ROFL!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und so wahr...Elite_Warrior hat geschrieben:Jop Bnet2 schreit dazu sogar das Bnet aus dem längst veralteten(aber geilen) Warcraft 3 zu überbieten! Und hier der Beweis!:Neikon2k9 hat geschrieben:die machen es genau richtig.
Blizzard - Die Kopierschutz-Philosophie
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frantischek
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Wenn man keine Argumente hat, muss man eben persönlich beleidigend werden. Danke!roman2 hat geschrieben: Damit Idioten wie du endlich auch mal einsehen, dass man fuer Arbeit anderer auch etwas bezahlen kann, statt sie sich kostenlos aus dem Netz zu saugen, einfach nur "weil die Moeglichkeit ja besteht", und noch "keiner bewiesen hat, dass das irgendwem schadet".
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keldana
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Also die Infos im Internet sagen sowas wie Fusion zweier mehr oder weniger gleich starker. Naja ... hatte anderes im Kopf ... aber letztlich bleibt die Tatsache, dass Blizzard nun ein Teil von etwas noch größerem geworden ist und auch wenn sie sehr eigenständig sind, sicher auch irgendwo sich rein reden lassen müssen.DeathLife hat geschrieben:Ist ja ganz was neues, du weißt schon das es umgekehrt ist?keldana hat geschrieben:Weil sie von Activision gekauft wurden ...
Und wenn es bloß das DRM ist in Sachen Onlineaktivierung.
Wobei es natürlich schon etwas seltsam anmutet, wenn man gerade im Zusammenhang mit einem auf Multiplayer ausgelegten Titel davon redet, dass das DRM die Kunden nicht zu sehr gängeln darf, andererseits aber der eigene Titel bis auf den Singleplayer ebenfalls eine permanente Onlineverbindung erfordert. Und selbst für den Singleplayer ist was eingebaut, damit der Spieler "freiwillig" Daueronline ist ....
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Khazar
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Spielst du auf die, noch nicht vorhandene, offline LAN Fähigkeit an?keldana hat geschrieben: Wobei es natürlich schon etwas seltsam anmutet, wenn man gerade im Zusammenhang mit einem auf Multiplayer ausgelegten Titel davon redet, dass das DRM die Kunden nicht zu sehr gängeln darf, andererseits aber der eigene Titel bis auf den Singleplayer ebenfalls eine permanente Onlineverbindung erfordert.
- jojo-90er
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Das BNet verhindert nicht das Nutzen der Kopie, das BNet schränkt es ein, z.B. durch verhindertes Online-Spielen.Worrelix hat geschrieben:Blödsinn.Kriegsmann hat geschrieben:da Bnet ein strenger Kopierschutz ist
Ein Kopierschutz ist ein Schutz, der das Kopieren verhindert.
Das BNet verhindert allerdings das Nutzen der Kopie, ist also ein DRM. Das ist ein Unnterschied.
http://www.buffed.de/buffed/news/14608/ ... n-RusslandWorrelix hat geschrieben:Kriegsmann hat geschrieben:Zudem wird bnet in einigen Ländern kosten, und für zukünftige Spiele wie Dialbo III auch für die Westeuropäer.
Aha.
Irgendeine Quelle dazu
Hier wäre mal so eine Quelle, falls diese dir aber nicht gefällt:
http://www.google.de/search?hl=de&clien ... =&gs_rfai=
zu beachten ist aber, dass die Russen von vornherein ein anderes Preismodell haben werden. Das Spiel an sich ist ab 12.50€ zu kaufen und wenn man nur SP spielt bleibt das auch so. Sobald man aber Multiplayer spielen will verlangt Blizzard mehr Geld.
mfg Jojo
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roman2
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Hab ich alle schonmal gebracht, aber wenn auf jedes Argument nur kommt "beweis es mir", ist eine Diskussion witzlos.Kajetan hat geschrieben:Wenn man keine Argumente hat, muss man eben persönlich beleidigend werden. Danke!roman2 hat geschrieben: Damit Idioten wie du endlich auch mal einsehen, dass man fuer Arbeit anderer auch etwas bezahlen kann, statt sie sich kostenlos aus dem Netz zu saugen, einfach nur "weil die Moeglichkeit ja besteht", und noch "keiner bewiesen hat, dass das irgendwem schadet".
Etwas kostenlos zu nehmen, wo andere Arbeit reingesteckt haben, durch die sie ihren Lebensunterhalt verdienen ist und bleibt ethisch und moralisch daneben. Ganz gleich wie sehr man darauf pocht, dass man noch keinen Beweis dafür gesehen hat, das es irgendwem schadet.
EOD.
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Vandyre
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Ich glaube, du schmeisst zwei völlig unterschiedliche Aussagen in einen Topf, denn: jemand, der kein Bock auf Kopierschutz hat ist nicht gleichzeitig jemand, der sich Computerspiele illegal besorgt!roman2 hat geschrieben: Hab ich alle schonmal gebracht, aber wenn auf jedes Argument nur kommt "beweis es mir", ist eine Diskussion witzlos.
