Der 4P-Kommentar: Internatiowas?
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- |Chris|
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Was ich verwunderlich finde, ist die Tatsache das Heavy Rain anscheinend nicht einmal bei der Vorrauswahl für das beste Internationale Spiel bedacht wurde. (Wenn doch, bitte korrigiert mich).
Dieses Spiel enthält zwar auch Gewalt, allerdings in einem Rahmen der für die Dramaturgie angemessen ist. Dazu bietet das Spiel keine ermunterung auch wirklich Gewalt anzuwenden. Hier hätte man mit einem Kompromiss Punkten können und der Presse ein erwachsenes, aussagekräftiges Spiel presentieren können.
Dieses Spiel enthält zwar auch Gewalt, allerdings in einem Rahmen der für die Dramaturgie angemessen ist. Dazu bietet das Spiel keine ermunterung auch wirklich Gewalt anzuwenden. Hier hätte man mit einem Kompromiss Punkten können und der Presse ein erwachsenes, aussagekräftiges Spiel presentieren können.
- Mindflare
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Ich denke, das spiel ist zu neu. In dem Welt-Artikel stand zumindest indirekt, dass nur 2009 erschienene Titel berücksichtigt wurden.|Chris| hat geschrieben:Was ich verwunderlich finde, ist die Tatsache das Heavy Rain anscheinend nicht einmal bei der Vorrauswahl für das beste Internationale Spiel bedacht wurde. (Wenn doch, bitte korrigiert mich).
- UberSoldat
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Ich auch! *coolface*BollFan hat geschrieben:Ich halte Metal777s Argumentation fuer voll nachvollziehbar.
Naja die Hirnaktivitiät wird mit Professor Layton auf jeden Fall 10 Mal mehr und vielseitiger trainiert als mit Anno. Zugegeben, im Vergleich zu den anderen neueren Mainstream-Strategiespielen ist Anno als komplex zu bezeichnen, was allerdings weniger FÜR Anno spricht, als mehr GEGEN die Entwicklung, die das Strategiegenre derzeit macht.
Pädagogisch wertvoll... hmm.. Naja die Storyline von Anno ist schon niedlich, aber keine Ahnung wie das pädagogisch wertvoller sein soll als Layton.
Wtf das ist so oder so ein Äpfel und Birnen Vergleich.
- bruchstein
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Ich kann Metal777 auf einer Art verstehen.....in meinen Augen sollten Kids unter 16 nur Games in die Finger bekommen, die auf irgeneine Art für ihre entwicklung sinnvoll ist... das Suchtpotential und die ablenkung vom wirklichen Leben ist einfach zu gross. Das gilt nicht für alle, aber für einen nicht zuverachtenden Prozentsatz schon.Meinen Kindern würde ich Gamen verbieten, vor allem wenn sie gerade 6 Jahre geworden sind. ich könnte mir nur vorstellen mit ihnen gemeinsam ein sinnvolles Spiel zu zocken.das kann aber nur ein geringer teil unser gemeinsammen freizeitaktivitäten sein
Allerdings müsste man ihnen etwas bieten, wenn man ihnen das Gamen verbietet, was sie auch begeistert. Und das kostet Zeit.....und viele Eltern sind schlichtweg überfordert mit ihren Kids
In japan z.B. wird teilweise der Unterricht an den Schulen mit dem Nintendo und entsprechenden Programme/Games gemacht.
die Krux bei dem Preis ist ja das der der Preis ``Deutscher Computerspielpreis`` heist, und da kommt das wort Jugend überhaupt gar nicht vor.
sie müssten den Preis also einmal für Junge, und einmal für erwachsene ausrichten
dann würde die ganze Preisverleihung warscheinlich nicht so verklemmt ausschauen
Allerdings müsste man ihnen etwas bieten, wenn man ihnen das Gamen verbietet, was sie auch begeistert. Und das kostet Zeit.....und viele Eltern sind schlichtweg überfordert mit ihren Kids
In japan z.B. wird teilweise der Unterricht an den Schulen mit dem Nintendo und entsprechenden Programme/Games gemacht.
