Ubisoft: Umweltbewusst?
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- muecke-the-lietz
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HanFred:
Ist echt krass, ne. Vor allem die Menge des Mülls und die Ausmaße des Strudels sind echt der Hammer. Aber darüber wird halt kaum berichtet, obwohl es eines der eindeutigsten Zeichen der Umweltverschmutzung durch den Menschen ist und die Gesellschaft zum Umdenken zwingt. Und dann kommen da Ubisoft und nutzen so ein wichtiges Thema für ihr scheiß Image...
Ist echt krass, ne. Vor allem die Menge des Mülls und die Ausmaße des Strudels sind echt der Hammer. Aber darüber wird halt kaum berichtet, obwohl es eines der eindeutigsten Zeichen der Umweltverschmutzung durch den Menschen ist und die Gesellschaft zum Umdenken zwingt. Und dann kommen da Ubisoft und nutzen so ein wichtiges Thema für ihr scheiß Image...
- jackdaniel1987
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Eine gute Entwicklung wie ich finde auch wenn die Motive wohl die falschen sind.
Ich perönlich habe seit 10 Jahren in kein Spielehandbuch geschaut.
Das Medium Papier scheint wohl langsam immer weniger Freunde zu haben.
Dank Ebooks, Ipads und Phones könnte das gute alte Papier bald nur noch zum Arsch abwischen taugen.
Recht so!:-)
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- Don. Legend
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johndoe836090
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Auch so etwas kann ich nicht nachvollziehen, tut mir Leid. Ich persönlich lese lieber ein Buch in Papierform, als es mir auf 'nem Monitor anzuschauen. Denke auch, dass ein Buch viel kunst- bzw. liebevoller aufgemacht ist als so 'ne PDF - Datei. Ich hoffe mal, dass sich eine solche Entwicklung in naher Zukunft nicht allzu sehr fortsetzt.jackdaniel1987 hat geschrieben:Eine gute Entwicklung wie ich finde auch wenn die Motive wohl die falschen sind.
Ich perönlich habe seit 10 Jahren in kein Spielehandbuch geschaut.
Das Medium Papier scheint wohl langsam immer weniger Freunde zu haben.
Dank Ebooks, Ipads und Phones könnte das gute alte Papier bald nur noch zum Arsch abwischen taugen.
Recht so!:-)
- jackdaniel1987
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Mh...natürlich sind wir emotional und aus der gewohnheit heraus an Bücher gebunden.
Allerdings hat es kein rationalen halt mehr.
Ich zum beispiel arbeite oft mit Medizinischen Lexikas und du kannst dir nicht Vorstellen wie dermaßen einfach sich eine digitale Version macht.
Als Stichwort sage ich nur "Stichwortsuche" etc.
Es vereinfacht meine Arbeit spürbar.
Allerdings hat es kein rationalen halt mehr.
Ich zum beispiel arbeite oft mit Medizinischen Lexikas und du kannst dir nicht Vorstellen wie dermaßen einfach sich eine digitale Version macht.
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- HanFred
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auf einem iPad mit glare-display würde ich allerdings keine bücher lesen wollen. bildschirme sind anstrengend im gegensatz zu readern, deren display praktisch wie papier mit tinte aussieht.jackdaniel1987 hat geschrieben:Vorlieben?
Das die Stichwortsuche einen das Leben erleichtert ist eine messbare Tatsache.
Das 100 Bücher mehr wiegen als ein Ipad ist eine messbare Tatsache.
Das die Umwelt geschont wird ist ebenso eine tatsache wie die günstigen Vertriebswege.
momentan lese ich aber auch noch ganz altmodische bücher aus papier. zeitungen hingegen nur noch, wenn ich unterwegs bin, z.b. in einer bar oder im zug. ansonsten hole ich mir meine news bei den online-ablegern der zeitungsredaktionen.
- WhiteHaven
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Allerdings lassen sich gedruckte Schriften auf Papier über mehrere hundert und sogar tausend Jahre konservieren. Wenn die Daten irgendwann mal nicht gelesen werden können oder es einen digitalen Crash gibt, dann wären, würde man sich vom Medium Papier verabschieden, Abertausende bis Millionen von Dokumenten der Zeitgeschichte vernichtet.jackdaniel1987 hat geschrieben:Mh...natürlich sind wir emotional und aus der gewohnheit heraus an Bücher gebunden.
Allerdings hat es kein rationalen halt mehr.
Ich zum beispiel arbeite oft mit Medizinischen Lexikas und du kannst dir nicht Vorstellen wie dermaßen einfach sich eine digitale Version macht.
Als Stichwort sage ich nur "Stichwortsuche" etc.
