Der 4P-Kommentar: Infinity Ward - Geradegebürstet

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matzab83
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Beitrag von matzab83 »

Robiwan87 hat geschrieben:Gut geschrieben.
Ich denke aber nicht nur das Activision den Kopf von Infinity Ward vertraglich an sich gebunden hatten, sonder auch die Auszuführenden, denn es ist klar, dass der beste Teamleader nichts nützt, wenn das Team schlecht ist. So ist es fraglich, ob Activision die anderen Leute einfach in ein anderes Studio ziehen lassen wird.
Ich find den Kommentar ebenfalls gut.

Allerdings finde ich den Sachverhalt eher beängstigend für das Studio IW.

ich denke, dass sehr viele der "alteingesessenen" Entwickler versuchen werden den beiden (wohin auch immer) zu folgen. Ob sich das auf die Qualität von Modern Warfare Fortsetzungen negativ ausüben wird bleibt abzuwarten. Aber ich fürchte das Schlimmste.

Ich bin echt gespannt, was aus den beiden wird und wo sie landen werden.

Ich wünsch ihnen auf jeden Fall viel Erfolg und das sie noch einige ordentliche Projekte aus dem Boden stampfen.
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catweazel
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Re: -

Beitrag von catweazel »

Asmilis hat geschrieben:
papperlapapp hat geschrieben:schöne recherche - sehr interessant.

ganz ehrlich: ich stehe infinity ward ihre muskelspielchen zu und heisse es sogar gut, wenn der publisher aus gewissen fragen rausgehalten wird. das endprodukt und der erfolg gibt dem entwickler doch in anscheinend in den meisten belangen recht.
activision sollte einsehen, dass sie nicht der kunde sind und infinity ward nicht der dienstleister.
Aber es ist doch so das Publisher nicht nur da sind um den Studios Geld zu geben. Sie sind zusätzlich eine Qualitätskontrolle. Spiele werden in erster linie mit dem Publisher verbunden. Wenn man über Mirrors Edge spricht fällt zuerst der Name EA und danach der name Dice. Demensprechend haben die Publisher eine große Verantwortung bei dem spiel. Und freiraum für kreative ideen ist etwas ganz anderes als das was hier passiert ist. Infinity Ward hat Activision ihre Qualitätskontrollen usw. verweht, und sogar öffentlich wenn auch indireckt beleidigt. Sowas kann es nicht geben. Und im endeffekt ist Activision der Kunde. Das Spiel wird in Activisions Auftrag entwickelt. Genauso wie Aldiu Kunde von Medion ist oder Saturn Kunde von Sony. Hier gibt es noch die unterscheidung zum Endkunden.
sehe ich auch so. das problem ist aber auch, dass das geld außerdem von investoren kommt und da muss der publisher seiner verantwortung gerecht werden und eine kontrollfunktion einnehmen.
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papperlapapp
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Beitrag von papperlapapp »

@ Asmilis

du hast schon recht. der publisher hat selbstverständlich ein mitsprache recht, da er die kohle liefert die der entwickler braucht, um solche produktionen wie mw2 zu bezahlen undumzusetzen.
nur ist eben da der konflikt, da es ja keine reine mäzen und künstler beziehung ist, wie "hier hast du geld - mach mal was schönes". trotzdem wäre der publisher gut beraten, kreativen köpfen und profis nicht im wege zu stehen bei der entwicklung, sonst kommt doch nur mainstream müll am ende raus (siehe film industrie).
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papperlapapp
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Beitrag von papperlapapp »

catweazel hat geschrieben:
papperlapapp hat geschrieben:nunja. das thema war ja auch grundverschieden. hier gehts um fakten, im anderen bericht um eine sichtweise.
das man es so sehen kann wie im kommentar, da stimme ich zu. aber der redakteur von 4players hat nicht alle fakten und das sagt er auch nicht. er spekuliert. keiner außer IW und activision/blizzard weiß doch momentan genau, was vorgefallen ist.

stimmt: es muss heissen "hier gehts um fakten und deren interpretation, im anderen bericht um eine sichtweise."

