EA: Baut 'Project $10" aus

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catweazel
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Beitrag von catweazel »

Xenodamos hat geschrieben:EA schreibt zur zeit rote zahle. Das stimmt und ist unerfreulich. Ich möchte nicht das die pleite gehen. Schließlich machen die gute Games. Aber wenn die mit so was anfangen dann bin ich dafür das die als abschreckendes beispiel pleite gehen.
Das Konzept von EA weniger aber dafür bessere Spiele zu produzieren finde ich auch gut und auch lobenswert. Wenn mehr produzenten so arbeiten würden gäbe es weniger Schrott und mehr Spiele die sich lohnen würden zum Vollpreis zu kaufen.
Allerdings kann es nicht sein das der Endverbraucher der Sündenbock dafür ist das der Einzelhandel die Gewinne einfährt.
Der Produzent will doppelt verdienen und der Einzelhandel verdient schon doppelt und der Gamer bezahlt. Der Gamer muss inzwischen für jeden sch... in die Tasche greifen und unverschämte Preise löhnen (bestes bsp. Stimulus Map Pack, Cerberus Netzwerk, VIP Pass).
Ich will erst Leistung sehen die sich zu bezahlen lohnt. Und ich will faire Preise. Das gilt nicht nur für EA.

Ausserdem sei gesagt das Raubkopierer sich durch nix abschrecken lassen. Für die meisten ist das Rippen schon mehr Hobby als das zocken der Games an sich.
ich verstehe deinen standpunkt schon, jedoch verstehe ich auch EA. sind sind ja nicht nur für ihre mitarbeiter verantwortlich, sondern auch für die investoren. aber gut, das zentrale ziel ist jetzt mit sicherheit kapitalistisch und nicht sozial. ;)

ich wollte jetzt auch nicht sagen, dass ich dafür oder dagegen bin, mich haben nur viele kommentare direkt an die typischen act/bliz kommentare erinnernt, wo alles direkt verteufelt wird ohne den sinn dahinter zu verstehen.

ich weiß nicht, diese 10 euro investition wäre bei jedem gebrauchten spiel - was von EA ist - natürlich recht hart, aber bei der momentanen marktentwicklung halte ich das noch immer für legitim. aber ich halte auch ubisofts kopierschutz für legitim, wenn er richtig funktionieren würde. 8)
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stupidmaggot
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Beitrag von stupidmaggot »

Ugchen hat geschrieben:Seh es Mal so: Du hast ne Bäckerei und verkaufst Brötchen. Dann bietest du Just4Fun auf einmal Brötchen mit ner Scheibe Wurst an, was dir nur minimal mehr kostet, aber die Leute zahlen dir dann auf einmal 1,50€ für das Brötchen statt 0,25€ ohne die Scheibe Wurst.

Würdest du auf die Zusatzeinnahmen verzichten? Nein, richtig. Würdest du denn dann denken "Oh, ich verdiene ja jetzt mehr, dann geht das ja auch in Ordnung wenn der Staat von meinem Gewinn auch wieder etwas haben will."? Nein, was tust du? Neue Geräte kaufen, damit du sie abschreiben kannst usw, damit dein Gewinn am Ende kleiner ausfällt und damit du weniger Steuern zahlen musst.

Ich hoffe mit diesem Beispiel konnte ich dir die Thematik etwas besser erklären. ;)
ouh, jetza, dankö :3
So gesehn stimmt das, gewitzte Sache^^
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DHAmoKK
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Beitrag von DHAmoKK »

Moin

@keldana
Und schon wieder richtig ... Verdammt, was ist nur mit mir los ...
keldana
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Beitrag von keldana »

DHAmoKK hat geschrieben:Moin

@keldana
Und schon wieder richtig ... Verdammt, was ist nur mit mir los ...
Ich habe nicht die geringste Ahnung !!! :lol:
Mysticdragon
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Beitrag von Mysticdragon »

Ich finde sowas sehr fair, allerdings sollten dann alle Publisher nachziehen.
Zudem bin ich nur Meinung Erstkäufer haben lediglich das Privilig für online Modus, was meint Ihr was es kostet den online modus anzubieten?

Und wenn wegen Gebrauchtspielen weniger Neuspiele verkauft werden und dadurch weniger Einnahmen und Verlust zustanden kommt. Kann man über kurz oder lang den Online Modus nicht aufrecht erhalten geschweige die Zusatzsachen.