die Krux bei dem Preis ist ja das der der Preis ``Deutscher Computerspielpreis`` heist, und da kommt das wort Jugend überhaupt gar nicht vor.
sie müssten den Preis also einmal für Junge, und einmal für erwachsene ausrichten
dann würde die ganze Preisverleihung warscheinlich nicht so verklemmt ausschauen
Zuletzt geändert von bruchstein am 02.05.2010 14:27, insgesamt 1-mal geändert.
- Mindflare
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Es gibt doch extra die Kategorien Kinderspiel und Jugendspiel. Dazu noch einen Schülerbeitrag. Wieviel mehr "pädagogische" Kategorien braucht man denn?bruchstein hat geschrieben: die Krux bei dem Preis ist ja das der der Preis ``Deutscher Computerspielpreis`` heist, und da kommt das wort Jugend überhaupt gar nicht vor.
sie müssten den Preis also einmal für Junge, und einmal für erwachsene ausrichten
dann würde die ganze Preisverleihung warscheinlich nicht so verklemmt ausschauen
Ich fände es besser, wenn der Inhalt danach bewertet wird, ob er dem Anspruch der entsprechenden Altersklasse gerecht wird. Die nominierten Spiele waren ja keine Gore-Spielem sondern Abenteuer mit erwachsener Thematik.
- bruchstein
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Ich dachte auch eher an zwei verschiedene Preisverleihungen, und bei den Erwachsenen sollte nicht die Politik der ausrichter sein, sondern eher Gamekritiker , Gamezeitschriften, und so onlineportale wie 4players etc.
Bei den Jugendlichen sollte das in verbindung mit anderen Mediensachen wie Filme für Jugendliche, Bücher schülerzeitungen oder Beschäftigungsprogramme etc. etc,und was es halt sonst alles so gibt für jugendliche,od was jugendliche mitgestalten. das sollten dort die Kategorien sein....das ganze dann mit Pep im TV präsentieren (hohe Einschaltquoten garantiert,ich glaube da hat die erste , die zwete Reihe sowie RTL und Konsorten was verschlafen).dann wäre das auch eine wunderbare und lobenswerte Angelegenheit.
und ich sage es gerne nochmal 4players und andere Game onlineportale, Zeitschriften sollte einen Gegenpreis organisieren, dafür wird sich schon eine TV gesellschaft, od sonstige Geldgeber finden lassen, die das ganze unterstützt.Das preisgeld od das Sponsoring durch den Staat sollte nicht die Hauptrolle spielen, sondern die Leidenschaft für das Medium Gamen
Das braucht Zeit Ausdauer, Geduld, Energie, überredungskunst und Leidensschaft, aber es wäre ein lohnenswertes Projekt.
Solche Sachen, die mit Leidenschaft, weitsicht,Ausdauer vorangetrieben werden, fehlen Deutschland. Man Jammert nur rum, null visionen für die Zukunft, oder für aktuelle Probleme. Man kriegt denn Arsch nur zum motzen hoch, wenns um den eigenen profit geht, oder um andere lächerlich zu machen.Und die falsche Leute haben das sagen, bzw. die Medienhoheit
Und deswegen bleibt Deutschland blass und langweilig
Deutschland das Land, der Selbstgeiselung, Panikmache, Kleingeistigkeit, Feigheit(afghanistan)eine neue eigenschaft von deutschland, Nazis und prollaktivitäten wie Ballermann6, so sieht u od will die Welt Deutschland sehen, und wir geben immer neues Futter dafür ...super
und der ganze Jugendschutz ist eh für die Katz, verbote wohin man schaut...aber so gut wie kein alternativprogram...Das Projekt Familie/ die Gesellschafft hat sich extrem gewandelt, und dem muss rechnung getragen werden, sprich unterstützung von aussen, um die Eltern zu entlasten. und da kommt viel zuwenig, bis gar nichts.....nur Alibigeschichten ( und da gehört die Killergame Diskusion dazu )um Wählerstimmen zu kassieren, nichts mit hand und Fuss, stückwerk
Bei den Jugendlichen sollte das in verbindung mit anderen Mediensachen wie Filme für Jugendliche, Bücher schülerzeitungen oder Beschäftigungsprogramme etc. etc,und was es halt sonst alles so gibt für jugendliche,od was jugendliche mitgestalten. das sollten dort die Kategorien sein....das ganze dann mit Pep im TV präsentieren (hohe Einschaltquoten garantiert,ich glaube da hat die erste , die zwete Reihe sowie RTL und Konsorten was verschlafen).dann wäre das auch eine wunderbare und lobenswerte Angelegenheit.
