Miyamoto: Will frische Charaktere

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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Levi. hat geschrieben:drücken wirs doch einfach anders aus: er hat Figuren und zugehörige Spielkonzepte erschaffen, die Generationen überleben werden ...
Das klingt sehr richtig und gut.
Und es zeigt, was Nintendo vom Rest der Spieleentwickler abhebt.
Gerade Mario beweist, dass das Spiel an sich wichtiger ist als die Figur oder die Story (Ist es nicht gerade Miyamoto, der sagt, ein Mariospiel braucht/bekommt keine Story und der ein wenig "irritiert" war, dass jemand eine Story in Galaxy 1 gemogelt hat?)

Wobei man das aber irgendwie nicht stehen lassen kann, da Mario eine solche Ikone geworden ist, dass der Charakter an sich ein Spiel trägt.
Ich fürchte ein $Charaktername Galaxy hätte sich nicht so grandios verkauft, wenn es nicht ein Mario Spiel gewesen wäre. Wobei das Gameplay über jeden Zweifel erhaben ist.
(Was allerdings auch damit zusammenhängt, dass kaum jemand solche eine quietschbunte Welt geschaffen hätte. Die einen hätten wieder grau in grau gemacht, weil Core Gamer und so und die anderen hätten ein Problem damit, dass die Welt so grenzenlos inkonsistent ist. Die Mario Welt ist aber so alt und gewachsen, da macht das alles nichts. Da sind Eisfelder auf Lava inzwischen normal. ;) )
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Sir Richfield hat geschrieben:
Levi. hat geschrieben:drücken wirs doch einfach anders aus: er hat Figuren und zugehörige Spielkonzepte erschaffen, die Generationen überleben werden ...
Das klingt sehr richtig und gut.
Und es zeigt, was Nintendo vom Rest der Spieleentwickler abhebt.
Gerade Mario beweist, dass das Spiel an sich wichtiger ist als die Figur oder die Story (Ist es nicht gerade Miyamoto, der sagt, ein Mariospiel braucht/bekommt keine Story und der ein wenig "irritiert" war, dass jemand eine Story in Galaxy 1 gemogelt hat?)
Geschichten in Mario Spielen sind kein Novum.
Die Paper Mario Reihe hatte gute Geschichten, Anarcho-Humor mit Augenzwinkern und überraschende Wendungen.

Von Nintendo selbst wurde noch "Cosmic Walker" mal gezeigt, auf deren Verstanstaltung während der TGS.
Das Spiel sah einem spielbarem "2001: Odysee im Weltraum" aus.
(Klappe halten, ich erträume mir mein Stanley Kubrics Spiel! :wink: )
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Atom-Dad
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Beitrag von Atom-Dad »

also bei nem mario-rollenspiel macht ne story ja sinn, aber bei mg2 nervt es mich dass ich immer diese belanglosen texte wegdrücken muss. will doch nur in den nächsten level um zu jumpen und zu runnen.. x)

naja, und das link nur eine hülle is in die der spieler quasi hinschlüpft (weshalb er ja auch nich spricht) sollte auch so bleiben.

find es nich schön wenn der chara den ich steuere sachen von sich gibt mit denen ich nich einverstanden bin, wie z.b der dumme affenjunge aus ff 9. ;D
johndoe979851
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Beitrag von johndoe979851 »

schummelFee hat geschrieben:find es nich schön wenn der chara den ich steuere sachen von sich gibt mit denen ich nich einverstanden bin, wie z.b der dumme affenjunge aus ff 9. ;D
Bah, er hat Zidane gedisst. :bigcry:

Zum Thema, neuer Charakter, na dann zeigt mal her... gibt es noch nichts von zu sehen? Dann ist diese Neuigkeit auch eher nicht so interessant.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

schummelFee hat geschrieben:also bei nem mario-rollenspiel macht ne story ja sinn, aber bei mg2 nervt es mich dass ich immer diese belanglosen texte wegdrücken muss. will doch nur in den nächsten level um zu jumpen und zu runnen.. x)

naja, und das link nur eine hülle is in die der spieler quasi hinschlüpft (weshalb er ja auch nich spricht) sollte auch so bleiben.

find es nich schön wenn der chara den ich steuere sachen von sich gibt mit denen ich nich einverstanden bin, wie z.b der dumme affenjunge aus ff 9. ;D
In anderen Medien ist sowas pblich.
Musik mit provokanten Texten, Filme und Bücher mit Anti-Helden
und stark kontroversen Charakteren wie Kevin Bacon in "Woodman".

Es kommt schlicht auf das Konzept eines Spiels an.
Wie wäre es denn mal, in einem Shooter einen Desserteur zu spielen, der sich während des Kosovokrieges des-illusioniert
von der Front verpisst und von seinen ehemaligen Kameraden gejagt wird.
Spiele könnten so viel bessere Geschichten erzählen, wenn Spieler toleranter gegenüber Vielfalt wären.

Ich meine, es erscheinen doch dutzende Shooter im Jahr.
Wäre es ein Beinbruch für euch Spieler, wenn ein einziger Shooter erscheinen würde, der einen anderen Ansatz hat?

Das gleiche gilt für andere Genre.
Ich erinnere mich gerne an die alten DTM Teile, in denen eine Geschichte erzählt wurde.
Oder RPGs wie Skies of Arcadia, Teranigma, die Abenteurer ohne Depressionen haben


Bloß wegen ein paar Spielen mit ausgeprägten Charakteren und besseren GEschichten
muss sich nicht gleich die Erde auftun und die Welt in die andere Richtung drehen.
Es geht hier doch bloß um die Vielfalt, das es Spiele für alle Ansprüche gibt.
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Atom-Dad
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Beitrag von Atom-Dad »

“spiele für alle ansprüche“ is doch ok, aber eben auch für meine! =)

solang “captain action gegen die klon-soldaten” technisch gut umgesetzt is kann man den entwicklern ja auch keine vorwürfe machen. story, charas etc. sind halt geschmackssache. der zocker muss nehmen was kommt, oder konsole/pc bleibt halt aus, pech! :(

*zidane umbash* XD