Quo Vadis 2010: Triple-A in Deutschland?

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Xris
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Beitrag von Xris »

Triple-A...wenn ich das schon höre. Nichts für ungut, aber im Gegensatz zu der Ansicht der Herren, hat es meiner Meinung nach fast ausschließlich etwas mit dem Budget zu tun einen Titel Triple A zu nennen.
Tatsache. Das Problem ist allerdings, das in der Vergangenheit eben jene Triple A Games auch mit hohen Wertungen belohnt wurden und nicht immer zu unrecht. Mir stöst diese Aussage aber ebenfalls sauer auf. Besonders weil viele nicht wissen das Triple A keine Aussage über die Qualität sondern eigentlich nur über das Budget trift. Wie oft liest man: "Wird bestimmt ein AAA Game!"..... *rofel*

Aber eben deswegen kann man heutzutage "Triple A" so "flüssig" auslegen.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Was wahr ist, die deutsche Branche der Unterhaltungselektronik ist sehr auf den PC fixiert.

Crytek beugt sich jetzt wohl dem Konkurenzdruck von Epic und portet die CE3 auch für die Konsolen.
Daedalic haben die DS Version von EBA gecancelt und die Wii Version von "A new Beginning" hat sich in Steamware aufgelöst.
Der 360 Port von Piranhas "Risen" war halbherzig und verbuggt, das hat dem internationalen Ansehen mehr geschadet.
Die Russen mögen Gothic, Amerika hielt die alten Teile für Elder Scroll Klone.
The Settlers kennt man in Strategiefankreisen weltweit, genau wie Anno.
Velvet Assassins scheiterte allein am Anspruch der Spieler, jedes Stealth Spiel müsse sich an MGS messen,
wie sich jeder Shooter an Modern Warfare messen muss. Was für eine solche Produktion nicht fair ist.
Replay waren verdammt gut, jetzt gibt es sie nicht mehr.

Die Entwickler haben den Konsolentrend verschlafen, sich nicht in diese Richtung ausgebildet oder weitergebildet.
Projekte wie Velvet Assassin und Cursed Mountain scheitern aber auch
an einer merkwürdigen unselbstständigkeit.
Speziell Cursed Mountain versuchte ein bisschen wie Resident Evil zu sein,
obwohl es nicht passt.
Beide Spiele wollten sich durch Stil statt durch Nährwert hervorheben.
Ein nett präsentierter Teller macht aber nicht satt, wenn das essen fehlt.


E> Geliebte PCler. Dies ist kein Angriff, euch die Butter vom Brot zu nehmen. Es sollten genug Games für alle da sein <3
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Spunior
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Beitrag von Spunior »

Heruwath hat geschrieben:Also den Herrn Schmitz würde ich mal gerne sprechen. Es ist doch egal was Ubisoft für einen AAA Titel hält. Nach allgemeiner Ansicht ist die Bezeichnung AAA nicht abhängig von Verkaufszahlen, oder irre ich mich da.

Ein Anno und Siedler sind mindestens genauso aufwändig, komplex und groß wie ein Crysis. Nur weil es nicht die Masse anspricht ist es kein großes Spiel. Etwas lächerlich diese Behauptung.

Edit: Nach einiger Recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mich geirrt habe. Die Bezichnung zeigt doch den Komerziellen Erfolg eines Titels an.
Nur als kleine Anmerkung: Schmitz hat Anno 1404 (und wenn ich mich nicht ganz irre: auch das letzte Siedler) mitbetreut als Producer. Er hat da also nicht einfach über Produkte anderer 'gelästert'.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Crewmate hat geschrieben:Die Entwickler haben den Konsolentrend verschlafen, sich nicht in diese Richtung ausgebildet oder weitergebildet.
Was hauptsächlich an den enormen Kosten der Konsolenentwicklung liegt. Devkits sind arschteuer, der Abnahmeprozess ist teuer. Vor allem kleine und junge Teams können sich das nicht leisten. Und HIER kommt jetzt die fehlende Unterstützung des Staates hinzu, der in anderen Ländern Förderungen, Standortzuschüße und Subventionen für Spielestudios gewährt.

Ein Spiel für den PC zu entwickeln ist dagegen fast mit Hausmitteln in der heimischen Küche zu machen.
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

das problem in Deutschland ist das die sogenannte Kreativbranche eher richtige Langweiler sind, oder zumindestens von solche domminiert werden, die einzigen schrägen vögel die man zulässt sind doch schwul( nix geg Schwule) der rest kämpft brav für den Weltfrieden od hat sich den Rest der politikel Korrektniss(richtig geschrieben?) auf die Fahnen geschrieben.und das auf extreme Art... das lässt einfach nichts neues oder aussergewöhnliches hochkommen.
Dazu ist das ganze ein bigotter Sumpf von Vetterlesswirtschaft,Politikergedöns, Geldgeiheitl und hat dazu noch eine bizzare sicht was Intelligens betrifft. Und das erklärt auch warum keine risikobereitschaft für etwas neues besteht. Man hält solange am altbewährten fest, bis es zu spät ist.

Bis in den 30 Jahren vom letzten Jahrtausend war Deutschland ein Sammelbecken für kreative, Denker, Tüftler, Wissenschaftler, Raumfahrt...egal was , wir waren überrall vorne mit dabei....und dann kamen die ollen Nazis und der Tablettenjunki Adolf, die haben es dann geschafft innerhalb von nicht mal 10 jahren alles kaputt zu machen und wir mutierten aufgrunddessen anschliesend zu verklemmten dumpfe politisch korrekte Vollpfosten, ,seitdem haben wir den kriechgang drauf und bis zur perfektion weiterentwickelt. Und es wird nochmal 50 Jahre brauchen
bis wir aufrecht gehend die Sonne geniesen können, ohne uns dafür entschuldigen zu müssen... :steinigen: