Activision: Weibliche Helden fehlen?

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schefei
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Beitrag von schefei »

artmanphil hat geschrieben: Den meisten Ladies kauft man eine eiskallte Tötungsmaschine nicht ab...
Man muss ihr nur einen russischen Akzent verpassen, und schon klappts.
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artmanphil
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Beitrag von artmanphil »

Auch nur gestellt... Ich denke das Thema Femme Fatale ist einfach schwieriger umzusetzen, als der Saubermann mit Muckis und Wummen.
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VA1N
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Beitrag von VA1N »

breakibuu hat geschrieben:Das sich Spiele mit weiblichen Hauptdarstellern nicht verkaufen könnte vorallem daran liegen, dass diese Spiele meistens einfach Mist sind...

(...)

Es würde wirklich helfen wenn Frauen weibliche Helden entwerfen würden. Wenn Männer weibliche Charaktere entwerfen kommen oftmals nur Wichsvorlagen mit Knarren, oder unschuldige, sexy Dummerchen dabei raus.
Das reicht eigentlich fast schon zu dem Thema, wozu mehr schreiben?


Allerdings kann ich Actiblizz verstehen, sie sind ein Unternehmen, sie wollen Geld machen und ihre Zielgruppe sind die dümmsten und oberflächlichsten Menschen der Welt, die oftmals gar nicht merken, dass sie gerade auf dem selben Brot zwei oder drei mal rumkauen. Und in den Genres, auf die sie sich stützen sind männliche Protagonisten als Teil der Spielwelt und Identifikationsfigur (oder Idealfigur) selbstverständlicher, RPG und gerade Fantasy wär dann ja wieder ne andere Geschichte. Aber bei True Crime? Son Lucy Liu-Verschnitt als Undercover-Cop? Schwerkriminelle, Schussgefechte, Verfolgungsjagden, Martial Arts-Kämpfe? Mit ner Frau? Sind wir hier bei 3 Engel für Charlie oder was? Ich bin mir sicher, das wollen weder Kerle noch Frauen gerne sehen. Obwohl ihr natürlich recht habt, es ist fürs Gameplay egal und außerdem werden Glaubwürdigkeit und Realismus in der Branche auch nicht mit großen Lettern gedruckt.

Was ich viel peinlicher für Actiblizz finde ist, wie sie in dieser Sache scheinbar wieder auftreten. Sie pfuschen ihren Entwicklerteams dazwischen, zeigen sich profitorientiert und konservativ und auf Anfrage behaupten sie das genaue Gegenteil, wodurch ein Widerspruch entsteht. Hätten sie einfach mal Stellung bezogen hätt ich ihnen auch abgekauft, dass ein weiblicher Held in dem Spiel ne blöde Idee ist, aber das ist richtig peinlich.

Wo ich das Problem übrigens gut gelöst finde ist Left4Dead. Die Charaktere sind so schön aus dem Alltag entnommen, dass auf den ersten Blick nicht mal auffällt, dass ne Frau dabei ist.
Zuletzt geändert von VA1N am 06.08.2010 00:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

²phil
Nette Aufzählung, aber CoD+Halo in Sachen games und Arnies (oder wahlweise auch die von Stallone oder Willis oder...) Filmographie lassen die Aufzählungen jeweils ja schon alt aussehen; und das ist's ja letztlich - klar, gibt immer mal wieder ein game. So wie's immer mal wieder ein Ookami halt gibt. Aber das wird eben ActBliz genauso wahrgenommen wie die vereinzelten weiblichen Protagonistinnen ...hab ich da gerade 'nen Pleonasmus eingebaut? Is' wohl Zeit für's Bett :?
VA1N hat geschrieben:Allerdings kann ich Actiblizz verstehen, sie sind ein Unternehmen, sie wollen Geld machen und ihre Zielgruppe sind die dümmsten und oberflächlichsten Menschen der Welt.
Was, ActBliz verkauft CoD verwiegend an Politiker, Miss-Wahlen-Kandidatinnen und amerikanische Sittenwächter? Dazu hätte ich gerne Statistiken :p
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VA1N
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Beitrag von VA1N »

