Crytek: "Kostenlose Demos ein Luxus"

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Akill
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Beitrag von Akill »

Gerade wo die Musikindustrie anfängt zu merken, dass es den Verkäufen nicht abträglich ist wenn Songs schon bei release auf youtube und ähnlichem zu hören sind, fängt die Spieleindustrie mir solchen Modellen an.
Aber wer weiß....vielleicht klappt es ja. Hätte mir Anno 2000 jemand erzählt in 10 Jahren spielen die Leute Shooter über gamepads und bezahlen für Mappacks hätte ich ihn ausgelacht. Ich bin mitlerweile echt skeptisch in Hinblick auf die Vernunft der meisten Gamer.
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L!ght
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Beitrag von L!ght »

Ein Spiel kostet mehr als ein Film? :D Von welcher Art Film reden wir? Nem B oder C Movie?
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Hamlin
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Beitrag von Hamlin »

Dabei handelt es sich um kürzere oder frühe Fassungen von Spielen, die 10 bis 15 Dollar kosten könnten und den Weg für folgende Vollversionen ebenen sollen.
da fällt mir auf
ist doch heute kaum anders
nur das die "frühe Fassungen von Spielen" Vollpreise haben
und die Patches nichts kosten
dann kosten die "frühe Fassungen von Spielen" eben 10-15 Dollar und die Patches extra
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Exedus
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Re: .

Beitrag von Exedus »

Setschmo hat geschrieben:wer kauf ne demo? darüber mal nachgedacht ihr dummseppel?
Die Leute die auch für 5 Karteb 15 Euro auf den Tische Legen ?
Die Leute die sich für 4 Euro eine neue Spielfigur kaufen?
Die Leute die sich ein Sp Game kaufen das aber die ganze Zeit mit dem Internet verbunden sein mus?
MrChronos
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Für Werbung bezahlen?

Beitrag von MrChronos »

8O Wen wollen die da eigentlich für dumm verkaufen?
Ich mein klar, als Geschäftsmann muss man immer dem Kunden Scheiße für Gold vormachen.
Eine Demo ist doch kein "kostenloses Zuckerl" für die Spieler.
Eine Demo ist wie ein Filmtrailer (soviel also zu "Eine kostenlose Demo ist Luxus, den es in der Spielebranche, nicht aber in anderen Branchen wie dem Filmindustrie gibt") ein Mittel der WERBUNG für sein Produkt.
Aber mir ist schon klar, dass die Typen es gern sehen würden, wenn die Kunden für die Werbung selber bezahlen.
Es steht jeder Spielefirma frei ne Demo zu machen oder nicht, ist ja nicht so, dass ihnen jemand ne Pistole auf die Brust setzt und sagt "mach ne Demo oder Du bist tot".
Wer ne Demo macht, kann damit zeigen, dass ihr Produkt (das Spiel) das Geld wert ist (oder eben nicht) und damit Lust auf mehr machen.
Ich kenne niemanden, der gesagt hat, "Boah war die Demo geil, jetzt brauch ich das Spiel selber aber nicht mehr".
Und soviel Arbeit sollte das Produzieren einer Demo auch nicht sein, da die Spielinhalte ja eh schon bestehen und man nur coden muss wo die Demo anfängt und wo sie endet (gibt natürlich auch Ausnahmen).
Ich glaube, so wie die das gerne hätten würde das so ablaufen:
Die bringen ne kostenpflichtige Demo eines Spiels raus, bekommen damit also schonmal nen Teil der Entwicklungskosten zurück.
Verkauft sich diese Demo scheiße, wird das Spiel erst garnicht zu Ende entwickelt.
"Ja, es ist unpopulär, aber es ein Kommunikationsproblem. Das Problem einer derartigen neuen Strategie ist, dass sie zuerst wie eine blutsaugende, geldgierige Strategie aussieht. Aber ich glaube, es gibt da ein ehrliches Interesse daran, den Spielern etwas mehr zu bieten als eine kleine kostenlose Demo"
:lol:
Was ein Blödsinn. Was ist für den Spieler besser?
Ne kleine kostenlose Demo, bei der man hinterher für sich entscheiden kann, ob man das Spiel zum Vollpreis kauft oder nicht oder ne geringfügig größere Demo, für die man bezahlen muss und hinterher hat man die Wahl ob man das Spiel nicht gut findet (aber man hat halt trotzdem schon was dafür geblecht) oder man kauft das Spiel zum Vollpreis 8O .
Und am Ende wirds eh so ablaufen, dass man die Demo gekauft hat und dann nochmal den vollen Preis zahlen darf (man zahlt also doppelt für nen Teil des Spiels).
Oder es kommt so wie ichs oben beschrieben habe:
Man kauft nen Teil des Spiels, der Publisher findet, dass die Verkäufe nicht den Erwartungen entsprechen und stellt das Projekt ein und man kuckt blöd aus der Wäsche weil die "Anzahlung" fürn Popo war.
Außerdem hab ich persönlich keine Lust auf ein "Fortsetzung folgt in 3-4 Monaten" mitten in nem Spiel.
Stellen wir uns das mal umgesetzt auf nen Film vor:
Man zahlt für die erste Hälfte des Films und dann kommt "Fortsetzung folgt wenn der Rest des Films fertig gedreht ist". Na gut, Herr der Ringe hatte das, aber erstens war da jeder Teil ein "ganzer" Film und zweitens fand ichs da schon zum Kotzen :(
Ich bleib dabei, ne Demo ist Werbung, die verursacht nunmal kosten. Bringt aber auch Kunden, wenn die Qualität überzeugt. Kann ja jeder drauf verzichten, wenn er meint, dass die Kunden die Katze im Sack kaufen.
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Ponte
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Beitrag von Ponte »

