Mass Effect 3: Wieder mehr RPG

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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

keldana hat geschrieben:
TRichter hat geschrieben: @ keldana

Vergiss nicht, dass das Ganze auch spielerisch umsetzbar sein muss. Einige Entscheidungen kann ein Spiel kaum konsequent umsetzten oder in das Gameplay implementieren, da der Aufwand der Programmierung sonst irgendwann jenseits von Gut und Böse liegt. Nehmen wir in ME z. B. die
Spoiler
Show
Rachni. Man kann in Teil 1 ja auswählen, ob die überleben oder endgültig aussterben sollen. Jetzt stelle man sich mal vor, dass die ein wichtiges Gameplayelement sein sollen. In diesem Fall müsste man zwei verschiedene Spiele schreiben. Eines mit einer mächtigen Insektenrasse, eines ohne. Oder man baut eine Storyhintertür ein, durch eine andere Königen eintreten kann, was aber die Entscheidung aus ME1 ziemlich unbedeutend werden ließe.
Na eben ... und so eine "gegen Geth gewinnen durch Technik" Klamotte wäre es auch nicht ... oder müßte eben dann der Hauptgeschichte folgen und so wollten die Macher die Geschichte halt nicht erzählen ....
So war es auch nicht gedacht Keldana, ich wollte damit eigentlich nur die Tatsache ankreiden, das die Spiele immer simpler werden, die eigentlichen Rollenspielelemente wie das OpenWorld fahren auf den Planeten, oder ein interessantes Inventory System, alles das was das Spiel komplexer machen würde entfernt man. Storyhintertürchen, die früher normal waren, das es viele Wege gibt die nach Rom führen und manche sogar über die Autobahn noch schneller, sowas sucht man vergebens. Das Spiel verkommt zu einem Gears of War mit zwischenzeitlichen Adventure Sprachoptionen die zum Ende hin durch das fast gezielte Auswählen von Kameraden die man opfert zu unterschiedlichen Enden führt super, Klasse Arbeit Bioware.
keldana
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Beitrag von keldana »

Doppelpost
Zuletzt geändert von keldana am 17.05.2010 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
keldana
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Beitrag von keldana »

Zulustar hat geschrieben: So war es auch nicht gedacht Keldana, ich wollte damit eigentlich nur die Tatsache ankreiden, das die Spiele immer simpler werden, die eigentlichen Rollenspielelemente wie das OpenWorld fahren auf den Planeten, oder ein interessantes Inventory System, alles das was das Spiel komplexer machen würde entfernt man. Storyhintertürchen, die früher normal waren, das es viele Wege gibt die nach Rom führen und manche sogar über die Autobahn noch schneller, sowas sucht man vergebens. Das Spiel verkommt zu einem Gears of War mit zwischenzeitlichen Adventure Sprachoptionen die zum Ende hin durch das fast gezielte Auswählen von Kameraden die man opfert zu unterschiedlichen Enden führt super, Klasse Arbeit Bioware.
Nun ja ... das am Ende jeder der gleichen "Story" folgt, finde ich persönlich aber gar nicht so schlimm ...

und was soll denn ein interessantes Inventory System sein ??? Bei ME 1 mußte man nach jeder Mission die gefundenen Gegenstände nach brauchbarem abklappern und den Rest verscherbeln .... langwierig und nervig.

Bei ME 2 verwendet man dagegen auch mal ein paar unterschiedliche Waffen. Von daher ist es zumindest eine tolle Weiterentwicklung gewesen. Ein System a la Diablo mit tausenden Waffen und vielen Stats macht halt nicht in jedem Spiel unbedingt Sinn.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Aber zu einem RPG gehört, das man nach erfolgreicher Mission das Gefundene zusammenträgt, analysiert, verwertet und den Rest im nächsten Raumhafen verscherbelt.
Sich dann dort evtl. wieder neu austattet und zur nächsten Mission fliegt.
Ich fand das Planeten erkunden und auch das mögliche erforschen der versteckten Protheanerruinen und Techniken, das sind Features die ein RPG am Leben halten, denn als Mainstratege der mehre Leute befehligt, muss man auch immer noch eine 2. oder sogar 3. Option im Petto haben können.
Das ist aber so wie mit dem Space Simulationen bei WC Privateer 2 hatte man noch die Option, du fliegst selber in das Terminal oder nutzt autopilot, später ist das selber reinfliegen dem Feature zum Opfer gefallen, das man nur noch Aussentexturen modellieren brauchte und mit vorgefertigten Andocksequenzen sich die Arbeit erleichtern konnte.
Wir bekommen in letzter zeit nur noch Hülle und viel Bäm Bäm, zu den Werbeworten "der Nachfolger vom ultimativen RPG", schön das man immer mehr RPG rausnimmt, wems gefällt okay, mir behagt es nicht wirklich.
Korun
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Beitrag von Korun »

Zulustar hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: Spiel Planescape Torment durch und komm mir dann noch mal so krumm.
So wie Du klingst habe ich schon RPG gespielt, als Du noch in die Windeln gemacht hast.
dummerweise werden die ganzen Konsolenkiddies auf arme Kost verdonnert, mit ner Komplexität von solchen Spielen wären sie komplett überfordert.
Bioware und EA sagen selber, das solche Spiele heutzutage keiner mehr spielen würde also ist das was die RPG nennen nur noch ne seichte Einheitskost gepart mit ner teils fesselnden Story.
Du klingst wie mein Opa.
Btw: früher war alles besser!
Das Problem bei echten Rollenspielschwergewichten ist oftmals folgendes: Der Wiederspielwert. Die Dialoge nerven dann auf Dauer, man kennt sie ja schon. Nehmen wir zB mal NWN: man kann die Dialoge abbrechen, ja, aber man tippt sich da im Prinzip nur genervt durch und will endlich einen Gegner umhauen.
Das bedeutet nicht, dass das „Niveau sinkt“, sondern lediglich, dass sich gewisse Dinge im Laufe der Zeit wandeln. Grafik und Präsentation liegen heutzutage auf einem ganz anderen Niveau, d.h. man kann viel mehr Inhalte über rein technische Fortschritte vermitteln, während es früher anders war: Da musste man mit Dialogen das erzählen, was heute mit Ingamegrafik auf beinahe Kinoniveau erzählt wird, dadurch kann das Tempo massiv erhöht werden.

Und das „Konsolenkiddies“ kannst du ruhig für dich behalten, denn: Nur weil SpielerA eine Maus bewegt ist er noch lange nicht besser, als jemand, der ein Gamepad in der Hand hält. Die Konsole muss nicht minderwertiger sein als ein PC. Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass die meisten Spiele auf PC und Konsole erscheinen, dann müsstest du dich selbst eigentlich „PC-Kiddie“ nennen.

