Assassin's Creed: Software-Dieb verurteilt

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Asharon
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Beitrag von Asharon »

Asmilis hat geschrieben:
Wie könnte er das gemacht haben? Es git keinen wirklichen Schaden, das einzige was er gemacht hat ist das unausweichliche ein paar tage vorzuziehen. Der Schaden beträgt 100Euro die die Cracker für die Orginalversion hingeblättert hätten. Mehr nich
Stimmt, aber die "Cracker" werden ja nie gefasst. Sie haben hier endlich mal einen erwischt und wollen ein Exempel statuieren, um die Crackerszene in Furcht und Schrecken zu versetzen...

*hust*
gh0
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Beitrag von gh0 »

ach kommt, leute... weil er vorbestraft ist, bekommt er in amerika keine arbeit?

wie denkt ein chef...
-vorbestraft? was haben sie gemacht?

-ich hab nen spiel geklaut, raubkopiert und in umlauf gebracht

-nein, also da können sie nicht in unserem baubetrieb arbeiten, weil sie könnten ja einen hammer klauen und vervielfältigen und zu guter letzt laufen sie mit 80 hämmern bewaffnet amok.
Khaanara
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Beitrag von Khaanara »

gh0 hat geschrieben:ach kommt, leute... weil er vorbestraft ist, bekommt er in amerika keine arbeit?

wie denkt ein chef...
-vorbestraft? was haben sie gemacht?

-ich hab nen spiel geklaut, raubkopiert und in umlauf gebracht

-nein, also da können sie nicht in unserem baubetrieb arbeiten, weil sie könnten ja einen hammer klauen und vervielfältigen und zu guter letzt laufen sie mit 80 hämmern bewaffnet amok.
Wahrscheinlich eher so: Sie haben unser Blaupausen der Hämmer kopiert, online gestellt und jetzt stellen die Asiaten die Hämmer billiger her, so dass wir weniger Hämmer verkaufen !
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Masakado
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Beitrag von Masakado »

Die 5 Jahre auf Bewährung sind verständlich, die 25.000 USD Strafe verstehe ich auch,
nur verstehe ich die Resozialisierungs-Maßnahme in der offenen Anstalt nicht, in die der Typ muss :o
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Worrelix
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Beitrag von Worrelix »

Sonic_The_Hedgehog hat geschrieben:Scheinbar scheinen Menschenleben weniger wert zu sein als ein finanziell verursachter Schaden.
Wobei man bedenken muß, daß an jedem finanziellen Schaden auch Menschen hängen, denen er direkt schadet - schlimmstenfalls geht die Firma, in die die Entwickler privat investiert haben, den Bach runter und die Entwickler sind beruflich und privat pleite.
Asmilis hat geschrieben:
Worrelix hat geschrieben: Zudem könnte der Verurteilte finanzielle Ausfälle in Millionenhöhe verursacht haben - das muß man sich auch mal vor Augen halten.
Wie könnte er das gemacht haben? Es git keinen wirklichen Schaden, das einzige was er gemacht hat ist das unausweichliche ein paar tage vorzuziehen. Der Schaden beträgt 100Euro die die Cracker für die Orginalversion hingeblättert hätten. Mehr nich.
Supersimpel:
Brandneuer Ubisoftkopierschutz schon vor Release "angeknackt"
=> potentieller Kunde denkt sich "Crack kommt bald"

Brandneuer Ubisoftkopierschutz gilt als "unknackbar"
=> potentieller Kunde überlegt sich nun, ob er das nicht doch kauft

Klar, daß das "nur" diejenigen betrifft, die ihre Entscheidung von der Verfügbarkeit der Raubkopie abhängig machen - der eingeschworene Raubkopierer wird sich davon ebensowenig beeinflussen lassen wie der grundehrliche Käufer.
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RoKKei
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Beitrag von RoKKei »

gh0 hat geschrieben:ach kommt, leute... weil er vorbestraft ist, bekommt er in amerika keine arbeit?

wie denkt ein chef...
-vorbestraft? was haben sie gemacht?

-ich hab nen spiel geklaut, raubkopiert und in umlauf gebracht

-nein, also da können sie nicht in unserem baubetrieb arbeiten, weil sie könnten ja einen hammer klauen und vervielfältigen und zu guter letzt laufen sie mit 80 hämmern bewaffnet amok.
Deine Gutgläubigkeit ist zwar lobenswert, aber bei der derzeitigen Arbeitssituation bekommt jmd mit Vorrstrafen nichtmal nen Vorstellungstermin sondern Bewerbung landet im Müll...

Zu dem Typen:

Wie schon jmd vor mir erwähnt hat, 5 Jahre Bewährung... Wenn der jetzt ruhig bleibt muss er nicht in den Knast...

Und die Geldstrafe ist fast noch zu milde... Ein Releasetermin für ein grösseres Game ist immer mit immensen Kosten verbunden, dazu kommt noch dass man sich hätte Demos oder die ganze PR vorab sparen können...
Cheetah0941
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Beitrag von Cheetah0941 »

Vermutlich hat Ubi ihm seinen Abgang vergoldet, aber das berichtet niemand.