Etwas kostenlos zu nehmen, wo andere Arbeit reingesteckt haben, durch die sie ihren Lebensunterhalt verdienen ist und bleibt ethisch und moralisch daneben. Ganz gleich wie sehr man darauf pocht, dass man noch keinen Beweis dafür gesehen hat, das es irgendwem schadet.
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Natürlich hast du recht, dass kostenloses Saugen von kostenpflichtigen Spielen nicht rechtens ist. Das bedeutet aber nicht, dass ein gesaugtes Spiel = ein gekauftes Spiel wäre. Es heißt nicht, dass wenn es die Möglichkeit des illegalen downloadens nicht gebe, die Leute sich dieses oder jenes Spiel gekauft hätten. Hier liegt doch das Problem in der Argumentation der ganzen Publisher begraben. Leider werden solche Zahlen nie veröffentlicht, aber mich würde mal interessieren, wie teuer so ein Kopierschutz/DRM-System überhaupt ist. Mehr Spiele scheinen sie ja dadurch nicht zu verkaufen.
In meinen Augen geht es denen auch gar nicht um die illegalen Versionen. Die wissen zum Großteil, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist. Viel wichtiger scheint es zu sein, den Gebrauchtmarkt auszutrocknen und an die Daten des Kunden ranzukommen. Und damit meine ich nicht zwangsläufig die persönlichen Daten.
Jeder soll machen, was er für richtig hält. Wobei mir aber ganz übel wird, sind Kommentare wie "wir können ja eh nichts machen", "ist doch alles toll was die machen" oder "phöse Raubkopierer zerstören mein Hobby". Ich würde mir wünschen, dass die Leute mal ein wenig über das nachdenken, was wer macht und sich fragt, warum er das machen könnte. Ein bisschen hinterfragen, anstatt etwas als eine "Tatsache" hinzunehmen kann zwar hier und da etwas anstrengend sein, aber es kann sich auch lohnen.
Zum Thema: Starcraft interessiert mich nicht wirklich, ist eh nur ein gehyptes Spiel, Blizzard sind doof, ...
Und: der Typ labert Blödsinn. Das ist faktisch ein DRM bzw. BNet ist ein Schutz- und Überwachungsmechanismus, gepaart mit ein paar netten Communityfunktionen. Wer es anders herum sehen möchte kann dies auch gerne tun.
- BetaSword
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Tjo, DRM statt irgendwelchem SecureDisc-Schrott.
Ist eigentlich schon angenehmer als ständig einen DC/DVD-Schutz ablaufen zu lassen, der die Original-Disc benötigt, und in erster Linie nur unnötig Zeit verschwendet.
Mal ganz abgesehen davon, dass solche Kopierschutz-Programme z.T. extrem störend werden können(*hust* Mr.&Mrs.Smith *hust*).
oder bei anderer Stelle können Kopierschutzsysteme sogar ein Spiel unbrauchbar machen (Forsaken als Vollversion aus einer PC-Zeitschrift erkannte sich bei mir selbst nicht als Original an).
Letztendlich ist kommt es auch auf die Qualität des Spieles an, und wen ein Spiel schon im Vorfeld so überzeugt, wie StarCraft II (ich spiele die Beta), dann sollte das Spiel sich problemlos verkaufen können.
Ist eigentlich schon angenehmer als ständig einen DC/DVD-Schutz ablaufen zu lassen, der die Original-Disc benötigt, und in erster Linie nur unnötig Zeit verschwendet.
Mal ganz abgesehen davon, dass solche Kopierschutz-Programme z.T. extrem störend werden können(*hust* Mr.&Mrs.Smith *hust*).
oder bei anderer Stelle können Kopierschutzsysteme sogar ein Spiel unbrauchbar machen (Forsaken als Vollversion aus einer PC-Zeitschrift erkannte sich bei mir selbst nicht als Original an).
Letztendlich ist kommt es auch auf die Qualität des Spieles an, und wen ein Spiel schon im Vorfeld so überzeugt, wie StarCraft II (ich spiele die Beta), dann sollte das Spiel sich problemlos verkaufen können.
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roman2
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Nein, nicht wirklich. Wenn ich den Nick Karjetan in DRM/KS/Raubkopie Diskussionen lese stoesst es mir schon sauer auf, meist ueberflieg ich die posts nur grob, oft les ich sie gar nicht erst. Da der Typ eine extrem seltsame "RKs schaden nicht, darum ist was ich tue voll in ordnung" Einstellung hat. Ist erfahrungsgemaess nicht faehig, auf Diskussionsteilnehmer einzugehen und schreibt im wesentlichen immer nur das gleiche.Vandyre hat geschrieben:Ich glaube, du schmeisst zwei völlig unterschiedliche Aussagen in einen Topf, denn: jemand, der kein Bock auf Kopierschutz hat ist nicht gleichzeitig jemand, der sich Computerspiele illegal besorgt!roman2 hat geschrieben: Hab ich alle schonmal gebracht, aber wenn auf jedes Argument nur kommt "beweis es mir", ist eine Diskussion witzlos.