Ich frage mich aber ohnehin, warum es so verachtende Untertöne gibt, wenn es um PC/Konsole geht, was soll damit ausgedrückt werden?

Zulustar hat geschrieben: Sorry @ Korun aber ME2 baute die eigentlichen RPG Feature ab und ich bin mir nur wie Rambo vorgekommen, egal ob du Leute verschonst oder nicht, ein Endfight bleibt nie aus.
Ja dann setz dich mit den Reapern an einen runden Tisch und diskutiere!
Man kann bei ME2 eine ganze reihe Kämpfe komplett vermeiden, indem man die guten Antworten wählt, genauso, wie man eine ganze reihe kämpfe im Dialog als Zuschauer erlebt, wenn man böse Antworten wählt.
Zulustar hat geschrieben: Und in einem RPG ist es so da muss es sogar möglich sein Bossfights auszulassen, indem man die Bosse dank bestimmter Informationen oder Heldentaten auf seine Seite ziehen kann.
Sagmal, hast du getrunken?!
Dann überzeug die Reaper, bevor du mich überzeugen willst und ich garantiere dir eines: Dir wird beides nicht gelingen, wenn du so einen Mist laberst.
Zulustar hat geschrieben: Bei ME2 sind aber die Handlungsstränge fest vorgegeben 1 Loyalitätsquest und zack gehen die für mich durch die Hölle, very impressive, selbst bei DA musste ich knapp 30h für die Loyalität kämpfen, sowas spielt aber heute keiner mehr.
Kleiner Hinweis: die gehen auch ohne Loyalitätsmission für dich durch die Hölle, sie sterben dabei höchstens. WoW! Was haben die auch für eine Wahl? Entweder sie gehen in die Hölle und machen das Feuer aus, oder die Hölle kommt zu ihnen nach Hause. Das hat mit Loyalität wenig zu tun, sondern einfach mit dem Überlebensinstinkt.
Und bis du für alle Chars die Loyalitätsmission geschafft hast, wird auch ordentlich Zeit vergehen, es sei denn du spielst auf Leicht, aber dann bist du selbst schuld.
Das Problem ist eben: Angenommen, man müsste 40-50 Spielstunden damit verbringen das ganze Team Loyal zu machen, wie soll man die Zeit füllen? Das kann mir vermutlich niemand erklären. Aber was solls… hauptsache mal meckern, egal wie dumm der Mist ist den man von sich gibt -.-



Und Sir Richfield soll sich mal nichts auf sein vermeintlich höheres Alter einbilden, denn „nach der Windel“ ist „vor der Windel“ und Potenzprobleme kommen dann auch. Insofern: Frohes weiteres Rentenalter, aber verschone mich mit dem Dünnpfiff (das meine ich mal wörtlich, denn ich habe Mitleid mit Zivis!), denn wenn du die Spiele gespielt hast, während ich in die Windel gemacht habe, dann genieß die letzten Jahre mal noch schnell, bevor es bergab geht!

Zulustar hat geschrieben: Aber zu einem RPG gehört, das man nach erfolgreicher Mission das Gefundene zusammenträgt, analysiert, verwertet und den Rest im nächsten Raumhafen verscherbelt.
Sich dann dort evtl. wieder neu austattet und zur nächsten Mission fliegt.
Nein, eben genau nicht. Das was du beschreibst, das hat in einem RPG soviel zu suchen, wie eine Harpune im Flugsimulator. Es kann Optional da sein, aber ein RPG zeichnet sich dadurch aus, dass man eine ROLLE spielt.

Und es würde mich sehr freuen, wenn die ganzen Leute, das mal begreifen könnten!

Zulustar hat geschrieben: Ich fand das Planeten erkunden und auch das mögliche erforschen der versteckten Protheanerruinen und Techniken, das sind Features die ein RPG am Leben halten, denn als Mainstratege der mehre Leute befehligt, muss man auch immer noch eine 2. oder sogar 3. Option im Petto haben können.
Du meinst, 20Minuten Auto fahren würden ein RPG am leben erhalten, noch dazu, wenn das Auto eine miese Fahrphysik hat und das abgrasen von seltsamen Ruinen in dummen QTEs endet, die völlig bedeutungslos sind?
Mal ganz offen: Du hast keinen blassen Schimmer, was ein RPG auszeichnet, aber ich empfehle dir dann mal ein RPG das dir gefallen wird: FORZA 3, dort hat man auch mehrere Optionen: Vorwärts und Rückwärts fahren.

Zulustar hat geschrieben: Wir bekommen in letzter zeit nur noch Hülle und viel Bäm Bäm, zu den Werbeworten "der Nachfolger vom ultimativen RPG", schön das man immer mehr RPG rausnimmt, wems gefällt okay, mir behagt es nicht wirklich.
Lustig, das Mako fehlt, kein Autoscooter mehr, also weniger RPG…
…und andere Konsolenkiddie nennen…

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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Korun hat geschrieben:Du klingst wie mein Opa.
Und Du tust in Deinem Post auch alles Mögliche, mich das glauben zu lassen. ;)
KeinName
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Beitrag von KeinName »

@Korun:
ME2 ist hallt nunmal nur eine Rollenspiel light.
Ich muss Zulustar in vielen Punkten zustimmen und kann diene Meinung nicht teilen.
Z. B. beim Wiederspielwert:
ME2 spielt man nciht mehrmals, weil das Spiel soviel Freiheiten bietet, sondern im Grunde nur um das andere Ende bzw. ein paar andere Reaktionen zu sehen.
Das Spielerlebnis bleibt fast gleich, selbst mit einer anderen Klasse.

Mich persönlcih sprechen auch Rollenspiele, die ein vernünftiges Inverntar bieten mehr an. Das spricht halt die Sammelleidenschaft an und gibt das Gefühl, dass man mehr Möglichkeiten hat.

Und zu dem Mako:
Primär geht es meiner Meinung nicht darum, dass man Auto fährt, sondern dass man einfach mehr optionale Möglichkeiten hat.
Bei ME2 hat man für ein Rollenspiel schon ein sehr lineares Spielverhalten und wenig Variation. Und gegenüber dem ersten Teil wurde ja nicht nur der Mako und das Inventar gestrichen, auch die Charakterentwicklung wurde weiter vereinfacht und die war schon im ersten Teil alles andere als Komplex.
Du siehst das auch schon sehr einseitig.
Selbst wenn ein Spiel ziemlich linear ist, kann man daraus ein besseres Rollenspiel machen als ME2 es ist.
Nimm z. B. mal "The Witcher": Das gibt durch die Crafting-Möglichkeiten und ein vernünftiges Inventar zumindest das Gefühl, dass man mehr Entzscheidungsmöglichkeiten abseits von den Textpassagen hat.
Und das fehlt halt bei ME2, es wirkt halt alles schon ziemlich vorgekaut für ein Rollenspiel.