Ich bin nach wie vor überzeugt, das der den Auftrag von oben bekommen hat. Besser kann man die Raubkopierer schliesslich nicht für Umsatzeinbrüche verantwortlich machen (siehe auch X-Men Wolverine)
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Worrelix hat geschrieben:Wobei man bedenken muß, daß an jedem finanziellen Schaden auch Menschen hängen, denen er direkt schadet - schlimmstenfalls geht die Firma, in die die Entwickler privat investiert haben, den Bach runter und die Entwickler sind beruflich und privat pleite.
Dein Weltbild ist echt süß.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Worrelix hat geschrieben:Wobei man bedenken muß, daß an jedem finanziellen Schaden auch Menschen hängen, denen er direkt schadet - schlimmstenfalls geht die Firma, in die die Entwickler privat investiert haben, den Bach runter und die Entwickler sind beruflich und privat pleite.
Es gibt keinen Beweis für die These, dass das in Umlaufbringen einer Kopie finanziellen Schaden verursacht. Es gibt keinen Beweis dafür, in welcher Höhe überhaupt irgendein Schaden entsteht. Es gibt nur Behauptungen der Industrie auf der Basis von Milchmädchenrechnungen und eine gekaufte Gesetzgebung, die bloße Behauptungen der Industrie für bare Münze nimmt.

Und es gibt nicht wenige Leute, die diese Behauptungen ebenfalls für bare Münze nehmen und sich erfolgreich einreden lassen, dass das in nicht-lizensierte Kopieren urheberrechtlich geschützter Inhalte derartiger Strafen rechtfertigt. Warum? Auf welcher Basis? Mit welcher Begründung?
Minando
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Beitrag von Minando »

Richtig so. Viele Raubkopierer halten ihr "Hobby" noch immer maximal für ein Kavaliersdelikt, vielleicht gibt das den einen oder anderen Augenöffner.
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Asmilis
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Beitrag von Asmilis »

Worrelix hat geschrieben: Supersimpel:
Brandneuer Ubisoftkopierschutz schon vor Release "angeknackt"
=> potentieller Kunde denkt sich "Crack kommt bald"

Brandneuer Ubisoftkopierschutz gilt als "unknackbar"
=> potentieller Kunde überlegt sich nun, ob er das nicht doch kauft

Klar, daß das "nur" diejenigen betrifft, die ihre Entscheidung von der Verfügbarkeit der Raubkopie abhängig machen - der eingeschworene Raubkopierer wird sich davon ebensowenig beeinflussen lassen wie der grundehrliche Käufer.
Es geht um Assasins Creed. Nicht um Assasins Creed 2, und Kopien sind sehr häufig vor dem Release im umlauf, aber nur interessant für Cracker, und leute die dann die Cd schonmal runtergeladen haben wollen um in der ersten sekunde in der der Crack draussen ist loszulegen. Meldungen darüber kommen eigentlich nie. Auch bei Assasins Creed 2 kamen Meldungen erst bei den ersten Versuchen eines Cracks, und nicht bei für "Endverbraucher" unbrauchbaren cracklosen kopien.
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Paxx_277
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Beitrag von Paxx_277 »

Wer braucht hier eine Resozialisierung? Ubi oder der Typ..
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Arakiru
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Beitrag von Arakiru »

Pax_is_asking hat geschrieben:Wer braucht hier eine Resozialisierung? Ubi oder der Typ..
:lol: UBI, glasklar !
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KingDingeLing87
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Beitrag von KingDingeLing87 »

Richtig so.
Strafe ist auch genau richtig.
Und die 25.000 Dollar tun ihm auch weh, dass er sowas hoffentlich nie wieder macht. :wink:
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bw90g
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Beitrag von bw90g »

Kajetan hat geschrieben:
Worrelix hat geschrieben:Wobei man bedenken muß, daß an jedem finanziellen Schaden auch Menschen hängen, denen er direkt schadet - schlimmstenfalls geht die Firma, in die die Entwickler privat investiert haben, den Bach runter und die Entwickler sind beruflich und privat pleite.
Es gibt keinen Beweis für die These, dass das in Umlaufbringen einer Kopie finanziellen Schaden verursacht. Es gibt keinen Beweis dafür, in welcher Höhe überhaupt irgendein Schaden entsteht. Es gibt nur Behauptungen der Industrie auf der Basis von Milchmädchenrechnungen und eine gekaufte Gesetzgebung, die bloße Behauptungen der Industrie für bare Münze nimmt.

Und es gibt nicht wenige Leute, die diese Behauptungen ebenfalls für bare Münze nehmen und sich erfolgreich einreden lassen, dass das in nicht-lizensierte Kopieren urheberrechtlich geschützter Inhalte derartiger Strafen rechtfertigt. Warum? Auf welcher Basis? Mit welcher Begründung?
Es gibt auch keine empirisch belegte Studie die das Gegenteil beweist, oder ?
Ich frage mich nur, welche Motivation den Täter dazu getrieben, AC ins Internet zu stellen und wer weiß ob es das erste Mal war, das er Spiele ins Netz gestellt hat...