Etwas kostenlos zu nehmen, wo andere Arbeit reingesteckt haben, durch die sie ihren Lebensunterhalt verdienen ist und bleibt ethisch und moralisch daneben. Ganz gleich wie sehr man darauf pocht, dass man noch keinen Beweis dafür gesehen hat, das es irgendwem schadet.
EOD.
Das ein gesaugtes Spiel nicht gleich ein gekauftes ist, ist mir klar. Und das wissen auch die Anzugtraeger in der Chefetage. Das aber nur Spiele gesaugt werden, die man sonst eh nicht gekauft haette, stimmt ebenso wenig.Natürlich hast du recht, dass kostenloses Saugen von kostenpflichtigen Spielen nicht rechtens ist. Das bedeutet aber nicht, dass ein gesaugtes Spiel = ein gekauftes Spiel wäre. Es heißt nicht, dass wenn es die Möglichkeit des illegalen downloadens nicht gebe, die Leute sich dieses oder jenes Spiel gekauft hätten. Hier liegt doch das Problem in der Argumentation der ganzen Publisher begraben. Leider werden solche Zahlen nie veröffentlicht, aber mich würde mal interessieren, wie teuer so ein Kopierschutz/DRM-System überhaupt ist. Mehr Spiele scheinen sie ja dadurch nicht zu verkaufen.
Und das ein Kopierschutz schon "effektiv" ist, wenn er das Erscheinen einer gecrackten Version auf einen, oder zwei Monate nach dem Release verschiebt, hab ich in diesem Thread schon eroertert (1 oder 2 Seiten zurueck).
Die Sache mit dem Gebrauchtmarkt ist natuerlich ein wichtiger Punkt. Ich kann nur sagen, dass es mir egal ist, da ich immer Neuware kaufe und meine Spiele dann behalte. Bin mir aber immehin bewusst, dass es mir nicht egal sein sollteIn meinen Augen geht es denen auch gar nicht um die illegalen Versionen. Die wissen zum Großteil, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist. Viel wichtiger scheint es zu sein, den Gebrauchtmarkt auszutrocknen und an die Daten des Kunden ranzukommen. Und damit meine ich nicht zwangsläufig die persönlichen Daten.
Was das Sammeln von Daten angeht, moechte ich gern das Beispiel Valve anbringen. Dort wurde eine Szene in hl2 Ep1 entschaerft, nachdem Steam bei jedem Tot im Spiel, die Daten an Valve geschickt hat und denen Auffiel, dass dort uebermaessig viele Leute sterben.
Das die Daten ueberhaupt ohne Zustimmung und Wissen des Kunden gesammelt wurden, ist Datenschutztechnisch natuerlich eine Sauerei, und soll hier nicht beschoenigt werden.
Aber das Sammeln solcher Daten an sich, schadet dem Kunden nicht unbedingt, und kann zur Steigerung des Spielerlebnisses beitragen. Der Grund, warum solche Daten gesammelt werden, ist doch letzten Endes die Spiel besser auf die Kunden zuschneiden zu koennen, und davon profitiert der Kunde, auch wenn die Motivation des Konzerns in den Verkaufszahlen liegt.
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johndoe990045
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@roman
agree
außer, dass mir das mit dem Gebrauchtspielmarkt nicht egal ist, zumal es den Wert des Spiels schmälert. Abgesehen davon sind PC-Spiele ja generell schon günstiger in der Anschaffung. Das dürfte sich dahingehend wieder relativieren.
Wenn man sich die Austrocknung des Gebrauchtmarktes bei Konsolen anschaut so bleibt aber festzuhalten, dass es immer im ermessen des Kunden liegt, ob er bereit ist 60€ für ein "beschnittenes" Spiel zu zahlen. Schlussendlich ist eine einmallizenz für einen bestimmten Teil der Software ja eine Beschneidung im Vergleich zu anderen Spielen.
Kann man das tolerieren, kauft man es... geht es nicht, so lässt mans.
Der Verkäufer will eben am meisten Geld machen und der Kunde möglichst nichts zahlen. Beide treffen sich da wo ihre Schmerzgrenze liegt.
Im kleinen Rahmen und gut vorstellbar ist das wie mit Gebrauchtwägen. Nur, dass man nicht direkt feilscht, sondern Angebot und Nachfrage die Preissetzung diktieren. (natürlich in etwas größerem Rahmen)
agree
außer, dass mir das mit dem Gebrauchtspielmarkt nicht egal ist, zumal es den Wert des Spiels schmälert. Abgesehen davon sind PC-Spiele ja generell schon günstiger in der Anschaffung. Das dürfte sich dahingehend wieder relativieren.