Es ist halt wirklich so, das heutige, auf Mainstream getrimmte Rollenspiele spielerisch eher Seicht sind, das war früher halt wirklich besser.

Und so eine Ofenbarung ist die Story von ME ja nun auch nicht, dass man damit alles kompensieren kann.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Korun hat geschrieben:
Zulustar hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: Spiel Planescape Torment durch und komm mir dann noch mal so krumm.
So wie Du klingst habe ich schon RPG gespielt, als Du noch in die Windeln gemacht hast.
dummerweise werden die ganzen Konsolenkiddies auf arme Kost verdonnert, mit ner Komplexität von solchen Spielen wären sie komplett überfordert.
Bioware und EA sagen selber, das solche Spiele heutzutage keiner mehr spielen würde also ist das was die RPG nennen nur noch ne seichte Einheitskost gepart mit ner teils fesselnden Story.
Du klingst wie mein Opa.
Btw: früher war alles besser!
Das Problem bei echten Rollenspielschwergewichten ist oftmals folgendes: Der Wiederspielwert. Die Dialoge nerven dann auf Dauer, man kennt sie ja schon. Nehmen wir zB mal NWN: man kann die Dialoge abbrechen, ja, aber man tippt sich da im Prinzip nur genervt durch und will endlich einen Gegner umhauen.
Das bedeutet nicht, dass das „Niveau sinkt“, sondern lediglich, dass sich gewisse Dinge im Laufe der Zeit wandeln. Grafik und Präsentation liegen heutzutage auf einem ganz anderen Niveau, d.h. man kann viel mehr Inhalte über rein technische Fortschritte vermitteln, während es früher anders war: Da musste man mit Dialogen das erzählen, was heute mit Ingamegrafik auf beinahe Kinoniveau erzählt wird, dadurch kann das Tempo massiv erhöht werden.

Und das „Konsolenkiddies“ kannst du ruhig für dich behalten, denn: Nur weil SpielerA eine Maus bewegt ist er noch lange nicht besser, als jemand, der ein Gamepad in der Hand hält. Die Konsole muss nicht minderwertiger sein als ein PC. Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass die meisten Spiele auf PC und Konsole erscheinen, dann müsstest du dich selbst eigentlich „PC-Kiddie“ nennen.

Ich frage mich aber ohnehin, warum es so verachtende Untertöne gibt, wenn es um PC/Konsole geht, was soll damit ausgedrückt werden?
Alleine mit deiner Antwort hast du mir schon bewiesen, warum ich diese Bezeichnung wähle, einfach weil man als Konsolero mehr schluckt und mehr hinnimmt und weniger hinterfragt, alles was den Zockabend noch gemütlicher machen lässt, also unsinniges Tastendrücken minimieren, mehr Kinoreife effekte und kaum noch Entscheidungsgewalt, dann ist es kein RPG mehr sondern ein dummes Adventure raff das endlich.
Eine Rolle die du spielst hört nicht einfach irgendwo auf, wo dir ein Cutfilmchen erzählt wie du dich in der Situation verhälst. Das Grafik Argument stimmt in heutigen Spielen, aber mehr Schein als Sein führt irgendwo zur Inflation genauso wie bei Währung.
Zulustar hat geschrieben:
Korun hat geschrieben: Sorry @ Korun aber ME2 baute die eigentlichen RPG Feature ab und ich bin mir nur wie Rambo vorgekommen, egal ob du Leute verschonst oder nicht, ein Endfight bleibt nie aus.
Ja dann setz dich mit den Reapern an einen runden Tisch und diskutiere!
Man kann bei ME2 eine ganze reihe Kämpfe komplett vermeiden, indem man die guten Antworten wählt, genauso, wie man eine ganze reihe kämpfe im Dialog als Zuschauer erlebt, wenn man böse Antworten wählt.
Jetzt mach dich nicht lächerlich, aber welche Geschichte haben die Reaper warum sind sie so Mordgetrieben auf alle lebendigen Rassen? Gibt es in der Geschichte evtl einen Fall, der diesen Zustand provoziert hat? Das sind Fragen die man sich in einem RPG stellt, bei ME fliegst du quer durch ein langweiliges Universum um irgendwelchen Leuten den Gar auszumachen (die sich nur aus Angst und teilweise machtgier mit den Reapern verbünden) um dann am Ende auf feste Vorgeschriebene Cutscene eingeletitete Form auf den Endgegner zu treffen, super das nenn ich Intelligenzinflation in Spielen. Und in Hollywood wundern sich die Drehbuchautoren das die leute sich in den Filmen langweilen, wenn sie die selbe Story immer und immer wieder auftischen.
Zulustar hat geschrieben:
Korun hat geschrieben: Und in einem RPG ist es so da muss es sogar möglich sein Bossfights auszulassen, indem man die Bosse dank bestimmter Informationen oder Heldentaten auf seine Seite ziehen kann.
Sagmal, hast du getrunken?!
Dann überzeug die Reaper, bevor du mich überzeugen willst und ich garantiere dir eines: Dir wird beides nicht gelingen, wenn du so einen Mist laberst.
Das war ein ironisches Beispiel und sollte eigentlich nur daraufhinausspielen, das die Handlungsfreiheit extremst eingeengt wird und mit der gestiegenen Kosten für die Grafikpracht erklärt wird.
Zulustar hat geschrieben:
Korun hat geschrieben: Bei ME2 sind aber die Handlungsstränge fest vorgegeben 1 Loyalitätsquest und zack gehen die für mich durch die Hölle, very impressive, selbst bei DA musste ich knapp 30h für die Loyalität kämpfen, sowas spielt aber heute keiner mehr.
Kleiner Hinweis: die gehen auch ohne Loyalitätsmission für dich durch die Hölle, sie sterben dabei höchstens. WoW! Was haben die auch für eine Wahl? Entweder sie gehen in die Hölle und machen das Feuer aus, oder die Hölle kommt zu ihnen nach Hause. Das hat mit Loyalität wenig zu tun, sondern einfach mit dem Überlebensinstinkt.
Und bis du für alle Chars die Loyalitätsmission geschafft hast, wird auch ordentlich Zeit vergehen, es sei denn du spielst auf Leicht, aber dann bist du selbst schuld.
Das Problem ist eben: Angenommen, man müsste 40-50 Spielstunden damit verbringen das ganze Team Loyal zu machen, wie soll man die Zeit füllen? Das kann mir vermutlich niemand erklären. Aber was solls… hauptsache mal meckern, egal wie dumm der Mist ist den man von sich gibt -.-
Es geht darum sie sagen es gäbe niemanden mehr der sowas spielen würde um die Ausrede zu begründen warum sie sich schon lange nicht mehr die Arbeit machen, das ist ein gewaltiger Unterschied.