Der Gedanke ist lediglich das die damit Unkosten vom Online-Dienst decken können, der aber durch Gebrauchtspiele Käufer geschädigt wird. Ich kauf mir meine Spiele meist neu weil ich die Entwickler unterstützen will und manchmal nette Zusatzinhalte dabei sind.
Aber bei gewissen Games kaufe ich die auch gebraucht, allerdings Online-Modus sehe ich nicht als wichtige Funktion für mich.

Und nur wenn man ein Gebrauchtspiel von EA gekauft, ist man nicht benachteiligt was das Game an sich betrifft. Man kann ledigleit den Online-Modus nicht nutzen.
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stupidmaggot
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Beitrag von stupidmaggot »

Mysticdragon hat geschrieben: Zudem bin ich nur Meinung Erstkäufer haben lediglich das Privilig für online Modus, was meint Ihr was es kostet den online modus anzubieten?
Ich bin der Meinung, Käufer allg. haben das Privileg auf den online Modus.
Es gibt nunmal den gebrauchten Spielemarkt, und damit müssen sie sich abfinden. Und auch wenn es für die Firma keinen Gewinn abwirft, ich kaufe das Spiel nunmal, ob original oder gebraucht. Sie sollen froh sein, dass Leute mit gebrauchten games die Server einen Teil mitbefüllen.. das trägt zum erhalt des Spieles bei (zB viele meiner Freunde haben Halo3 gebraucht und zockens regelmäßig online).

Man beachte dazu auch die Umfrage auf der page immo, immerhin 16% der Spieler haben gebrauchte Titel, von denen, hm, ich schätze mal, 7-8% online damit zocken werden.

Würde man den onlinemodus nur auf originalkäufer beschränken, dann gäbs weniger Spieler.

(korrigiert mich, falls der Gedanke falsch ist)
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mT-Peter-Lustig
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Beitrag von mT-Peter-Lustig »

Irgendwie hat das Ganze auch was positives, wenn mal drüber nachdenke!?
Dadurch das der Online-Spielspaß als Zusatzinhalt durchgeht, müssten ja alle Gamerscore- und Trophy-Erfolge offline sein und man ist nicht auf die Gunst anderer angewiesen. Da fallen auch solche Sachen wie 124543Bälle ein lochen oder Tore schließen im online Spielen flach. Was circa 50h dauern würde.

Wenn man aber die Verkaufsstrategie weiter spinnt :twisted: , wird es bald nur noch online achievements geben! So das wer nur einen GS-Punkt haben will auch schön brav den Online Modus kaufen muss.
Oder noch besser :Spiderman:: Wer das Spiel spielen will, muss ständig online sein ( :Schüttel2: deja-vu :Schüttel2:) und so müssen auf jedenfall alle gebraucht Käufer nochmal löhnen.

Also ich würde sagen:
:cheer: EA for president! :cheer:

Irgendwie ist das Nicht Lustig ... :steinigen: , wassen Wortwitz! :lol: :Quetsch:
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mT-Peter-Lustig
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Beitrag von mT-Peter-Lustig »

stupidmaggot hat geschrieben:
Mysticdragon hat geschrieben: Zudem bin ich nur Meinung Erstkäufer haben lediglich das Privilig für online Modus, was meint Ihr was es kostet den online modus anzubieten?
Ich bin der Meinung, Käufer allg. haben das Privileg auf den online Modus.
Es gibt nunmal den gebrauchten Spielemarkt, und damit müssen sie sich abfinden. Und auch wenn es für die Firma keinen Gewinn abwirft, ich kaufe das Spiel nunmal, ob original oder gebraucht. Sie sollen froh sein, dass Leute mit gebrauchten games die Server einen Teil mitbefüllen.. das trägt zum erhalt des Spieles bei (zB viele meiner Freunde haben Halo3 gebraucht und zockens regelmäßig online).

Man beachte dazu auch die Umfrage auf der page immo, immerhin 16% der Spieler haben gebrauchte Titel, von denen, hm, ich schätze mal, 7-8% online damit zocken werden.

Würde man den onlinemodus nur auf originalkäufer beschränken, dann gäbs weniger Spieler.

