4P-Bilderserie: Künstlerisch wertvolle Spiele

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Muramasa
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Beitrag von Muramasa »

naja ab street fighter 4, fallen die spiele meiner meinung nach aus der reihe.
zelda hat mir iwie gefehlt.
DieMulla hat geschrieben:spiele sind KEINE kunst.
größter fail ever :lol: weiss net ob ich weinen oder lachen soll. wieso biste überhaupt dann hier? kunst ist nach meinen begriffen, werke vom menschen, die nicht durch hohen nutzen oder bedienlichkeit sich auszeichnen sondern ästhetik und emotionalisierenden charakter. kunst gibs überall, bilder, bücher, sport, architektur, schmiedekunst. sogar pc hardware kann künstlerisch wervoll sein, wenn das design überzeugt. kunst ist überall
Hobbytester
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Beitrag von Hobbytester »

Outcast?
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HaZzZrD
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Beitrag von HaZzZrD »

LittleBigPlanet hat 4players wohl vergessen... so hoch gelobt wegen artdesign und dann hier nicht aufgeführt.

außerdem empfinde ich mirrors edge auf seine art auch als kunst.
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DoktorAxt
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Beitrag von DoktorAxt »

Little Big Planet, Mad World, XIII oder Mirror's Edge vermisse ich hier ebenfalls.
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ThePlake0815
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Beitrag von ThePlake0815 »

DoktorAxt hat geschrieben:Little Big Planet, Mad World, XIII oder Mirror's Edge vermisse ich hier ebenfalls.
Was bitte ist an MadWorld künstlerisch Wertvoll?!?!? Die Grafik gab es bereits in unzäligen Spielen als Cheat (nennt man in Turok auf dem N64 z.B. Wireframe-Mode)... Und XIII brachte auch nicht Cel Shading gross raus, sondern Jet Set Radio auf der Dreamcast. ;)
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

DieMulla hat geschrieben:spiele sind KEINE kunst.
wie anmassend, wer meint, darüber urteilen zu können. was kunst ist und was nicht, entscheidet alleine der künstler. wir dürfen etwas gut finden oder auch nicht. wir können etwas künstlerisch wertvoll finden oder nicht. das ist alles individuell unterschiedlich. aber was genau kunst ist, haben wir nicht zu entscheiden. und du genauso wenig.
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Shadow22
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Beitrag von Shadow22 »

Auf jeden Fall fehlt:

Demon's Souls


Die Kulisse, genauso wie das Monster Design..
Wenn ich allein an Welt 2 denke, mit den Feuerkäfern und den Ghuls in der Mine.
Oder an den Palast in Welt 1.

Das Ende von 4, gegen den Storm King.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Ich bin mir, was die Sache mit Spielen und Kunst angeht, auch nicht so sicher. Okay, nach Beuys ist erst einmal alles Kunst, aber heißt das, dass man Spiele auf eine Eben mit etablierten Kunstmedien stellen kann. Ich denke nicht.

Spielen fehlt der Anspruch, der Kunst oft auszeichnet. Sieht man auf die Handlung, sieht man fast nur Mist. Wenn ein Titel wie MGS für seine Handlung gefeiert wird, hat man eigentlich keine Fragen mehr. Sieht man auf das Design findet man hier und da ein paar wirklich schöne Spiele, die aber außer Schauwerten in der Regel auch nur wenig zu bieten haben. Reflektionen über interessante Themen, spannende, tiefschichtige Charaktere und oder gar eine interne Auseinandersetzung mit dem Medium an sich, sucht man eh vergebens.

Aus den interaktiven Möglichkeiten, durch die sich Spiele von anderen Medien abheben könnten, wird eh nichts gemacht und eine von Logiklöchern strotzende Quicktimesequenzsammlung wird als große Kunst bezeichnet. Auch da hat man keine Fragen mehr.