Wenn ME 2 ein Shooter-RPG ist warum dann nicht die 2 Spielmodies getrennt integrieren, einmal RPG und der andere Shooter. Auswählbar bei start normal-shooter, schwer RPG.
Wäre es so schwierig sich mehr Wege und Lösungsmöglichkeiten auszudenken wie strunzdoofe massen von Gegner für Zeitvertreib zu spawnen?

Zulustar hat geschrieben:
Korun hat geschrieben: Aber zu einem RPG gehört, das man nach erfolgreicher Mission das Gefundene zusammenträgt, analysiert, verwertet und den Rest im nächsten Raumhafen verscherbelt.
Sich dann dort evtl. wieder neu austattet und zur nächsten Mission fliegt.
Nein, eben genau nicht. Das was du beschreibst, das hat in einem RPG soviel zu suchen, wie eine Harpune im Flugsimulator. Es kann Optional da sein, aber ein RPG zeichnet sich dadurch aus, dass man eine ROLLE spielt.

Und es würde mich sehr freuen, wenn die ganzen Leute, das mal begreifen könnten!
Sagt wer? Wer bist du der du mir sagen will was def. zu einem RPG gehört, das ist der Alltag abseits von der Story, das ist RPG das ist alles sogar das Fische füttern im Aquarium, normalerweise wäre RPG im Weltraum Nahrungsmittel für die Besatzung beschaffen, an Waffen basteln, möglichkeiten über Schiffsverbesserungen plaudern, abends zusammensitzen und Tagesauswertung Wo sind diese RPG merkmale?
Schon in ME hatten die NPC's 0 Tagesablauf und das schimpft sich RPG? Oh ja ich vergas bei deinem Über RPG brauch man sowas nicht, weil es reicht wenn ich nur noch die standard dialaoge runterdresche, die loyalitätsquest runterreisse um dann am ende irgendwann mal das Ende des Films anzuschauen an dem ich nur "behinderter" Schauspieler war.
Sorry wenn du dann entgegengehalten bekommst das es auch anders Gänge, aber der Mensch gewöhnt sich zu schnell an alles, sogar ans töten.

Zulustar hat geschrieben:
Korun hat geschrieben: Ich fand das Planeten erkunden und auch das mögliche erforschen der versteckten Protheanerruinen und Techniken, das sind Features die ein RPG am Leben halten, denn als Mainstratege der mehre Leute befehligt, muss man auch immer noch eine 2. oder sogar 3. Option im Petto haben können.
Du meinst, 20Minuten Auto fahren würden ein RPG am leben erhalten, noch dazu, wenn das Auto eine miese Fahrphysik hat und das abgrasen von seltsamen Ruinen in dummen QTEs endet, die völlig bedeutungslos sind?
Mal ganz offen: Du hast keinen blassen Schimmer, was ein RPG auszeichnet, aber ich empfehle dir dann mal ein RPG das dir gefallen wird: FORZA 3, dort hat man auch mehrere Optionen: Vorwärts und Rückwärts fahren.
Ganz ehrlich geh dorthin wo du herkommst und spiel weiter an deiner Konsole. Du raffst es einfach nicht, das ein RPG-Alltag ein Mix aus allem ist, wenn ich den beschneide, dann isses kein reines RPG mehr, beschneide ich den noch mehr, kann man selbst nur noch Aventure dazusagen, so einfach ist das.

Zulustar hat geschrieben:
Korun hat geschrieben: Wir bekommen in letzter zeit nur noch Hülle und viel Bäm Bäm, zu den Werbeworten "der Nachfolger vom ultimativen RPG", schön das man immer mehr RPG rausnimmt, wems gefällt okay, mir behagt es nicht wirklich.
Lustig, das Mako fehlt, kein Autoscooter mehr, also weniger RPG…
…und andere Konsolenkiddie nennen…

KOPF=>TISCH!
Ich fand mit dem Mako war es irgendwie realistischer, das du diese teils langwieriegen, aber doch auch immer lustigen Planetenerkundungstouren (dank der witzigen Fahrzeugphysik) mit einem Forza vergleichst is schon merkwürdig. Das Weglassen des Makos in ME2 ist so ähnlich wie das weglassen der leitern in G2, im Addon Die Nacht des Raben gabs dann zwar nochmal welche ( über DLC gabs auch den Mako) aber erklärt warum Khorinis keine Leitern hatte, hat keiner. Und du sagst dieses herungefahre war nervig, das gehört aber dazu das man auch mal suchen muss, wem das zu viel ist sollte wieder CoD spielen und nicht die Leute beleidigen denen es auf den Sack geht das mehr und mehr die stupide Ballerei im Vordergrund steht, statt intelligentes Handeln.
Zuletzt geändert von Zulustar am 17.05.2010 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Sevulon
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Beitrag von Sevulon »

Eigentlich ist das mit der Loyalität bei DA auch nicht anders. Im Gegensatz zu ME muss man sie halt vorher noch mit Geschenken vollpumpen, damit sie einen ganz doll lieb haben. Das mag zwar bei manchen Frauen auch in der Realität funktionieren, hat mit richtiger Loyalität aber auch nicht wirklich viel gemeinsam.
Korun
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Beitrag von Korun »

KeinName hat geschrieben: @Korun:
ME2 ist hallt nunmal nur eine Rollenspiel light.
Ich muss Zulustar in vielen Punkten zustimmen und kann diene Meinung nicht teilen.
Z. B. beim Wiederspielwert:
ME2 spielt man nciht mehrmals, weil das Spiel soviel Freiheiten bietet, sondern im Grunde nur um das andere Ende bzw. ein paar andere Reaktionen zu sehen.
Das Spielerlebnis bleibt fast gleich, selbst mit einer anderen Klasse.
Dem kann ich nur begrenzt zustimmen, klar, manche Klassen sind nicht sehr innovativ und unterscheiden sich nur marginal von den übrigen Klassen, aber das gilt nicht für alle. Frontkämpfer und Infiltrator schon ziemlich außergewöhnlich.
Zu den möglichen Entscheidungen:
Wer wann stirbt hängt von Loyalität und Auswahl am Ende ab. Loyalität bestimmt man im Midgame. Dann gibt es verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten (Samara/Morinth als Beispiel), die auch Auswirkungen haben.
Ich frage mich auch, was für Auswirkungen sonst noch erwünscht sind?
Klar, die Spielwelt könnte in sich schlüssiger sein, die Charaktere könnten und sollten mehr Wechselwirkungen untereinander haben, aber mir fällt eigentlich kein RPG aus diesem Jahrtausend ein, wo es überhaupt derartig viele Wechselwirkungen der Charaktere gibt – seltsam, seltsam.

