Ubisoft: DRM-System im Blick
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- Hardwarekiller
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- (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Mein erstes Pc-Spiel war tatsächlich Die Siedler 3 und ich spiele es immer noch^^ wie auch das entsprechene Minispiel dazu "Hiebe für Diebe". Ein Tick besser als Moorhuhn. Und das alles war damals ohne Internet möglich und wer sich bei Ubisoft regestrieren wollte dem stand es frei.
Ich kann mir ja nicht mehr die ganzen Passwörter und Accounts merken die überall Pflicht sind inzwischen. Ich denke ich bin nicht der einzige der hin und wieder das gleiche Passwort verwendet nicht wahr^^. Dieser Internetzwang bedeutet, sollte mal das Modem oder die Netzwerkkarte kaputtgehen was bei mir schon alles passiert ist, das man nich besonders schlau dasteht. Ich hoffe dies ist nur zeitbedingt und hat eine Dauer von paar Monaten und normalisiert sich wieder zu einem Offlinespiel. Man möchte besonders in den ersten Verkaufswochen das raubkopieren vermeiden verliert aber viele Kunden wie bei Amazon auch zu sehen ist.
Ich kann mir ja nicht mehr die ganzen Passwörter und Accounts merken die überall Pflicht sind inzwischen. Ich denke ich bin nicht der einzige der hin und wieder das gleiche Passwort verwendet nicht wahr^^. Dieser Internetzwang bedeutet, sollte mal das Modem oder die Netzwerkkarte kaputtgehen was bei mir schon alles passiert ist, das man nich besonders schlau dasteht. Ich hoffe dies ist nur zeitbedingt und hat eine Dauer von paar Monaten und normalisiert sich wieder zu einem Offlinespiel. Man möchte besonders in den ersten Verkaufswochen das raubkopieren vermeiden verliert aber viele Kunden wie bei Amazon auch zu sehen ist.
- (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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- Dougy
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EinfachNurIch
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Gryfid1 hat geschrieben:Warum von Jammern sprechen... wie wäre es mit der Form eines Dialoges.
Gibt es nur die Möglichkeit in der Form von Friß oder Stirb?... ^^EinfachNurIch hat geschrieben:Für mich ist das halt einfaches Jammern. Es liegt doch vollkommen in meiner Hand als Kunde, zu bestimmen was sich verkäuft und was nicht. "Die" leben doch von mir und nicht ich von denen, oder?
Hier klingt das aber teilweise, als würde Ubi mir irgendwas vorschreiben und ich müsste das befolgen, weil wahrscheinlich sonst das Universum implodiert, oder was?
Darum geht es doch. Anscheinend implodiert für Fans doch das Universum. Sonst könnte man doch einfach sagen, wenn ihr so einen Blödsinn macht, dann behaltets halt das Spiel. Aber das können manche anscheinend nicht und deswegen fressen sie den Mist. Was soll man denn dazu sagen?Gryfid1 hat geschrieben:Nein das Universum explodiert nicht.....
Ubisoft versucht uns ja was vorschreiben wenn man das Spiel spielen will oder möchte wenn man ein Fan ist, oder liege ich falsch? Ebenso will Ubisoft auch etwas von mir mein Geld.... wenn man schon sein hart verdientes Geld ausgeben möchte will man auch dementsprechendes was erhalten.... oder nicht?
Wegschauen und Nichts tun ist auch eine Möglichkeit... ^^
Ich als Kunde habe ganz klar den Hebel in der Hand. Wenn ich mir dessen nicht mehr bewusst bin, dann soll Ubi damit halt Millionen scheffeln. Ich könnte jederzeit und komplett auf Videospiele verzichten. Würde mir zwar keine Freude machen aber würde mich auch nicht umbringen. Ich habe soviele Spiele zu hause, die ich noch nie gespielt habe. Mir wird die Zeit nicht lang. Und wenn ich die alle durchhabe, lese ich halt wieder mehr. Aber teilweise hört sich das gejammere hier an, als würde man den Leuten das Essen wegnehmen.
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dr.proton
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Gryfid1
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Ich gebe dir ja auch Recht, der Kunde hat eben die Macht darüber zu Entscheiden. Ich verstehe auch vollkommen deine Einstellung. Ist auch gut so.EinfachNurIch hat geschrieben:Gryfid1 hat geschrieben:Warum von Jammern sprechen... wie wäre es mit der Form eines Dialoges.