Es ist auch nicht uninteressant, dass in der Bilderserie fast nur Spiele auftauchen, die einen hübschen Grafikstil haben. In meinen Augen ist das für ein Medium, das als eine ernsthafte Kunstform wahrgenommen werden will, deutlich zu wenig.

Ich kann verstehen, weshalb manche Kritiker Spielen den Kunststatus absprechen und sie bestenfalls auf eine Ebene mit Brettspielen stellen. Wahrscheinlich sind sie dort im Moment wirklich besser aufgehoben, als im Vergleich mit Medien wie Büchern oder Filmen. Das ändert aber nichts daran, dass man mit Spielen viel Spaß haben kann (ich weiß, dass ich ihn habe), aber man sollte nur weil man Spaß mit ihnen hat und vielleicht auch viel Zeit mit ihnen verbringt, sich nicht davon abhalten lassen, Spiele kritisch zu sehen.
wired
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Beitrag von wired »

TRichter hat geschrieben:Ich bin mir, was die Sache mit Spielen und Kunst angeht, auch nicht so sicher. Okay, nach Beuys ist erst einmal alles Kunst, aber heißt das, dass man Spiele auf eine Eben mit etablierten Kunstmedien stellen kann. Ich denke nicht.

Spielen fehlt der Anspruch, der Kunst oft auszeichnet. Sieht man auf die Handlung, sieht man fast nur Mist. Wenn ein Titel wie MGS für seine Handlung gefeiert wird, hat man eigentlich keine Fragen mehr. Sieht man auf das Design findet man hier und da ein paar wirklich schöne Spiele, die aber außer Schauwerten in der Regel auch nur wenig zu bieten haben. Reflektionen über interessante Themen, spannende, tiefschichtige Charaktere und oder gar eine interne Auseinandersetzung mit dem Medium an sich, sucht man eh vergebens.

Aus den interaktiven Möglichkeiten, durch die sich Spiele von anderen Medien abheben könnten, wird eh nichts gemacht und eine von Logiklöchern strotzende Quicktimesequenzsammlung wird als große Kunst bezeichnet. Auch da hat man keine Fragen mehr.

Es ist auch nicht uninteressant, dass in der Bilderserie fast nur Spiele auftauchen, die einen hübschen Grafikstil haben. In meinen Augen ist das für ein Medium, das als eine ernsthafte Kunstform wahrgenommen werden will, deutlich zu wenig.

Ich kann verstehen, weshalb manche Kritiker Spielen den Kunststatus bsprechen und sie bestenfalls auf eine Ebene mit Brettspielen stellen. Wahrscheinlich sind sie dort im Moment wirklich besser aufgehoben, als im Vergleich mit Medien wie Büchern oder Filmen.
Das ändert aber nichts daran, dass man mit Spielen viel Spaß haben kann (ich weiß, dass ich ihn habe), aber man sollte nur weil man Spaß mit ihnen hat und vielleicht auch viel Zeit mit ihnen verbringt, sich nicht davon abhalten lassen, Spiele kritisch zu sehen.
Schöner Post. Kann mich dem weitesgehend nur anschliessen. Allerdings denke ich, dass auch viele Bücher und Filme die typischen Schwächen der meisten Spiele teilen und man es wohl pauschal so nicht sagen kann, auch wenn das die Kulturwächter gerne tun und ich die Gründe dafür nachvollziehen kann, abgesehen davon, dass es auf die Definition des Begriffs ankommt.

Für mich persönlich sind Epic z.B. eher Handwerker als Künstler. Und Wörter wie Spielekultur und abegehobene Lobpreisungen der Story/Charaktere/etc, von Titeln wie Metal Gear, Mass Effect oder Silent Hill (in dem Fall der 3. Teil) und aktuell Heavy Rain finde ich auch, naja, nicht wirklich angebracht (die Äußerungen die mich zu meiner Meinung verleiten kamen wohl aber auch hauptsächlich von Fans ; ), wobei Heavy Rain allgemein wirklich schwer überbewertet wird ).

