"Hohe Preise sind Piraterie-Ursache" meint Charles Cecil

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Boesor
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Beitrag von Boesor »

violetjoker hat geschrieben:Immer dieses "Luxusgüter" Argument, die Line wo Bedarf aufhört und Luxus anfängt gibts halt nicht. Vieles was bei uns Bedarf ist ist anderswo Luxus, Bedarf ist schon lange nicht nur mehr das Lebensnotwendige.
Richtig, aber Computerspiele sind nun definitiv weder lebensnotwendig noch allgemein als notwendig anerkannt, nichtmal bei uns.

Und was die "große masse" angeht, ich denke viele Beispiele zeigen das die sehr wohl erreicht wird.
Und um nochmal auf mein beispiel zurückzukommen, Mercedes beispielsweise wirbt auch auf RTL und ist dennoch kein Auto für jeden.

Glücklicherweise leben wir in einem Wirtschaftssystem, in dem (so gut wie) jeder den preis für sein produkt selbstbestimmen darf und darüber auch ausschließen darf wen er will.
Popobawa
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Beitrag von Popobawa »

Wie wahr, die Spiele sind einfach überteuert. Für das Geld bekomme ich in 70% nur scheiße geboten. Bei 20% steht der Preis in keinen Zusammenhang zum nutzen, nur jedes 10 Spiel ist es Wert gekauft zu werden.

Der Griff ins Klo ist bei Spielen schmerzvoller als im Kino für 5 Euro, da gibt es noch fummel Action vielleicht.

Legaler Download wäre hier die Lösung, die gesamten Kosten die man spart gibt man an den Kunden weiter, für einen Aufpreis gibt es für die Sammler eine Box. Sowas gibt es schon nur halt ohne echte Ersparnis, der Kunde wird für ziemlich blöd gehalten.

Weiterhin, die Zielgruppe sind keine besser Verdiener, die haben eine Arbeit die mehr als nur 40h pro Woche hat, inkl Familie und Co. Die Zeit fürs Spielen ist rar, somit auch der Konsum. Ein Dragon Age reicht da für Monate. Die Zielgruppe ist somit Arbeitslose, Schüler, Studenten Azubis und allgemein junge Leute bis 30. Ihre Kaufkraft reicht nicht für die Spieleflut, genauso wenig reicht sie für Musik und Filme. Es kommt zur Selektion, Fanboys kaufen alle Tokyo Hotel Alben obwohl der Schund leicht zu laden ist, genauso werden DVDs gekauft ein Stück Erinnerung und genauso werden auch Spiele gekauft.

Aber genauso werden all die Medien illegal geladen, sei das um auf den aktuellen Stand zu sein (Tokyo Hotel Alben kaufen nur um sich eine Meinung zu bilden, nee) oder aufgrund eines finanziellen Tief.

Dies ist ein Gleichgewicht, das sich rational verhält. Das muss man einfach akzeptieren. Ein zur hoher Preis zwingt zur besseren Selektion, bessere Qualität findet mehr Anhänger die einfach nur das geile Original haben wollen.

Ein totaler Verbot von Raubkopien hätte nur unangenehme sozialen Folgen. Es fängt bei harmlosen Dingen wie den Ausschluss von Gesellschaftlichen Leben an, der kleine Kevin kann nicht mit den coolen Jungs in der Klasse über die Sims reden und geht über in weniger harmlosen Bereich der Bildung. Wie soll ein normaler Student mit 400 Euro Bafög sich all den Kram kaufen den er braucht für sein Studium, angefangen mit Windows 7, Adobe Photoshop bis hin zu Matlab. Die Scheißer wollen sogar an Studenten verdienen obwohl sie so oder so die Software nicht kommerziell nutzen dürfen.