Politiker sind eigentlich ganz schlau, sie werden bloß manipuliert, Misswahl-Kandidatinnen haben gar nicht die Wahl, sie leiden unter schweren Minderwertigkeitskomplexen und stünden sonst kurz vor dem Suizid und amerikanische Sittenwächter sind keine Menschen, sondern die Roboter aus Matrix, die in der Zeit zurückgereist sind und deren böser Herrschaftsplan darin besteht, die Menschheit auszulöschen, indem sie das Christentum exportieren, um die Fortpflanzung abschaffen, nachdem sie uns keinen Spaß mehr macht.

Naja, dein Sarkasmus war wahrscheinlich besser, ich bin nicht so gut darin...
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Eagle -PsyX-
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Beitrag von Eagle -PsyX- »

"Es gibt nichts unrealischteres als ne dürre Tussie die was weiß ich für Wummen bedient."
Alle Spiele müssen ja mit Wummen sein...
Alyx macht doch in HL2:EP1 ne gute Figur :)

Diese Studien sind doch der letzte Sche*ß!
Hab damals selbst bei einer Studie zum neuen CnC-Teil mitgemacht [glaub zwei Jahre vor dem Release]. Alle Fragen und möglichen Antworten waren so gestellt, dass man "unbedingt ein Basen-freies Spiel" will.
Ja klar-hat sich ja gezeigt.

CnC ohne Basenbau -.- epic fail!
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Asmilis
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Beitrag von Asmilis »

Pyoro-2 hat geschrieben: Was, ActBliz verkauft CoD verwiegend an Politiker, Miss-Wahlen-Kandidatinnen und amerikanische Sittenwächter? Dazu hätte ich gerne Statistiken :p
Politiker sind intelligent genug den Scheiß den sie produzieren so zu schmücken das genügend Leute es glauben.
Miss wahlen Kandidatinnen sind inteligent genug zu wissen das bimbos noch immer die beliebtesten Frauen sind.
Amerikanische Sittenwächter kämpfen imerhin für etwas, und haben eine eigene Meinung auch wenn sie daneben ist (imerhin nicht so danneben wie deutsche Sittenwächter)

Die dümmsten Menschen sind die dominosteine die, von Marketingexperten, Politikern und Medien angestoßen, sich all den Leuchtschriften zu füßen werfen. Abgesehen von den Miss Wahl Kandidatinnen hast du ja Leute aufgezählt die immerhin meinungen haben und versuchen zu lenken statt sich wie ein Hund auf komando zu setzen und männchen zu machen. (Naja gut, das trifft auch auf einige Politiker zu.)
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MSentis
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Beitrag von MSentis »

Hm, also in Shootern bevorzuge ich lieber einen Protagonisten. Dass passt einfach besser in das Setting, da ich mir Frauen da eher weniger vorstellen kann drin.
Ausnahmen wie Cate Archer gibt es natürlich, aber die sind ja nun wirklich extrem selten gesät. Die Spiele haben sich mit ihr sehr gut verkauft. Fraglich ist aber, ob das auch der Fall gewesen wäre, wenn man daraus einen Mann gemacht hätte. Möglich wäre es.

In Rollenspielen spiele ich in der Regel erst als Frau und danach als Mann. Zum einen will ich immer wissen, ob das Spiel mir unterschiedliche Möglichkeiten bzgl. div. Quests in Bezug auf Geschlecht des Protagonisten gibt, zum anderen aber auch, weil ich als Protagonist andere Lösungen nehme als Protagonistin. Bestes Beispiel wäre KotOR1+2: Eine Frau auf der dunklen Seite kann ich mir schwieriger vorstellen als einen Mann.
Und natürlich spielt die Ästhetik auch eine Rolle :> Eine einigermaßen normal gebaute Frau finde ich in einem Rollenspiel glaubwürdiger als den Muskelberg.

