Medal of Honor - Kritik von der Bundeswehr und aus England

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TEBEOH
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na ja

Beitrag von TEBEOH »

wenn sich militärs als moralapostel aufspielen ist das immer sehr absurd, die sterben in afghanistan ja nicht weil sie sich en schlechtes Urlaubsziel ausgesucht haben
Zuletzt geändert von TEBEOH am 24.08.2010 02:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Ryo Hazuki
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War ja klar..

Beitrag von Ryo Hazuki »

Es ist genau so widerlich un keinen Deut besser die NATO Imperialisten zu spielen, nur weil uns gesagt wird "wir" sind die "Guten".. gutgläubige Menschen mögen das ja auch so sehen, aber die mittlerweile öffentlich Zugänglichen Dokumente werfen eine ganz andere Sicht auf die Geschehnisse in den Kriegen.

Jahre nach dem 11. September 2001 ist der Krieg gegen den Terror zu einem Terrorfeldzug der NATO verkommen und schwupps findet man auch zufällig heraus das Afghanistan ein sehr Rohstoffreiches Land ist, dass wusste man vorher natürlich nicht..

Es ist einfach die Schuld auf die Spieleentwickler abzuwälzen, wenn man selbst mit der Nase schon tief im Dreck steckt. Von all den Gräultaten der Nato Verbündeten wie z.B. in Abhu Grahib spricht kaum jemand, oder den Zweifelhaften Verhörmethoden in den überall auf der Welt verbreiteten Bündnis-Gefangenenlagern.
"Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben.... schließlich seien die Taliban dafür "verantwortlich, dass Kinder ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner verloren hätten"..."
Das ist auch so eine schwachsinnige Aussage, am 4. September 2009 gegen 2:00 Uhr Ortszeit startete die Nato eine Offensive gegen einen zivilen Tanklastzug, dabei starben 91 Menschen und es gab 11 Schwerverletzte für jedes Opfer oder die Angehörigen gab es 5000 Dollar, was ist nun widerlicher?

Die Bundeswehr soll sich erst einmal an die eigene Nase fassen und wer A sagt muss auch O einstecken können und vor allem soll sie sich aus der Computerspiele Welt heraus halten.

Gamer töten keine Menschen.
Zuletzt geändert von Ryo Hazuki am 23.08.2010 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: wäh

Beitrag von Kajetan »

M.D.Geist hat geschrieben:aber politische themen in nem spieleforum zu diskutieren ist immer so.....naja.
Was "naja"? Warum sollte man politische Themen nicht in einem Spielforum diskutieren? Du wirst überrascht sein, aber auch Gamer haben ein Hirn und können nachdenken, auch wenn man bei anderen Beiträgen doch eher den Eindruck gewinnt, hier machen sich kleine Bübchen über ihr neuestes Lieblingsspiel vor Freude in die Hosen.

Aber da selbst kleine Bübchen ein Hirn haben und allmählich lernen es auch zu benutzen ... warum nicht politische Themen in Spieleforen diskutieren? Zudem, Du wirst es Dir vlt. denken können, politische Themen in Politikforen jetzt nicht gerade gehaltvoll diskutiert werden. Dort wird noch heftiger getrollt als hier und dort tummeln sich Leute, gegenüber denen das kleine Bübchen mit seiner Vorliebe für Halo und CoD ein Ausbund an logischem Denken und Vernunft ist.

So, dies nur dazu :)

Zurück zum Thema: Ja, kann nur zustimmen! Viele haben sehr gut die ekelhafte Doppelmoral erkannt, die hier seitens Politik und Militär verbreitet wird. Mehr ausser: "Ach, haltet doch endlich Eure Fresse, ihr blöden Arschlöcher!", mehr braucht man zu diesen Äusserungen eigentlich nicht sagen.
Natanji
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lol

Beitrag von Natanji »

Die Kontroversen und kritischen Stimmen zu Afghanistankrieg reißen nicht ab. Wieder geht es darum, dass es im Bergland möglich ist, dass neben der US-Armee auch die Taliban auftauchen. Diesmal äußerte sich GAME-Bundesverbandssprecher Stephan Reichert gegenüber 4players und sagte bestürzt: "Es ist widerwärtig, so einen Krieg zu führen, während Menschen ihren Killerinstinkt auch in Medal of Honor ausleben können.

Einen Schritt weiter geht sein britischer Kollege Jack, der die Waffenhändler darum bittet, das ihr Killergeschäft endlich aufzugeben. Schließlich seien die deutschen Soldaten dafür "verantwortlich, dass Kinder ihr Leben verloren hätten".

