Ryan2k6 hat geschrieben:Das liegt aber nicht an (nur) WoW sondern allgemein am Ausbreiten der MMORPGs. War früher ein Spiel nach dem Durchspielen vorbei und man hat sich neue zugelegt, spielt man jetzt MMOs Wochen, Monate oder gar Jahre.
Klar allein mit WoW sind das 12 Millionen Personen, aber rechnet mal alle anderen MMOs noch dazu, dann wird das sicher noch um einiges mehr.
Willst du uns damit weismachen das WoW kein Monopol Stand hat ? WoW ist die Cashcow schlechhin, sowas ist einmalig und wird einmalig bleiben.
Ich fänd das sogar ok, aber
1. die Abo Gebühren wurden nie reduziert.
2. die Mappacks bei CoD sind ne Farce.
Die Geldgier ist wirklich ekelhaft, da sagt mir Valve und sogar Ubisoft mehr zu.
Halox86 hat geschrieben:
blizzard gehört fast seit jeher zum französischen konzern vivendi, bzw vivendi games
die sogenannte "fusion" war lediglich ein aufkauf von activion seitens vivendi, weswegen dann eben activion und blizzard fusioniert wurden
edit: nochmal nachgeguckt: 1998 hat vivendi blizzard gekauft seitdem gehört es zu vivendigames, welches nach dem aufkauf von activison in activision blizzard umbenannt wurde
Das ist aber auch nicht ganz richtig, zum Zeitpunkt der Fusion hielt Vivendi lediglich 52% der Aktien, da muss man schon von Fusion reden.
wichtig ist dabei ja auch nur das activision blizzard zu vivendi gehört und blizzard selbst da wohl nciht viel mitzuredne hatte oder?
Halox86 hat geschrieben:
wichtig ist dabei ja auch nur das activision blizzard zu vivendi gehört und blizzard selbst da wohl nciht viel mitzuredne hatte oder?
Activision Blizzard gehört nicht zu vivendi, vivendi ist zu 52 +x% an Activision Blizzard beteiligt.
Halox86 hat geschrieben:
wichtig ist dabei ja auch nur das activision blizzard zu vivendi gehört und blizzard selbst da wohl nciht viel mitzuredne hatte oder?
Activision Blizzard gehört nicht zu vivendi, vivendi ist zu 52 +x% an Activision Blizzard beteiligt.
ich hab nciht viel ahnung von aktien und bla
aber 52% hört sich für mich nach "mehr als die hälfte an" dazu kommt doch das die 48 restlichen prozent ja nicht einem anleger gehören sondern vielen
und damit vivendi eindeutig die mehrheit hat oder etwa nicht?
Boesor hat geschrieben:
Willkommen in der Wirklichkeit, wobei ich nicht verstehe wo da der Unterschied im Profitstreben der einzelnen Unternehmen liegen soll.
Den gibt es nicht:
Wikiepedia hat geschrieben:
In der Volkswirtschaftslehre bezeichnet das Ökonomische Prinzip (auch Wirtschaftlichkeitsprinzip, Rationalprinzip oder Input-Output-Relation) die fundamentale Annahme, dass Wirtschaftssubjekte aufgrund der Knappheit der Güter eingesetzte Mittel und Ergebnis ins Verhältnis setzen und entsprechend ihren persönlichen Präferenzen (Nutzenmaximierung bei Haushalten und Konsumenten; Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung oder Vergrößerung der Marktanteile bei Unternehmen) vernünftig handeln. Ein solcher Akteur wird auch als Homo oeconomicus bezeichnet.
Jedes Unternehmen strebt nach einer Gewinnmaximierung. Würden sie es anders machen, wäre das ihr Untergang in unseren Wirtschaftssystem!
Zuletzt geändert von The_Daada am 06.08.2010 15:52, insgesamt 1-mal geändert.
The_Daada hat geschrieben:
Jedes Unternehmen strebt nach einer Gewinnmaximierung. Alles andere würden sie es anders machen, wäre das ihr Untergang in unseren Wirtschaftssystem!
Ja, wobei das in der VWL, die ja nunmal seeeehr theorielastig ist, immer so brutal klingt.
In der Wirklichkeit gibt es da glücklicherweise noch einige Abstufungen.
Halox86 hat geschrieben:
wichtig ist dabei ja auch nur das activision blizzard zu vivendi gehört und blizzard selbst da wohl nciht viel mitzuredne hatte oder?
Activision Blizzard gehört nicht zu vivendi, vivendi ist zu 52 +x% an Activision Blizzard beteiligt.
ich hab nciht viel ahnung von aktien und bla
aber 52% hört sich für mich nach "mehr als die hälfte an" dazu kommt doch das die 48 restlichen prozent ja nicht einem anleger gehören sondern vielen
und damit vivendi eindeutig die mehrheit hat oder etwa nicht?
natürlich haben die die Mehrheit, aber ob mir jetzt die Hälfte eines Unternehmens gehört oder das ganze Unternehmen ist schon ein ziemlicher Unterschied.
Und nur weil denen etwas mehr als die Hälfte gehört dürfen die da auch nicht schalten und walten wie sie wollen.
Boesor hat geschrieben:
Ja, wobei das in der VWL, die ja nunmal seeeehr theorielastig ist, immer so brutal klingt.
In der Wirklichkeit gibt es da glücklicherweise noch einige Abstufungen.
