50 Euro für jedes Spiel wären doch schonmal ein Anfang. :wink:
"Hohe Preise sind Piraterie-Ursache" meint Charles Cecil
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- KingDingeLing87
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- |Chris|
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Immerd das leidige Thema wer denn nun die Schuld hat, die Raubkopierer denen manchmal wahre Robin-Hood Ambitionen nachgesagt werden, oder die bösen Publisher, deren Mitarbeiter gerüchteweise aber auch über Familien verfügen die sie finanziell unterstützen müssen.
Ich gebe ganz offen zu, ich war und bin Raubkopierer. Früher wurde MDK 2 mit einem Virenverseuchten Tool vom Yahoo Briefcase gezogen, später kamen dann Emule und BitTorrent. Irgendwo liegt ein DS mit R4 Chip und die PSP2000 mit custom Firmware ist gerade auf ebay.
Wie alt war ich zu Yahoo Briefcase Zeiten, ich glaube 14,15? Hätte ich mir die Spiele ( damals bis zu 50 Mark ) wirklich gekauft, hätte es keine Raubkopien gegeben? Nein, ich denke nicht. Wie auch? Mit 20 Mark Taschengeld und 10 Mark die Woche vom Zeitungsaustragen? Von daher kann ich klar sagen, nein, ich habe kein schlechtes Gewissen.
Bei DS und PSP waren die Gründe für R4 und Custom Firmware eher die Importe aus Fernost. Die waren vie Internet wesentlich leichter zu beziehen. Hier wenigstens ein schlechtes Gewissen? Nein, denn ohne hätte ich sie mir nie gekauft. 80 Euro für einen Import? So viel ist mir Valkyrie Profile dann doch nicht wert.
Mittlerweile bin ich nicht mehr 14 sondern 24, studiere und habe ein Gewerbe. In meiner Wohnung stehen, Wii, PS3, PS2 und Xbox 360 friedlich nebeneinander. Keine davon ist mit einem Modchip verunstaltet. Ich kaufe mir meine Spiele (Heavy Rain wäre mir auch 80 Eier wert gewesen) oder leihe sie in der Videothek aus (z.B. GoW2 wegen dem geringen Wiederspielwert).
Auch für den PC stehen mittlerweile nur noch legale Kopien im Regal über mir. Die Steam keys kaufe ich dann doch meist vom CD Key store meines Vertrauens da sie einfach die Hälfte kosten. ( Legale Grauzone? Wer weis. )
Ich behaupte in meiner völlig subjektiven Weisheit, das für die meisten Jugendlichen (nennen wir das Kind mal beim Namen, die meisten Raubkopierer im Bezug auf Spiele sind doch im Bereich 16 bis 26 Jahre anzutreffen ) ganz einfach Geld der Grund ist. Viele bekommen nunmal nicht 150 Euro Taschengeld im Monat und können 60 Euro für ein Spiel rauspfeffern und sich danach noch 4 Wochenenden lang die Kante geben. Was sich die Marktanalysten mal fragen sollten ist: 20 Euro für einen Rapidshare Account, oder 60 Euro für 8 Stunden , vielleicht qualitativ hochwertige, Unterhaltung?
Gruß,
Chris
Ich gebe ganz offen zu, ich war und bin Raubkopierer. Früher wurde MDK 2 mit einem Virenverseuchten Tool vom Yahoo Briefcase gezogen, später kamen dann Emule und BitTorrent. Irgendwo liegt ein DS mit R4 Chip und die PSP2000 mit custom Firmware ist gerade auf ebay.
Wie alt war ich zu Yahoo Briefcase Zeiten, ich glaube 14,15? Hätte ich mir die Spiele ( damals bis zu 50 Mark ) wirklich gekauft, hätte es keine Raubkopien gegeben? Nein, ich denke nicht. Wie auch? Mit 20 Mark Taschengeld und 10 Mark die Woche vom Zeitungsaustragen? Von daher kann ich klar sagen, nein, ich habe kein schlechtes Gewissen.