Somit ist eine Lösung des Problems von Anfang an ausgeschlossen. Die Minderung der Folgen liegt in der Verantwortung der Firmen, mit Qualität aus der Masse hervorstechen. Für Witcher 2 werde sogar ich als knauser Student gleich Bar zahlen ;)
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Siraldos
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Beitrag von Siraldos »

Egal wie man es dreht und wendet, ob man sagt die Spiele seien zu teuer oder den Preis nicht wert, ist völlig unwichtig. Wichtig ist das man weiss das das Raubkopieren illegal ist und niemals tolleriert werden kann, egal aus welchen grund!! PC und Konsolen-Spiele sind nun mal kein Grundbedürfniss, sondern Luxus. Wer es sich nicht leisten kann der hat halt pech gehabt :!:
Th3Exhumed
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Beitrag von Th3Exhumed »

Ich denke nicht, dass man es sich so leicht machen kann, zu sagen, dass die hohen Preise Schuld an Raubkopien sein. Aktuell ja, aber der Ursprung der Raubkopien liegt ja schon etwas weiter zurück, aber mittlerweile lässt sich das nicht mehr auf das typische "Ich will kein Geld ausgeben" reduzieren, da für viele Leute einige Faktoren mitspielen.

Es gibt ja immer weniger Demos, wie ich finde, gerade im PC Bereich, es ist schade, was aus dieser Branche geworden ist, theoretisch muss man sich heutzutage jedes Spiel blind kaufen, und wird dann enttäuscht. Welche Spiele haben denn in der letzten Zeit groß überzeugt? Die kann man meiner Meinung nach in den letzten 3-4 Jahren an 2 Händen abzählen. Wenn ich sehe, was EA z.B. aus C&C gemacht hat läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.

Da müssen sich nicht nur die Raubkopierer an die Nase fassen, sondern durchaus auch die Entwickler/Publisher.
Egal wie man es dreht und wendet, ob man sagt die Spiele seien zu teuer oder den Preis nicht wert, ist völlig unwichtig. Wichtig ist das man weiss das das Raubkopieren illegal ist und niemals tolleriert werden kann, egal aus welchen grund!! PC und Konsolen-Spiele sind nun mal kein Grundbedürfniss, sondern Luxus. Wer es sich nicht leisten kann der hat halt pech gehabt Exclamation
Quatsch. Es mag nicht legal sein, ja, aber wenn du eine Currywurst bestellst, und der Koch dann auf den Teller kackt und Curry-Soße drüber gießt stehste auch einfach auf und gehst ohne zu zahlen. Da geht es nicht nur um Legalitäten und dergleichen, da geht es auch um Verständnis. Wenn ein Entwickler wie Ubisoft schon ein neues Game ankündigt, wie z.B. das aktuelle Splinter Cell vergeht dir schon alles, vor allem bei dem Ruf, den diese Firma hat. Diejenigen, die sich das legal kaufen, ohne es vorher getestet zu haben, das sind die wahren Idioten, denn die finanzieren den unverschämten Müll, der heutzutage immer häufiger in die Regale kommt.

Und genau das ist der Punkt, wenn der ehrliche Käufer die A-Karte hat, das kann nicht stimmen, und da sollten sich diverse Firmen mal an den Kopf fassen, und überlegen. Ich für meinen Teil kaufe mir gerne Spiele, wenn ich merke, dass da nicht einfach nur eine Reihe fortgesetzt wird, wenn ich merke, dass das nicht nur hingeklatscht wurde.

Bei vielen Spielen heutzutage ist selbst Kostenlos noch zu viel.
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Paranidis68
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Beitrag von Paranidis68 »

Mindflare hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:Nur so: Wir hatten 2007/2008/09 teilweise noch) eine Wirtschaftskrise, bis dahin aber (ca. ab den 80ern) eine unglaubliche Hochkonjunktur. Klar waren die Spiele damals so teuer, man hatte auch das Geld dazu.

Wirtschaftlich gesehen hätten die Spiele in letzter Zeit billiger werden sollen, sind sie aber nicht..
Luxusgüter waren schon immer von Schwankungen der wirtschaftlichen Lage unabhängig.
Wie kommt ihr eigentlich immer darauf, das Spiele Luxusgüter sind.
Der eine sagt, das eine Kinokarte auch so 10 Euro kostet, also 6 Stunden Spielzeit OK sind und ich sage, dass Kino kein Luxus ist, sondern gehört zur Allgemeinen Volksunterhaltung. Sonst wären kaum Filme mit 200 000 000 Dollar Kosten möglich.