aber die interpretation erwarte ich ja auch schliesslich von einem journalisten. ;-)
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catweazel
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Beitrag von catweazel »

klar, da hast du recht ;)
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Asmilis
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Beitrag von Asmilis »

papperlapapp hat geschrieben:@ Asmilis

du hast schon recht. der publisher hat selbstverständlich ein mitsprache recht, da er die kohle liefert die der entwickler braucht, um solche produktionen wie mw2 zu bezahlen undumzusetzen.
nur ist eben da der konflikt, da es ja keine reine mäzen und künstler beziehung ist, wie "hier hast du geld - mach mal was schönes". trotzdem wäre der publisher gut beraten, kreativen köpfen und profis nicht im wege zu stehen bei der entwicklung, sonst kommt doch nur mainstream müll am ende raus (siehe film industrie).
Naja abgesehen davon das Modern Warfare 2 im gegensatz zum ersten Modern Warfare sehr mainstreamig (?) ist geht es ja wie gesagt gar nicht darum. Es kommt häufig vor und sicherlich auch bei Mw2 das der Publisher sagt: "macht es zugänglicher" "erweitert die Zielgruppen" usw. was ich auch nicht gut finde, aber hier gehts ja darum das Infinity Ward auf Activisions Nase rumgetanzt ist mit einer sehr arroganten art.
Das Publisher nicht auf kosten kreativer Ideen ein Spiel beschneiden soll um es erwerbsträchtiger zu machen da geb ich dir absolut recht.
Zuletzt geändert von Asmilis am 03.03.2010 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
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papperlapapp
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Beitrag von papperlapapp »

ich finde aber auch, dass world at war es sich schon ganz schön im mw1 windschatten bequem gemacht hat. das würde mir an infity wards stelle auch auf den sack gehen. ausserdem wären die jungs von infinity ward schlechte chefs, wenn sie nicht ihre "prominente stellung" beim publisher gegenüber ausspielen würden.
so ist das halt, wenn man macht bekommt oder sich verdient hat. man spielt sie zu seinen gunsten aus.
legitim
WarAge
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Beitrag von WarAge »

Also zu erst mal Hammer Kommentar muss man sagen das Teil is erste Sahne :)


und zum zweiten bin ich der Meinung das sich Activison damit sich Infinity Ward gründlich zerlegt und versaut haben.. hat ja anscheinend nicht gelangt die Pc´ler immer weiter abzuschieben und den letzten dreck am MP zu liefern nein es werden zwei Genies der Branche gefeuert...

Ich könnt mir echt gut vorstellen das die sich hinstelln ein neues Studio aufmachen und einfach ihre alten Mitarbeiter wieder holen..

auch bin ich auch nicht jedes Jahr auf einen CoD Teil scharf.
ich hätte nichts dagegen gehabt wenn mal ein par Jahre ins Land gegangen währen, dafür hätte man sich wenigstens dann sicher seien können das mal wieder ein Hammer Spiel auf den Mark kommt, aber so siegt einfach nur die Geldgeilheit derer die sowieso genug davon haben auf kosten von Kreativität und weitern vieler wichtigeren Aspekten... :(
lord-matte
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Re: Namensdurcheinander

Beitrag von lord-matte »

Polecat hat geschrieben:Puhh.. ich blicke wirklich nicht mehr bei den ganzen Call of Duty und Modern Warfare durch...
Was war jetzt Zwei? 4?
Und war der dritte nicht sogar nicht-auf-PC-erhältlich?

Ich muss mir das nochmal alles auf einem Dashboard aufmalen, zusammen mit Publisher- und Entwicklernamen, und den Artikel nochmal lesen :)
weil ich ja so feundlich bin:

1. Call of Duty
Szenario: 2. Weltkrieg
Entwickler: Infinity Ward

2. Cal of Duty 2
Szenario: 2. Weltkrieg
Entwickler: Infinity Ward

3. Call of Duty 3
Szenario: 2. Weltkrieg
Entwickler: Treyarch

4. Call of Duty 4: Modern Warfare
Szenario: Gegenwart (fiktiver Krieg gegen Russland und den Mittleren Osten)
Entwickler: Infinity Ward

5. Call of Duty: World at War
Szenario: 2. Weltkrieg
Entwickler: Treyarch

6. Call of Duty: Modern Warfare 2
Szenario: Gegenwart (fiktiver Krieg gegen Russland und Terroristen, Verräter, Waffenhändler, blablabla)
Entwickler: Infinity Ward

Der Publisher ist IMMER Activision.
cpHavoc
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Beitrag von cpHavoc »

ImperiuDamnatu hat geschrieben:Der Kommentar ist deshalb stark, weil er die Vorgänge, die sich momentan zwischen Activision und Infinity Ward abspielen, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Das ist meiner Meinung nach in diesem speziellen Fall auch zwingend notwendig, weil weder der Autor noch die einzelnen Leser wissen, was sich hinter den Kulissen zwischen den beiden Parteien tatsächlich abgespielt hat. Dementsprechend wäre es aus meiner Sicht eher fragwürdig gewesen, wenn Julian hier als moralische Instanz aufgetreten wäre und allein anhand von Vermutungen ein Urteil gefällt hätte.
"Geradegebürstet"
"Furcht, Zweifel und Pessimismus"
"Launisches Studio"

Nein, egal was ich les, ich werd mit dem Kommentar einfach nicht warm. Mich hätte mal interessiert, was der Autor den beiden Partien geraten hätte, wie sie die Situation anders hätten lösen können.

