Ubisoft - Mögliche DRM-Weiterentwicklung

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Captain Obvious
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Beitrag von Captain Obvious »

DextersKomplize hat geschrieben:
Mindflare hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:war eh klar, dass das passiert. nur auf den konsolen kann man dem ganzen schlechter entkommen als auf dem PC
Ein Verzicht auf das Produkt funktioniert immer! Alles andere ist sowieso verboten.
Ich habs mir vorgestern gekauft...und da ich immer on bin, störts mich auch nicht.
Aber is das auch bei XBL so? Das wäre echt heftig...müsst ich glatt mal ausprobieren.
Kann doch nicht sein das so ein billiges Retrogame eine ART Online KS hat...das wäre wirklich zu lustig...also "lustig", ne'....
Nein nur bei PS3, nicht bei XBL.
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Metal777
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Träumen die Konsoleros?

Beitrag von Metal777 »

Warum wär es heftig, wenn der ewige Vorreiter PC zeigt was ein Kopier-
schutz so alles kann, auch für Konsole gemacht wird?


Mal abgesehen das die nächste Generation wohl noch ganz anders daher-
kommen wird. Und grosse echte Unterschiede gibs dann wohl auch nicht.

Von daher werden auch schon sehr bald Ihr Konsoleros damit leben müssen.

Und das ist wie Lee Ermey schon sagt gerecht. Und da wird es keine Rolle
mehr spielen, wie teuer ein Spiel ist. Man muss es als Bedingung nunmal
akzeptieren. Dann fällt auch ein Grund weg, sich eine Konsole zu holen.

Die Industrie ist ja der Meinung, das die Konsoleros nicht soviel Ahnung
haben, sich ein Spiel anders als das Original zu besorgen, da es nunmal
aufwendiger ist. Aber man sollte es besser als jenes Klientel bezeichnen,
die eine Konsole nur als Gaming sehen. Das der PC-User weiss, wie man
eine CD brennt, wäre da wohl schon als Anfang von Piraterie zu werten.
Nicht weil man es tut, sondern weil man es könnte (Hardware vorhanden/
Kenntnisse vorhanden). Aber auch die Industrie wird nicht einfach zusehen,
wie Ihre Marktanteile auf dem Konsolenmarkt zurückgehen, sondern dann
stehen auch diese User unter Generalverdacht. Und dann werden auch die
ach so lieben Konsoleros die Hand der Wachsamkeit spüren. Garantiert. :Spiderman:

PS:
Immer mehr Konsolenspiele mit Onlinemodus angekündigt.
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

UBI schaufelt sich sein Grab. Gut so.
Mittlerweile finde ich EA sogar besser als Ubi. Weil die habens kapiert.
Shocking.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Scorcher24 hat geschrieben:UBI schaufelt sich sein Grab. Gut so.
Mittlerweile finde ich EA sogar besser als Ubi. Weil die habens kapiert.
Shocking.
COMMAND AND CONQUER VIER!!!

Ich sehe nicht, wo "kapieren" bei EA eingesetzt haben soll...
captain obvious hat geschrieben:Dann weiss er: Diese Person hat den Dienst benutzt, aber nicht wofür.
Natürlich weiß er wofür, weil die gezielt nach denen suchen, die eine bestimmte Datei heruntergeladen haben.
Wobei DAS ja noch nicht wirklich verboten ist (Gummiausdrücke wie "Offensichtlich rechtswidrige Quelle" werden über kurz oder lang aber dafür sorgen) und der Uploader bei OneClick Hostern sich *noch* rausreden kann, indem er sagt: "Wie jetzt? Das ist für mich nur eine externe Sicherheitskopie. Die Datei wird durch den Upload nicht automatisch einer nicht überschaubaren Anzahl von Personen zur Verfügung gestellt!"

Ich will nur sagen: Sicher ist nichts. Wer unbedingt meint, solche Quellen für Spiele nutzen zu müssen, sollte sich des (Rest)Risikos immer bewußt sein.
Und bloß nicht herumheulen, wenn's ihn erwischt hat.

(Nicht, dass ich den Mißbrauch des Instruments "Abmahnung" gutheißen würde.)
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die-wc-ente
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Beitrag von die-wc-ente »

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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

dx047 hat geschrieben:EA hat´s kapiert? Schön wäre es

http://www.gamestar.de/news/pc/strategi ... uer_4.html
EA hat es im Singleplayer versucht und ist bei Spore damit relativ deutlich gescheitert. Nun versuchen sie es bei einem Multiplayertitel nochmal. C&C4 scheint aber auch nicht sehr erfolgreich zu sein. Das macht sie jetzt nich automatisch besser, allerdings sind bei EA zumindest keine Spiele betroffen, die ich derzeit interessant finde.
S3R10US
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Beitrag von S3R10US »

