Allgemeiner Fußball Threat
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- Zehenry
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Spekulation.Zehenry hat geschrieben:Als die Nürnberger Spieler reingeflüchtet sind (Drobny wurde gerade interviewt) hat i.einer von den Spielern gegrinst. Wie ein kleines Kind ;o Als ob was Spannendes/Lustiges passiert :`D
Hab ich jedenfalls so beobachtet ;o
Vielleicht hat er sich über den Sieg gefreut, vielleicht mit seinem Nebenmann unterhalten usw. usw.
- Zehenry
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Mhh..denke trotzdem so. Direkt in der Nähe war keiner und er hat zurück geschaut und gegrinst ;oBoesor hat geschrieben:Spekulation.Zehenry hat geschrieben:Als die Nürnberger Spieler reingeflüchtet sind (Drobny wurde gerade interviewt) hat i.einer von den Spielern gegrinst. Wie ein kleines Kind ;o Als ob was Spannendes/Lustiges passiert :`D
Hab ich jedenfalls so beobachtet ;o
Vielleicht hat er sich über den Sieg gefreut, vielleicht mit seinem Nebenmann unterhalten usw. usw.
Aber hast theoretisch schon recht.
- Boesor
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- C.Montgomery Wörns
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Sehe ich auch so. Drastische Strafen (u.a. Stadionverbot z.B.) für die Spacken aus Berlin und dazu vielleicht noch ein-zwei Geisterspiele für die Hertha. Strengere Richtlinien für alle Fans sorgen nur zu verkackter Stimmung wie in England.Boesor hat geschrieben:Sehe ich auch so.Pyoro-2 hat geschrieben:
Hab Heute wiederum von so Quatsch wie Stehplatzverbot und personengebundenen Eintrittskarten gelesen. Das wiederrum kann dann auch nicht zielführend sein![]()
Es wurden ja bereits einige der "Fans" identifiziert, andere werden möglicherweise ebenfalls noch erkannt, dazu gab es ja auch verhaftungen bzw. zumindest feststellung der Personalien.
Die Chance, das man so gut wie alle dieser Chaoten bestrafen kann ist also hoch und meiner Ansicht anch der wesentlich fairere und effektivere Weg anstelle der sonst üblichen Sippenhaft.
- Raksoris
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Das wars auf jeden fall für Bielefeld im Aufstiegsrennen.C.Montgomery Wörns hat geschrieben:Bielefeld hat 4 Punkte abgezogen bekommen. Jetzt ärgere ich mich noch mehr, dass der MSV gestern zu scheiße war.
Aber für Duisburg (die es ja eh selbständig vermasseln) sind doch Lautern (die wohl nicht mehr) Pauli und Augsburg die Konkurrenten.
- C.Montgomery Wörns
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Hirn einschalten! Jeder von uns weiß doch, was in Internet-Foren für ein Müll geschrieben wird. Wer das Ernst nimmt, hat den Schuss nicht gehört.DMC999 hat geschrieben: man könnte gard meinen dass herta dann auf einmal anfängt zu gewinnen![]()
das sind auch keine fans, das sind irgenwelche arbeitslosen alkis die einfach frustriert sind und ein ventil suchen
Und frustrierte, arbeitslose Alkis? Da hat ja mal jemand Durchblick...
@2.Liga: Hauptsache Fortuna steigt nicht auf.
- Silver
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Blanker Populismus
Es sind die erwartbaren Schlagzeilen, die nach den Berliner Ausschreitungen vom Samstag die Presse beherrschen. Harte Strafen für die Randalierer werden allseits gefordert, aber eben auch noch mehr: Punktabzüge und Geisterspiele für die Hertha, mehr Polizei in den Stadien und höhere Zäune um die Fanblocks, nicht nur in Berlin, sondern bundesweit.
Man könnte den Eindruck bekommen, es sei am Wochenende in Berlin ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Dabei war der Platzsturm von etwa 100 Randalierern eher peinlich als furchterregend. Sich mit Fahnenstangen zu bewaffnen, und sich zu vermummen, um dann eine unschuldige Trainerbank zu demolieren, um überhaupt irgendetwas kaputt gemacht zu haben, wird nicht einmal in Hooligan-Kreisen als Erfolg gewertet werden.
Notorischer Scharfmacher
Dass die Polizei in Gestalt des Gewerkschaftsvorsitzenden und notorischen Scharfmachers Rainer Wendt nun via Boulevard Geisterspiele in Berlin fordert, muss dabei nicht verwundern. Schließlich lenken die drastischen Forderungen auch davon ab, dass bei einer angemessenen Präsenz der Polizei im Stadion und in Sichtweite der Hertha-Kurve der Platzsturm gar nicht erst passiert wäre.