Und das Spielererlebnis kann sich auch gar nicht grundlegend ändern, das hat es auf bei früheren RPGs nicht gegeben, man blickt lediglich mit der rosaroten Brille zurück, mehr nicht. Was hier ME2 vorgeworfen wird, das kann und muss man dann auch jedem RPG vorwerfen.

KeinName hat geschrieben: Mich persönlcih sprechen auch Rollenspiele, die ein vernünftiges Inverntar bieten mehr an. Das spricht halt die Sammelleidenschaft an und gibt das Gefühl, dass man mehr Möglichkeiten hat.
Noch einmal zum mitschreiben: Sammelmöglichkeiten haben nichts mit RPG zu tun und dein ominöses Gefühl ebenfalls nicht. Wenn du sammeln willst, dann kauf dir 2 dutzend Überraschungseier! Items sammeln hat mit einem RPG nichts zu tun und ist bestenfalls optionale Dreingabe, für eine Generation, die OFFENSICHTLICH keinen blassen Schlimmer hat, was ein RPG auszeichnet!
In einem RPG kannst du eine Rolle spielen! Alles andere ist optional! Und wenn mir noch einer mit irgendwelchen seltsamen und völlig bescheuerten RPG-Definitionen ankommt, dann zweifel ich so langsam, ob dies hier ein Forum über Games ist, oder ob ich hier mit einem Rudel Hausfrauen im Rentenalter zu tun habe…!
KeinName hat geschrieben: Und zu dem Mako:
Primär geht es meiner Meinung nicht darum, dass man Auto fährt, sondern dass man einfach mehr optionale Möglichkeiten hat.
Nein hat man nicht. Also sorry mal, dass du in einem Levelschlauch von A nach B fahren musst und auf dieser fahrt nichts tolles erlebst, eröffnet keine neuen Möglichkeiten! Du kannst einfach gerade von der Landungszone zum Ausrufezeichen fahren, alles übrige ist völlig egal(!) und hat keinerlei(!) Auswirkungen. Alles Optionale sind nur dumme QTEs und sonst nichts. Das sind KEINE „Möglichkeiten“, das ist Zeitverschwendung!
KeinName hat geschrieben: Bei ME2 hat man für ein Rollenspiel schon ein sehr lineares Spielverhalten und wenig Variation.
Ich habe selten so ein dummes Zeug gelesen, die Steigerung davon kann man quasi nur im „Test“ vom Herrn Luibl nachlesen. Du kannst völlig frei dein Team zusammenstellen, nur die wenigen Storymissionen sind, wie bei JEDEM(!!!!!!) Spiel in einer festen Reihenfolge, da es anders nicht möglich ist. Unlinearer geht es kaum! Selbst Fallout ist nicht „weniger linear“ als ME2!
In RPGs gibt es üblicherweise ein linear aufgebautes Hauptquest und eine gewisse Anzahl optionaler Sidequests, deren Reihenfolge beliebig ist. Anders geht es nicht, wenn du eine Geschichte erzählen willst. Also rede hier kein dummes Zeug!
KeinName hat geschrieben: Und gegenüber dem ersten Teil wurde ja nicht nur der Mako und das Inventar gestrichen,
Diese Punkte haben mit einem RPG nichts zu tun.
KeinName hat geschrieben: auch die Charakterentwicklung wurde weiter vereinfacht und die war schon im ersten Teil alles andere als Komplex.
ah was ist denn für dich komplex? Oblivion? Diablo2?
Kampfskills haben ebenfalls sehr wenig mit einem ROLLENspiel zu tun. Zudem ist es egal, ob ich nun aus 30 Skills 2 Stück richtig stark mache und nutze, oder von 7 Skills. Darüber hinaus wurde nichts geändert, außer das man nun keine „social-skills“ mehr manuell mit Punkten versehen muss, was ohnehin unlogisch(!) ist, da bei ME2 so das ganze Verhalten eine Rolle spielt und nicht, wie hoch man irgendwelche Punkte hat.
KeinName hat geschrieben: Du siehst das auch schon sehr einseitig.
Selbst wenn ein Spiel ziemlich linear ist, kann man daraus ein besseres Rollenspiel machen als ME2 es ist.
Du siehst gar nichts.
Unlinearer geht es nicht. Und wenn du meinst es ginge, dann zeige wie, bewirb dich als Spieleentwickler bei Bioware und revolutioniere Games allgemein!
KeinName hat geschrieben: Nimm z. B. mal "The Witcher": Das gibt durch die Crafting-Möglichkeiten und ein vernünftiges Inventar zumindest das Gefühl, dass man mehr Entzscheidungsmöglichkeiten abseits von den Textpassagen hat.
Und das fehlt halt bei ME2, es wirkt halt alles schon ziemlich vorgekaut für ein Rollenspiel.
Tja, hier kommen nun die ganzen MMO“R“PG-Spieler rein, die ein Spiel ohne Crafting nicht für ein Rollenspiel halten. Spiel mal D&D oder ähnliche PEN&PAPER Rollenspiele, damit du mal ansatzweise kapierst, was ein Rollenspiel ist. Crafting und Inventar haben damit nicht das geringste zu tun!
KeinName hat geschrieben: Es ist halt wirklich so, das heutige, auf Mainstream getrimmte Rollenspiele spielerisch eher Seicht sind, das war früher halt wirklich besser.
Soll ich dir mal was sagen?
Wäre ME2 auf Mainstream getrimmt, dann wäre es Linear, es gäbe Crafting, ein riesiges Inventar und man könnte auf Drachen fliegen, damit sich auch der letzte Spinner darüber im Klaren ist: „Items+Flugtier… das MUSS ein RPG sein!“
KeinName hat geschrieben: Und so eine Ofenbarung ist die Story von ME ja nun auch nicht, dass man damit alles kompensieren kann.
Äh ja… und warum? Weil es in der Zukunft spielt, statt in einer mittelalterlichen fantasy Welt und weil man nicht 5 Kräuter zu einem großen Knüppel verarbeiten kann und auf einem 2köpfigen Drachen reiten kann?!