Bei DS und PSP waren die Gründe für R4 und Custom Firmware eher die Importe aus Fernost. Die waren vie Internet wesentlich leichter zu beziehen. Hier wenigstens ein schlechtes Gewissen? Nein, denn ohne hätte ich sie mir nie gekauft. 80 Euro für einen Import? So viel ist mir Valkyrie Profile dann doch nicht wert.
Mittlerweile bin ich nicht mehr 14 sondern 24, studiere und habe ein Gewerbe. In meiner Wohnung stehen, Wii, PS3, PS2 und Xbox 360 friedlich nebeneinander. Keine davon ist mit einem Modchip verunstaltet. Ich kaufe mir meine Spiele (Heavy Rain wäre mir auch 80 Eier wert gewesen) oder leihe sie in der Videothek aus (z.B. GoW2 wegen dem geringen Wiederspielwert).
Auch für den PC stehen mittlerweile nur noch legale Kopien im Regal über mir. Die Steam keys kaufe ich dann doch meist vom CD Key store meines Vertrauens da sie einfach die Hälfte kosten. ( Legale Grauzone? Wer weis. )
Ich behaupte in meiner völlig subjektiven Weisheit, das für die meisten Jugendlichen (nennen wir das Kind mal beim Namen, die meisten Raubkopierer im Bezug auf Spiele sind doch im Bereich 16 bis 26 Jahre anzutreffen ) ganz einfach Geld der Grund ist. Viele bekommen nunmal nicht 150 Euro Taschengeld im Monat und können 60 Euro für ein Spiel rauspfeffern und sich danach noch 4 Wochenenden lang die Kante geben. Was sich die Marktanalysten mal fragen sollten ist: 20 Euro für einen Rapidshare Account, oder 60 Euro für 8 Stunden , vielleicht qualitativ hochwertige, Unterhaltung?
Gruß,
Chris
- Ash2X
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- Sir Richfield
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Es sei denn, Du beziehst King of Fighters über PSN. Aber das nur am Rande.Ash2X hat geschrieben:Solang der DRM-Schrott exestiert werde ich kein einziges PC Spiel kaufen - allerdings auch nicht als Raubkopie besitzen. Da investier ich lieber in ein Konsolenspiel - da weiß ich was ich bekomme und behalte es auch.
Schön gesagt, |Chris|. Und sehr ehrlich.
Mir ging es ganz ähnlich, allerdings schon wesentlich "früher" als Dir.
(300 Mark Taschengeld? Dafür hätten wir damals ein Bein geopfert. Arm geht schlecht, man muss die ganzen Spiele ja zocken, die man sich dafür hätte kaufen können.)
Ich weiß auch nicht, wieso die Industrie zu glauben scheint, dass plötzlich eine wesentlich größere (und stetig steigende) Kaufkraft entstünde, könnte sie doch alle Kopien verhindern.
- crackajack
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Vermutlich weil es so ist?Sir Richfield hat geschrieben:Ich weiß auch nicht, wieso die Industrie zu glauben scheint, dass plötzlich eine wesentlich größere (und stetig steigende) Kaufkraft entstünde, könnte sie doch alle Kopien verhindern.
Wenn man nicht kopieren könnte dann gibt man sich am WE halt weniger die Kante, kauft statt Levis vielleicht mal keine Markenjeans, raucht ev. gar weniger, was so oder so wohl kaum schlecht wäre...
Das Geld würde dort landen wo es hingehört.
Momentan bekommen die anderen Firmen das was ihnen zusteht, weil dort eben kein Kopieren möglich ist, und die Softwareleute stehen mit 0 da.
Dann bekommen die anderen mitunter weniger, aber EA&Co steigern ihren Umsatz. Es würde eben nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen funktionieren und Nike, Marlboro & Co müssten sich überlegen wie sie ihren Markt erreichen.