Spiele gehören zur normalen Volksunterhaltung wie Kino oder Tierpark. Nur weil man keine 200 Euro im Monat ausgeben kann, ist es noch lange kein Luxus. Wenn das so wäre, könnten alle Publisher dicht machen.
Wenn man sich mehr als 1 Spiel im Monat leisten kann, dann ist das vllt eine art Luxus, oder manch einer hält sich dann für den Prinzen. Man geht ja auch nicht 3 mal im Monat ins Kino.
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

Paranidis68 hat geschrieben:
Mindflare hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:Nur so: Wir hatten 2007/2008/09 teilweise noch) eine Wirtschaftskrise, bis dahin aber (ca. ab den 80ern) eine unglaubliche Hochkonjunktur. Klar waren die Spiele damals so teuer, man hatte auch das Geld dazu.

Wirtschaftlich gesehen hätten die Spiele in letzter Zeit billiger werden sollen, sind sie aber nicht..
Luxusgüter waren schon immer von Schwankungen der wirtschaftlichen Lage unabhängig.
Wie kommt ihr eigentlich immer darauf, das Spiele Luxusgüter sind.
Der eine sagt, das eine Kinokarte auch so 10 Euro kostet, also 6 Stunden Spielzeit OK sind und ich sage, dass Kino kein Luxus ist, sondern gehört zur Allgemeinen Volksunterhaltung. Sonst wären kaum Filme mit 200 000 000 Dollar Kosten möglich.

Spiele gehören zur normalen Volksunterhaltung wie Kino oder Tierpark. Nur weil man keine 200 Euro im Monat ausgeben kann, ist es noch lange kein Luxus. Wenn das so wäre, könnten alle Publisher dicht machen.
Wenn man sich mehr als 1 Spiel im Monat leisten kann, dann ist das vllt eine art Luxus, oder manch einer hält sich dann für den Prinzen. Man geht ja auch nicht 3 mal im Monat ins Kino.
Natürlich sind Spiele Luxus, Kino übrigens auch. Da hilf auch dein Konstrukt der Volksunterhaltung nicht. Diese Dinge sind einfach nicht zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben notwendig. Dafür reichen Fernseher, Telefon und natürlich die Grundversorgung und Sicherstellung ausreichender Mobilität.
Der Tierpark als geförderte, bildende Einreichtung ist da ein Grenzfall, den ich aber auch zur Grundversorgung zählen würde. Zumindest bei uns ist der Eintritt für bedürftige da eher symbolisch.

Wo das "Recht auf Videospiele" da jetzt Platz hat, sehe ich wirklich nicht.
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Hardtarget
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Beitrag von Hardtarget »

Paranidis68 hat geschrieben: Man geht ja auch nicht 3 mal im Monat ins Kino.
was man macht und was nicht is wohl jedem selber überlassen !
war auch schon 3 mal und öfters im monat im kino! und ???
ich fands dufte :D
Popobawa
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Beitrag von Popobawa »

Mindflare hat geschrieben: Natürlich sind Spiele Luxus, Kino übrigens auch. Da hilf auch dein Konstrukt der Volksunterhaltung nicht. Diese Dinge sind einfach nicht zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben notwendig. Dafür reichen Fernseher, Telefon und natürlich die Grundversorgung und Sicherstellung ausreichender Mobilität.
Der Tierpark als geförderte, bildende Einreichtung ist da ein Grenzfall, den ich aber auch zur Grundversorgung zählen würde. Zumindest bei uns ist der Eintritt für bedürftige da eher symbolisch.