Wenn man sich die Austrocknung des Gebrauchtmarktes bei Konsolen anschaut so bleibt aber festzuhalten, dass es immer im ermessen des Kunden liegt, ob er bereit ist 60€ für ein "beschnittenes" Spiel zu zahlen. Schlussendlich ist eine einmallizenz für einen bestimmten Teil der Software ja eine Beschneidung im Vergleich zu anderen Spielen.
Kann man das tolerieren, kauft man es... geht es nicht, so lässt mans.
Der Verkäufer will eben am meisten Geld machen und der Kunde möglichst nichts zahlen. Beide treffen sich da wo ihre Schmerzgrenze liegt.
Im kleinen Rahmen und gut vorstellbar ist das wie mit Gebrauchtwägen. Nur, dass man nicht direkt feilscht, sondern Angebot und Nachfrage die Preissetzung diktieren. (natürlich in etwas größerem Rahmen)
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Vandyre
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Ich habe bei Kajetan aber noch nicht gelesen, dass er selber saugt. Diese Behauptung müsstest du erstmal belegen. Dann bin ich bei dir, aber ansonsten wirfst du zwei Dinge in einen Topf.roman2 hat geschrieben: Nein, nicht wirklich. Wenn ich den Nick Karjetan in DRM/KS/Raubkopie Diskussionen lese stoesst es mir schon sauer auf, meist ueberflieg ich die posts nur grob, oft les ich sie gar nicht erst. Da der Typ eine extrem seltsame "RKs schaden nicht, darum ist was ich tue voll in ordnung" Einstellung hat. Ist erfahrungsgemaess nicht faehig, auf Diskussionsteilnehmer einzugehen und schreibt im wesentlichen immer nur das gleiche.
Er behauptet nur steif und fest, dass die Unternehmen keine wirklichen Zahlen und Statistiken aufbieten können, wie hoch der Schaden durch Raubkopien ausfällt. Die Publisher behaupten ihrerseits also nur, ohne wirklich etwas belegen zu können. Und das sie dabei oft maßlos übertreiben ist wahrscheinlich auch jedem klar. Von daher kann ich seine kritische Haltung gegenüber den Publishern durchaus nachvollziehen und bin da ganz auf seiner Seite.
Ich weiß nicht, ob er meint, dass illegale Downloads gar keinen Schaden ausrichten. Ich habs bei ihm zumindest nicht so verstanden. Nur wenn sie wirklich so extrem gegen illegale Versionen sind und wenn die wirklich einen so großen Schaden verursachen, warum arbeiten sie nicht stärker mit den Gesetzgebern zusammen? Warum versuchen sie nicht, gezielter dagegen vorzugehen?
Meine Meinung ist dazu, dass sie ihren Nutzen daraus ziehen, dass es eine illegale Szene gibt. Und dieser Nutzen scheint größer zu sein als der Schaden, der daraus entsteht.
Na ja, was heißt denn effektiv? Effektiv in dem Sinne, dass sie mehr Einheiten verkaufen? Vielleicht. Denn das ist eine Behauptung, die einfach nicht belegbar ist. Dazu müssten sie theoretisch eine Version mit KS auf dem Markt bringen und eine ohne. Und dann erst könnte man schauen, welche sich besser verkauft. Nur wie soll das gehen?Das ein gesaugtes Spiel nicht gleich ein gekauftes ist, ist mir klar. Und das wissen auch die Anzugtraeger in der Chefetage. Das aber nur Spiele gesaugt werden, die man sonst eh nicht gekauft haette, stimmt ebenso wenig.
Und das ein Kopierschutz schon "effektiv" ist, wenn er das Erscheinen einer gecrackten Version auf einen, oder zwei Monate nach dem Release verschiebt, hab ich in diesem Thread schon eroertert (1 oder 2 Seiten zurueck).
Zudem muss man hinzurechnen, was der KS fix gekostet hat und ob (im Falle von Steam/Ubi etc.) bzw. in welchem Ausmaß variable Kosten hinzukommen.
Ein weiterer Punkt ist, dass manche Cracks schon vor Release oder kurz danach rauskommen. Bei welchem Spiel dauert es denn wirklich > 1 oder gar 2 Monaten?
Der Punkt ist doch: Kopierschutz und DRM bei SP-Spielen ist eine Gängelung des ehrlichen Kunden. Diejenigen, die sich das Spiel illegal ziehen oder die, die Cracks benutzen, bleiben davon verschont. Sie haben vielleicht das Problem, dass ein Spiel nicht 100% funktioniert oder sie müssen etwas länger warten. Aber vom KS/DRM werden sie verschont. Wo ist denn der Nutzen für den ehrlichen Käufer? Tut mir leid, ich seh keinen!