Die Liga und die Vereine tun aber gut daran, sich auf eine solch populistische Diskussion erst gar nicht einzulassen. Denn erstens kann nur der schärfere Gesetze und höhere Zäune fordern, der seit vielen Jahren nicht mehr im Stadion war. Ein paar Fakten: Schon jetzt sind in deutschen Stadien deutlich mehr Kameras auf die Zuschauerränge gerichtet als aufs Spielfeld. Die Fanszenen wurden bundesweit noch nie so intensiv überwacht wie derzeit. Und mit einem Stadionverbot kann ein Fan auch dann schon belegt werden, wenn er sich zufällig in einer Gruppe aufhält, aus der heraus Straftaten begangen werden, ganz unabhängig davon, wie er sich selbst verhalten hat.
Und zweitens haben all diese Maßnahmen nicht zu einer Befriedung der Fanszenen geführt. Ganz im Gegenteil ist in den letzten Jahren kaum ein Wochenende vergangen, an dem nicht aus mindestens einem Stadion der Profiligen Ausschreitungen und Jagdszenen gemeldet wurden.
Diskussion jenseits platter Parolen
Was daraus zu schließen ist? Selbstverständlich müssen die Berliner Randalierer bestraft werden. Aber daran anschließen muss sich eine ernsthafte Diskussion jenseits platter Parolen über die Ursachen der plötzlich wieder sehr präsenten Gewalt in den Stadien. Natürlich hat diese damit zu tun, dass ein kleiner Teil der Ultra-Szenen sich offenbar radikalisiert hat und Gewalt als legitimes Mittel der Auseinandersetzung sieht. Besonders fatal daran: Diese Klientel hat derzeit auch keinerlei Interesse an einem Dialog mit den Vereinen, oft nicht einmal mit den anderen Fans in der Kurve.
Auch eine Rolle spielt sicher, dass der Fußball als medial präsenter Volkssport Nummer eins die perfekte Bühne auch für Gewalttäter ist, die sich überhaupt nicht für Fußball interessieren. Aber: Die Gewalt entspringt auch dem sträflichen Desinteresse, die der Profifußball der Fankultur entgegenbringt. Die heutigen Stadien sind vollständig auf die Bedürfnisse jener Besucher zugeschnitten, die brav auf dem Schalensitz hocken und das vorher gratis verteilte Fähnchen schwenken. Allen Lippenbekundungen zum Trotz sind die, nennen wir es mal, Lebensräume aktiver Fans in den letzten Jahren noch kleiner geworden. Die Gewalt auf den Rängen ist eine Reaktion darauf, nicht nur, aber auch.
Phillip Köster; http://de.eurosport.yahoo.com/fussball/ ... icle/2118/
Es sind die erwartbaren Schlagzeilen, die nach den Berliner Ausschreitungen vom Samstag die Presse beherrschen. Harte Strafen für die Randalierer werden allseits gefordert, aber eben auch noch mehr: Punktabzüge und Geisterspiele für die Hertha, mehr Polizei in den Stadien und höhere Zäune um die Fanblocks, nicht nur in Berlin, sondern bundesweit.
Man könnte den Eindruck bekommen, es sei am Wochenende in Berlin ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Dabei war der Platzsturm von etwa 100 Randalierern eher peinlich als furchterregend. Sich mit Fahnenstangen zu bewaffnen, und sich zu vermummen, um dann eine unschuldige Trainerbank zu demolieren, um überhaupt irgendetwas kaputt gemacht zu haben, wird nicht einmal in Hooligan-Kreisen als Erfolg gewertet werden.
Notorischer Scharfmacher
Dass die Polizei in Gestalt des Gewerkschaftsvorsitzenden und notorischen Scharfmachers Rainer Wendt nun via Boulevard Geisterspiele in Berlin fordert, muss dabei nicht verwundern. Schließlich lenken die drastischen Forderungen auch davon ab, dass bei einer angemessenen Präsenz der Polizei im Stadion und in Sichtweite der Hertha-Kurve der Platzsturm gar nicht erst passiert wäre.
Die Liga und die Vereine tun aber gut daran, sich auf eine solch populistische Diskussion erst gar nicht einzulassen. Denn erstens kann nur der schärfere Gesetze und höhere Zäune fordern, der seit vielen Jahren nicht mehr im Stadion war. Ein paar Fakten: Schon jetzt sind in deutschen Stadien deutlich mehr Kameras auf die Zuschauerränge gerichtet als aufs Spielfeld. Die Fanszenen wurden bundesweit noch nie so intensiv überwacht wie derzeit. Und mit einem Stadionverbot kann ein Fan auch dann schon belegt werden, wenn er sich zufällig in einer Gruppe aufhält, aus der heraus Straftaten begangen werden, ganz unabhängig davon, wie er sich selbst verhalten hat.
Und zweitens haben all diese Maßnahmen nicht zu einer Befriedung der Fanszenen geführt. Ganz im Gegenteil ist in den letzten Jahren kaum ein Wochenende vergangen, an dem nicht aus mindestens einem Stadion der Profiligen Ausschreitungen und Jagdszenen gemeldet wurden.
Diskussion jenseits platter Parolen
Was daraus zu schließen ist? Selbstverständlich müssen die Berliner Randalierer bestraft werden. Aber daran anschließen muss sich eine ernsthafte Diskussion jenseits platter Parolen über die Ursachen der plötzlich wieder sehr präsenten Gewalt in den Stadien. Natürlich hat diese damit zu tun, dass ein kleiner Teil der Ultra-Szenen sich offenbar radikalisiert hat und Gewalt als legitimes Mittel der Auseinandersetzung sieht. Besonders fatal daran: Diese Klientel hat derzeit auch keinerlei Interesse an einem Dialog mit den Vereinen, oft nicht einmal mit den anderen Fans in der Kurve.
Auch eine Rolle spielt sicher, dass der Fußball als medial präsenter Volkssport Nummer eins die perfekte Bühne auch für Gewalttäter ist, die sich überhaupt nicht für Fußball interessieren. Aber: Die Gewalt entspringt auch dem sträflichen Desinteresse, die der Profifußball der Fankultur entgegenbringt. Die heutigen Stadien sind vollständig auf die Bedürfnisse jener Besucher zugeschnitten, die brav auf dem Schalensitz hocken und das vorher gratis verteilte Fähnchen schwenken. Allen Lippenbekundungen zum Trotz sind die, nennen wir es mal, Lebensräume aktiver Fans in den letzten Jahren noch kleiner geworden. Die Gewalt auf den Rängen ist eine Reaktion darauf, nicht nur, aber auch.
Phillip Köster; http://de.eurosport.yahoo.com/fussball/ ... icle/2118/
- Boesor
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Da bin ich vom Koester aber ansonsten besseres gewohnt. Was ist denn eine angemessene Präsenz? Hat er sich nicht im Absatz vorher noch gegen eine erhöhte Polizeipräsenz in dt. Stadien ausgesprochen?Nerf hat geschrieben:
Dass die Polizei in Gestalt des Gewerkschaftsvorsitzenden und notorischen Scharfmachers Rainer Wendt nun via Boulevard Geisterspiele in Berlin fordert, muss dabei nicht verwundern. Schließlich lenken die drastischen Forderungen auch davon ab, dass bei einer angemessenen Präsenz der Polizei im Stadion und in Sichtweite der Hertha-Kurve der Platzsturm gar nicht erst passiert wäre.
Leztlich ist Köster hier doch genauso phrasenhaft.
- Silver
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Finde ich übertrieben.Nerf hat geschrieben:Harte Strafen für die Randalierer werden allseits gefordert, aber eben auch noch mehr: Punktabzüge und Geisterspiele für die Hertha, mehr Polizei in den Stadien und höhere Zäune um die Fanblocks, nicht nur in Berlin, sondern bundesweit.
Das stimmt allerdings.Nerf hat geschrieben:Man könnte den Eindruck bekommen, es sei am Wochenende in Berlin ein Bürgerkrieg ausgebrochen.
- Bulli1992
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also höhere Zäune um die Fanblocks müssen nicht sein, sowas stachelt meiner Meinung nach die Fans nur noch mehr an. Punktabzug für Hertha kann man drüber disskutieren, aber ich halte es nicht für nötig. Aber ein paar Geisterspiele für Hertha find ich auf jedenfall gerechtfertigtSilver hat geschrieben:Finde ich übertrieben.Nerf hat geschrieben:Harte Strafen für die Randalierer werden allseits gefordert, aber eben auch noch mehr: Punktabzüge und Geisterspiele für die Hertha, mehr Polizei in den Stadien und höhere Zäune um die Fanblocks, nicht nur in Berlin, sondern bundesweit.
Das stimmt allerdings.Nerf hat geschrieben:Man könnte den Eindruck bekommen, es sei am Wochenende in Berlin ein Bürgerkrieg ausgebrochen.