Wo das "Recht auf Videospiele" da jetzt Platz hat, sehe ich wirklich nicht.
Aber Theater ist zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben notwendig? Ich bin mir verdammt sicher das bei einer Volksabstimmung die Mehrheit eine Subvention von Medien bevorzugen würde als ein Theater.
Wobei wir bei einer neuen Idee wären.

Anders betrachtet wem stört das? Ein Schüler der sich 5 Games im Monat zieht wird bei einen absoluten Verbot sicher nicht 500 Euro ausgeben, weil der sie einfach nicht hat. Hier entsteht kein Verlust. Ein gutes Game das einfach gut ist wird der auch so kaufen wenn er das kann, Diablo 2 ohne Battlenet ist weniger als der halbe Spaß.

Der Erfolg eines Spiel hängt von seiner Qualität ab und nicht von seinen KS! Das gleiche gilt auch für Musik und Filme, Avatar ist trotz Kino.to und Rapidshare der erfolgreichste Film. Den armen Schweinen die auf die schlechte Raubkopierqualität zurückgreifen müssen gönn ich das einfach. Die meisten gecrackten Spiele sind scheiße und bieten ein starken Qualitätsverlust. Nach jeden Patch hoffen das jemand einen neuen Crack raus bringt, online zocken kaum möglich (Horror für gute Games die von Mehrspieler leben wie SupCom) usw. Freiwillig tut man sich das nicht an bei einen guten Spiel.
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

Popobawa hat geschrieben:Anders betrachtet wem stört das? Ein Schüler der sich 5 Games im Monat zieht wird bei einen absoluten Verbot sicher nicht 500 Euro ausgeben, weil der sie einfach nicht hat. Hier entsteht kein Verlust. Ein gutes Game das einfach gut ist wird der auch so kaufen wenn er das kann, Diablo 2 ohne Battlenet ist weniger als der halbe Spaß.
Das wurde hier auch schon oft genug durchgekaut. Es gibt genug Leute, die ihr Geld für andere Dinge ausgeben, weil sie wissen, dass man Spiele auch Kopieren kann. Wären sie auf einen Kauf angewiesen, könnten sie sich auch eine gewisse Zahl an Games leisten.
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

genau darum gehts doch. Der Raubkopierer meint, es entstünde niemals schaden, weil das Spiel auch bloß nicht öfter gekauft würde, wenns die Raubkopie nicht gäbe. Der Publisher meint, alle Raubkopierer würden bei Nichtvorhandensein von Raubkopieren auch tatsächlich das Spiel kaufen.
Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen, nix genaues weiß man nicht, da die Datenlage dort sehr dünn ist.
Fakt ist, dass Publisher sich in beiden Fällen ihr Geld holen. Wer denkt, dass die die geschätzten Raubkopien nicht schon längst auf den Preis draufgeschlagen haben, der ist ganz schön naiv. Andersherum würde das aber auch bedeuten, wenn alle Raubkopierer jetzt alle Spiele kaufen würden, dass die Publisher ihren Preis nochmals erhöhen können. Nachfrage <-> Angebot.
Ich persönlich bin mit dem Status Quo relativ zufrieden, Yin & Yang halt.
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Vtec
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Beitrag von Vtec »

ich denke, die gesunde mischung machts. wie immer.

meine 360 habe ich unter anderen verkauft, weil mir die benötigte software auf dauer zu teuer war. ich fühlte mich aber auch gänzlich verarscht, als ich für mini-content aka DLC immer wieder zusätzlich geld berappen sollte. das ich dann noch einen tollen multiplayer bekomme, den ich aber gar nicht kostenfrei nutzen kann, brachte das fass schlussendlich zum überlaufen.

die spiele ansich sprechen mich auch immer weniger an. assassins creed zb. war ursprünglich ein pflichtkauf, als ich es bei einem freund dann anspielte musste ich nach 5 minuten kotzen. kennt jemand one button bob? so habe ich mich dabei gefühlt.

ich sehe nicht ein, warum ich 60-80 euro für ein spiel hinblättern soll, was mich nicht unterhalten kann.

