessant.

Sag mal, wie konntest du den Kreis der andauernden Indoktrination eigentlich durchbrechen und "aufwachen"?
Benutzeravatar
Boesor
Beiträge: 7853
Registriert: 09.12.2009 18:49
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Boesor »

ganz offtopic möchte ich übrigens mal anmerken, wenn ich sehe wie populär hier einige Verschwörungstheorien sind wird mir ganz anders.
Im Internet ist das ja noch ganz lustig, aber wenn ihr da wirklich dran glaubt...
Benutzeravatar
Exedus
Beiträge: 6125
Registriert: 06.09.2008 23:50
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Exedus »

Horrorhaze hat geschrieben:Kann man die Einsicht wie krank und pervers diese Welt ist wieder verdrängen?
NEin denn dadurch wird sie noch schlimmer
Benutzeravatar
VirusTI
Beiträge: 596
Registriert: 23.10.2009 08:09
Persönliche Nachricht:

Beitrag von VirusTI »

Boesor hat geschrieben:ganz offtopic möchte ich übrigens mal anmerken, wenn ich sehe wie populär hier einige Verschwörungstheorien sind wird mir ganz anders.
Im Internet ist das ja noch ganz lustig, aber wenn ihr da wirklich dran glaubt...
Dieser Thread ist seid 20 Seiten OFF TOPIC!
Wie gesagt endloses diskutieren :roll: , geht in andere Foren und labert da weiter was nun schlimmer ist und was nicht.
Diese ganzen Post haben üüüberhaupt nix mehr mit dem eigentlichen Spiel zu tun.
tamberlane
Beiträge: 369
Registriert: 18.10.2005 10:03
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von tamberlane »

Boesor hat geschrieben:
tamberlane hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: Du scheinst das zumindest aus deiner Argumentation heraus sehr nüchtern und kühl zu sehen. Ich sehe das eben ein bisschen weniger kalt, dass ist glaube ich auch der Grund für diese seit einigen Seiten laufende "selber Schuld" Diskussion. Wir gehen da aus völlig unterschiedlichen Lagern heran und reden daher ein bisschen aneinander vorbei.
Ich denke, solche Dinge kann man nur am Vernünftigsten beurteilen, wenn man sie "nüchtern und kühl" beurteilt. Mitleid und Hass sind nämlich beide dem Feld der Emotionen zuzuordnen, das heißt Mitleid ("Ooooh, der arme Soldat") kann ganz schnell in Hass ("Scheiß Taliban, die werden jetzt plattgemacht") umschlagen. Solche Emotionen können dazu führen, dass man aus Vergeltungssucht die vernünftigste Lösung (mit möglichst wenig Aufwand den größten Nutzen für alle Parteien herauszuholen) überhaupt nicht mehr beachtet, sondern sich an erster Stelle um seine eigenen Belange kümmert (Aufwand egal, größter Nutzen für die eigene Position).
Und genau diese Spirale führt in den Teufelskreis, dass keine von beiden Seiten bereit ist, zu Gunsten des anderen Einschnitte in Kauf zu nehmen, um demjenigen zu helfen, der wirklich unter sowas leidet: Zivilbevölkerung im Krisengebiet und der Steuerzahler hier zu Hause.
Was konsequenterweise dann eine Bezifferung des menschlichen lebens in geld oder einer anderen ökonomischen Größe bedeutet.
Oder mit anderen Worten: Was ist schlimmer:
Ein totes Schulkind oder die Kosten für die Fußgängerampel (um auf das Verkehrsbeispiel zurückzukommen)
natürlich. ein toter deutscher Soldat kostet den Steuerzahler immerhin ca. 1 Mio Euro (soweit ich das noch in Erinnerung habe). Klingt pervers, ist es sicher auch, aber wurde vor gar nicht allzulanger Zeit sogar mal veröffentlicht - wenn ich den Artikel/Studie mal finde kann ich gerne die Quelle hier posten. Beinhaltet halt alles was an Mitteln in den Soldaten geflossen ist, bis hin zum Steuer- und Sozialversicherungsausfall, da er als toter Nichtsoldat ja derartige Leistungen nicht mehr erbringen.
Allerdings ist darin halt ein etwaige notwendige Nachbetreuung Hinterbliebener nicht mit eingerechnet, und manche Effekte (Trauer, etc.) können nicht mit Geld bemessen werden, von daher spreche ich lieber von Aufwand, wobei geschätzte 95% des Aufwands durchaus Kosten sind.
Benutzeravatar
Provo
Beiträge: 1480
Registriert: 26.02.2010 15:26
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Provo »