Ich verstehe, dass sich die Unternehmen ihre Ware schützen möchten. Bis zu einem gewissen Grad kann ich einen KS auch akzeptieren. Aber es gibt für mich eine Schmerzgrenze! Und die fängt da an, wo ich gezwungen werde etwas von mir Preis zu geben. Vor allen Dingen ist das Paradoxe daran noch: ich als Kunde bezahle auch noch dafür, dass sie an die Daten kommen. Normalerweise müssten sie mir doch etwas bieten, damit ich ihnen bereitwillig Daten zur Verfügung stelle.
Aber das scheint ja vielen egal zu sein. Von mir aus kann dsa jeder so machen, wie er es für richtig hält. Aber man sollte sich doch mal die Tragweite des Ganzen vor Augen führen. Aber vielen ist das einfach zuviel Arbeit...
Ob ich den Gebrauchtmarkt nun nutze oder nicht: das ich eine körperliche Ware weiterverkaufen kann, ist ein Recht in Deutschland, was durch KS/DRM kaputt gemacht wird. Und es ist egal, ob es sich um ein Buch handelt, eine CD, ein Spiel oder ein Auto. Ich darf sie wieder veräußern. Anders sieht es aus, wenn ich mir Musik, Film oder Software digital besorge. Nur dann sollen sie gefälligst Anreize schaffen, dass ich auf die körperliche Ware verzichte. Aber das tun sie ja nicht. Ganz im Gegenteil sogar: Sie zwingen dem Kunden auf, eine körperliche Ware anders zu behandeln, nämlich als "geleasten" Gegenstand. Oder wie immer man das nun bezeichnen möchte. Aber dann hätet ich auch gerne, dass sie mir bei zeitlich angemessener Rückgabefrist einen Teil des Kaufpreises erstatten. Machen sie aber auch nicht. Sowas muss man sich doch bewusst machen!Die Sache mit dem Gebrauchtmarkt ist natuerlich ein wichtiger Punkt. Ich kann nur sagen, dass es mir egal ist, da ich immer Neuware kaufe und meine Spiele dann behalte. Bin mir aber immehin bewusst, dass es mir nicht egal sein sollte
Was das Sammeln von Daten angeht, moechte ich gern das Beispiel Valve anbringen. Dort wurde eine Szene in hl2 Ep1 entschaerft, nachdem Steam bei jedem Tot im Spiel, die Daten an Valve geschickt hat und denen Auffiel, dass dort uebermaessig viele Leute sterben.
Das die Daten ueberhaupt ohne Zustimmung und Wissen des Kunden gesammelt wurden, ist Datenschutztechnisch natuerlich eine Sauerei, und soll hier nicht beschoenigt werden.
Aber das Sammeln solcher Daten an sich, schadet dem Kunden nicht unbedingt, und kann zur Steigerung des Spielerlebnisses beitragen. Der Grund, warum solche Daten gesammelt werden, ist doch letzten Endes die Spiel besser auf die Kunden zuschneiden zu koennen, und davon profitiert der Kunde, auch wenn die Motivation des Konzerns in den Verkaufszahlen liegt.
Was die Daten angeht: ein bisschen habe ich ja schon oben geschrieben.
Du hast natürlich recht, prinzipiell ist es eine Win-Win-Situation. Aber: 1. Ich möchte selber entscheiden können. 2. Sollte man sich die Relation einmal anschauen und darüber nachdenken.
Nochmal: ich möchte keinen bekehren. Jeder soll das machen, was er für richtig hält. Aber man sollte doch ein wenig differenzierter zu Werke gehen und hier und da mal ein wenig (oder auch etwas mehr) darüber nachdenken.
Ich weiß auch, welche Marktform wir haben und das es denen um Gewinnmaximierung geht. Und dafür ist denen (fast) jedes Mittel recht. Wenn die Kunden sich aber "verarschen" lassen und auch noch froh darüber sind, gibt mir das schon zu denken.
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und warum sollten sie da Statistiken veröffentlichen?vandyre hat geschrieben:Er behauptet nur steif und fest, dass die Unternehmen keine wirklichen Zahlen und Statistiken aufbieten können, wie hoch der Schaden durch Raubkopien ausfällt.
Außerdem gibt es genügend Statistiken die belegen, dass, soweit ich mich erinnern kann, knapp 90% aller MW2 Spiele für den PC Kopien und eben keine Originale sind.
Naja sie setzen halt jede Kopie mit einem echten Verlust gleich. Wenn man seinen Standpunkt klar machen will, war die Hyperbel ein schon immer gern gesehenes Stilmittel.Und das sie dabei oft maßlos übertreiben ist wahrscheinlich auch jedem klar. Von daher kann ich seine kritische Haltung gegenüber den Publishern durchaus nachvollziehen und bin da ganz auf seiner Seite.