20th Century Fox bringt keine Trailer mehr zu ihren Kinoblockbustern, das Zusammenschneiden von Filmmaterial ist ihnen zu teuer.

Soviel zu diesem schlechten Vergleich mit Filmen! Ein Demo ist auch nur ein kurzer, spielbarer Abschnitt aus einem fertigen Produkt.
Und die Gewinneinnahmen durch Demos sind (bei guten Spielen :wink: ) ganz bestimmt sehr hoch.

Irgendwie muss der scheiß Vulkan gerade allen Spieleentwicklern (Kojima, Molyneux und jetzt Yerli) das Hirn vernebeln, die Kommentare werden von Tag zu Tag dümmer!
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JimNorton
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*wuff*

Beitrag von JimNorton »

Au ja Geld für eine Demo verlangen, und nächstes Jahr kommen dann
Trailer zu aktuellen Spielen für 1€
Screenshots zu aktuellen Spielen 0,10€
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DocAvalanche
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Beitrag von DocAvalanche »

Tja.. was soll man davon halten?

Nehmen wir mal an, dass EA recht behalten wird und es in Zukunft immer weniger Demos geben wird (Rockstar lässt z.B. ja auch keine Demos von GTA oder Red Dead sehen) und man dafür kostenpflichtige Maxidemos bzw. Minigames vertreibt.. was könnte das gegen Raubkopien helfen?

Naja.. z.B. könnte es gut möglich sein, wenn noch mehr Publisher auf das Internet als Vertriebsplattform setzen, dass diese Maxidemos gleichzeitig der Auftakt zum eigentlichen Spiel sind und man in der Vollversion diese Levels ohne den Vorab-DLC nicht bekommen würde..

Noch eine Möglichkeit wäre es, die Vollversion für die zu verbilligen, die den Vorab-DLC bezahlt haben. Oder man packt den Leuten gleich nen Exklusiv-DLC dazu, den "Normal-Käufer" dann wieder käuflich erwerben müssten..

Also Ideen und Möglichkeiten gibt es da wohl wie Sand am Meer.. :)

Meine Meinung zu diesem Vorgehen? Hm.. zwiespältig.. da ich mir den PC eh net gerne mit Demos voll baller.. schon allein weil Windoof es net wirklich gerne mag, wenn man zuviel installiert und deinstalliert.. :)

Wenn dieser Weg bedeutet, dass die Vollversionen im allg. günstiger werden, weil man weniger Produktionskosten hat, dann bin ich dafür (sind Demos wirklich soo teuer???).. wenn es aber nur bedeutet, dass man für ne "bessere" (weil kostenpflichtige) Demo doppelt zu Kasse gebeten wird.. dann nein danke!

