cpHavoc hat geschrieben:Starker Kommentar? Naja... ich weiß nicht so recht...
Man äußert einerseits Verständnis über das Handeln von Activision Blizzard, was bei der Verhaltensweise des Managements von IW bzw. auch bei den Vorwürfen (Vertragsbruch / Insubordination) ja wohl auch berechtigt ist.
Andererseits wird genau das im zweiten Teil wieder kritisiert...
Meiner Meinung nach ein schwacher Kommentar, ohne sichtlich Stellung zu beziehen.
In meinen Augen wurden die zwei Oberen von IW einfach überheblich, sind wohl aufgrund des Erfolges völlig abgehoben - und kassieren nun die Quittung. Zurecht.
Das Activision Blizzard dadurch erhebliche Risiken eingeht, ist in meinen Augen nur konsequent und verdient meine Anerkennung.
Der Kommentar ist deshalb stark, weil er die Vorgänge, die sich momentan zwischen Activision und Infinity Ward abspielen, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Das ist meiner Meinung nach in diesem speziellen Fall auch zwingend notwendig, weil weder der Autor noch die einzelnen Leser wissen, was sich hinter den Kulissen zwischen den beiden Parteien tatsächlich abgespielt hat. Dementsprechend wäre es aus meiner Sicht eher fragwürdig gewesen, wenn Julian hier als moralische Instanz aufgetreten wäre und allein anhand von Vermutungen ein Urteil gefällt hätte.
Das Problem ist doch, dass Activision aufgrund diverser Aktionen und Äußerungen, die in der Vergangenheit getätigt wurden, mittlerweile die Rolle des bösen Buben der Videospielindustrie zufällt. Dieser Ruf kommt sicher nicht von ungefähr, sondern wurde über Monate und Jahre hinweg aufgebaut und gepflegt. Nichtsdestotrotz ändert das nichts an der Tatsache, dass in diesem Fall durchaus die Möglichkeit besteht, dass der Publisher berechtigt gehandelt haben könnte.