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CDs lassen sich im ungünstigsten Fall schon nach weniger als einer Dekade nicht mehr auslesen, Festplatten und Flashspeicher sind da ja immerhin schon deutlich langlebiger.
Wenn es aber um das Bewahren von Informationen geht, gibt es bis heute nichts zuverlässigeres als Papier und Schallplatten.
Und aus Umweltschutzgründen mag die Aktion von Ubisoft jetzt sinnvoll erscheinen, letztendlich ist es aber nur ein Tröpfchen (- nicht mal ein Tropfen -) auf dem glühend heißen Stein und stellt in erster Linie Imagewerbung dar. Der Grund, dass nun weniger Bäume sterben müssen ist auch absoluter Schwachsinn, mit nachhaltiger Forstwirtschaft lässt sich dieses Problem heute schon lange umgehen, nur wird es noch einige Zeit dauern, bis sich das durchsetzt. Zumal die meisten Rodungen ja nicht aus Gründen der Papierherstellung erfolgen, sondern um in den Regenwäldern weitere Ackerflächen für den landwirtschaftlichen Anbau von Monokulturen zu gewinnen. Die Bäume in diesen klimarelevanten Biotopen werden leider so oder so fallen, auch wenn von heute auf morgen ganz Europa auf Papier verzichten würde. Dann werden aus dem Holz eben Briketts gemacht, irgendeinen Verwendungszweck wird die Industrie da schon finden.
Das wir Menschen Papier gebrauchen richtet den Planeten nicht zugrunde, da gibt es ganz anderen, gravierenden Raubbau den wir an der Natur betrieben, hauptsächlich durch den Verzicht auf nachhaltigen Ressourcenan- und -abbau.
- jackdaniel1987
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Ich will nicht sagen das Papier aus unserer Gesellschaft verbannt gehört.
Ich finde die Entwicklung nur sehr positiv.
Digitale Bücher haben große Vorteile die wir nutzen sollten.
@WhiteHaven
Ich habe erst überlegt dir zu schreiben, möchte aber keinen Seitenlangen Dialog.
Also ich denke das Produktion und Recycling von Papier ebenfalls Energie verbraucht.
Auch das Licht zum Lesen Abends verbraucht Strom usw.
Eine genaue Energiebilanz bekommen wir da wohl nicht hin.
Ich verstehe deinen Einwand, finde sogar das er nicht unbegründet ist.
Denke aber das gerade mit Sicht auf alternative Energien der Stromverbrauch eines Readers weniger schwer wiegt.
Ich finde die Entwicklung nur sehr positiv.
Digitale Bücher haben große Vorteile die wir nutzen sollten.
@WhiteHaven
Ich habe erst überlegt dir zu schreiben, möchte aber keinen Seitenlangen Dialog.
Also ich denke das Produktion und Recycling von Papier ebenfalls Energie verbraucht.
Auch das Licht zum Lesen Abends verbraucht Strom usw.
Eine genaue Energiebilanz bekommen wir da wohl nicht hin.
Ich verstehe deinen Einwand, finde sogar das er nicht unbegründet ist.
Denke aber das gerade mit Sicht auf alternative Energien der Stromverbrauch eines Readers weniger schwer wiegt.
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frantischek
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Wir reden hier von Handbüchern und Anleitungen, nicht von "Dokumenten der Zeitgeschichte"Los Amigos hat geschrieben:Allerdings lassen sich gedruckte Schriften auf Papier über mehrere hundert und sogar tausend Jahre konservieren. Wenn die Daten irgendwann mal nicht gelesen werden können oder es einen digitalen Crash gibt, dann wären, würde man sich vom Medium Papier verabschieden, Abertausende bis Millionen von Dokumenten der Zeitgeschichte vernichtet.jackdaniel1987 hat geschrieben:Mh...natürlich sind wir emotional und aus der gewohnheit heraus an Bücher gebunden.
Allerdings hat es kein rationalen halt mehr.
Ich zum beispiel arbeite oft mit Medizinischen Lexikas und du kannst dir nicht Vorstellen wie dermaßen einfach sich eine digitale Version macht.
Als Stichwort sage ich nur "Stichwortsuche" etc.
Es vereinfacht meine Arbeit spürbar.