Captain Obvious hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Woa, mit der Aussage wäre ich vorsichtig.
P2P Bremsen sollten ziemlich klar machen, dass der Provider schon mal sehen kann, welche Art Protokoll genutzt wird. Und Deep Packet Inspection existiert, die Frage ist nur, ob der Einsatz finanziert wird.
Protokolle kann man tunneln, DPI kommt nicht durch Verschlüsselung durch.
Ferner ist DPI eine ziemlich aufwendige Geschichte, wenn man grosse Mengen an Traffic überwachen will, wirds entweder sehr langsam oder sehr teuer.
Sir Richfield hat geschrieben:Captain Obivous, glaubst Du wirklich, bei berechtigtem Interesse würde die Staatsanwaltschaft nicht über die Paydings Schnittstelle an Deine echten Daten kommen? Wie hieß das Massenhafte Kreditkartenscreening gegen Missbrauchsbilder noch mal?
Du kaufst mit Bargeld eine X stellige PIN-Nummer, diese PIN gibst du beim Bezahlen im Internet an. Der Betreiber fragt bei Paysafe an, validiert das Ganze und der Bezahlvorgang geht über die Bühne. Keine Namen, keine KK-/Kontonummer, nichts.
Sir Richfield hat geschrieben:Eigentlich ist das müßig, es reicht, wenn einer der Dienste Deine IP speichert und ggf. vor den Ermittlern einknickt.
Dann weiss er: Diese Person hat den Dienst benutzt, aber nicht wofür.
Recht hat er.
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no need no flag olulz
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Beitrag von no need no flag olulz »

Hoffentlich wird TrackMania nicht darunter leiden :/
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

S3R10US hat geschrieben:
Captain Obvious hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Woa, mit der Aussage wäre ich vorsichtig.
P2P Bremsen sollten ziemlich klar machen, dass der Provider schon mal sehen kann, welche Art Protokoll genutzt wird. Und Deep Packet Inspection existiert, die Frage ist nur, ob der Einsatz finanziert wird.
Protokolle kann man tunneln, DPI kommt nicht durch Verschlüsselung durch.
Ferner ist DPI eine ziemlich aufwendige Geschichte, wenn man grosse Mengen an Traffic überwachen will, wirds entweder sehr langsam oder sehr teuer.
Sir Richfield hat geschrieben:Captain Obivous, glaubst Du wirklich, bei berechtigtem Interesse würde die Staatsanwaltschaft nicht über die Paydings Schnittstelle an Deine echten Daten kommen? Wie hieß das Massenhafte Kreditkartenscreening gegen Missbrauchsbilder noch mal?
Du kaufst mit Bargeld eine X stellige PIN-Nummer, diese PIN gibst du beim Bezahlen im Internet an. Der Betreiber fragt bei Paysafe an, validiert das Ganze und der Bezahlvorgang geht über die Bühne. Keine Namen, keine KK-/Kontonummer, nichts.
Sir Richfield hat geschrieben:Eigentlich ist das müßig, es reicht, wenn einer der Dienste Deine IP speichert und ggf. vor den Ermittlern einknickt.
Dann weiss er: Diese Person hat den Dienst benutzt, aber nicht wofür.
Recht hat er.
Aber auch nur teilweise:
Ein Protokoll tunneln, verschlüsseln, am besten noch durch Proxies und TOR jagen dient natürlich der "Sicherheit", bremst den Vorgang allerdings bis zu sinnlosigkeit herunter.
Zudem gibt er mir ja recht, dass DPI nur eine Frage des Geldes ist. Meiner Meinung nach ist das bisher das einzige, was uns davor schützt, dass Provider sämtlichen Traffic durchforsten.
Jetzt kommt sicher wieder die "Nix zu verbergen, nix zu befürchten" Fraktion. Also genau die, die damals beim Lauschangriff noch auf die Straße gegangen sind, aber wenn jemand genau! weiß, was sie wo im Internet tun, ist das klein Problem...

Du gibst eine PIN im Internet ein. Damit bist Du (falls Du Dich nicht hinter einem TOR verbirgst) wieder nachvollziehbar. Bzw. der Anschlussinhaber. Davor schützen uns im Moment noch Gesetze, aber die weichen immer mehr auf, wie man an der Vorratsdatenspeicherung und den Massenabmahnungen sieht.

Natürlich weiß der Ermittler, wofür Du den Dienst genutzt hast. Die Klage kam ja nicht, weil IP X ein Konto bei XY hat, sondern weil IP X eine Datei hoch/runter geladen hat.
Das läuft im Falle nach "Gib uns mal alle IPs, die im Zeitraum von - bis diese Datei geladen haben" - "Provider, gib mal die Namen aller Anschlussinhaber, die zu der Zeit folgende IPs haben".
Genau so wird es doch schon seit Jahren gemacht.