Lächerlich finde ich dann aber so spiele wie X-Blades, was ja schon erwähnt wurde. Aber okay, Unterwäsche und festes Schuhwerk reichen wohl, um Massen an Gegnern zu töten... oder die arme Ayumi ist zu arm, um sich ordentlich zu kleiden.
Lara Croft und Dinge wie X-Blades haben mir nie zugesagt, weil die weiblichen Charaktere viel zu überzeichnet waren und doch arg künstlich aussehen. Mag vllt. für pubertierende Jungen ansprechend sein, aber aus dem Alter bin ich dann doch schon raus.

Viel schlimmer finde ich aber, wie sich Gewinnmaximierung und Innovation in den Köpfen der BWLer bei AC/B nicht vereinbaren lassen. Muss mich doch sehr für meine Fachkollegen schämen :>
Schon auf dem C64 gab es Protagonistinnen, die erfolgreich waren... Giana Sisters anyone? Ok, kommerziell nicht erfolgreich (Verkaufsverbot), aber dafür wurde es massiv kopiert.
Geschichten wie NOLF zeigen aber gut, das weniger der Protagonist eine Rolle spielt, sondern vielmehr Gameplay und Story. Dinge, die der Einheitsschrott zwar zu einem gewissen Grad bieten, aber letztlich nicht in dem Umfang wie seinerzeit NOLF oder neuere Spiele, wie DA:O oder ME.

Letztlich muss eh jeder für sich selber entscheiden, wen er warum denn nun spielt. Deswegen sollte dem Spieler meiner Meinung nach immer die Wahl gelassen werden, ob Protagonist oder -in, sofern die Geschichte des Spiel das zulässt. Feste Vorgaben missfallen mir in Spielen. Im Gegensatz zu Büchern und Filmen sind Spiele ja interaktiv und ohne Input geht es nicht weiter. Ergo möchte ich als Spieler auch darüber entscheiden, wer den Input ausführt.
Misternoname
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Beitrag von Misternoname »

Welcher Praktikant hat denn da den Alice Schwarzer Newsletter bestellt ? Und warum veröffentlich ihr denn Quatsch dann auch noch ....

Hier wurden ja viele Beispiele aufgezählt von Frauen in Spielen.

Halt nicht in WW2 oder Vietnam Aktionspielen, von denen es ja in letzter Zeit so viele gibt, aber da waren Frauen halt nur im Sani-Dienst dabei.

Und das es immer das gleiche ist liegt doch an den Trotteln die es immer kaufen. Was soll man denn als Publisher machen wenn man sich mit Call of Duty 50 nen Goldenen Arsch verdienen kann? Nicht machen ? Das glaubt ihr doch selber nicht.

Wenn die Spieler Innovationen wollen dann sollen sie mit den Verkaufszahlen dannach verlangen.
Und wenn die Leute weibliche Helden wollen, dann ist da der selbe Weg zu nutzen.
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Nekator
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Beitrag von Nekator »

DextersKomplize hat geschrieben:Absolut dagegen!
Es gibt nichts unrealischteres als ne dürre Tussie die was weiß ich für Wummen bedient.
Das ist immer unglaubwürdig...ich hasse Frauen in Computerspielen, also fast durch die Bank.
Ausser Bayonetta :)

Generell funzen die auch nich als Sexsymbol, also wer danach geht...das is doch völlig wumpe. Wer schaut beim zocken der Figur bitte auffen Arsch?
Ich will n richtigen Helden, mit coolen Sprüchen und nem markanten Aussehen.

Aber klar, werbe- und marketingtechnisch ist das sicher ne ganz tolle Idee, wenn ich mir schon die 2 Comments hier anschaue...
So siehts aus...