Inwiefern sollten sie da stärker mit dem Gesetzgeber zusammenarbeiten? Die Strafen verschärfen? Die Mühen erhöhen? Der Publisher weiß auch, dass er an einem Raubkopierer kein Geld verdient. Wenn er diesen bestraft (zumal das meist auch die besten Kunden sind), wird er in Zukunft kein Geld mehr von der Person sehen und davon abgesehen würden die Anstrengungen nur Geld kosten. Geld, welches man lieber verdienen würde, als es noch für Leute aufzuwenden von denen man eh keinen cent sieht.Ich weiß nicht, ob er meint, dass illegale Downloads gar keinen Schaden ausrichten. Ich habs bei ihm zumindest nicht so verstanden. Nur wenn sie wirklich so extrem gegen illegale Versionen sind und wenn die wirklich einen so großen Schaden verursachen, warum arbeiten sie nicht stärker mit den Gesetzgebern zusammen?
Das halte ich zwar für extrem gewagt, aber es ist deine Meinung.Meine Meinung ist dazu, dass sie ihren Nutzen daraus ziehen, dass es eine illegale Szene gibt. Und dieser Nutzen scheint größer zu sein als der Schaden, der daraus entsteht.
Mir stellt sich jetzt unweigerlich die Frage, welcher Nutzen denn aus Raubkopien zu ziehen sei?
Werbung? braucht CoD oder GTA noch Werbung in Form von Raubkopien?
Braucht Peggle das? Ein Spiel, bei dem das Unrechtsbewusstsein noch viel winziger ist, da es ja in einer Liga mit Flash Spielen spielt?
Bei Peggle kenne ich niemanden, der es sich gekauft hat. Obwohl ich viele dazu gebracht hab es mal zu testen. So richtig glaub ich den Werbeaspekt nicht. Und ich hab auch noch niemanden! gesehen, der sich ein Spiel nach dem saugen und cracken noch gekauft hat. Ich sage nicht, dass es etwas derartiges nicht gibt. Ich sage nur, dass es nicht so wahnsinnig viele sein können. Mir ist noch keiner der Sorte über den Weg gelaufen.
Also welchen Nutzen genau haben die Publisher von Raubkopien? Wenn das so wäre: warum machen id, epic und crytek jetzt doch eher Konsolenshooter?
Empirisch ist es sicherlich schwer zu belegen, da man nie einen direkten Vergleich haben wird, das ist wahr. Allerdings ist zu erwarten, dass einige Zahlen (welche wahrscheinlich dem Publisher eher vorliegen als dir oder mir) implizieren, dass eine Umsatzsteigerung durch einen kurzzeitig funktionierenden KS möglich ist.Na ja, was heißt denn effektiv? Effektiv in dem Sinne, dass sie mehr Einheiten verkaufen? Vielleicht. Denn das ist eine Behauptung, die einfach nicht belegbar ist.
Du kannst es so wenig abstreiten wie jemand anders belegen.
Also inwiefern kannst du dir eine Meinung dagegen erlauben? Du weißt es doch auch bloß nicht.
die fixen Kosten sind mit Sicherheit überschaubar. Variable Kosten sind ja nicht so schlimm, fallen diese doch nur dann in großer Menge an, wenn sich das Spiel blendend verkauft.Zudem muss man hinzurechnen, was der KS fix gekostet hat und ob (im Falle von Steam/Ubi etc.) bzw. in welchem Ausmaß variable Kosten hinzukommen.
na die wenigstens, aber auch schon ein paar Tage können reichen. Schließlich verkaufen sich Spiele v.a. in der ersten Woche am besten!Ein weiterer Punkt ist, dass manche Cracks schon vor Release oder kurz danach rauskommen. Bei welchem Spiel dauert es denn wirklich > 1 oder gar 2 Monaten?
Da werden sie ja auch am häufigsten gesaugt. Geht der Crack in dieser Zeit noch nicht, ist der Erfolg (wahrscheinlich) schon beträchtlich.
Man kann durch einen KS ja eh nur die Leute zum Kauf bewegen, die heiß auf den Titel sind. Jemand, der es nur zocken würde, wenn ihm grad arg langweilig ist. Der kauft es sich auch nicht, wenn es keinen Crack gibt. Der verzichtet einfach. Zum Käufer kann man nur den machen, der eh schon auf glühenden Kohlen sitzt, aber generell zu geizig ist Geld für Software auszugeben. Solche Leute gibt es tatsächlich!
traurig, wahr und unbestrittener Punkt ist doch: Kopierschutz und DRM bei SP-Spielen ist eine Gängelung des ehrlichen Kunden.