- Boesor
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Ich glaube das grundsätzliche problem ist, dass sich viele hier überhaupt gar nicht vorstellen können, dass es menschen gibt oder geben würde, die im Fall des falles auch mal sparen (!) würden um sich ein Spiel zu kaufencrackajack hat geschrieben:Vermutlich weil es so ist?Sir Richfield hat geschrieben:Ich weiß auch nicht, wieso die Industrie zu glauben scheint, dass plötzlich eine wesentlich größere (und stetig steigende) Kaufkraft entstünde, könnte sie doch alle Kopien verhindern.
Wenn man nicht kopieren könnte dann gibt man sich am WE halt weniger die Kante, kauft statt Levis vielleicht mal keine Markenjeans, raucht ev. gar weniger, was so oder so wohl kaum schlecht wäre...
Das Geld würde dort landen wo es hingehört.
Momentan bekommen die anderen Firmen das was ihnen zusteht, weil dort eben kein Kopieren möglich ist, und die Softwareleute stehen mit 0 da.
Dann bekommen die anderen mitunter weniger, aber EA&Co steigern ihren Umsatz. Es würde eben nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen funktionieren und Nike, Marlboro & Co müssten sich überlegen wie sie ihren Markt erreichen.
- Boesor
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- tschief
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Ich hab auch damit angefangen, nur noch den Begriff Schwarzkopie zu gebrauchenMaV01 hat geschrieben:gibt ja auch genug typen, die glauben, dass jede schwarzkopie ein geldwerter verlust ist.
(ich werd den begriff "raubkopie" nicht mehr gebrauchen, da er sachlich falsch ist)
Wie auch immer, da wir sowieso nur dumme Beispiele hören, komm ich auch mal mit einem (dumme Beispiele sind meine Spezialität
-> Wenn in China tausende von Nike-Schuhen (Kopien) hergestellt würden, und der zahlenden Kundschaft in Europa zum halben Preis verkauft werden würde, entsteht Nike ein direkt messbarer Schaden. (mehr oder weniger
Wenn jetzt aber in China Nike-Kopien verschenkt werden, wird noch lange nicht jeder (wage sogar zu behaupten 99% würden es nicht tun), der sich eine gratis Nike-Kopie schnappt, gleich einen Nike-Schuh kaufen wenn er diese Möglichkeit nicht hätte
-
BigBamDaddy
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Sparen funktioniert doch nur wirklich, wenn man genug Einkommen zum Sparen hat. Sicherlich kann man auch einen Teil des Taschengelds sparen, aber das bedeutet einbußen in der Lebensqualität und das braucht man auch gar nicht auf Markenkonsum zu reduzieren. Hier geht es auch um ganz andere Dinge: Soziale Kontakte sind mit Ausgaben verbunden - da trinkt man mal Auswärts einen Kaffee, geht ins Kino, besucht ein Konzert usw. auch Ausgaben für den Friseurbesuch oder auch nur mal die 10€ für einen Arztbesuch fallen bei niedrigem Budget ins Gewicht.Boesor hat geschrieben:Ich glaube das grundsätzliche problem ist, dass sich viele hier überhaupt gar nicht vorstellen können, dass es menschen gibt oder geben würde, die im Fall des falles auch mal sparen (!) würden um sich ein Spiel zu kaufencrackajack hat geschrieben:Vermutlich weil es so ist?Sir Richfield hat geschrieben:Ich weiß auch nicht, wieso die Industrie zu glauben scheint, dass plötzlich eine wesentlich größere (und stetig steigende) Kaufkraft entstünde, könnte sie doch alle Kopien verhindern.
Wenn man nicht kopieren könnte dann gibt man sich am WE halt weniger die Kante, kauft statt Levis vielleicht mal keine Markenjeans, raucht ev. gar weniger, was so oder so wohl kaum schlecht wäre...
Das Geld würde dort landen wo es hingehört.
Momentan bekommen die anderen Firmen das was ihnen zusteht, weil dort eben kein Kopieren möglich ist, und die Softwareleute stehen mit 0 da.