Und bei Reaktionen von solcher Kritik, soetwas zu hören wie "wenn ich eine gute Geschichte will, les ich ein Buch" hat sich für mich die Person als Diskussionspartner schon disqualifiziert. Die Einstellung ist in meinen Augen vollkommen legitim, aber in diesem Zusammenhang als Argument vollkommen deplaziert. Letztlich haben ein paar Titel bewiesen, dass es auch anders geht.

Letztlich liegt das Problem, wohl eher bei den Entwicklern als am Markt, da auch bei heranwachsenden männlichen Wesen Nischen vorhanden sind und sich ältere Spieler über Alternativen zur Konfektionsware freuen würden.
Für Menschen mit höherem Anspruch an Geschichte, Atmospäre, Charaktere und emotionaler Bandbreite bei Spielen, welche man allein spielt und die sich nicht vollkommen aufs Gameplay fokussieren (Renn- und Sportspiele z.B.) ist der Markt wirklich ausgesprochen dünn.
Da ist man mit dem Interesse an Büchern und Filmen wesentlich besser bedient.

Und tendenziell siehts in der Zukunft, denke ich, eher düster aus. Kurze Spielzeit, mit dem immergleichen Gameplay, Hollywood-Bombast als Vorbild in Verbindung mit eindimensionalen, stereotypen Charakteren ohne Ecken und Kanten, brüchiger oder auch garkeiner Atmosphäre, miserable oder garnicht vorhandene Dialoge und andere Nebensächlichkeiten zum hauptsächlichen Gameplay, simplen 100 mal dagewesenen Geschichten, welche einen keinen Deut interessieren (results may vary), alles cool, hart aber letztlich vollkommen gewöhnlich und belanglos und für manche eben uninteressant (leider!), da ohne Substanz und minimalistischem emotionalem Spektrum. Viel Trubel um nichts.

Die Richtung lässt sich auch gameplaytechnisch ablesen, vielen Beispielen ablesen z.B. an Bioshock im Vergleich zu System Shock, oder das Aussterben von Rundenstrategie, Simulationen et., also Tendenz in den Keller.
Ich verstehe nicht recht warum es kein größeres Angebot gibt für Spieler, die mehr wollen in Punkto Singleplayer Games mit Schwerpunkt auf Story etc. (oder es wollen würden, wenn der Markt existieren würde) beispielsweise in Form von Entwicklern die die Kosten von Grafik und anderem eher zweitrangingen Dingen sparen und auf Konzepte setzen, bei denen es mehr auf die Kreativität ankommt und immernoch genug Geld übrigbleibt, das schlechte Verkaufszahlen verschmerzbar macht.
Über XBox-Grafik (erste) auf der XBox 360 kann ich schnell hinwegsehen, wenn dafür neben solidem Gameplay andere Dinge sind die mich reizen existieren, ohne Naked Snake's, Marcus Fenix's oder Master Chief's.

Ich würde gern mehr Titel sehen wie Deus Ex ( 2 war schlicht enttäuschend, der neue Trailer, erinnerte mich eher an Matrix als Deus ex, aber wir werden sehen...), System Shock 2 (damit auch irgendwo Bioshock, auch wenn es in mancherlei Hinsicht abstinkt), Thief 1-3, Silent Hill 2, Braid, Rez, Ico, Morrowind, Stalker, Fallout 3, Mirrors Edge, Portal, Braid, The Witcher, Vampires - The Masquerade: Bloodlines, Eternal Darkness, Freespace 2, Call of Cthulhu, aber auch Titel, die diese in den in Videospielen typisch mangehaften Aspekten (haushoch) übertreffen.

So genug, das liest vermutlich jetzt schon kaum einer.