Mich kotzt es in den Filmen ja schon genug an, wenn man heutzutage überall die "starke Frau" reinpressen muss, egal obs passt oder nicht.. muss ich nicht auch noch im PC Spiel haben. Aber natürlich gibts immer genug Pubertäre die Lara Croft auf die Pixel lechzen.. oder halt die immer und überall auftretenden Frauenversteher und Gleichberechtiger.. etc.
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AssToAss
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Beitrag von AssToAss »

Mir wird plötzlich wieder klar wie schlecht Videospiele sind. So wie in den 80ern der Film. Frauen maximal als schmachtende Beilage, Männer als waffenschwingende Heroen. Ein Glück, dass man mittlerweile auch anspruchsvolle Filme sehen kann, in denen eine Frau die Hauptrolle spielt, anstatt immer den gleichen Wust aus Krach- Bumm- Action.

Videospiele kommen da auch noch hin. In vielleicht 10 bis 20 Jahren. Obwohl, ... so wie ich die Spielerschaft im Augenblick einschätze, dazu noch die grassierende, sich stetig beschleunigende gesellschaftliche Verdummung, kombiniert mit der Generation Porno 3.0, lässt Schlimmes für die Zukunft erahnen.

Wahrscheinlich verlangen dann selbst Frauen nach diesen großbusigen Amazonen :lol:

Ach Emma, irgendwann werden wir dich für deine Arbeit hassen.
Ghost in the Machine
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Beitrag von Ghost in the Machine »

breakibuu hat geschrieben:
Marcus Fenix hat geschrieben:
Samus zählt nicht... Metroid erzählt keine Geschichte.
Ach wenn Metroid keine Geschichte(n) erzählt... was macht es dann?
Sorry, aber du versuchst da wohl eine Tatsache zu killen.
Die Metroidreihe erzählt immer eine Geschichte. Sei es in den ersten Teilen. Nur weil (fast) kein Text vorkommt, erzählen diese keine Geschichte? Was ist mit Stummfilmen, erzählen die nicht auch eine Geschichte?
Oder alleine die Prime-Reihe erzählt gleich mehrere Geschichten - einmal über das Abenteuer, welches man als Samus Aran bestreitet und die Geschichte der Chozo (wo man erfährt, warum diese ihre Heimat verlassen haben), die Geschichte der Ing und Dark Samus (wobei letztere in gewisser weise ihren Erstauftritt im Vorgänger hatte), die Geschichte der Einwohner das Planeten Aether und im dritten Teil schlussendlich der Kampf gegen die Space Pirates.
Und wenn du mir sagst, dass im kommenden Metroid: Other M auch keine Geschichte erzählt wird... :hammer:
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Dean.
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Beitrag von Dean. »

cate archer <3
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Afr0 hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: Adoptivmutter ist sie btw. auch noch.
:ugly:
Interessant ist, dass genau dieses Storyelement bei einem männlichen Charakter niemals zur Debatte gestanden hätte. Samus mag Hardcore sein, aber ihre gesamte Spielweise ist weiblich. Zum Beispiel würde ein männlicher Chara in so einem Space-Warrior Ouftift ala Samus bestimmt nicht forschend (vor allem auf Prime bezogen) durch die Level laufen, sondern eher mit einem Flammenwerfer alles plattmachen .

Was weibliche Helden als bloßes Sexobjekt angeht, kommen auf ein unrealistisches Pornoweib mindestens genausoviele ebenso unrealistischere Arnie² Verschnitte. Das gibt sich nicht viel.
Wenn man wirklich gute Figuren nebeneinander vergleicht gibt es insgesamt natürlich sehr wenige wirklich gute Figuren, die Relation männlich/weiblich ist dann aber auch viel geringer.
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artmanphil
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Beitrag von artmanphil »

????????? hat geschrieben:Wahrscheinlich verlangen dann selbst Frauen nach diesen großbusigen Amazonen :lol:
Ich kenne eine Dame, die auf diese Weiber abfährt. Und wieso? Aus dem selben Grund, wieso wir Männer auf Muskelberge stehen: Eine übernatürlich perfektionierte Variante unserer selbst.