Gibt es nur die Möglichkeit in der Form von Friß oder Stirb?... ^^EinfachNurIch hat geschrieben:Für mich ist das halt einfaches Jammern. Es liegt doch vollkommen in meiner Hand als Kunde, zu bestimmen was sich verkäuft und was nicht. "Die" leben doch von mir und nicht ich von denen, oder?
Hier klingt das aber teilweise, als würde Ubi mir irgendwas vorschreiben und ich müsste das befolgen, weil wahrscheinlich sonst das Universum implodiert, oder was?Darum geht es doch. Anscheinend implodiert für Fans doch das Universum. Sonst könnte man doch einfach sagen, wenn ihr so einen Blödsinn macht, dann behaltets halt das Spiel. Aber das können manche anscheinend nicht und deswegen fressen sie den Mist. Was soll man denn dazu sagen?Gryfid1 hat geschrieben:Nein das Universum explodiert nicht.....
Ubisoft versucht uns ja was vorschreiben wenn man das Spiel spielen will oder möchte wenn man ein Fan ist, oder liege ich falsch? Ebenso will Ubisoft auch etwas von mir mein Geld.... wenn man schon sein hart verdientes Geld ausgeben möchte will man auch dementsprechendes was erhalten.... oder nicht?
Wegschauen und Nichts tun ist auch eine Möglichkeit... ^^
Ich als Kunde habe ganz klar den Hebel in der Hand. Wenn ich mir dessen nicht mehr bewusst bin, dann soll Ubi damit halt Millionen scheffeln. Ich könnte jederzeit und komplett auf Videospiele verzichten. Würde mir zwar keine Freude machen aber würde mich auch nicht umbringen. Ich habe soviele Spiele zu hause, die ich noch nie gespielt habe. Mir wird die Zeit nicht lang. Und wenn ich die alle durchhabe, lese ich halt wieder mehr. Aber teilweise hört sich das gejammere hier an, als würde man den Leuten das Essen wegnehmen.
Einzelne Leute haben keine Möglichkeit etwas zu verändern wenn man es wünscht, aber hier handelt es sich um ein Community aus vielen Spielern die eben ihr Feedback bezüglich des vorgehens austauschen... Es gibt viele Beiträge die man sagen könnte das ist "nur jammern" mag sein....
Es ist so ähnlich wie in der Politik... ich mag nimmer wählen gehen weil sich nichts ändert ^^
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Alaya
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Tja...wo anfangen ?
Man musste kein Prophet sein, um diese Entwicklung vorauszusehen. Die ganze Problematik geht viel tiefer, als man auf den ersten Blick vermutet. Vieles ist unklar und verschwommen, und man hat nur eine Ahnung von den wirklichen Vorgängen. Die Zeiten, als Spiele so etwas anheimelndes, privates hatten sind vorbei - die Branche ist diesen Kinderschuhen entwachsen. Namhafte Chefentwickler sind heute in vielen Fällen kaum mehr als Gallions-Werbefiguren - im Gegensatz zu früher wo ein Name für ein Produkt stand (Garriot-Ultima, Polulous-Molyneux usw. usf.). Im Zeitalter der Grafikorgien ist das jedoch unmöglich, denn jedesmal steht ein kleines Heer von Programmierern, Grafikern etc. hinter dem Produkt. Und das ist das Thema: sie sind ein Produkt. Spiele vermeiden in jeder Hinsicht den Blick darauf, das sie ein Produkt sind. Das ist wirklich geschickt, zudem Spiele ja auch immer den eingebauten *Spaß*-Faktor haben - zumindest in unserer Erwartungshaltung.
Ubi ist ein Unternehmen. Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es Geld zu verdienen. Soweit so klar. Und Ubi ist ein Software-Unternehmen. Das heißt, sie stellen etwas her, was sich kopieren lässt (legal->jede Spielepackung im Handel oder im Online-Vertrieb / illegal: jede Raubkopie). Dieses Prinzip ist einzigartig. Kein Autohersteller kann seine Autos kopieren, kein Salami-Hersteller seine Salamis. Es muss jedes einzelne Ding produziert werden. Jede Software dagegen lässt sich unendlich oft kopieren - verlustfrei. Ob nun eine Person die Software erstellt oder ob es hundert Personen sind - das Produkt lässt sich nach der Programmierung unendlich oft verkaufen - so es auf das entsprechende Interesse trifft. Der Preis für ein Spiel ändert sich praktisch seit grob 15 Jahren nicht. Wie kann das sein? Heute spielen unendlich viel mehr Menschen als noch vor 15 Jahren.