und ich sage es gerne nochmal 4players und andere Game onlineportale, Zeitschriften sollte einen Gegenpreis organisieren, dafür wird sich schon eine TV gesellschaft, od sonstige Geldgeber finden lassen, die das ganze unterstützt.Das preisgeld od das Sponsoring durch den Staat sollte nicht die Hauptrolle spielen, sondern die Leidenschaft für das Medium Gamen
Das braucht Zeit Ausdauer, Geduld, Energie, überredungskunst und Leidensschaft, aber es wäre ein lohnenswertes Projekt.
Solche Sachen, die mit Leidenschaft, weitsicht,Ausdauer vorangetrieben werden, fehlen Deutschland. Man Jammert nur rum, null visionen für die Zukunft, oder für aktuelle Probleme. Man kriegt denn Arsch nur zum motzen hoch, wenns um den eigenen profit geht, oder um andere lächerlich zu machen.Und die falsche Leute haben das sagen, bzw. die Medienhoheit
Und deswegen bleibt Deutschland blass und langweilig
Deutschland das Land, der Selbstgeiselung, Panikmache, Kleingeistigkeit, Feigheit(afghanistan)eine neue eigenschaft von deutschland, Nazis und prollaktivitäten wie Ballermann6, so sieht u od will die Welt Deutschland sehen, und wir geben immer neues Futter dafür ...super
und der ganze Jugendschutz ist eh für die Katz, verbote wohin man schaut...aber so gut wie kein alternativprogram...Das Projekt Familie/ die Gesellschafft hat sich extrem gewandelt, und dem muss rechnung getragen werden, sprich unterstützung von aussen, um die Eltern zu entlasten. und da kommt viel zuwenig, bis gar nichts.....nur Alibigeschichten ( und da gehört die Killergame Diskusion dazu )um Wählerstimmen zu kassieren, nichts mit hand und Fuss, stückwerk
Zuletzt geändert von bruchstein am 02.05.2010 15:35, insgesamt 22-mal geändert.
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Abando
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Es gibt doch schon genug unbedeutende Computerspielpreise von x-beliebigen Magazinen, da muss 4Players nicht nachziehen.
Zum Kommentar muss ich noch sagen, dass ich ihn als ziemlich scheinheilig empfinde, denn ich glaube kaum, dass ein Redakteur eines Spielemagazins die Gewalt in Computerspielen ernsthaft hinterfragt, da würde er sich doch ins eigene Fleisch schneiden.
Ein Drogendealer warnt seinen Kunden schließlich auch nicht vor den Auswirkungen durch die Einnahme seiner Produkte.
Zum Kommentar muss ich noch sagen, dass ich ihn als ziemlich scheinheilig empfinde, denn ich glaube kaum, dass ein Redakteur eines Spielemagazins die Gewalt in Computerspielen ernsthaft hinterfragt, da würde er sich doch ins eigene Fleisch schneiden.
Ein Drogendealer warnt seinen Kunden schließlich auch nicht vor den Auswirkungen durch die Einnahme seiner Produkte.