Und das hier relativ harmloser Beitrag eines Users (auch zu Jörgs Kommentaren) und mein Zitat darauf kommentarlos gelöscht werden finde ich auch hart.

Nun ja, aus der Geschichte gehen wohl alle als Verlierer raus. Die Gekündigten, Infinity Ward und Activision Blizzard...
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

papperlapapp hat geschrieben:@ Asmilis

du hast schon recht. der publisher hat selbstverständlich ein mitsprache recht, da er die kohle liefert die der entwickler braucht, um solche produktionen wie mw2 zu bezahlen undumzusetzen.
nur ist eben da der konflikt, da es ja keine reine mäzen und künstler beziehung ist, wie "hier hast du geld - mach mal was schönes". trotzdem wäre der publisher gut beraten, kreativen köpfen und profis nicht im wege zu stehen bei der entwicklung, sonst kommt doch nur mainstream müll am ende raus (siehe film industrie).
Richtig, der Publisher muss dem kreativen Prozess wegen dem Entwickler möglichst die Zügel in der Hand lassen. Diese Form von Vertrauen muss aber genau so auch in den andere Richtung funktionierne. IW kann sich nicht querrstellen und Blizzard Activision den Zugang zum Produkt verwehren, immerhin gehört das Produkt noch immer dem Publisher, da er die Rechte an der Marke besitzt.

Und im aktuellen Fall geht es ja nicht darum, dass Blizzard Activision aktiv in die Entwicklung intervenieren wollte, sondern es geht ja in erster Linie um Insubordination. Auch muss man die Dimensionen betrachtet, bei denen es hier geht. Das ist nicht mal so eine Kleinigkeit, sondern kann sich in millionen von Dollarn ausdrücken, dementsprechend groß können die Folgen sein und man muss als Verantwortlicher, in dem Fall der Publisher, Konsequenzen ziehen und Taten sprechen lassen.

Und mal ganz ehrlich: die Call of Duty Reihe ist mit die wohl am stärksten stagnierende Spielereihe ever. Da tut es sowas von gar nicht weh, wenn da irgendwelche "kreativen" Köpfe fehlen. Selbst Fifa entwickelt sich von Jahr zu Jahr stärker als ein Call of Duty.
Hausser_
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Beitrag von Hausser_ »

Naja mag ja sein das CoD sich nicht grossartig weiterentwickelt hat,
hats seit MoH eigentlich nicht wirklich, aber das ist meines erachtens auch nicht das entscheidende, sondern, dass das Spiel Spass macht, und in dem bereich wirds eigentlich immer besser. (auch wenn der eigentliche spass ansich kürzer wird).

Also wird jetzt Cod das neue MoH,
und in knapp zwei Jahren gibts dann eine neue SomethingOfSomethingWarRelated-Reihe bei STEAM.
... oder vllcht auch Ubi, wenns die dann noch gibt ;)
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Asmilis
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Beitrag von Asmilis »

Oberdepp hat geschrieben: Und mal ganz ehrlich: die Call of Duty Reihe ist mit die wohl am stärksten stagnierende Spielereihe ever. Da tut es sowas von gar nicht weh, wenn da irgendwelche "kreativen" Köpfe fehlen. Selbst Fifa entwickelt sich von Jahr zu Jahr stärker als ein Call of Duty.
Das seh ich nicht so. abgesehen von der Grafikengine die ja noch dieselbe wie bei Call of Duty 2 ist hat sich das Spiel weiterentwickelt und gerade mit Call of Duty 4 einen großen sprung gemacht.
In Call of duty ging es schon immer um die inszenierung, nie um ein komplexes taktisches Spielgefühl. Es geht um simple aber großartig inszenierte Massenschlachten, und in dem Punkt haben sie sich immer weiterentwickelt. Ich hätte natürlich auch nichts gegen physik und zerstörbare deckungen, aber das ist nicht das einzige Element in einem Spiel
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papperlapapp
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Beitrag von papperlapapp »

ich zock´ ego-shooter schon seit quake zeiten, aber so gekickt wie cs hat mich bisher nur die mw reihe, deshalb hoffe ich, dass das team weitere shooter diesen kalibers rausbringt. egal mit welchem publisher und unter welchem titel.
Gortheb
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Beitrag von Gortheb »

da bin ich nun mal echt gespannt wies weitergeht und vorallem was mit der CoD Marke passiert