100% /sign + Das Leben ist kein Ponyhof, Geld regiert die Welt,Sir Richfield hat geschrieben:Das eigentlich Schlimme an der Sache ist doch, dass Kotick mit dieser Einstellung Erfolg hat.
Das einzige, was den von dem Posten verjagen könnte, wäre massenhafte Verweigerung von Activision/Blizzard Produkten.
Aber die WoWler bleiben bei WoW, die Starcraftler stellen sich jetzt schon mal vor den Laden, die Diablos scharren schon mit den Hufen und die Freunde der Egoshooter kaufen alles blind, auf dem Call of Duty steht.
Insofern kann man fast glauben, die Kunden würden auch keine Spiele mehr mögen.
Dass die Mehrheit der Spieler keine neuen, kreativen Spiele mag ist ja eigentlich schon länger bekannt, als man Bobby Kotick kennt. Insofern kann man dem Mann keinen Vorwurf machen, er hat sich die Gegegebenheiten angesehen und nach denen gehandelt.
Fazit: Spieler glücklich (Wenn der MW2 MP SO mies ist, warum spielen ihn dann alle?), Aktionäre glücklich, Künstler unglücklich.
Aber auf die Künstler, also die, die arbeiten scheisst man ja im Allgemeinen, Musiker sind (bis auf die Ausnahmen) unterbezahlt, Autoren bekommen nur wenig, Journalisten müssen aktuell dran glauben (Wobei DIE sich noch wehren könnten - aber irgendwoher muss das Brot auf dem Tisch ja kommen) und Softwareentwickler haben auch schon lange keine Ferrarflotten mehr.
never change a winning team