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johndoe532184
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Xyluz
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Hey, das ist doch alles mehr als plausibel.
Man hat in den letzten 10 Jahren in Deutschland eine videogamefeindliche Stimmung geschaffen, und das unter großen Anstrengungen.
Da man aber andererseits nun nicht völlig den Anschluss zum Rest der Welt verlieren will (es geht immerhin um viel Geld), hat man trotz allem eine Art "deutschen Videospieloscar" ins Leben gerufen.
Nun machen sich die Jurymitglieder (meist vom Fach, wie zum Beispiel Heiko Klinge) an die Arbeit und stellen im Endeffekt ein paar Nominierungen vor. Dragen Age, Uncharted 2, die großen Namen halt. Anscheinend ist zu diesem Zeitpunkt den politischen Vertretern noch nicht aufgefallen, was denn da nomniert wird, sind ja größtenteils fachfremd.
Anscheinend ist denen dann irgendwann aufgefallen, das die genannten Titel nicht in das gamefeindliche Klima passen. Wenn wirklich Dragon Age oder Uncharted 2 einen Titel bekommen hätten, hätte man einerseites etwas zur Aufweichung des spielefeindlichen Klimas getan, und andererseits natürlich die Kumpels daheim nicht unterstützt. Also schnell schnell so drehen, das am Ende eben Anno 1404 bei rauskommt.
Volia, spielefeindliches Klima erhalten, Kumpels daheim unterstützt und vor der eigenen Wählerschaft steht man auch als zumindest halbwegs fortschrittlich da. (Man bedenke, der deutschen Politik ist es größtenteils egal was die im Ausland von uns denken, das sieht man auch schon in der Wirtschaftspolitik, da werden wir auch ausgelacht)
Natürlich ist der Preis nicht das Papier wert, auf dem der Titel steht. Aber man hat weiterhin konklud zu der vorherrschenden Situation gehandelt. War beim Kino doch genau das gleiche, die großen Jahre des "deutschen Kinos" sind schon lange lange vorbei, ungefähr an die 80 Jahre. Und eine deutsche Videospielkultur wird sich auch nicht entwickeln, solange die Killerspielstrohpuppe ein exzellentes Feindbild abgibt und man wunderbar von den eigenen politischen, wirtschaftlichne und gesellschaftlichen Versäumnissen ablenken kann. Dass das so ist ist aber auch einer großen Masse von unglaublich dummen Erwachsenen zu verdanken. Mal ehrlich, da gibt es Menschen, die unglaublich komplexe Projekte betreiben, unglaublich komplexe Maschinen entwerfen und bauen, sich komplexe rechtliche Abläufe merken müssen etc. pp. Und solche Menschen fallen auf so nen Käse ala "Videospiele sind der Untergang des Abendlandes" herein?
Selbst Sozialpädagogen, die um die Komplexität des Menschen wisse, fallen auf den Unfug herein. Da wunder ich mich manchmal, das wir heute Strom haben, und die Leute nicht die damaligen Ingenieure als Zauberer verbrannt haben.
Also, klar, berechtigte Aufregung, aber sowas war zu erwarten.
Und an alle die, die das nicht interessiert: Ihr seid auf einer Gamessite, mit Redakteuren die sich den ganzen Tag damit beschäftigen. Was habt ihr erwartet? Man will Videospiele als Kulturgut ähnlich dem Film etablieren, und die Preisverleihung ist eine Farce, als wenns um Spielzeug ging. Wenn ihr Videospiele auch ausschließlich als Spielzeug anseht, dann seid ihr bei Bravo Screenfun besser aufgehoben, aber hier versucht man noch den Spiele zumindest teilweise einen kulturellen Aspekt abzugewinnen.
Also, wenns euch nicht interessiert, dann lests doch nicht, und geht zur Screenfun, aber hört doch auch die Leute hier zu nerven. Danke
Man hat in den letzten 10 Jahren in Deutschland eine videogamefeindliche Stimmung geschaffen, und das unter großen Anstrengungen.