Im Extremfall ist der Nutzen für den ehrlichen Käufer keine 80€ für das Spiel zahlen zu müssen, oder überhaupt erst ein Spiel zu bekommen. Wenn es sich nämlich nicht mehr lohnt Spiele zu machen, weil sie für den hohen Preis keiner kauft und ohne KS jeder saugt. Dann gibt es bald nichts mehr was man kaufen oder saugen kann. Das sollte den Leuten auch mal klar werden. Eine Firma die über Jahre hinweg rote Zahlen schreibt wird ihr Tätigkeit iwann ändern oder einstellen. Wenn man die Leute nicht auf einem netten Weg dazu bewegen kann. (und man probiert dies bereits mit LEs von jedem Tripple A Titel) Dann ist der Weg den Ubisoft geht, oder der Weg den viele Leute mit Einmalcodes usw. einschlagen nichts anderes als ein notwendiges Übel.Der Punkt ist doch: Kopierschutz und DRM bei SP-Spielen ist eine Gängelung des ehrlichen Kunden. Diejenigen, die sich das Spiel illegal ziehen oder die, die Cracks benutzen, bleiben davon verschont. Sie haben vielleicht das Problem, dass ein Spiel nicht 100% funktioniert oder sie müssen etwas länger warten. Aber vom KS/DRM werden sie verschont. Wo ist denn der Nutzen für den ehrlichen Käufer? Tut mir leid, ich seh keinen!
Denn über eine Sache müssen sich die Leute mal klar werden.
Das produzieren von Spielen ist nicht billiger geworden und wird es auch nicht werden. Wer sich auf den Standpunkt stellt und dann sagt: "das ist das Problem des Publishers" wird bald feststellen, dass es zum Problem des Kunden wird, wenn die Regale im Gamestop nur noch 3 verschiedene Großproduktionen beinhalten und der Rest aus spielen wie Peggle besteht, weil die Investition da nicht so groß war, diese aber aufgrund der geringen Verkaufszahlen weiterhin 60€ kosten. Wenn es das ist was ihr wollt, dann boykotiert Ubisoft und saugt fleißig weiter =)
Nein das müssen sie mit Sicherheit nicht. Was sie bieten ist ein Produkt. Welches mit allen Vorzügen und Fehlern für einen fest definierten Preis zu erwerben ist. Wenn dir die Vorzüge nicht ausreichen, dann kaufst du es nicht. Die Tatsache, dass eine Datenerhebung v.a. dafür genutzt wird das Spielerlebnis zu verbessern unterschlägst du hier natürlich gekonnt.Vor allen Dingen ist das Paradoxe daran noch: ich als Kunde bezahle auch noch dafür, dass sie an die Daten kommen. Normalerweise müssten sie mir doch etwas bieten, damit ich ihnen bereitwillig Daten zur Verfügung stelle.
Was sollen die sonst mit deinen Daten machen? Die Verbessern die Produkte um mehr Geld zu verdienen. In welchem Level du wie oft abgekratzt bist wird ein anderes Unternehmen wohl eher nicht so stark interessieren.
Ich glaub du dramatisierst hier einfach nur unglaublich, weil es nämlich einfach ist und wenig Arbeit bedeutet, alles zu verteufeln und dem Publisher den schwarzen Peter zuzuschieben. Wer sich hier um Denkarbeit über die letzte Konsequenz drückt lassen wir lieber offen.Aber das scheint ja vielen egal zu sein. Von mir aus kann dsa jeder so machen, wie er es für richtig hält. Aber man sollte sich doch mal die Tragweite des Ganzen vor Augen führen. Aber vielen ist das einfach zuviel Arbeit...
Die körperliche Ware, welche du da zum Verkauf anbietest hat aber nur einen wert von 0,70€Ob ich den Gebrauchtmarkt nun nutze oder nicht: das ich eine körperliche Ware weiterverkaufen kann, ist ein Recht in Deutschland, was durch KS/DRM kaputt gemacht wird.
Die Lizenz, welche du erworben hast, die hat den Rest des Geldes gekostet. Und wie die Lizenz zu verwenden ist bestimmt derjenige, dem sie gehört. Und Eigentümer ist und bleibt! Der Publisher
Auch hier gilt: ist die Lizenz dir das Geld nicht wert, so lass sie im Regal und kauf sie nicht.
Aber das Spiel mit dieser Begründung dann zu saugen wäre die größte Frechheit.
Dahingehend ist der Unterschied zum digitalen Vertrieb schlicht marginal.
eben... nur ist die CD mit Packung usw. nur 70 cent wert.Und es ist egal, ob es sich um ein Buch handelt, eine CD, ein Spiel oder ein Auto.
Anreize sind groß:Anders sieht es aus, wenn ich mir Musik, Film oder Software digital besorge. Nur dann sollen sie gefälligst Anreize schaffen, dass ich auf die körperliche Ware verzichte.
digitale Medien gehen nicht kaputt, da backups auf x Servern liegen,
sie sind überall und jederzeit verfügbar
und meist etwas günstiger
Wie schon erwähnt, der Datenträger ist dein Eigentum, der Code darauf nicht!Aber das tun sie ja nicht. Ganz im Gegenteil sogar: Sie zwingen dem Kunden auf, eine körperliche Ware anders zu behandeln, nämlich als "geleasten" Gegenstand.
du meinst du willst das Spiel leihen? Dann geh in eine Videothek, oder wie soll ich das verstehen? Ich glaub du machst dir da einiges nicht so richtig bewusst...Aber dann hätet ich auch gerne, dass sie mir bei zeitlich angemessener Rückgabefrist einen Teil des Kaufpreises erstatten. Machen sie aber auch nicht. Sowas muss man sich doch bewusst machen
Na dann klär uns doch mal über die Relation auf. Vllt lieg ich auch total daneben und du hast Informationen die mein Weltbild total auf den Kopf stellen. (Das ist nur teilweise so zynisch gemeint, ich würde nämlich gern eines besseren belehrt werden)Was die Daten angeht: ein bisschen habe ich ja schon oben geschrieben.
