Das kommt darauf an, wie man Erfolg definiert. Ich persönlich halte so eine Vorgehensweise für nur kurzfristig "erfolgreich". Langfristig hinterlässt Kotick nur verbrannte Erde, aber das interessiert ja nicht, wenn die Investoren in der Zwischenzeit ihren Schnitt gemacht haben ... dann ziehen die Heuschrecken einfach weiter.MiSee hat geschrieben:Richtig, der Erfolg gibt letztlich Recht.
NOCH kommt es gut an. Aber man braucht gar nicht so weit schauen um zu sehen, was hier ratzfatz passieren kann, wenn der Kunde genug hat. Musikspiele anyone? Noch vor zwei Jahren DER Goldesel schlechthin, so sind heute Musikspiele vom Schlage Guitar Hero nur noch ein kleines Rädchen im Gesamtprogramm, der Umsatz ist massiv eingebrochen, die blühenden Landschaften rauchenden Ruinen gewichen.Da kann man noch so viel über zu hohe DLC-Preise oder andere Methoden meckern, am Ende kommt der Kram doch gut beim Kunden an, sonst würden es nicht so viele kaufen.
Und genau DAS wird auch mit Call of Duty passieren, wenn Kotick weiterhin an der Schraube dreht. Die Leidensfähigkeit der CoD-Fans ist nicht unbegrenzt und wer heute noch begeistert überteuerte Mappacks kauft, wird nach einer Weile plötzlich genug haben und sich dem dann populärsten Kram zuwenden.
Kotick wird nur dann langfristig erfolgreich bleiben (!), wenn er er schafft, immer wieder die jeweils angesagteste Welle zu reiten und kurz vor dem Absterben aufs nächste Zufpferd aufzuspringen. Gut, wenn nicht ist ihm das auch egal, denn er wird seine Schäfchen längst ins Trockene gebracht und vor dem Zugriff der Behörden gesichtert haben, wenn Activision Insolvenz beantragen muss
Ja, besser über solche Leute lachen, als sich verzweifelt die Augen auskratzen vor soviel DummheitAm lustigsten sind ja die, die nörgeln UND kaufen. ^^