Sodele.. des wollt ich dazu mal gesenft haben.. :)
Mashimoto
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Beitrag von Mashimoto »

Es war früher schon üblich, für Demos zu bezahlen. Ich hab hier noch die Demo-CDs für "Legends of Kyrandia 2: Hands of Fate", "A Final Unity" und "Prisoner of Ice" rumliegen, für die ich jeweils 5 Mark bezahlt hatte. Auch wenn man da eher den Datenträger bezahlt hat: Es ist weder neu, noch unüblich.
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Eisregen121
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Beitrag von Eisregen121 »

Mir erst mal egal was der Mann denkt, darauf will ich auch nicht eingehen.
Möchte nur anmerken das es sehr wohl "Demo's" kostenlos bei Filmen gibt. Noch nie TV werbung gesehen von T-Online oder Maxdome "Jetzt die ersten 10 Min Gratis schauen?"
Klar ist das eine werbemasche um kunde auf die seite zu bekommen, aber eine Demo. Sofern ein Spiel gut ist, ist ebenfalls Werbung. (Man denke an Bayonetta, wie gut dem Spiel die Demo tat, damit es bekannter wurde)
Des weiteren gibt es schon IMMER Demo hören bei Liedern. Auch bevor z.B. Amazon einen MP3 Shop hatte konnte man in so ziemlich jedes Lied rein hören.

Ist es nicht sogar so, der sogar der Vorwerk verkäufer eine "DEMO" über seinen Staubsauger präsentiert?
Ist der Vertreter nicht die Analoge Art der Demo?
Von daher, liebes Crysis team, gerade bei euch sollte man immer eine Demo haben um festzustellen ob das Spiel auf dem eigenen PC geht.
Evtl schafft ihr es ja sogar noch ne vernünftige Story rein zu bringen, dann könnten auch die Absatzzahlen wachsen....
Zuletzt geändert von Eisregen121 am 16.04.2010 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
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The SPARTA
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Beitrag von The SPARTA »

Die Vorredner haben Recht. Die Entwickler werden jeden Tag dümmer, woran das wohl liegt? :? Wahrscheinlich wird ihr Gehalt in letzter Zeit zu sehr gekürzt, ansonsten kann ich mir das nicht erklären. Von solchen Producern will man doch keine Spiele mehr kaufen?!!
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R_eQuiEm
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Beitrag von R_eQuiEm »

Also es wurde eigentlich schon alles gesagt. Crytek fällt mir in letzter Zeit mit vielen negativen Aussagen ins Auge. Die Firma wird mir immer unsympathischer!

Eine kostenlose Demo ist Luxus, den es in der Spielebranche, nicht aber in anderen Branchen wie der Filmindustrie gibt
Spiele sind auch ein anderes Medium als ein Film. Man muss viel mehr Faktoren wie Gameplay und Kompatibilität testen. Wenn man mit solchen Argumenten kommt, könnte man meinen das die Leute von Crytek bekloppt sind, oder ihre Konsumenten für bekloppt halten. Generell ist die ganze Argumentation in der News ein Intelligenz beileidigender Witz. Hoffe die bekommen dafür verbal von allen seiten eine am Deckel!!
Ponte hat geschrieben:Irgendwie muss der scheiß Vulkan gerade allen Spieleentwicklern (Kojima, Molyneux und jetzt Yerli) das Hirn vernebeln, die Kommentare werden von Tag zu Tag dümmer!
hehe :)
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The SPARTA
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Beitrag von The SPARTA »

Mashimoto hat geschrieben:Es war früher schon üblich, für Demos zu bezahlen. Ich hab hier noch die Demo-CDs für "Legends of Kyrandia 2: Hands of Fate", "A Final Unity" und "Prisoner of Ice" rumliegen, für die ich jeweils 5 Mark bezahlt hatte. Auch wenn man da eher den Datenträger bezahlt hat: Es ist weder neu, noch unüblich.


GUT...dass das so nicht geblieben ist, oder?! :roll:
Raposa
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Beitrag von Raposa »

Sony hat doch mit GT5 Prologe demonstriert, dass man für Demos Geld verlangen kann und es trotzdem ankommt, war ja klar, dass die nächsten da gleich mitmachen.
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Ponte
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Beitrag von Ponte »

Mashimoto hat geschrieben:Es war früher schon üblich, für Demos zu bezahlen. Ich hab hier noch die Demo-CDs für "Legends of Kyrandia 2: Hands of Fate", "A Final Unity" und "Prisoner of Ice" rumliegen, für die ich jeweils 5 Mark bezahlt hatte. Auch wenn man da eher den Datenträger bezahlt hat: Es ist weder neu, noch unüblich.
Du hast eher für das Magazin gezahlt, dem die Demo CD's beigefügt waren, oder?
Ich war von 1994 bis 1999 Käufer und Leser von PC Games und später GameStar, noch garnie musste ich für eine Demo einen Pfennig zahlen!
Sowas wäre mir gänzlich unbekannt.