Ganz ehrlich… entweder sind hier nur Leute, die irgendwie noch nei ein echtes RPG erlebt haben, oder es wird all jenes als „Seicht“ und „Mainstream“ abgetan, was gewisse „Mainstreamelemente“, wie Crafting usw nicht hat… total bescheuert irgendwie, aber meinetwegen, geh craften und behaupte DAS wäre dann ein RPG-Element aber sülze hier nicht herum, dass du auch nur den hauch einer Ahnung von RPGs hättest.
Korun
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Beitrag von Korun »

Zulustar hat geschrieben: Alleine mit deiner Antwort hast du mir schon bewiesen, warum ich diese Bezeichnung wähle, einfach weil man als Konsolero mehr schluckt und mehr hinnimmt und weniger hinterfragt, alles was den Zockabend noch gemütlicher machen lässt, also unsinniges Tastendrücken minimieren, mehr Kinoreife effekte und kaum noch Entscheidungsgewalt, dann ist es kein RPG mehr sondern ein dummes Adventure raff das endlich.
Einfache Frage an dich: Erkennt man „Konsolenkiddies“ am rechten Ohr? Oder an der Nase?
Und zu der Entscheidungsgewalt: Du laberst einen dummen Stuss, ohne den geringsten(!) Bezug zu ME. Lass deine Pseudoargumentation über den modernen Untermensch („Konsolenkiddie“) weg und rede über ME statt dich hier mit einer höchst fragwürdigen Schubladendenkerei zu profilieren, die mich persönlich nur erschaudern lässt.
Zulustar hat geschrieben: Eine Rolle die du spielst hört nicht einfach irgendwo auf, wo dir ein Cutfilmchen erzählt wie du dich in der Situation verhälst.
Und genau darum gibt’s das Cutfilmchen ja auch nur nachdem man spezielle Entscheidungen im Dialog getroffen hat.
Hast du ME überhaupt mal gespielt? So langsam kommen mir da Zweifel!
Zulustar hat geschrieben: Das Grafik Argument stimmt in heutigen Spielen, aber mehr Schein als Sein führt irgendwo zur Inflation genauso wie bei Währung.
Warum redest du dann überhaupt über ME? Spiel dumme kleine Textadventures, frei von Inflation und nerv hier nicht mit deinem fehlenden Wissen über Rollenspiele und ME.
Zulustar hat geschrieben: Jetzt mach dich nicht lächerlich, aber welche Geschichte haben die Reaper warum sind sie so Mordgetrieben auf alle lebendigen Rassen? Gibt es in der Geschichte evtl einen Fall, der diesen Zustand provoziert hat? Das sind Fragen die man sich in einem RPG stellt, bei ME fliegst du quer durch ein langweiliges Universum um irgendwelchen Leuten den Gar auszumachen (die sich nur aus Angst und teilweise machtgier mit den Reapern verbünden) um dann am Ende auf feste Vorgeschriebene Cutscene eingeletitete Form auf den Endgegner zu treffen, super das nenn ich Intelligenzinflation in Spielen. Und in Hollywood wundern sich die Drehbuchautoren das die leute sich in den Filmen langweilen, wenn sie die selbe Story immer und immer wieder auftischen.
Deinen Text nenne ICH „Intelligenzinflation“, auch wenn ich das Wort seltsam finde.
Hast du heute morgen das Gehirn eingeschaltet?
ME wird eine Trilogie. D.h. wenn nach Teil2 noch hier und da Fragen offen sind, dann ist das nichts Schlimmes.
ME1: Einleitung, der Feind wird präsentiert und wurde indirekt von den Proteanern daran gehindert, den Plan umzusetzen.
ME2: Mittelteil, der Feind zeigt, das er eben nicht alles „Leben“ tötet und eben nicht unbesiegbar ist, wie es noch in Teil1 schien.
ME3: Ende, der Feind und seine Motive werden mit der großen Schwäche des Feindes klar und damit wird er vernichtet. Denn: wenn der Feind alle 50 000 Jahre zum „ernten“ kommt, dann braucht er ja irgendwas?!


Zulustar hat geschrieben: Das war ein ironisches Beispiel und sollte eigentlich nur daraufhinausspielen, das die Handlungsfreiheit extremst eingeengt wird und mit der gestiegenen Kosten für die Grafikpracht erklärt wird.
Deswegen laberst du so ein dummes Zeug?
Und warum die handlungsfreiheit unnötig eingeengt wurde, hast du immer noch nicht erklärt, aber mecker mal über die „zu gute“ Grafik weiter… Spiele mit guter Grafik können ja auch gar nicht gut sein!

Zulustar hat geschrieben: Es geht darum sie sagen es gäbe niemanden mehr der sowas spielen würde um die Ausrede zu begründen warum sie sich schon lange nicht mehr die Arbeit machen, das ist ein gewaltiger Unterschied.
Es spielt niemand, weil es sich als schlecht und antiquiert herausgestellt hat. Es gibt moderne Erzählmethoden, die obendrein auch mehr Möglichkeiten bieten und besser sind.

Zulustar hat geschrieben: Wenn ME 2 ein Shooter-RPG ist warum dann nicht die 2 Spielmodies getrennt integrieren, einmal RPG und der andere Shooter. Auswählbar bei start normal-shooter, schwer RPG.
Wäre es so schwierig sich mehr Wege und Lösungsmöglichkeiten auszudenken wie strunzdoofe massen von Gegner für Zeitvertreib zu spawnen?
Was ist an ME2 kein RPG? Und jetzt halt den Rand von wegen „mako, inventar, crafting“ und den sonstigen Müll. Es gibt viele Lösungswege für viele Quests, aber die Hauptstory muss immer auf eine gewisse Art abgeschlossen werden können, damit man überhaupt eine Chance hat Teil3 zu erzählen! Kapier das doch einmal.

Zulustar hat geschrieben: Sagt wer? Wer bist du der du mir sagen will was def. zu einem RPG gehört, das ist der Alltag abseits von der Story, das ist RPG das ist alles sogar das Fische füttern im Aquarium, normalerweise wäre RPG im Weltraum Nahrungsmittel für die Besatzung beschaffen, an Waffen basteln, möglichkeiten über Schiffsverbesserungen plaudern, abends zusammensitzen und Tagesauswertung Wo sind diese RPG merkmale?
Ich sage, dass du einem Rpg gehört, dass man eine ROLLE spielen kann. Wie man diese Rolle spielen kann ist unwichtig, egal ob man Fische füttern kann, oder in Dialogen Entscheidungen treffen kann, im Mittelpunkt steht die Rolle mit den Auswirkungen, die bestehen, wenn man gut/böse/neutral ist. Fische füttern ist übrigens auch nur optionale Dreingabe um die Spielwelt glaubwürdiger zu machen.