Sicher gibt es gestiegende Kosten in Bezug auf das Programmier-Personal - keine Frage. Ein gutes Spiel verkauft aber heute 500.000 Einheiten - bis zu mehreren Millionen bei den *Blockbustern*. Das ist eine Industrie und die handelt nun mal nach unternehmerischen Gesichtspunkten, auch wenn es sich dabei um unser *Spaß-Hobby-wat ever*-Ding handelt. Man möchte Geld verdienen und davon möglichst viel. Die permanent-online Geschichte auch bei Single-Player-Titeln ist dabei der logische nächste Schritt. Was stört den Software-Unternehmer denn noch am meisten ? Er möchte gern alles *virtuell* verkaufen - darum weg mit Verpackungen, Datenträgern, Handbüchern, Handel und allem was dazugehört. Das spart ihm Unmengen an Kosten und Risiken. Und nur darum geht es. Heutige DLC waren früher kaufbare Datenträger-Addons, welche ja mehr oder weniger ausgestorben sind. Und jetzt sind die Main-Spiele dran. Wenn jeder Kunde eh online ist um seine Spiele zu spielen, dann wird er in naher Zukunft die Spiele auch online kaufen. Da will jeder Software-Unternehmer hin - das Einsparpotenzial an dieser Stelle wird unausprechlich hoch sein - jeder würde an Stelle des Unternehmers ebenso handeln.
Und wo ist die Crux? Bei den gleichbleibenden Preisen. Spiele im Online-Vertrieb sind nicht billiger. Die Einsparung wird nicht an den Kunden weitergegeben. Jedes andere Massenprodukt wird mit der Menge der Herstellung billiger - unsere geliebten Spiele werden es nicht. Ein Spiel für den DS kostet neu 40€. Ob alberner Ponyhof von 5 Programmierern oder ein Zelda XY von 50 oder mehr Programmierern. Die Preise im Software-Bereich richten sich eben nicht nach eingesetztem Aufwand und Verkaufserfolg sondern sind irgendwann als Schmerzgrenze eingeführt worden, die der Kunde bereit ist zu zahlen. Und diese Schmerzgrenze ist eben gleichbleibend und erreicht - Potential für mehr Profit bietet jetzt nur noch der Online-Verkauf. Dazu kommt natürlich noch der permanente Überblick über die Kunden, die Möglichkeiten der Direktwerbung und der Kontrolle. Verlockend ? Nein. Eher unwiderstehlich.
Auch der langsame *Verfall*, sprich die schlechter werdende Spielmöglichkeit älterer Titel bzw. die Verhinderung des Weiterverkaufs durchgespielter Spiele passt den Unternehmen natürlich gut ins Konzept. Neue Sachen wollen verkauft werden - Altes neu aufgewärmt am liebsten. Hier geht es um Geld, um viel viel Geld. Unternehmen handeln wie Unternehmen - auch Software-Unternehmen und natürlich auch Spiel-Software-Unternehmen. Am Ende bleibt für den Kunden nur die Beantwortung der Frage: Was ist mir das Ding/Spiel/ Produkt wert, bis wohin gehe ich mit - sowohl beim Preis oder nun bei der permanenten Online-Anbindung.
Spieler haben keine Lobby, keine *Spieler-Gewerkschaft*, sind nicht organisiert - sie sind leicht zu gängeln und in Formen zu pressen, sind letztlich spachlos und machtlos. Die vielen Foren sind kaum mehr als Blätterrauschen einiger engagierter Interessierter, die die Unternehmen vielleicht zu kleinen Zugeständnissen bringen. Was der Spieler bezüglich Willkür der Spiele-Unternehmen hinnehmen muss (Bugs, Unspielbarkeit, Spieldauer von 5h, Kopierschutzmaßnahmen die in die privaten Systeme eingreifen, Preis-Diktat, Online-Zwang etc.) geht doch eigentlich auf keine Kuhhaut. Und in den (Massen)-Medien findet sich doch nicht ernsthaft Kritik die mehr als Randnotiz ist. Bei der vorhandenen riesigen Masse an Spielern muss man sich schon fragen: Da läuft doch irgendwie was verkehrt ?
