Kommentare wie dieser sind es, die eine Akzeptanz des Mediums Videospiele auf absehbare Zeit leider sehr erschweren. Gewalt in Spielen als Selbstzweck? Was soll damit erreicht werden, abseits der Befriedigung eines Bedürfnisses nach virtueller Gewalt, vornehmlich von männlichen Jugendlichen?senseman16 hat geschrieben:Ich persönlich würde es gut finden wenn sie die spiele so hard wie möglich machen.
für deutschland sperren und damit weniger probleme haben!
Deutlich weniger als du zu hoffen scheinst. Spiele mit "KJ"haben 2008 und 2009 gerade einmal knapp 6% aller USK-geprüften Titel ausgemacht.ich will garnicht wissen was für kohle die markwirtschaft hier in deutschland kassiert nur wegen unseren KILLER spielen.
Insgesamt wurden von der USK seit ihrer Gründung 1994 26.600 Prüfverfahren abgeschlossen, indiziert hat die BPjM bis dato lediglich 609 Videospiele.
Das macht auf die Gesamtzahl der geprüften Titel gerade einmal 2,3% aus (+-0,X Prozent aufgrund mehrerer Verfahren für einige Titel). Beschlagnahmt wurden bis dato gerade einmal knapp 10 Titel.
Mehr dazu hier: http://www.usk.de/pruefverfahren/statistik/
und hier http://www.bundespruefstelle.de/bmfsfj/ ... /statistik
Aber Hauptsache man hat ein Feinbild, sei dies nun der Staat oder eine Prüfbehörde. Denn Feindbilder und Vorurteile eignen sich hervorragend, um komplexe Sachverhalte auf eindimensionale Stammtischparolen herunterzubrechen.
