Ich finde Spiele haben, auf ganz wenige Ausnahmen, bisher immer noch keine "Drehbücher", die stark genug wären, um sie für einen Film zu verwenden.
Viele vergessen, dass das Spiel immer den Vorteil des Spielens hat und somit viele schwächen der Story weggeblendet werden durch Inszenierung, Effekte, tolles Gameplay und "mittendrin-Gefühl".
Ich würde sogar, um ein neueres Spiel zu nennen, auch einem Bioshock-Film eher skeptisch entgegensehen.
Gears of War: Verfilmung stockt
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gibtsenfdazu
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Absolut! Ein Spiel funktioniert ganz anders als ein Film.Genkis hat geschrieben:.Viele vergessen, dass das Spiel immer den Vorteil des Spielens hat und somit viele schwächen der Story weggeblendet werden durch Inszenierung, Effekte, tolles Gameplay und "mittendrin-Gefühl".
Wie Genkis schon sagt: Bei einem Spiel zählt das "mittendrin-Gefühl". Wie soll das ein Film denn bitte schaffen? Wie will man im Film Spieletypische Elemente wie "Suche Schlüssel A für Tür B" glaubhaft und spannend rüberbringen? In der Hinsicht muss man immer erzählerische Kompromisse in Kauf nehmen, die das klassische Spielerlebnis beschneiden!
Zum anderen müssen die Produzenten auch ein Auge drauf werfen gut Umsätze an der Kinokasse zu erwirtschaften. Und schon wird alles den üblichen Film-Features angepasst. Es soll ja auch der Ottonormal-Zuschauer in den Kinosessel gelockt werden.
Daher finde ich Projekte wie Heavy-Rain einfach grandios! Da wird der umgekehrte Weg gegangen. Der Film wird zum Spiel. Es wird interaktiv. Man ist mittendrin. Und irgendwie schmeckt trotzdem alles nach Kino.
Das hat Zukunft. Das ist neu und innovativ. Das ist im wahrsten Sinne ganz großes Kino.
Für so etwas verzichte ich gerne auf Resident Evil 70 (als Film wohlgemerkt :wink: )