BTW: Würde mich über Anspieltipps sehr freuen. : )
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fanboyauf3uhr
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Beitrag von fanboyauf3uhr »

Pyrio hat geschrieben:Jedes mal wenn ich ICO und Shadow of the Colossus sehe, werde ich traurig, dass ich keine PS3 habe und Last Guardian nicht spielen kann :(
Das waren die besten beiden Spiele die ich gespielt habe!
ja das sind schon keine spiele mehr ist einfach nur noch kunst, shadow of the colossus noch mehr als ICO finde ich. ich meine es gibt leute die gehen in eine kunstgalerie und schauen sich 50 bilder an, wenn ich shadow of the colossus spiele sehe ich 50 geile bilder pro sekunde 8)
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Jörg Luibl
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Beitrag von Jörg Luibl »

@wired: Deine Sehnsucht nach Spielen à la Deus Ex & Co, nach mehr Tiefe und Qualität abseits von schnöder Action teilen ja viele - wir auch. Und genau deshalb wird das auch befriedigt werden. Das Spiel bleibt nicht stehen. Ich kann dir übrigens jetzt schon verraten, dass das neue Deus Ex wahrscheinlich ein coming home im besten Sinne sein wird. Wir freuen uns riesig darauf, weil es die alten Werte der Serie reaktiviert.

Das Spiel hat sicher noch einen langen Weg vor sich, bevor es sein gesellschaftliches Wirkungspotenzial abseits vom "Spaß" wirklich ausschöpft. Aber die vorschnelle Abwertung des Spiels gegenüber Buch und Film ignoriert, dass dieses Medium schon ein, zwei Generation mit mehr als "Spaß" geprägt hat.

Ein Deus Ex hat sich genau so mit der Zukunft des Menschen auseinander gesetzt wie George Orwell. Leben, Tod, Moral, Gut und Böse wurden in vielen Spielen sehr gut thematisiert. Und ein Metal Gear Solid bezieht nicht nur politisch Stellung, indem es die USA als Aggressor darstellt, es zeigt auch gesellschaftskritische Ansätze, was die Konzernmacht angeht. Kurzum: Das Spiel ist als von Menschen für Menschen produzierte Unterhaltung genau so ein Kulturgut, in das aktuelle Meinungen einfließen, wie Buch und Film.

Was ist Kunst? Was bedeutet denn Kunst? Damit kann man das Spiel jedenfalls nicht gegenüber den anderen Medien ausgrenzen. Kunst ist ein überstrapazierter und diffuser Begriff, der rein gar nichts mit kreativer Qualität zu tun haben muss. Kunst kann langweilige Extravaganz oder provokativer Müll sein und trotzdem bei Prosecco gefeiert werden.

Alle drei Medien beinhalten das ganze Spektrum von Trash bis hin zu toller Unterhaltung oder der außergewöhnlichen Erscheinungsform, die einige Intellektuelle vielleicht mal im Feuilleton als Kunst definieren. Was auffällt ist, dass das Handwerkliche, also das Können an sich, dabei oft in den Hintergrund rückt. Hier hat das Spiel als junges Medium noch viele Chancen, denn in keinem Bereich wurde eine Meisterschaft erreicht wie etwa in der Malerei oder der Literatur.

Oft ist es so, dass ein Film, ein Buch oder ein Spiel erst in der Retrospektive diese historische Wertschätzung erhält. Heavy Rain bietet packende emotionale Unterhaltung. Ist es Videospielkunst? Momentan ist es für uns "nur" ein wichtiges Spiel, weil es dramaturgische Zeichen setzt.
Ist Shadow of the Colossus Videospielkunst? Vielleicht eher, wenn man seine besonderes Reduktion auf das Wesentliche und die bis dahin nicht gesehene Monumentalität bedenkt. Und man spricht bis heute ehrfürchtig davon - das ist immer ein gutes Zeichen.

Wir können heute gar nicht beurteilen, was irgendwann als Kunst definiert wird. Das erledigt irgendwann der beste Kritiker: Die Zeit. Und Dante's Inferno gehört dann hoffentlich nicht dazu. :wink:
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;gamebliker
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Beitrag von ;gamebliker »

W0 ist BIOSHOCK ?