Dann bekommen die anderen mitunter weniger, aber EA&Co steigern ihren Umsatz. Es würde eben nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen funktionieren und Nike, Marlboro & Co müssten sich überlegen wie sie ihren Markt erreichen.
Von daher: Auf den Kauf eines Videospiels können viele verzichten, egal ob Videospielen ein Hobby ist. Worauf man aber nur schwer verzichtet sind oben genannte Ausgaben, Kleidung gehört natürlich auch dazu: Ganz einfach weil hier der soziale Aspekt eine viel größere Rolle spielt.
Wer immaterielle Güter und Materielle Güter bzw. Dienstleistungen auf eine Ebene stellt, der geht grundlegend falsch an die Sache ran. Selbst bei einer Unmöglichkeit des Raubkopierens werden die Verkaufszahlen nicht nach oben gehen, weil andere Güter eine viel höhere Priorität besitzen als ein Videospiel.
- Mindflare
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Ich muss mir die antwort dazu mal kopieren...tschief hat geschrieben: Wenn jetzt aber in China Nike-Kopien verschenkt werden, wird noch lange nicht jeder (wage sogar zu behaupten 99% würden es nicht tun), der sich eine gratis Nike-Kopie schnappt, gleich einen Nike-Schuh kaufen wenn er diese Möglichkeit nicht hätte.. Es ist ja gratis, da greift man schon aus Prinzip mal zu, nicht?
Natürlich würde nicht jeder 1:1 das kaufen, was er kopieren kann. Allerdings ist es genauso falsch, diesen Wert bei 0 anzusetzen. Viele geben ihr Geld ja für andere Dinge mit dem Wissen aus, dass sie Spiele kopieren können, wenn nichts mehr übrig ist.
Es entsteht also durchaus ein Schaden für die Publisher, auch wenn die Höhe nie beziffert werden kann.
@BigBamDaddy
Natürlich gehen die Verkaufszahlen dann hoch. Spielen ist doch ncith für alle Leute nur eine "ausweichbeschäftigung" sonder ein eigenständiges Hobby. Bestimme Gruppen spielen vielleicht nicht mehr (wie von dir beschrieben) andere werden aber zugreifen.
- tschief
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Mindflare hat geschrieben:Ich muss mir die antwort dazu mal kopieren...tschief hat geschrieben: Wenn jetzt aber in China Nike-Kopien verschenkt werden, wird noch lange nicht jeder (wage sogar zu behaupten 99% würden es nicht tun), der sich eine gratis Nike-Kopie schnappt, gleich einen Nike-Schuh kaufen wenn er diese Möglichkeit nicht hätte.. Es ist ja gratis, da greift man schon aus Prinzip mal zu, nicht?
Natürlich würde nicht jeder 1:1 das kaufen, was er kopieren kann. Allerdings ist es genauso falsch, diesen Wert bei 0 anzusetzen. Viele geben ihr Geld ja für andere Dinge mit dem Wissen aus, dass sie Spiele kopieren können, wenn nichts mehr übrig ist.
Es entsteht also durchaus ein Schaden für die Publisher, auch wenn die Höhe nie beziffert werden kann.
@BigBamDaddy
Natürlich gehen die Verkaufszahlen dann hoch. Spielen ist doch ncith für alle Leute nur eine "ausweichbeschäftigung" sonder ein eigenständiges Hobby. Bestimme Gruppen spielen vielleicht nicht mehr (wie von dir beschrieben) andere werden aber zugreifen.
Und dennoch wage ich zu behaupten, dass über 90% der "Beschenkten" (ich würde sogar auf mehr tippen) den normalen Nike-Schuh nicht kaufen. Wieso?
Der Mensch ist so: Wenn etwas gratis ist, wirds genommen. Ob mans jetzt braucht oder nicht.
- Hamlin
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crackajack hat geschrieben:Vermutlich weil es so ist?Sir Richfield hat geschrieben:Ich weiß auch nicht, wieso die Industrie zu glauben scheint, dass plötzlich eine wesentlich größere (und stetig steigende) Kaufkraft entstünde, könnte sie doch alle Kopien verhindern.