Der amerikanische Präsident Obama reagierte bereits und ein Sprecher des Weißen Hauses entgegnete gegenüber 4players: "Wenn aktuelle Gewalt in Büchern, Filmen oder im TV zelebriert werden darf, warum nicht auch in der Realität". In Großbritannien gab es ähnliche Kommentare der Regierung, denn jeder Konflikt habe zwei Seiten und "wir geben den Menschen dort keine Chance, sondern knallen sie ab. Die meisten von uns machen dies bereits seit sie sieben Jahre alt sind: Einige sind die Weltpolizei, die anderen die Terroristen".
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die-wc-ente
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Beitrag von die-wc-ente »

die deutsche Bundeswehr...
kein Wunder das so ein Kommentar von denen kommt. Wie hieß es noch in der einen Doku: Die Bundeswehr wird von Afghanischen Soldaten beschützt.
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IxAxUx
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Re: Bundeswehr ist wiederwärtig

Beitrag von IxAxUx »

Tamor hat geschrieben:das ist doch einmal interessant, wenn eine Organisation wie die Bundeswehr ihre bezahlten Auftragskiller nach Afghanistan sendet und dort Zivilisten umbringen lässt, sich nun über ein Spiel entrüstet, das eben jenes Schreckliche Szenario, wiederspiegelt.
Liebe Bundeswehr, ihr solltet weniger darauf achten, das Firma xyz ein Spiel auf den Markt bringt das Gewalt zeigt, sondern viel mehr darauf, das keine Atombomben auf Tanklaster geworfen werden.
Solcher art Doppelmoral ist doch der reinste hohn. Soldaten lernen nur eins und das ist das töten von Menschen und jeder Jugendliche möge auf seinem Werdegang einen großen Bogen um eine Killervereinigung wie die Bundeswehr machen. Das führt zu einem längeren Leben.
-Deutschlands sicherheit wird nicht am Hindukusch verteidigt sondern in Deutschland-
Im Zeitalter von Atomwaffen sind direkte Militärische Interventionen eine reine Minderheitenpolitik, es geht ausschließlich um Geld und Macht aber in keinem Falle um die Interesse einer Bevölkerung.

Kehrt vor eurer eigenen Türe bevor ihr anderer Leute Türen eintretet
Nur mal kurz am Rande: Es sind keine Auftragskiller, es werden nicht gezielt Zivilisten umgebracht, es war keine Atombombe, Soldaten lernen nicht nur das Töten von Menschen und Deutschlands Sicherheit wird bestimmt nicht nur an der deutschen Grenze verteidigt.
dabrain00
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Re: Bundeswehr ist wiederwärtig

Beitrag von dabrain00 »

IxAxUx 1 hat geschrieben:
Tamor hat geschrieben:das ist doch einmal interessant, wenn eine Organisation wie die Bundeswehr ihre bezahlten Auftragskiller nach Afghanistan sendet und dort Zivilisten umbringen lässt, sich nun über ein Spiel entrüstet, das eben jenes Schreckliche Szenario, wiederspiegelt.
Liebe Bundeswehr, ihr solltet weniger darauf achten, das Firma xyz ein Spiel auf den Markt bringt das Gewalt zeigt, sondern viel mehr darauf, das keine Atombomben auf Tanklaster geworfen werden.
Solcher art Doppelmoral ist doch der reinste hohn. Soldaten lernen nur eins und das ist das töten von Menschen und jeder Jugendliche möge auf seinem Werdegang einen großen Bogen um eine Killervereinigung wie die Bundeswehr machen. Das führt zu einem längeren Leben.
-Deutschlands sicherheit wird nicht am Hindukusch verteidigt sondern in Deutschland-
Im Zeitalter von Atomwaffen sind direkte Militärische Interventionen eine reine Minderheitenpolitik, es geht ausschließlich um Geld und Macht aber in keinem Falle um die Interesse einer Bevölkerung.

Kehrt vor eurer eigenen Türe bevor ihr anderer Leute Türen eintretet
Nur mal kurz am Rande: Es sind keine Auftragskiller, es werden nicht gezielt Zivilisten umgebracht, es war keine Atombombe, Soldaten lernen nicht nur das Töten von Menschen und Deutschlands Sicherheit wird bestimmt nicht nur an der deutschen Grenze verteidigt.
Dont feed the Troll!
guhabo
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Bundeswehr: "Es ist widerwärtig"

Beitrag von guhabo »

so ein krieg hat halt nunmal 2 seiten, es gibt da keine gut/böse einteilung ... im iraq zB haben die amis 4000 soldaten verloren, dabei aber 100.000 zivilisten getötet.

naja muss jeder selber wissen, aber aus gerechtigkeit sollte man doch beide seiten spielen :X
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Kajetan
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Re: Bundeswehr ist wiederwärtig