Und zu deinen Vorwürfen:
-Fische füttern kannst du in ME2
-Vorräte beschaffen kannst du (eine Quest).
-Mit deinen Leuten über Schiffsverbesserungen quatschen kannst du (und solltest du auch!)
-Du kannst dich mit Dr. Chakwas zusammensetzen und Brandy schlürfen und quatschen

Die Merkmale sind alle da.

Was folgere ich aus deinem MÜLL, den du hier schreibst?
Du hast ME2 bestenfalls oberflächlich durchgespielt und heulst hier nun dumm herum, weil du schlicht und ergreifend zu unfähig warst und bist, in dem Spiel die ganzen Elemente zu bemerken.

Den Rest deiner präpubertären Ergüsse erspare ich mir mal, denn hier habe ich genug Müll von dir gelesen. Ich bin ja eh Abschaum in deinen Augen, weil ich neben dem PC auch eine XBOX besitze. Schlimm.


Ganz ehrlich: Du hälst mich für Abschaum, für ein Konsolenkiddie, für was auch immer, ich sage nur: danke gleichfalls, aber aus anderen Gründen, sie oben, da ich deine Denkweise einfach nur für scheußlich, unreif und unreflektiert halte und du hier über etwas redest, was du offensichtlich gar nicht kennst!
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Korun hat geschrieben: Ich sage, dass du einem Rpg gehört, dass man eine ROLLE spielen kann. Wie man diese Rolle spielen kann ist unwichtig, egal ob man Fische füttern kann, oder in Dialogen Entscheidungen treffen kann, im Mittelpunkt steht die Rolle mit den Auswirkungen, die bestehen, wenn man gut/böse/neutral ist. Fische füttern ist übrigens auch nur optionale Dreingabe um die Spielwelt glaubwürdiger zu machen.

Und zu deinen Vorwürfen:
-Fische füttern kannst du in ME2
-Vorräte beschaffen kannst du (eine Quest).
-Mit deinen Leuten über Schiffsverbesserungen quatschen kannst du (und solltest du auch!)
-Du kannst dich mit Dr. Chakwas zusammensetzen und Brandy schlürfen und quatschen

Die Merkmale sind alle da.

Was folgere ich aus deinem MÜLL, den du hier schreibst?
Du hast ME2 bestenfalls oberflächlich durchgespielt und heulst hier nun dumm herum, weil du schlicht und ergreifend zu unfähig warst und bist, in dem Spiel die ganzen Elemente zu bemerken.

Den Rest deiner präpubertären Ergüsse erspare ich mir mal, denn hier habe ich genug Müll von dir gelesen. Ich bin ja eh Abschaum in deinen Augen, weil ich neben dem PC auch eine XBOX besitze. Schlimm.


Ganz ehrlich: Du hälst mich für Abschaum, für ein Konsolenkiddie, für was auch immer, ich sage nur: danke gleichfalls, aber aus anderen Gründen, sie oben, da ich deine Denkweise einfach nur für scheußlich, unreif und unreflektiert halte und du hier über etwas redest, was du offensichtlich gar nicht kennst!
Das Fische füttern war mir in ME2 zu komplex, bei mir sind die nach der ersten oder 2. Mission verreckt gewesen, waren keine Fische mehr im Aquarium. Gab auch nirgens ne ingame Anleitung fürs füttern.
Was die Schiffsverbesserungen anbelangt, du musst sogar mit deinen Leuten quatschen genau 1 mal um das Quest zu bekommen und noch 1 mal um es abzugeben.
Vorräte beschaffen heisst aber so wie in Kotor in jedem Raumhafen einkaufen gehen, nicht 1 Quest zu machen um 1 mal vorräte zu beschaffen.
Was bringt es mit dem Doc zu quatschen? Gimmicks wie bücher gibt es schon ewig, NPC's die immer die gleichen Sachen erzählen zu tausend und wieviele unterschiedliche Geschichten hat Dr Chakwas ?

Das ich dich als Konsolenkiddi bezeichnet hab tut mir fast schon leid, du gehörst eher in die Rubrik Zombikäufer, der Leute derer wir die derzeitige Spieleinflation zu verdanken haben. Dank denen sich MS die Finger leckt und die MRD stapelt, Leute die in den Laden rennen und sich für 300 € ne Box kaufen, nur um ein Exclusivtitel darauf spielen zu können, das ist so lächerlich. Aber laber du mal ruhig weiter, Reife beweist du damit jedenfalls keine. Und ich spar mir den Rest zu lesen, RPG ist und war in der PC branche ein Garant dafür das Abseits der hauptstory noch mal fast genauso viel zu entdecken und erkunden war, also komm mir nicht das wäre zu langweilig mal nen Planeten zu erkunden, die Rohstoffe die man so gefunden hatte sind dir wohl entfallen oder damit konnte man sich Schiffserweiterungen und Waffenupgrades bauen. Und im 2. Teil scann ich nur noch die planeten ab und schiess ne autoabsaugsonde, sorry das ich das armselig finde, stärker hätt ich vielmehr gefunden wenn sie die Planeten etwas fülliger lebendiger und atmosphärischer gestaltet hätten anstatt sie komplett zu canceln. Aber das ist so bezeichnend für unsere Zeit, alle regen sich auf weil sie mal 5 oder 10 min mit nem Geländewagen einen Planeten abfahren müssen, weil alles ja immer so gleich langweilig aussieht und der Entwickler hornoriert das indem er dieses Feature entfernt und mit einem noch sinnloserem Feature ersetzt.

"stundenlangmaustastehalten-Planetenscannen" WTF hat denen ins Hirn gespuckt, oder bei denen erklärt, dass das ähnlich unterhaltend wie das herumfahren mit dem Mako???
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Korun hat geschrieben:Ich sage, dass du einem Rpg gehört, dass man eine ROLLE spielen kann. Wie man diese Rolle spielen kann ist unwichtig, egal ob man Fische füttern kann, oder in Dialogen Entscheidungen treffen kann, im Mittelpunkt steht die Rolle mit den Auswirkungen, die bestehen, wenn man gut/böse/neutral ist.
Das ist ja eines der Probleme mit der Definition.
Du spielst in ALLEN Spielen eine Rolle.
Ob Du einen blonden Macho mit einem Haufen One Liner verkörperst, einen Physiker mit Brechstange, einen Klempner, einen Igel oder eine gelbe Tortengrafik.
Entscheidungen sind auch kein 100% Merkmal eines RPG, sonst müsste man jegliches JRPG anders nennen.
Das Genre definiert sich halt durch ein wenig mehr als nur "eine Rolle spielen".
Denn sonst müsste man das Addon von Dawn of War 2 auch ein Rollenspiel nennen, weil es Auswirkungen auf das Missionsdesign und die Fähigkeiten der Space Marines hat, welchen Pfad man wählt.
DoW2 gilt allerdings nach wie vor als RTS, da können auch die Items und Skills der Blood Raven nicht viel dran rütteln.