Da man aber andererseits nun nicht völlig den Anschluss zum Rest der Welt verlieren will (es geht immerhin um viel Geld), hat man trotz allem eine Art "deutschen Videospieloscar" ins Leben gerufen.
Nun machen sich die Jurymitglieder (meist vom Fach, wie zum Beispiel Heiko Klinge) an die Arbeit und stellen im Endeffekt ein paar Nominierungen vor. Dragen Age, Uncharted 2, die großen Namen halt. Anscheinend ist zu diesem Zeitpunkt den politischen Vertretern noch nicht aufgefallen, was denn da nomniert wird, sind ja größtenteils fachfremd.
Anscheinend ist denen dann irgendwann aufgefallen, das die genannten Titel nicht in das gamefeindliche Klima passen. Wenn wirklich Dragon Age oder Uncharted 2 einen Titel bekommen hätten, hätte man einerseites etwas zur Aufweichung des spielefeindlichen Klimas getan, und andererseits natürlich die Kumpels daheim nicht unterstützt. Also schnell schnell so drehen, das am Ende eben Anno 1404 bei rauskommt.
Volia, spielefeindliches Klima erhalten, Kumpels daheim unterstützt und vor der eigenen Wählerschaft steht man auch als zumindest halbwegs fortschrittlich da. (Man bedenke, der deutschen Politik ist es größtenteils egal was die im Ausland von uns denken, das sieht man auch schon in der Wirtschaftspolitik, da werden wir auch ausgelacht)
Natürlich ist der Preis nicht das Papier wert, auf dem der Titel steht. Aber man hat weiterhin konklud zu der vorherrschenden Situation gehandelt. War beim Kino doch genau das gleiche, die großen Jahre des "deutschen Kinos" sind schon lange lange vorbei, ungefähr an die 80 Jahre. Und eine deutsche Videospielkultur wird sich auch nicht entwickeln, solange die Killerspielstrohpuppe ein exzellentes Feindbild abgibt und man wunderbar von den eigenen politischen, wirtschaftlichne und gesellschaftlichen Versäumnissen ablenken kann. Dass das so ist ist aber auch einer großen Masse von unglaublich dummen Erwachsenen zu verdanken. Mal ehrlich, da gibt es Menschen, die unglaublich komplexe Projekte betreiben, unglaublich komplexe Maschinen entwerfen und bauen, sich komplexe rechtliche Abläufe merken müssen etc. pp. Und solche Menschen fallen auf so nen Käse ala "Videospiele sind der Untergang des Abendlandes" herein?
Selbst Sozialpädagogen, die um die Komplexität des Menschen wisse, fallen auf den Unfug herein. Da wunder ich mich manchmal, das wir heute Strom haben, und die Leute nicht die damaligen Ingenieure als Zauberer verbrannt haben.
Also, klar, berechtigte Aufregung, aber sowas war zu erwarten.
Und an alle die, die das nicht interessiert: Ihr seid auf einer Gamessite, mit Redakteuren die sich den ganzen Tag damit beschäftigen. Was habt ihr erwartet? Man will Videospiele als Kulturgut ähnlich dem Film etablieren, und die Preisverleihung ist eine Farce, als wenns um Spielzeug ging. Wenn ihr Videospiele auch ausschließlich als Spielzeug anseht, dann seid ihr bei Bravo Screenfun besser aufgehoben, aber hier versucht man noch den Spiele zumindest teilweise einen kulturellen Aspekt abzugewinnen.
Also, wenns euch nicht interessiert, dann lests doch nicht, und geht zur Screenfun, aber hört doch auch die Leute hier zu nerven. Danke
- IxAxUx
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Sorry, aber dein Kommentar ist schrott.Xyluz hat geschrieben:[...]