Stimmt auch wiederum, wobei das leider auch nur die heutige Gesellschaft wiederspiegelt. Vieles wird möglichst kurzlebig entwickelt. Der Grund ist ganz einfach: Wenn etwas zu lange anhält, kaufen die Leute es nicht mehr neu, da sie ja schon eines besitzen und das Jahrzehntelang anhalten kann. Ist schade, ich würde sagen die technischen Möglichkeiten wären (Im Zeitalter von 3D) sicher vorhanden, einen Speicher zu entwickeln der ebenso lange überdauert. Vielleicht ist das aber auch nur Wunschdenken von mirLos Amigos hat geschrieben:CDs lassen sich im ungünstigsten Fall schon nach weniger als einer Dekade nicht mehr auslesen, Festplatten und Flashspeicher sind da ja immerhin schon deutlich langlebiger.
Wenn es aber um das Bewahren von Informationen geht, gibt es bis heute nichts zuverlässigeres als Papier und Schallplatten.
Ein Tröpfchen ist immer noch besser als gar nichts, stell dir viele dieser Tröpfchen vor und schon haben wirsLos Amigos hat geschrieben:Und aus Umweltschutzgründen mag die Aktion von Ubisoft jetzt sinnvoll erscheinen, letztendlich ist es aber nur ein Tröpfchen (- nicht mal ein Tropfen -) auf dem glühend heißen Stein und stellt in erster Linie Imagewerbung dar.
Wieso sollte das Schwachsinn sein? Ich kann nur wiederholen was ich hier in dem Thread schon mehrmals geschrieben habe:Los Amigos hat geschrieben:Der Grund, dass nun weniger Bäume sterben müssen ist auch absoluter Schwachsinn, mit nachhaltiger Forstwirtschaft lässt sich dieses Problem heute schon lange umgehen, nur wird es noch einige Zeit dauern, bis sich das durchsetzt. Zumal die meisten Rodungen ja nicht aus Gründen der Papierherstellung erfolgen, sondern um in den Regenwäldern weitere Ackerflächen für den landwirtschaftlichen Anbau von Monokulturen zu gewinnen. Die Bäume in diesen klimarelevanten Biotopen werden leider so oder so fallen, auch wenn von heute auf morgen ganz Europa auf Papier verzichten würde. Dann werden aus dem Holz eben Briketts gemacht, irgendeinen Verwendungszweck wird die Industrie da schon finden.
Das wir Menschen Papier gebrauchen richtet den Planeten nicht zugrunde, da gibt es ganz anderen, gravierenden Raubbau den wir an der Natur betrieben, hauptsächlich durch den Verzicht auf nachhaltigen Ressourcenan- und -abbau.
Man kann etwas nicht rechtfertigen, nur weil es "schlimmere" Dinge gibt. Ein Raub ist z.B. nicht rechtfertigbar weil andere Leute morden und töten.
Ich gebe dir aber wieder Recht: Dass wir Menschen Papier gebrauchen richtet nicht den Planeten zugrunde:
WIR richten den Planeten auch ganz ohne Hilfe von Papier zugrunde. Und zwar einzig aus der Mentalität heraus, die hier viele an den Tag legen: Komfort über alles. Bedienfreundlichkeit über alles. Auch wenns keinen Sinn macht, einfach mal auf mein Recht pochen, eine Anleitung in Papierform zu haben.
Mir gehts ja eigentlich nicht mal um diese Massnahme hier an sich, die wirklich nicht das Gelbe vom Ei ist, aber wenn sogar bei so einer (wie ihr ja auch alle bestätigt) kleinen Massnahme nur reklamiert wird, kommen wir nie weiter. Grosse Massnahmen benötigen zuerst einmal kleinere, vorhergehende, um den "Weg zu ebnen"
jackdaniel:jackdaniel1987 hat geschrieben:Ich will nicht sagen das Papier aus unserer Gesellschaft verbannt gehört.
Ich finde die Entwicklung nur sehr positiv.
Digitale Bücher haben große Vorteile die wir nutzen sollten.
@WhiteHaven
Ich habe erst überlegt dir zu schreiben, möchte aber keinen Seitenlangen Dialog.
Also ich denke das Produktion und Recycling von Papier ebenfalls Energie verbraucht.
Auch das Licht zum Lesen Abends verbraucht Strom usw.
Eine genaue Energiebilanz bekommen wir da wohl nicht hin.
Ich verstehe deinen Einwand, finde sogar das er nicht unbegründet ist.
Denke aber das gerade mit Sicht auf alternative Energien der Stromverbrauch eines Readers weniger schwer wiegt.