Ja stimmt, das ist schon sehr durch die Schwarz/Weiss Brille gesehn. Aber vom Prinzip her schon richtig. Firmen die einen öffentlichen Nutzen haben sind ja eh meist staatsfirmen oder andere "öffentliche" Organe. Fast alle anderen tätigkeiten kann man am ende auf das Ziel der Gewinnsteigerung zurückführen. (z.B. PR Aktionen -> besserer Ruf -> mehr Umsatz; als sehr stark vereinfachtes Prinzip)
Infi88 hat geschrieben:Ich glaube dir ist nicht ganz klar was Monopolstellung im Markt bedeutet, mit vorhandenen oder nicht vorhandenen Alternativen hat das wenig zu tun .
Ich korrigiere da nur ungern:
Wikipedia hat geschrieben:Ein Monopol (altgriechisch von μόνος (monos) = „allein“ und πωλεῖν (pōlein) = „verkaufen“) nennt man eine Marktsituation (Marktform), in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter[1] oder nur ein Nachfrager existiert.
Das eine Monopolstellung hat ausschließlihc etwas mit dem Angeobt des selben Gutes zu tun. Sollte es einem Anbieter gelingen eine Monopolstellung im sinne der VWL zu erlangen ist er alleiniger Anbieter dieses Gutes (egal wodurch er dieses erlangt hat) und kann Preise und Angebotsmenge nach belieben bestimmmen. Handelt es sich um ein nicht substituierbares Gut, so hat der Nachfrager nur noch die wahl die Bedinungen zu akzeptieren oder auf das Gut zu verzichten. (beim Nachfrage Monopol selbstverständlich genau umgekehrt)
/Klugscheissmodus wieder aus
Demnach hat WoW zwar einen erheblichen Teil der Marktmacht auf seiner Seite aber es ist kein Monopol. Bei dem derzeitigen Verhältnis würde ich eher von einem Angebotsoligolpol sprechen wollen bei dem WoW die Stellung eines Hegemon (man verzeihe mir den bezug aus der Politik)ausübt der die ihn umgebenden Anbieter dominiert...
Infi88 hat geschrieben:Ich glaube dir ist nicht ganz klar was Monopolstellung im Markt bedeutet, mit vorhandenen oder nicht vorhandenen Alternativen hat das wenig zu tun .
was bedeutet deiner Ansicht nach eine Monopolstellung?
Gabler versteht darunter folgendes:
1. Begriff: Marktform, bei der auf der Seite des Angebots nur ein aktueller Verkäufer vorhanden ist (Angebotsmonopol), während die Nachfrageseite viele kleine Nachfrager aufweist.
Dieser Shiceverein hat nur noch Big Money im Kopf!
Kauf mir gar nix mehr von diesen Verbechern!
Mit MW2 ist die COD reihe tot!
Für mich macht ein gutes Spiel den Multiplayer aus!Mir bringt es nix, wenn ich tage lang auf so n Public server dumm irgendwelche low bobs wech haue.
Der Trend kotzt mich tierisch an , besonders die leute die im Clan spielen werden in zukunft richtig probleme haben noch einen guten Shooter zu finden.
Ich hoffe das dieser CoD teil mal so richtig floppt und auch die Hardcore Fanboys mal merken das das nur noch abzocke ist!
Und dann heulen diese großen Publisher auch noch rum das die Piraten ihnen die Umsatzzahlen vermiesen!Rofl Kartoffel sag ich da nur!
Infi88 hat geschrieben:Ich glaube dir ist nicht ganz klar was Monopolstellung im Markt bedeutet, mit vorhandenen oder nicht vorhandenen Alternativen hat das wenig zu tun .
Ich korrigiere da nur ungern:
Wikipedia hat geschrieben:Ein Monopol (altgriechisch von μόνος (monos) = „allein“ und πωλεῖν (pōlein) = „verkaufen“) nennt man eine Marktsituation (Marktform), in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter[1] oder nur ein Nachfrager existiert.
Das eine Monopolstellung hat ausschließlihc etwas mit dem Angeobt des selben Gutes zu tun. Sollte es einem Anbieter gelingen eine Monopolstellung im sinne der VWL zu erlangen ist er alleiniger Anbieter dieses Gutes (egal wodurch er dieses erlangt hat) und kann Preise und Angebotsmenge nach belieben bestimmmen. Handelt es sich um ein nicht substituierbares Gut, so hat der Nachfrager nur noch die wahl die Bedinungen zu akzeptieren oder auf das Gut zu verzichten. (beim Nachfrage Monopol selbstverständlich genau umgekehrt)
/Klugscheissmodus wieder aus
Demnach hat WoW zwar einen erheblichen Teil der Marktmacht auf seiner Seite aber es ist kein Monopol. Bei dem derzeitigen Verhältnis würde ich eher von einem Angebotsoligolpol sprechen wollen bei dem WoW die Stellung eines Hegemon (man verzeihe mir den bezug aus der Politik)ausübt der die ihn umgebenden Anbieter dominiert...
Hach ja, Wikipedia ist schon was feines. Im Prinzip ist das schon richtig was da steht, vorallem die Übersetztung .Allerdings nicht ganz und schwierig auf WoW zu übertragen. Zumindest den Abschnitt den zu zitierst.
Eine Marktsituation muss nicht glatt so extrem sein wie da beschrieben, das man von Monopol spricht.
Intel z.B. hat ne klare Monopolstellung obwohl AMD jetzt auch keine Wurstfabrikanten sind.
Das selbe war oder ist bei WoW auch der Fall. Das Spiel hatte mal mehr als 60% Marktanteil(wie viel hat es eigentlich momentan?), und hat Blizzard zum Goliath aufgeblasen.
Bei solchen Fällen spricht man doch afaik eher von monopolistischer Konkurrenz. Also ähnliche Marktbedingungen wie bei der vollständigen Konkurrenz, nur dass der Markt teilmonopolisiert ist, so dass die Unternehmen einen Gewinnaufschlag, den sogenannten mark-up, auf die Grenzkosten verlangen können.