Du hast natürlich recht, prinzipiell ist es eine Win-Win-Situation. Aber: 1. Ich möchte selber entscheiden können. 2. Sollte man sich die Relation einmal anschauen und darüber nachdenken.
bist du denn wirklich der Meinung, dass deine Ausführungen sonderlich differenziert wären?Nochmal: ich möchte keinen bekehren. Jeder soll das machen, was er für richtig hält. Aber man sollte doch ein wenig differenzierter zu Werke gehen und hier und da mal ein wenig (oder auch etwas mehr) darüber nachdenken.
Und hier machst du es dir doch schon wieder viel zu einfach. Die Beziehung Verkäufer und Kunde ist immer eine Symbiose. Der Publisher ist nicht der Parasit. Er kann es gar nicht sein! Wenn sich der Kunde nämlich verarscht vorkommt, kauft er das Produkt nicht und der Publisher stirbt. Wenn der Kunde also keinen Nutzen aus dem Angebot des Verkäufers hat, geht der Verkäufer drauf und nicht der Kunde.Ich weiß auch, welche Marktform wir haben und das es denen um Gewinnmaximierung geht. Und dafür ist denen (fast) jedes Mittel recht. Wenn die Kunden sich aber "verarschen" lassen und auch noch froh darüber sind, gibt mir das schon zu denken.
DAS ist nämlich das Grundprinzip der VWL
der Preis ist dort, wo die die Summe von Produzenten und Konsumenenrente maximal ist. Also im Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage. Der Kunde maximiert seinen Spaß und der Verkäufer seinen Umsatz.
Die meisten Leute scheinen sich auch nicht bewusst zu machen, dass der Ort an dem sie arbeiten so funktioniert wie ein Publisher. Ein Produkt oder Dienstleistung anzubieten mit der möglichst viel Geld zu verdienen ist.
Aber wenn wir jetzt über die Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum usw. philosophieren wird das etwas arg OT.
bottom line:
sich über die Maßnahmen von Ubisoft aufzuregen und zu sagen, dass ihr Weg der falsche ist, das ist legitim. Zu sagen, dass alles in dieser Hinsicht nutzlos, naiv und dumm ist. Das ist doch die eigentlich zu kurzsichtige Ansicht.
Zuletzt geändert von Zierfish am 30.05.2010 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Blizzard war noch nie eigenständig, sondern steht weiterhin bei Vivendi Games unter Vertrag. Die Fusion war zwischen den beiden Publishern Vivendi Games und Activision. Warum es jetzt Activision Blizzard heißt und nicht Activision Vivendi hat wohl marktwirtschaftliche Gründe.keldana hat geschrieben:Also die Infos im Internet sagen sowas wie Fusion zweier mehr oder weniger gleich starker. Naja ... hatte anderes im Kopf ... aber letztlich bleibt die Tatsache, dass Blizzard nun ein Teil von etwas noch größerem geworden ist und auch wenn sie sehr eigenständig sind, sicher auch irgendwo sich rein reden lassen müssen.DeathLife hat geschrieben:Ist ja ganz was neues, du weißt schon das es umgekehrt ist?keldana hat geschrieben:Weil sie von Activision gekauft wurden ...
Und wenn es bloß das DRM ist in Sachen Onlineaktivierung.
Wobei es natürlich schon etwas seltsam anmutet, wenn man gerade im Zusammenhang mit einem auf Multiplayer ausgelegten Titel davon redet, dass das DRM die Kunden nicht zu sehr gängeln darf, andererseits aber der eigene Titel bis auf den Singleplayer ebenfalls eine permanente Onlineverbindung erfordert. Und selbst für den Singleplayer ist was eingebaut, damit der Spieler "freiwillig" Daueronline ist ....
Zur DRM-Diskussion:
Manchen lege ich es sehr nahe sich nochmal das Konzept von DRM näher anzuschauen. Online-Aktivierung ist kein DRM. Würde bei der Online-Aktivierung eine Signatur vom PC angefertigt werden, so dass das Spiel nur noch auf diesem Computer spielbar ist, dann wäre es was anderes, aber sowas wie B.net-Accounts und Online-Aktivierungen an sich sind keien DRM-Maßnahmen, sondern nur Mittel, die auch bei einem DRM genutzt werden.

