Danke, dem kann ich mich nur anschließen. Es gibt zwar auch im Musikbereich menschen die Unterteilungen lieben aber die werden meist bei der ersten Aussage oder Beschreibung schon nicht mehr ernst genommen (Wir machen neuen Post-Screamo-Indi Core und mischen es mit ein wenig Oldschool Punk Core). Ich denke im Bereich der akzeptanz und sozialisierung von Computerspielen in unserer Gesellschaft haben die so genannten "Casuals" mehr bewirkt als 20 Jahre "Core" gaming. Ich glaube nicht, dass wir irgendwann lesen werden "Amokläufer aufgehalten, depressiver Jugenlicher wurde von WiiSports zum Ausrasten gebracht..."IxAxUx 1 hat geschrieben:Wie ich diese dummen Bezeichnungen Casual und Core hasse! Bitte nicht persönlich nehmen, aber Leute wie du, die solche total sinnfreien und künstliche Unterscheidungen vornehmen sorgen dafür, dass man die Videospielbranche nicht so ernst nimmt wie Filme/Musik etc.. Denn dort gibt es nicht solche strikten Trennungen, die von der "Film- und Musikfangemeinde" vorgenommen wird.Sid6581 hat geschrieben:[...]und wir werden von Casual überschwemmt.
[...]
Die Spieleindustrie kreist sich wieder mal um sich selber und vergibt Jahr für Jahr die Chance, als Medium ernstgenommen zu werden.
Und mal als keliner Denkanstoss: Durch die sogenannten Casuals (vor allem Nintendo Wii) und nicht durch die sogenannten Core-Spiele wird die Videospielbranche doch erst so wirklich von einer breiten Masse ernst genommen. Core-Spiele sorgen genau für eine entgegengesetze Wirkung: Nur eine "ausgelesene" Gruppe kann Videospiele spielen, oder meint wirklich Ahnung von Videospielen zu haben.
Mal ehrlich: Durch die von vielen "Core-Daddlern" als casual bezeichneten Spiele ist die Videospielbranche doch erst so richtig aufgeblüht.
Quantic Dream konzentriert sich auf neue Technologien
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Wenn das wirklich stimmen sollte, hätte sich ja seit Heavy Rain 0,5 (Fahrenheit) nichts geändert. Das ist von der Story her nämlich so dämlich gewesen, dass ich mich bei HR immer gefragt habe, wie ein offensichtlich so schlechtes Autorenteam plötzlich eine gute Story raushauen soll...im Grunde bitter bei all dem Hype.catweazel hat geschrieben:auch wenn ich es nicht so harsch ausdrücken würde, sollte quantic dreams david cage nie wieder ein drehbuch (?) schreiben lassen. in heavy rain waren schon ein paar logik patzer und auch eine szene, die so plump den verdacht auf den falschen lenken sollte, da hätte cage auch direkt ala matrix 2 "fortsetzung folgt" einblenden und das spiel an dem punkt abbrechen können.שִׁ hat geschrieben:Besorgen sollte man sich auf jeden Fall jemanden, der vernünftige Geschichten produzieren kann. Wenn das nächste Spiel wieder ein storytechnischer Totalausfall wie Heavy Rain wird, ist die Firma für mich persönlich verbrannt.
@IxAxUx 1
Sehe ich im Grunde genauso. Das so genannte "Casual" hilft kulturell gesehen die Videogame viel mehr als umgekehrt. Zumal die Grenzen da wie gesagt sehr schwammig sind.
Allerdings muss ich einschränken das es solche Abgrenzungen auch in anderen Medien gibt. Natürlich blicken Szenemusikhörer auf Chartshörer herab. Und bei mir selbst bemerke ich auch immer ein mitleidiges Lächeln, wenn mir wieder jemand erzählt wie toll Transformers und Dan Brown sind. Grundsätzlich ist dieses Verhalten überall zu beobachten und im Netz allein schon durch das Wort "noob" anzutreffen.
Im Videospiel scheint es aber zur Zeit eine Art Grundsatzfrage zu sein, dass ist vielleicht der große Unterschied.