von der unterhaltung abgesehen geht die spieleindustrie in eine richtung, die einem spieler immer weiter von der "leidenschaft" dieses hobbys entfernen lässt. man weiß nie ob die für viel geld gekaufte software nun das versprochene problemlose spieleerlebnis liefert, oder nicht. das ist fast wie lottospielen, die zusatzzahl bekommt man dann per patches nachgeliefert.

ein gutes beispiel ist hier hellgate: london.
diablo 2 habe ich jahrelang gespielt und geliebt, deswegen kaufte ich auch gleich hg:l, als es erschien. leider hielt ich keine fertige entwicklung in meinen händen und konnte mich letztenendes so richtig freuen, als die server ganz abgeschaltet wurden und ich mich im singelplayer an meinem tollen lifetimeabo erfreuen konnte.


zusammengefasst:
ich bin nicht bereit für das aktuelle angebot viel geld zu bezahlen.
irgendwie lustig, denn heute stehen mir die finanziellen mittel zur verfügung, im gegensatz zu früher, und dennoch gebe ich deutlich weniger geld für mein einstiges hobby aus.
Embrance
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Beitrag von Embrance »

Fakt: Spiele sollte max 30€ kosten, dann würd jeder auch bei nem halbwegs guten titel sofort zuschlagen.
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Linden
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Beitrag von Linden »

Zu teuer? Die älteren Spieler sollten mal auf die Preis Etiketten ihrer alten SNES Spiele schauen, denn für mich hat sich da nicht groß was geändert.
10Cent84
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Beitrag von 10Cent84 »

nun, ich hab mir mal die ganzen posts hier angeguckt aber scheinbar hat hier wieder keiner an das andere gedacht, warum die absätze der spiele sinken... jetzt mal ohne scheiß, früher hat man in der Regel 50-60 DM für ein spiel bezahlt, manchmal auch 70DM... so und da aus DM = € gemacht wurde, sind die Spiele ebenfalls um ca. 100% teuer geworden. Ich weiß es, da ich auch noch spiele bei mir rumfliegen habe, die ich mir noch zu DM Zeiten gekauft habe.
Also sind die Preise erheblich gestiegen.

Dann werden viele Spiele lieblos programmiert, clipping-fehler, bugs,Rotztexturen, keine gamepadunterstützung (PC),inkompatible standarthardware (EAX),automatische performace anpassung: alles auf LOW- trotz highend PC,fehlendes Vsync, Netzwerkspiele- die nicht mehr synchron laufen, etc. vorallem auf der Plattform PC!
Es kommen ja heut zu tage keine fertigen Spiele mehr auf den Markt, sondern nur noch Spielebaustellen.
Schaut euch mal bei vielen Titeln die ganzen Patches und updates an, da bekommt man ja schon echt das kotzen, wenn man das sieht.
GTA 4 war ja das beste Beispiel für eine verpatzte PC umsetzung, warum sollte man Geld für ein Spiel ausgeben, wo man auch noch ohne Ende grafikfehler und Abstürze hat?? (ATI HD4850)
Dann noch diese neuartige sache mit den ganzen nonstop onlineverbindungen mit singleplayer spielen. Man muss sich heute für jedes Drecks spiel auf allen möglichen Servern registrieren.
Damit wir auch alle schön ausspioniert werden.

Dann kauft euch mal am Besten ein spiel, das Steam haben muss, dann noch GTA 4, dann ein Spiel von Ubisoft... und und und und.... da laufen beim Hochfahren gleich wieder 20 verschiedene Programme im hintergrund, obwohl man vielleicht gar nicht mal spielt.

Was mich an vielen PC spielen auch heute noch derbstens aufregt ist, dass selbst neue titel nicht mal 16:9 unterstützen, oder die normal Widescreen auflösungen. Da muss man erstmal googlen, dateien editieren usw... und mit glück klappts dann.. lol... dafür geld ausgeben???

Dann fressen die Spiele alle auch noch tonnen an GB´s auf der Festplatte... ratze fatze voll würd ich mal sagen.