Wenn man nicht kopieren könnte dann gibt man sich am WE halt weniger die Kante, kauft statt Levis vielleicht mal keine Markenjeans, raucht ev. gar weniger, was so oder so wohl kaum schlecht wäre...
Das Geld würde dort landen wo es hingehört.
Momentan bekommen die anderen Firmen das was ihnen zusteht, weil dort eben kein Kopieren möglich ist, und die Softwareleute stehen mit 0 da.
Dann bekommen die anderen mitunter weniger, aber EA&Co steigern ihren Umsatz. Es würde eben nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen funktionieren und Nike, Marlboro & Co müssten sich überlegen wie sie ihren Markt erreichen.
Achso und warum soll ich Spielefirmen das Geld in den Ars.. schieben anderen Firmen aber nicht?
Ich soll zu billigeren Alternativen greifen, darf aber keine billiger Schwarzkopie mir besorgen?
Ziemlich einseitig deine Meinung, findest du nicht.
- Boesor
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Klar muss man um zu sparen irgendwo verzichten, ist doch klar.BigBamDaddy hat geschrieben:
Sparen funktioniert doch nur wirklich, wenn man genug Einkommen zum Sparen hat. Sicherlich kann man auch einen Teil des Taschengelds sparen, aber das bedeutet einbußen in der Lebensqualität und das braucht man auch gar nicht auf Markenkonsum zu reduzieren. Hier geht es auch um ganz andere Dinge: Soziale Kontakte sind mit Ausgaben verbunden - da trinkt man mal Auswärts einen Kaffee, geht ins Kino, besucht ein Konzert usw. auch Ausgaben für den Friseurbesuch oder auch nur mal die 10€ für einen Arztbesuch fallen bei niedrigem Budget ins Gewicht.
Aber ist es denn wirklich so unvorstellbar einen Kaffee weniger zu trinken um sich dafür in absehbarer zeit ein Spiel zu kaufen?
Und der Druck zu verzichten nimmt natürlich immer mehr ab, je leichter die Möglichkeit des illegalen Konsums fällt. Ist ein Konzertbesuch unverzichtbarer Standard für ein lebenswertes leben? ich glaube kaum.Von daher: Auf den Kauf eines Videospiels können viele verzichten, egal ob Videospielen ein Hobby ist. Worauf man aber nur schwer verzichtet sind oben genannte Ausgaben, Kleidung gehört natürlich auch dazu: Ganz einfach weil hier der soziale Aspekt eine viel größere Rolle spielt..
ich glaube kaum, dass du das so verallgemeinern kannst. Die Prioritäten dürften da schon individuell unterschiedlich sein.Wer immaterielle Güter und Materielle Güter bzw. Dienstleistungen auf eine Ebene stellt, der geht grundlegend falsch an die Sache ran. Selbst bei einer Unmöglichkeit des Raubkopierens werden die Verkaufszahlen nicht nach oben gehen, weil andere Güter eine viel höhere Priorität besitzen als ein Videospiel.
- Boesor
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Der Unterschied ist, dass du beim kauf einer anderen Jeans Levis nicht bescheißt, während du bei der Nutzung einer Raubkopie den kjeweiligen rechteinhaber sehr wohl bescheißt.Hamlin hat geschrieben:
Achso und warum soll ich Spielefirmen das Geld in den Ars.. schieben anderen Firmen aber nicht?
Ich soll zu billigeren Alternativen greifen, darf aber keine billiger Schwarzkopie mir besorgen?
Ziemlich einseitig deine Meinung, findest du nicht.
Aber es zeugt schon von einer sehr maroden Einstellung diesen Unterschied nicht zu kapieren und den kauf eines produktes mit "Geld in den Ars.. schieben" gleichzusetzen.
Sind den Spielefirmen wirklich so wertlos, dass es nicht mal zu erwägen ist ihre Produkte zu kaufen?