VirusTI hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:ganz offtopic möchte ich übrigens mal anmerken, wenn ich sehe wie populär hier einige Verschwörungstheorien sind wird mir ganz anders.
Im Internet ist das ja noch ganz lustig, aber wenn ihr da wirklich dran glaubt...
Dieser Thread ist seid 20 Seiten OFF TOPIC!
Wie gesagt endloses diskutieren :roll: , geht in andere Foren und labert da weiter was nun schlimmer ist und was nicht.
Diese ganzen Post haben üüüberhaupt nix mehr mit dem eigentlichen Spiel zu tun.
Deiner auch nicht :wink:
Benutzeravatar
Boesor
Beiträge: 7853
Registriert: 09.12.2009 18:49
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Boesor »

tamberlane hat geschrieben:
natürlich. ein toter deutscher Soldat kostet den Steuerzahler immerhin ca. 1 Mio Euro (soweit ich das noch in Erinnerung habe). Klingt pervers, ist es sicher auch, aber wurde vor gar nicht allzulanger Zeit sogar mal veröffentlicht - wenn ich den Artikel/Studie mal finde kann ich gerne die Quelle hier posten. Beinhaltet halt alles was an Mitteln in den Soldaten geflossen ist, bis hin zum Steuer- und Sozialversicherungsausfall, da er als toter Nichtsoldat ja derartige Leistungen nicht mehr erbringen.
Allerdings ist darin halt ein etwaige notwendige Nachbetreuung Hinterbliebener nicht mit eingerechnet, und manche Effekte (Trauer, etc.) können nicht mit Geld bemessen werden, von daher spreche ich lieber von Aufwand, wobei geschätzte 95% des Aufwands durchaus Kosten sind.
Siehst du und genauso möchte ich sicherlich nicht rechnen, denn ich sehe mich nicht als kühl und emotionslos...sondern als mensch.
ozKaOne
Beiträge: 98
Registriert: 30.09.2004 11:45
Persönliche Nachricht:

Beitrag von ozKaOne »

Wulgaru hat geschrieben: Und wie erklärt dein Weltbild dann 16 verschiedene Bildungssysteme? Macht aus monopolistischer Perspektive doch irgendwie keinen Sinn oder? :wink:
:roll:
Ich mache es für dich mal extra leicht.
Nehmen wir die Firma Müller ja, weißt schon Müllermilch. Dann schaue bitte selber wie viele Unternehmensgruppen mit dazu gehören, und wie viele verschiedene Produkte diese anbieten. Das gleiche mit Saturn und Mediamarkt (Beides Metro Gruppe).
Politik USA(Adler): left wing, right wing. gehören beide zu einem brain.
Wenn du von "teile und herrsche" noch nie was gehört hast dann wird es Zeit.
Oder lebe weiter in der Illuzion. :wink:

Boesor hat geschrieben:Wo ist das die Gefahr für "die" (ich weiß ja noch nicht von wen wir indoktriniert wurden, daher die ungenaue Bezeichnung)
Die Gefahr wenn Eltern ihren Kindern was lehren, anstelle von dem Staat?

Denk doch bitte mal darüber nach.
Warum möchte der Staat die Erziehung übernehmen? (Krippenplätze werden bis 2013 erhöht)
Dem Einfluss der bösen Eltern entziehen?
Papi Staat beschützt uns. :lol:
tamberlane
Beiträge: 369
Registriert: 18.10.2005 10:03
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von tamberlane »

Boesor hat geschrieben:
Siehst du und genauso möchte ich sicherlich nicht rechnen, denn ich sehe mich nicht als kühl und emotionslos...sondern als mensch.
Dann solltest du dein Leben dem Antikapitalistischen Kampf widmen, denn gerade dieses (allen politischen Systemen übergreifende) System ist einer der Hauptgründe, warum uns Ideologen im Turban und auch andere möglichst viele Bomben unter den Hintern wünschen. Sie bekommen nix vom Kuchen, höchtens die Krümel. Und dass sich damit manche nicht zufrieden geben, sollte durchaus logisch erscheinen. Sich dann aber von der anderen Seite hinzustellen und zu sagen, dieses Spiel sei widerlich, eben weil man auch aus Sicht der Krümelfresser spielen kann, ist einfach nur heuchlerisch.