Früher legte man eine CD in den Pc, installierte vielleicht 20MB und der Rest wurde von der CD geladen. Wenn dieses Prinzip wieder eingeführt würde, dann würde es auch weniger Raubkopieen geben. Weil sich dann auch die Original CD oder DVD im Laufwerk generell wieder lohnen würde.

Die spiele industrie sollte den Usern mal wieder einen schritt entgegen kommen, als dass man sie mit irgendwelchen zwangsregistrierungen wieder vergrault.

Man hatte zu DM zeiten auch nicht nur ne CD in der Verpackung, sondern auch meist viel zubehör. Wie Farbige, hochglanz handbücher, Zusatzbücher, Schablonen, Poster, Stofftiere... allen scheiß, da hat man sich als Käufer noch echt gefreut, wenn man die verpackung aufgemacht hat und dann überraschungen drinne waren. Bestes Beispiel war von "DID - F22" uralt.. aber da waren 2 Fingerdicke Bücher drin, nen Poster und noch so´n Schablonen teil für irgendnen Gerät k.p. mehr wie das hieß..

Und heute?? Was bekommt ein Käufer denn für sein Geld??? Mich würds nicht wundern, wenn da bald nur noch nen pissiger unbedruckter Rohling drin rumfliegt, mit nem Serial Code auf Klopapier :D

Also was das Zocken angeht ist für mich der Pc schon lange gestorben, ausser echtzeitstategie... aber da kommt ja auch nichts vernünfitges mehr raus.

Ich könnte euch ne seitenlange liste hier reinposten, welche PC Spiele total verbuggt und teilweise unspielbar sind, ohne 30 patches geladen zu haben.. also echt, da sollen sich die entwickler nicht wundern, dass sie ihren Datendreck nicht mehr verkauft bekommen.

Bin auch schon auf Xbox360 umgestiegen, da legt man die DVD rein und man kann loslegen.. also Daumen hoch! Und da bekommt man auch gute spiele schon für unter 30€... aber in DM gerechnet, auch nur wieder schein und trug.

Fazit: Die Spieleindustrie muss, den Erwerb von Spielen wieder Attracktiv gestalten und vorallem keine Spielebaustellen mehr "verticken". Dann sollten sämtliche Zwangsregistrierungen abgeschafft werden. Shooter und Onlinespiel freunde sollten wieder die Freiheit besitzten eigene Multiplayerserver zu erstellen! Ich will dass jedes Mulitplayerspiel auch wieder LAN funktionen besitzen! -weil ich gerne mit Freunden zusammen LANs machen will!
Und ich will mal wieder die Verpackung aufmachen und positiv überrascht werden!
ich will gut durchdachte Spiele mit Koop modus!
Ich will unkomplizierte Installationen! - und wieder DVD/CD Read wärend des Spiels!
P.s manche SpieleMOD entwickler haben einfach mehr drauf wie die Major Spieleindustrie!!

Also so lange das nicht gegeben ist, bleibe ich bei meiner Xbox360
10Cent84
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Beitrag von 10Cent84 »

Und zu dem Thema Luxusgüter:
Wer redet denn bitteschön von luxusgüter???
Also wer den Text hier reingesetzt hat, der hat in meinen augen voll einen an der schüssel.

Denn vergesst mal nicht, auf welchen Kundenkreis die Spieleindustrie fixiert ist??
- Ja genau, Kinder & Jugendliche. Die haben doch alle keine dicke kohle.. woher auch??
Dann sollte man vielleicht auch spiele die für unter 18 Jährige geeignet sind auch dementsprechend billiger machen!
Mit der ganzen TV und internetwerbung werden den pubatierenden Sprösslingen doch nur der Kopf verdreht! Ich sag dazu: Selber schuld wenn man sich eine Zielgruppe aussucht, die kein Geld im Portmanee hat.

Und zu luxusgütern zählen spiele überhaupt nicht, es sind massenmedien!

Von mir aus können erwachsene auch dann den normalen preis für 18+ Spiele zahen, aber bitte dann auch ungekürzt...