Erstmal sei gesagt, dass ich noch nie davon gehört habe, dass sich andere Staaten über die deutsche Wirtschaftspolitik lustig machen. Und ich lese sehr viele Nachrichtenartikel. Es ist eher andersherum: Sie loben unsere Wirtschaftspolitik.
Aber nun zu deinen anderen Aussagen:
Wo ist der Sinn, den "Untergang" des deutschen Kinos mit einem eventuell eintretenden Ende, bzw. gar nicht erst aufkommenden, der Videospielkultur zu vergleichen? Eben, es hat keinen Sinn! Denn der Film als Medium ist bis heute sehr populär und hat unbestritten einen kulturellen Wert. Das Kinosterben ist, anders als du es darstellst, gerade ein Element dieser Wertrschätzung des Mediums: Es zeigt, dass die Menschen sich eigene Fernseher anschaffen, um täglich in den Genuss des Mediums zu kommen.
Und, dass "einer großen Masse von unglaublich dummen Erwachsenen zu verdanken" ist, dass es keine Videospielkultur geben wird, ist auch relativ. Was bezeichnest du bitte als "große Masse"? Auch die Aussage, dass die Politiker mit einer Videospiel-Debatte die Bürger von politischen Fehlern/Versäumnissen ablenkt, ist mehr als zweifelhaft. Wir als Videospieler nehmen solche Schlagzeilen natürlich sofort wahr, doch ich behaupte, dass 80% der Bürger nicht mal Kenntnis von ihr genommen haben (sofern kein Amoklauf passiert ist).
- bruchstein
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ich lebe im Ausland , und die sicht der anderen ist eher negativ u ne Lachnummer sind wir dazu,od man macht uns gern lächerlich(das Erbe von Nazideutschland) .... das einzige was wir anscheinend können ist Autos bauen und unsere eigene Leute verarschen.....und so nullnummern wie z.B. Beckmann, oder Verona Pohl gross rausbringen...oder so ein vollpfosten wie den Westerman Guido als Aussenminister zu plazieren
Es gibt unbestritten gute Sachen in deutschland....es sind aber deutlich zuwenige...und inn Sachen Kultur sind wir die Doppelnull schlecht hin.
Selbst bei dem Erfolg bei alternativen für Energiegewinnung, der Vorsprung, den wir auf diesem Sektor haben, kriegen es unsere Politiker todsicher wieder gebacken, das ganze auszubremsen um ihr klientel und lobbisten zu bedienen,wen jucken schon die Arbeitsplätze wirklich......es ist der Wurm drinn
@Xyluz im grossen und ganzen hast du recht, und wir sehen das ähnlich, ausser die Wirtschaft, die funktioniert, allerdings auf kosten der Leiharbeiter die für mickrige 5 Euro die std knechten müssen, oder unseren steuergeldern. Und so gesehen ist es ein zweifelhafter erfolg. Der ottonormalverbraucher hat zudem von dem erfolg nichts und glaubt auch langsam an gar nichts mehr. hat dafür die sogenannte goldene Arschkarte
@ IxAxUx du interpretierst da etwas wild in der Schreibe von Xyluz rum. und magst es anscheinend nicht das man etwas am ruf von Deutschland krazt. und ganz sicher lenken die Politiker mit der Killerspieldebate von eigenen versäumnissen ab, zB in der Familienpolitik, Bildungswesen etc. etc.. und die Debatte wird ja immer wieder gerne wenn wahlen anstehen aktiviert..obwohl langsam ist das Thema etwas ausgelutscht
Es gibt unbestritten gute Sachen in deutschland....es sind aber deutlich zuwenige...und inn Sachen Kultur sind wir die Doppelnull schlecht hin.