(korrigiert mich, falls der Gedanke falsch ist)
Zudem verdienen sich die Publisher mit den DLCs (die meist für den Online Modus sind) auch noch eine goldene Nase. Die muss ich als gebraucht Käufer sowieso extra kaufen, da sie ja Nutzer bzw. Konsolen gebunden sind. 8O
keldana
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Beitrag von keldana »

Mysticdragon hat geschrieben:allerdings Online-Modus sehe ich nicht als wichtige Funktion für mich.
Ist mir auch egal ... nur bewegt sich die Spielewelt eben dahin, dass immer mehr Titel darauf auszielen, dass der Online-Modus eben unverzichtbar ist ... und somit betrifft es auch die Offline- bzw. Einzelspieler ...
Th3D4rkZ0n3
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Beitrag von Th3D4rkZ0n3 »

Also ich find das nicht so prickelnd.

Als Erstkäufer kosten die Spiele ein Haufen Geld.
Und wenn ich, wie viele andere auch, die Spiele dann Gebraucht kaufe,
sehe ich eigentlich nicht ein nochmal extra zu zahlen, da ich ja ein Originalspiel mit Lizenz erworben habe. Wie, sollte dabei erstmal egal sein.

Ausserdem frage ich mcih, wie die das prüfen sollen. Oder hab ich da irgendwie einen falschen Gedanken aufgefasst. Dann bitte aufklären! ;)

Und mal ganz ehrlich: Wer wirklich dran glaubt, das die 10$(!!!) beim Hersteller landen, der ist in meinen Augen etwas naiv. Seit wann gehen die Gelder dahin, wo sie hingehören. :D

Nein, mal ernsthaft jetzt. Ich wette, das in Deutschland nicht 10$, sondern 10€ gezahlt werden muss. Jedenfalls wäre es dem Staat zuzutrauen.
5€ könnte ich mir noch gefallen lassen, aber dann muss auch alles, was mit dem Online zu tun hat, absolut geil sein und es wert sein!

Ich momentan würde ich bei den meisten Spielen definitiv kein Geld für bezahlen. Wer bezahlt eigentlich für ein oder zwei neue Maps??? Nur mal so als Beispiel.
keldana
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Beitrag von keldana »

Th3D4rkZ0n3 hat geschrieben: Als Erstkäufer kosten die Spiele ein Haufen Geld.
Und wenn ich, wie viele andere auch, die Spiele dann Gebraucht kaufe,
sehe ich eigentlich nicht ein nochmal extra zu zahlen, da ich ja ein Originalspiel mit Lizenz erworben habe. Wie, sollte dabei erstmal egal sein.

Ausserdem frage ich mcih, wie die das prüfen sollen. Oder hab ich da irgendwie einen falschen Gedanken aufgefasst. Dann bitte aufklären! ;)
Den Spielen liegt ein Code bei, der NUR EINMAL benutzbar ist. Sprich alles, was durch diesen Code geschützt wird, kann nur der Erstkäufer erwenden. Voraussetzung natürlich, der interessiert sich dafür und benutzt den Code. Ansonsten natürlich der 2te oder 3te Käufer ...
Th3D4rkZ0n3 hat geschrieben: Und mal ganz ehrlich: Wer wirklich dran glaubt, das die 10$(!!!) beim Hersteller landen, der ist in meinen Augen etwas naiv. Seit wann gehen die Gelder dahin, wo sie hingehören. :D

Nein, mal ernsthaft jetzt. Ich wette, das in Deutschland nicht 10$, sondern 10€ gezahlt werden muss. Jedenfalls wäre es dem Staat zuzutrauen.
5€ könnte ich mir noch gefallen lassen, aber dann muss auch alles, was mit dem Online zu tun hat, absolut geil sein und es wert sein!
Zunächst einmal wandert natürlich das Geld zum Publisher .... aber der Entwickler hängt hinten dran und sieht von dem Geld sicher aus "etwas".

Aber was hat der Staat damit zu tun, ob es dann 10 Euro werden ???
Th3D4rkZ0n3 hat geschrieben: Ich momentan würde ich bei den meisten Spielen definitiv kein Geld für bezahlen. Wer bezahlt eigentlich für ein oder zwei neue Maps??? Nur mal so als Beispiel.
3 Millionen XBoxLive Nutzer und 1 Million PSN Nutzer (bei Call of Duty Modern Warfare 2) ...sprich mehr als genug, damit die Publisher das irgendwann alle einführen. :(
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N-Dee
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Beitrag von N-Dee »

das ist so, als würde ich für einen gebrauchtwagen den schlüssel extra kaufen müssen, um damit fahren zu können!
das führt im endeffekt nur dazu, dass viele spieler, den wagen lieber kurzschließen...