Inzwischen ist es gar nicht mehr so leicht, eine Grenze zwischen einem RPG und einem Spiel mit RPG Elementen zu ziehen.
Früher war das mal einfacher, so ziemlich alles, was Dich einen Charakter auswürfeln und mit einer Gruppe von Personen durch die Gegend hat rennen lassen, war ein RPG.
Aber schon mit Ultima Underworld hätte das schwer werden können. Isses ein Shooter oder ein RPG? Niemand hätte UU damals einen Shooter genannt.
Was ist dann mit System Shock? Ähnelt UU sehr, aber als RPG im engeren Sinne hat das damals keiner gesehen.
Diese Grauzone zieht sich durch, einige Subgenres (JRPG, ARPG) haben sich abgespalten.
Bei ME haben wir eher das Problem zwischen der Aussage der EA Marketingabteilung, der Erwartungshaltung der Käufer und der Realität.
EA sagt, ME ist ein RPG, der Kunde erwartet von Bioware ein RPG, da die für klassische, westliche RPG bekannt sind.
Die Realität ist immer mehr ein Shooter mit RPG Elementen (Wie beeinflussbaren Geschichten. Die Geschichte an sich kann man zur Zeit nicht ändern, auch die Übernahme eines Savegames von ME1 nach ME2 bewirkt nicht viel.)
Das ist ja nicht verkehrt, sollte allerdings auch so verkauft werden.
Von mir aus erfindet man noch ein Subgenre, so dass Spiele wie UU, Dark Messiah of M&M, Mass Effect, Fallout 3 und von mir aus auch Borderlands ihren Überbegriff finden.
SRPG oder so...
Gerade Fallout ist da ein gutes Beispiel. Die ersten beiden Teile stehen für klassische RPG (Und das ist ja auch noch gelogen. Eye of the Beholder, Lands of Lore, Wizardry sind auch alte RPG und haben dennoch ein anderes Gameplay), Fallout 3 für die neue Generation. (wobei FO3 gerne die Freiheit eines FO1/2 hätte, weshalb es von Puristen immer noch als weniger gut gesehen wird.)

TL;DR: Deine Definition greift zu kurz.
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Beitrag von Korun »

Zulustar hat geschrieben: Das Fische füttern war mir in ME2 zu komplex, bei mir sind die nach der ersten oder 2. Mission verreckt gewesen, waren keine Fische mehr im Aquarium. Gab auch nirgens ne ingame Anleitung fürs füttern.
Du kannst auch Fische kaufen und einen Hamster kannst du dir ebenfalls kaufen…
Zulustar hat geschrieben: Was die Schiffsverbesserungen anbelangt, du musst sogar mit deinen Leuten quatschen genau 1 mal um das Quest zu bekommen und noch 1 mal um es abzugeben.
Wie oft müsste man denn mit einem Crewmitglied reden, um eine Schiffsverbesserung so zu erhalten, dass du sagst: Jau, MegaRPG? 2mal? 3mal?
Zulustar hat geschrieben: Vorräte beschaffen heisst aber so wie in Kotor in jedem Raumhafen einkaufen gehen, nicht 1 Quest zu machen um 1 mal vorräte zu beschaffen.
Sorry mal, aber du bist der Kapitän des Schiffes.
Beschwerst du dich auch, dass bei StarTrek der Kapitän (Kirk) nicht für sein Crew Lebensmittel kauft? Sorry mal, aber so was fällt nicht in seinen Zuständigkeitsbereich! Das man einmalig „bessere“ Lebensmittel besorgt, um die Crew glücklich zu machen ist da etwas anderes.
Ich teile es dir nur ungerne mit, aber du spielst in ME2 Commander Shepard, Kapitän der Normandy und nicht Küchenjunge Shepard, zuständig für den Einkauf und das Schälen von Kartoffeln.
Zulustar hat geschrieben: Was bringt es mit dem Doc zu quatschen?
Was bringt es, Fische zu füttern?
Muss alles Optionale immer einen riesigen Grund haben?
Warum setzt man sich hin und wieder mit Freunden in eine Kneipe und trinkt was zusammen? Was bringt das? Gar nichts. Warum soll in ME2 alles einen triftigeren Grund haben, als im realen Leben?!
Zulustar hat geschrieben: Gimmicks wie bücher gibt es schon ewig, NPC's die immer die gleichen Sachen erzählen zu tausend und wieviele unterschiedliche Geschichten hat Dr Chakwas ?
Wieviele Geschichten sollte sie dir denn erzählen, damit du glücklich bist? 2? 3?
Wo ist die Substanz deiner achso tollen Kritik?
Zulustar hat geschrieben: Das ich dich als Konsolenkiddi bezeichnet hab tut mir fast schon leid, du gehörst eher in die Rubrik Zombikäufer, der Leute derer wir die derzeitige Spieleinflation zu verdanken haben. …MÜLL…ZENSIERT…MÜLL
Ja ich bin schuld am Weltuntergang und an all deinen sonstigen Komplexen, die anscheinend zahlreich vorhanden sind.

Ich fasse zusammen:
Du laberst XY wäre nicht im Spiel möglich, ich sage es ist drin und möglich
Dann sagst du es hätte keine Auswirkungen….

…was für Auswirkungen hat das Füttern von Fischen denn in anderen RPGs?
…was für Auswirkungen hat es in anderen RPGs, wenn man mit seinen Teamkollegen einen trinken geht?

Oder geht es dir nur um die Anzahl der Monologe, die ein NPC halten kann?

WENN Anzahl_Monologe > 1 DANN rpg?

Sind all deine Denkmuster so einfach gestrickt?
Korun
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Beitrag von Korun »

Sir Richfield hat geschrieben: Das ist ja eines der Probleme mit der Definition.
Du spielst in ALLEN Spielen eine Rolle.
In allen spielen SCHLÜPFST du in eine Rolle, aber nur in Spielen, die zumindest RPG-Elemente aufweisen, kannst du diese Rolle mitgestalten, indem du Entscheidungen triffst. Bsp: in HL spielst du den CTA in einem Labor, der ein Brecheisen besitzt. Du hast aber keinen Einfluss auf die Handlungen, du überwindest Hindernisse (Gegner, Gegenstände), mehr nicht.

(sry 4 doppelpost, aber ich wollte diesen Teil gerne von dem Kinderkram trennen, weil es hier ja doch endlich mal um was greifbares geht)