Man ist im Internet NICHT anonym. Alles KANN bis zum Anschlussinhaber zurückverfolgt werden. (Sonst würde das Internet nicht funktionieren).
Die Gründe, warum das nicht im großen Stil durchgezogen wird, liegen nicht in der Technik und auch nicht in irgendwelchen obskuren Verfahren, die "Sicherheit" herstellen sollen. Es liegt eher daran, dass es noch Gesetze gibt, die Privatsphäre schützen sollen und dass bestimmte Ermittlungen Geld kosten.
Und an den Gesetzen wird gearbeitet. Alle paar Tage springt ein neuer Kasper aus der Kiste und spricht von Netzsperren.
Die MI/FI/VI freut sich bereits jetzt ein Loch ins Bein und irgendeiner deren Sprecher ließ sich dazu hinreißen zu sagen, dass Dokumentierter Missbrauch total toll sei, weil die Politiker das verstünden und man dadurch die Sperren einrichten lassen könnte. Wenn die dann einmal da sind, kann man auch weiter gehen.
Ist nicht schlimm, sagt ihr? Trifft ja nur die Bösen? Ich weiß nicht. Bin ich böse, weil ich mir ein Video angucken möchte, dass ein Amerikanischer Sender auf seiner Seite bereitstellt? Das ich aber nicht gucken kann, weil meine IP nicht amerikanisch ist? Netzsperren und den Einfluss der Verwerter kann nur jemand gut finden, der von Geotagging überzeugt ist, der freudig sagt "Oh, *puh*, gut dass der Anbieter für mich mitdenkt. Nicht auszudenken, wenn ich sein kostenloses Angebot jetzt angenommen hätte, da hätte ich ja sicher Arbeitsplätze vernichtet."
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

edit: hier stand unsinn.
GrownupLawolf
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Beitrag von GrownupLawolf »

Lee Ermey hat geschrieben: BRAAAGGHHHHFFFFFFFBLLLLLÖRKS - sorry, ich musste mich nach einigen Äußerungen erst einmal gepflegt übergeben *würg* - zum Glück habe ich in diesem Thread den Eimer gleich neben meinem Rechner stehen lassen, pure Vorsichtsmaßnahme.

Klar - "Games" sind in unserer Gesellschaft fast schon "NOTWENDIG" zum überleben, und der ganze Robin Hood Vergleich: "EIMER WO BIST DU? IST NOCH PLATZ?"
Ist ja sehr humorös, was du hier verzapfst - hat mich ordentlich aufgeheitert, vielen Dank dafür.
Wofür ich aber jetzt eigentlich auch gerne einen Eimer hätte, ist deine Grundeinstellung. Jeder, der hier in diesem Thread diskutiert, ist ein kleines Mistbalg, welches kein Geld, keine Freunde und kein Sozialleben hat und Spiele "stiehlt". Natürlich! Wenn sich Leute über zu hohe Benzinpreise beschweren, wollen sie in Wirklichkeit auch nur alle Tankstellen überfallen und sich den Sprit kostenlos beschaffen.

Es ist mir jetzt gleichgültig, ob du wieder mit einem Post antwortest, in dem du alle Leute außer dir als Kinder bezeichnest und mich natürlich als raubkopierenden Staatsfeind. Dein Argument ist ja richtig - wenn der Kopierschutz funktioniert, dann hat der ehrliche Käufer auch keine Nachteile, die Sache ist nur, dass kein Kopierschutz funktioniert - es gibt IMMER irgendeinen Umweg, sei es ein inneres Leck oder eine Gruppe von technisch begabten Spielern. Und dann hat der ehrliche Käufer wieder Nachteile.

Ich persönlich habe es mir jetzt so eingerichtet: Wenn irgendein Kumpel das Spiel gekauft hat, frage ich, ob er es mir ausleihen kann. Wenn nicht, lade ich mir weder eine Schwarzkopie, noch kaufe ich es mir, ich ignoriere es einfach. Wenn ich ein Spiel erwerbe, möchte ich das Recht haben, es immer und überall spielen zu dürfen, denn dafür habe ich ja gutes Geld gezahlt. Angenommen, ich habe einen Gaming-Laptop (ist der Fall) und kaufe mir jetzt beispielsweise Assassin's Creed II. Nun reise ich irgendwo hin und möchte es mir im Hotelzimmer bei einer schönen Runde gemütlich machen. Das wird mir aber durch Ubis DRM verwehrt - na super, danke!

Jetzt könnte man wieder mit "spiel's doch zuhause" oder "kauf dir einen W-LAN-Voucher" argumentieren. Da gibt es aber einen springenden Punkt: Wenn ein Verkäufer zufriedene Kunden haben möchte, sollten sich die Kunden nicht dem Verkäufer anpassen müssen. Da fühlt man sich als ehrlicher Käufer nämlich dicke an der Nase herumgeführt, oder auf gut Deutsch: verarscht.

Stell dir folgendes vor: Du kaufst dir ein neues Auto. Der Verkäufer erklärt dir aber, dass du dieses aber nur von Montag bis Donnerstag fahren darfst, und auch nur, wenn die Sonne scheint! Was würdest du tun? In meinem Falle würde der Verkäufer am nächsten Morgen mit einer Einweisung vor der Klapsmühle stehen.

Meine Meinung: Kaufen, oder ignorieren. Man sollte dem Konzern schon zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lässt - dann sollte man aber tatsächlich nicht so dreist sein, sich sein Produkt unrechtmäßig zu verschaffen, da stimme ich dir zu.