Beitrag von Kajetan »

IxAxUx 1 hat geschrieben:Nur mal kurz am Rande: Es sind keine Auftragskiller,
Doch, sind sie. Sie bekommen den Auftrag andere Menschen umzubringen, werden dafür explizit geschult und bekommen alle notwendigen Gerätschaften gestellt. Soldaten sind Mörder!
es werden nicht gezielt Zivilisten umgebracht,
Gut, direkt absichtlich nicht, aber wenn es paar Zivilisten miterwischt, kräht auch kein Hahn deswegen, solange nicht hier permanent Stunk gemacht wird.
Soldaten lernen nicht nur das Töten von Menschen
Und? Das macht das den Lehrinhalt des "Wie töte ich einen Menschen" irgendwie besser?
und Deutschlands Sicherheit wird bestimmt nicht nur an der deutschen Grenze verteidigt.
Erkläre mir bitte: Wie wird Deutschlands Sicherheit verteidigt, in dem man sich in regionale Konflikte im Hindukusch einmischt? Ist Deutschland auch nur EINEN YOTA sicherer geworden, seit die Bundeswehr dort mitmischt? Erkläre mir das bitte!
gh0
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pwned politicians

Beitrag von gh0 »

Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben." Einen Schritt weiter geht der britische Verteidigungsminister Liam Fox, der die Einzelhändler darum bittet, das Actionspiel nicht in ihr Sortiment aufzunehmen, schließlich seien die Taliban dafür "verantwortlich, dass Kinder ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner verloren hätten".

Und ich sage folgendes:

Es ist widerwärtig so eine Scheisse zu reden, während Deutsche ohne richtige Ausrüstung ihren Kopf hinhalten müssen - ja überhaupt hinhalten müssen. Und beim Liam Fox, dem alten Fuchs geh ich einen Schritt weiter und sage: schließlich sind die POLITIKER dafür verantwortlich, dass 1000ende Kinder, Frauen und Männer versehentlich erschossen wurden und Kinder ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner verloren hätten, weil Politiker MACHT ausüben wollen, wo sie doch selbst so jämmerlich sind, dass sie manches nicht mal annähernd hochbekommen und "ihre" Kinder die von anderen sind, ohne dass sie es wissen.
Zuletzt geändert von gh0 am 23.08.2010 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Hans Hansemann
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...

Beitrag von Hans Hansemann »

Gott der ganze scheiss ist so lächerlich...dann spielt man halt Taliban. In den alten spielen konnte man auch die Nazis spielen hat doch auch keinen intressiert.

Dann läuft der krieg eben noch wen intressiert das schon...sicher nicht den spieler und auf die kommts am ende an.

Da denkt doch niemand wircklich drüber nach im MP da gehts nur darum spass beim spielen zu haben und nicht als Taliban amerikaner zu erschiessen. Ausserdem warum ist es besser die USA spielen zu dürfen? Die schiessen doch genauso die Menschen ab und bomben städte.
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M.D.Geist
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Re: wäh

Beitrag von M.D.Geist »

Kajetan hat geschrieben: Aber da selbst kleine Bübchen ein Hirn haben und allmählich lernen es auch zu benutzen ...
zum glück sind wir bisher von eben jenen verschont geblieben. das war auch meine befürchtigung, die ich mit dem "naja" umschrieben hab :P
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NoFFaC
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Chupa Chups und ausgelutscht

Beitrag von NoFFaC »

Krieg als Geldmaschine? Neu? Leider nein, nur noch Mainstream...gääähhnnn.
Je mehr Berichte darüber kommen, desto grösser der Hype um ein langweiliges Spiel ohne jegliche Innovationen.
Medal of Duty, nein Danke.
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xAvalanchEx
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Beitrag von xAvalanchEx »

Diesmal äußerte sich der Bundeswehrverbandssprecher Wilfried Stolze gegenüber Focus und sagte bestürzt: "Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben."
Da die Bundeswehrsoldaten (und alle anderen Truppen) lediglich Engel in "humanitärer Mission" und keine staatlichen Söldner zur Ressourcensicherung sind, eine völlig berechtigte Kritik, ganz weit weg von Heuchelei und Doppelmoral :Daumenlinks:

Ein Hoch auf die "Kollateralschadenfreie" Bundeswehr :cheer:
Zuletzt geändert von xAvalanchEx am 23.08.2010 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
DeuMudder
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...

Beitrag von DeuMudder »

Und wie viele Spiele gibt es bei denen man auf deutsche "Schweine" schießt?
Das findet keiner dieser H§&os wiederlich obwohl das auch passiert ist!