Selbst bei dem Erfolg bei alternativen für Energiegewinnung, der Vorsprung, den wir auf diesem Sektor haben, kriegen es unsere Politiker todsicher wieder gebacken, das ganze auszubremsen um ihr klientel und lobbisten zu bedienen,wen jucken schon die Arbeitsplätze wirklich......es ist der Wurm drinn
@Xyluz im grossen und ganzen hast du recht, und wir sehen das ähnlich, ausser die Wirtschaft, die funktioniert, allerdings auf kosten der Leiharbeiter die für mickrige 5 Euro die std knechten müssen, oder unseren steuergeldern. Und so gesehen ist es ein zweifelhafter erfolg. Der ottonormalverbraucher hat zudem von dem erfolg nichts und glaubt auch langsam an gar nichts mehr. hat dafür die sogenannte goldene Arschkarte
@ IxAxUx du interpretierst da etwas wild in der Schreibe von Xyluz rum. und magst es anscheinend nicht das man etwas am ruf von Deutschland krazt. und ganz sicher lenken die Politiker mit der Killerspieldebate von eigenen versäumnissen ab, zB in der Familienpolitik, Bildungswesen etc. etc.. und die Debatte wird ja immer wieder gerne wenn wahlen anstehen aktiviert..obwohl langsam ist das Thema etwas ausgelutscht
- bruchstein
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- IxAxUx
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Ich mag es nicht, wenn man mit SCHLECHTEN (schein) Argumenten versucht, den "Ruf von Deutschland" (wie du es nennst) schlecht zu reden.bruchstein hat geschrieben:[...]
@ IxAxUx du interpretierst da etwas wild in der Schreibe von Xyluz rum. und magst es anscheinend nicht das man etwas am ruf von Deutschland krazt. und ganz sicher lenken die Politiker mit der Killerspieldebate von eigenen versäumnissen ab, zB in der Familienpolitik, Bildungswesen etc. etc.. und die Debatte wird ja immer wieder gerne wenn wahlen anstehen aktiviert..obwohl langsam ist das Thema etwas ausgelutscht
Auch deine Aussage ist nicht besser als die von Xyluz. Es wäre mir neu, dass mit einer Killerspieldebatte von aktuellen politischen Geschehnissen abgelenkt wird. Du und Xyluz, vor allem letztgenannter, haltet die deutschen Bürger wohl für die totalen Vollpfosten und Idioten. Glaubt ihr beide wirklich, dass sich der Bürger von einer Killerspieldebatte von anderen Ereignissen ablenken lässt? Habt ihr vor der Bundestagswahl und vor der kommenden NRW-Wahl in Umfragen mitbekommen, dass auch nur eine Minderheit angegeben hat, dass für sie die Parteipositionen zu dem Thema Videospiele eine bedeutende Rolle hat für die Wahlentscheidung? Ich nicht. Klar, die Politiker VERSUCHEN noch irgendwie von irgendwo eine kleine Gruppe zu mobilisieren, doch das wars dann auch schon. Von anderen Ereignissen wird aber gar nicht versucht abzulenken, da keiner so blöd wäre, um darauf reinzufallen.
Und Xyluz Kino-Vergleich ist und bleibt für die Tonne. Der passt so gar nicht. Das hat nichst damit zu tun, dass ich angeblich den "Ruf Deutschlands" retten will. Und, wenn ich Sätze wie "Wenn ihr Videospiele auch ausschließlich als Spielzeug anseht, dann seid ihr bei Bravo Screenfun besser aufgehoben" lese, muss ich laut auflachen. Ein Videospiel ist nunmal ein Spielzeug. Auch, wenn man es nicht wahrhaben will. Aber das einzigartige an dieser Videospiele=Kulturgut ist ja folgendes: Die Gamer können es nicht hinnehmen, einfach ihr Spiel zu genießen. Sie fühlen sich dabei vielleicht selbst ein wenig kindisch. Daher wollen sie es krampfhaft versuchen, Videospielen den Titel Kulturgut zu verpassen. Wieso begnügt sich der Gamer nicht einfach damit, Spaß zu haben?
Zuletzt geändert von IxAxUx am 02.05.2010 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