Auch wenn es schwer ist, die Energiebilanz der beiden Medien zu vergleichen, würde ich wagen zu behaupten, dass die eines I-Phones/I-Pads zwar einen höheren Grundverbrauch hat, aber man dafür theoretischerweise fast unendliche viele Bücher und Co. draufladen kann, ohne die Energiebilanz nenneswert zu erhöhen. Soll heissen: Auf meinen I-Pad kann ich ohne Probleme 500 Bücher laden, die Energiebilanz bleibt (bis auf ein wenig Stromverbrauch zum aufladen ev.) genau die gleiche. 500 Bücher herzustellen jedoch erhöht mit jedem hergestellten Buch die Energiebilanz um die gleiche Summe noch einmal. Heisst: 500 Bücher sind 500 mal Ressourcenverbrauch, beim elektronischen sinds für das selbe genau 1 mal.
Auch können E-Books ohne nennenswerten Verbrauch tausendfach vervielfältigt werden, ein Buch zu kopieren benötigt aber wieder Tonnenweise Ressourcen. Wie gesagt, das I-Pad braucht zur Herstellung ebenfalls Ressourcen, warum ich davon ausgehen würde, dass dieses den grösseren Verbrauch hat.
Aber technisch gesehen ist es nützlicher und umweltschonender (der Begriff muss hier dennoch sehr vorsichtig angewandt werden
- WhiteHaven
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tschief hat geschrieben: Auch wenn es schwer ist, die Energiebilanz der beiden Medien zu vergleichen, würde ich wagen zu behaupten, dass die eines I-Phones/I-Pads zwar einen höheren Grundverbrauch hat, aber man dafür theoretischerweise fast unendliche viele Bücher und Co. draufladen kann, ohne die Energiebilanz nenneswert zu erhöhen. Soll heissen: Auf meinen I-Pad kann ich ohne Probleme 500 Bücher laden, die Energiebilanz bleibt (bis auf ein wenig Stromverbrauch zum aufladen ev.) genau die gleiche. 500 Bücher herzustellen jedoch erhöht mit jedem hergestellten Buch die Energiebilanz um die gleiche Summe noch einmal. Heisst: 500 Bücher sind 500 mal Ressourcenverbrauch, beim elektronischen sinds für das selbe genau 1 mal.
Und genau das ist eben das, was diese Industrie versucht einem einzureden. Das stimmt aber nicht. Kann gar nicht stimmen. Ich will nicht behaupten, dass die Rodung von Wäldern (auch mit diesem 4 Felder System) gut für die Umwelt ist und die Umwelt nicht belastet, es ist aber ein Irrtum zu sagen, dass das gedruckte Wort schädlicher ist als dies eines Ipads. Auch wenn wir hier nicht auf den gar nicht so niedrigen Stromverbrauch eingehen, (wieviel Ipads wurden schon verkauft? 300k? Jedes einzelne aufzuladen braucht dann doch ne Menge Strom - auch wenn immer mehr Regenerative Quellen dazu kommen) kann man diese Behauptung nicht einfach so pauschal aufstellen.
Die Ressourcen, die man braucht um sowas wie einen Ipad herzustellen sind schwerer abbaubar als wie Holz. Da zerstört man die Natur (durch die ganzen Bohrungen und Sprengungen) UND schießt ne Menge CO2 in die Luft. Außerdem ist die Lebensdauer eines IPads nicht unbegrenzt. Sagen wir mal, dieses Stück Technik lebt im Durchschnitt 5 Jahre - dann brauchst du ein neues. Wieder müssen rare Rohstoffe irgendwo abgebaut werden, wieder wird jede Menge CO2 in die Luft geschossen.Tjo und der Müll...nun, wenn irgendjemand ein Buch wegschmeißt, ist es irgendwann abgebaut. Kein Mensch weiß wie lange ein PC oder ein Ipad braucht um abgebaut zu werden (bzw sicher wissen es einige Experten, aber du und ich, wir beide werden nicht erleben wie mein, oder dein Laptp/Ipad whatever abgebaut wird).
Natürlich hat die IT Industrie das Mär der "Umweltschonenden" Ipads/Ebook Reader und was sonst noch gut propagiert. Nur stimmen tut das leider eben nicht.
Von den ganzen Servern die man braucht um die Bücher irgendwo zu speichern und den Datentransfer wollen wir lieber gar nicht erst anfangen. Was ich damit sagen will ist, dass Bücher sicher nicht das Gelbe vom Ei sind, wenn wir wie Fanatiker auf die Umwelt achten, (und ganz ehrlich, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder einen Müll-Planeten bewohnen, sollten wir zu welchen werden) dass elektronische Speichermedien aber umweltschonend sind ist auch einfach nicht wahr.
Im Augenblick haben wir eben keine CO2 neutrale, Umweltschonende Technik. Die Menschheit sollte alles drauf setzen so etwas zu entwickeln - auch wenn es die Volkswirtschaften Zig Billiarden kosten sollte. Das Ziel ist es allemal wert.