bei xboxspielen muss ich eh an ms geld bezahlen, damit ich online spielen darf, da noch zusätzlich kohle zu verlangen, nur weil ich mein spiel aus zweiter hand habe, finde ich äußerst dreist.
die pc spieler werden durch sone scheiße ja schon seit jahren gegängelt, aber ich glaube mit konsolenspielern sollten die sich das lieber nicht erlauben...

man merkt, wie die spieler bei akuellen titeln wir spore, siedler, assasins creed 2 oder splinter cell conviction reagieren, z.b. bei amazon. den wiederverkauf durch drm zu blockieren, kann unmöglich legal sein.

meinen fernsehr, meine konsole, bücher oder cds kann ich ohne probleme weiterverkaufen, warum wird mir das bei software untersagt? da besteht auf jeden fall handlungsbedarf, da wurde seitens der regierung zuviel für die produzenten aber nichts für die kunden unternommen.
Th3D4rkZ0n3
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Beitrag von Th3D4rkZ0n3 »

So seh ich das auch.
Wenn es jetzt z.B. um Multiplayer geht, werden halt wieder Cracked Server aufgemacht oder die DLC etc. von Warezseiten gezogen. Keygens erstellt etc. pp

Froh werden die Entwickler damit bestimmt nicht.
Viele Leute scheinen nämlich manchmal zu vergessen, das es Publisher UND Entwickler gibt.

Beispiel Stalker:
Entwickler: GSC Game World <-- kriegen wenig Geld
Publisher: bitComposer Games & NAMCO BANDAI <-- kriegen das meiste Geld

Soweit ich weiß, ist das so, weil der Publisher ja die Kosten für das kopieren der CD bzw. DVD übernimmt und damit ja mehr Kosten hat, als die Arbeitsstunden der Entwickler.
Allerdings finde ich das nicht so toll, weil die Entwickler die Idee hatten, sich Monatelang (oder Jahrelang) an das Spiel setzen und auch noch Support geben...

@N-Dee
den wiederverkauf durch drm zu blockieren, kann unmöglich legal sein.
Tja, kann wirklich nicht legal sein.
Wenn ich mir ein Spiel im Laden kaufe und dafür 44€ bezahle,
kann ich doch wohl erwarten, das Spiel da zu verkaufen, wo ich es für richtig halte. Und ob nun Lizenzbestimmung hin oder her. Die Original CD des Spiels, ist und bleibt trotzdem nur eine Kopie des "Rohspiels" der Hersteller.
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CrAyZeC
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Beitrag von CrAyZeC »

Kennen das einige nicht schon von WoW?
Es ist ein zähes Thema und wie ich sehe, besitzt einfach jeder andere Ansichten. Ob sie nun den Publisher oder die Community verteidigen.

Die Frage mit der Kostenübernahme hier in Deutschland ist ebenfalls so eine Sache. Ich bezweifel dass die Umrechnung identisch ist. Ich gehe sogar davon aus, dass es nicht bei den 10$ - 8€ bleiben wird.

Die ebenfalls noch sehr kritische Sache an diesem Thema ist die Zustellung der Kundentreue einiger Spieler. Wenn sich jeder diesen Kosten unterwirft, wird der Publisher uns nur ausbeuten. Ob diese 10$ berechtigt sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Willigen wir ein, so zeigen wir Verständnis und der Publisher weiß, dass er hier noch mehr rauskitzeln kann. Es mag mit dieser Pauschalhilfe anfangen, aber ich prophezeie direkt im langjährigen Anschluss, weitere Kosten, die aufeinmal getätigt werden müssen.

Böser Teufelskreislauf könnte dabei entstehen, muss aber nicht. :twisted:
:wink:
Zuletzt geändert von CrAyZeC am 19.05.2010 10:57, insgesamt 2-mal geändert.
Th3D4rkZ0n3
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Beitrag von Th3D4rkZ0n3 »

Meine Meinung! :D

Problem ist dabei ist dann wirklich der Spieler, wenn er sich klein kriegen lässt, die Kosten zu bezahlen.
Deshalb ist es auch meine Vermutung, das es mehr als 10€ sein werden. Ich schätze mal so, dass das ganze vielleicht mal bis zu 20€ kosten könnte.

Ich hoffe, das wird nie passieren! :(