Man musste kein Prophet sein, um diese Entwicklung vorauszusehen. Die ganze Problematik geht viel tiefer, als man auf den ersten Blick vermutet. Vieles ist unklar und verschwommen, und man hat nur eine Ahnung von den wirklichen Vorgängen. Die Zeiten, als Spiele so etwas anheimelndes, privates hatten sind vorbei - die Branche ist diesen Kinderschuhen entwachsen. Namhafte Chefentwickler sind heute in vielen Fällen kaum mehr als Gallions-Werbefiguren - im Gegensatz zu früher wo ein Name für ein Produkt stand (Garriot-Ultima, Polulous-Molyneux usw. usf.). Im Zeitalter der Grafikorgien ist das jedoch unmöglich, denn jedesmal steht ein kleines Heer von Programmierern, Grafikern etc. hinter dem Produkt. Und das ist das Thema: sie sind ein Produkt. Spiele vermeiden in jeder Hinsicht den Blick darauf, das sie ein Produkt sind. Das ist wirklich geschickt, zudem Spiele ja auch immer den eingebauten *Spaß*-Faktor haben - zumindest in unserer Erwartungshaltung.
Ubi ist ein Unternehmen. Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es Geld zu verdienen. Soweit so klar. Und Ubi ist ein Software-Unternehmen. Das heißt, sie stellen etwas her, was sich kopieren lässt (legal->jede Spielepackung im Handel oder im Online-Vertrieb / illegal: jede Raubkopie). Dieses Prinzip ist einzigartig. Kein Autohersteller kann seine Autos kopieren, kein Salami-Hersteller seine Salamis. Es muss jedes einzelne Ding produziert werden. Jede Software dagegen lässt sich unendlich oft kopieren - verlustfrei. Ob nun eine Person die Software erstellt oder ob es hundert Personen sind - das Produkt lässt sich nach der Programmierung unendlich oft verkaufen - so es auf das entsprechende Interesse trifft. Der Preis für ein Spiel ändert sich praktisch seit grob 15 Jahren nicht. Wie kann das sein? Heute spielen unendlich viel mehr Menschen als noch vor 15 Jahren.
Sicher gibt es gestiegende Kosten in Bezug auf das Programmier-Personal - keine Frage. Ein gutes Spiel verkauft aber heute 500.000 Einheiten - bis zu mehreren Millionen bei den *Blockbustern*. Das ist eine Industrie und die handelt nun mal nach unternehmerischen Gesichtspunkten, auch wenn es sich dabei um unser *Spaß-Hobby-wat ever*-Ding handelt. Man möchte Geld verdienen und davon möglichst viel. Die permanent-online Geschichte auch bei Single-Player-Titeln ist dabei der logische nächste Schritt. Was stört den Software-Unternehmer denn noch am meisten ? Er möchte gern alles *virtuell* verkaufen - darum weg mit Verpackungen, Datenträgern, Handbüchern, Handel und allem was dazugehört. Das spart ihm Unmengen an Kosten und Risiken. Und nur darum geht es. Heutige DLC waren früher kaufbare Datenträger-Addons, welche ja mehr oder weniger ausgestorben sind. Und jetzt sind die Main-Spiele dran. Wenn jeder Kunde eh online ist um seine Spiele zu spielen, dann wird er in naher Zukunft die Spiele auch online kaufen. Da will jeder Software-Unternehmer hin - das Einsparpotenzial an dieser Stelle wird unausprechlich hoch sein - jeder würde an Stelle des Unternehmers ebenso handeln.
Und wo ist die Crux? Bei den gleichbleibenden Preisen. Spiele im Online-Vertrieb sind nicht billiger. Die Einsparung wird nicht an den Kunden weitergegeben. Jedes andere Massenprodukt wird mit der Menge der Herstellung billiger - unsere geliebten Spiele werden es nicht. Ein Spiel für den DS kostet neu 40€. Ob alberner Ponyhof von 5 Programmierern oder ein Zelda XY von 50 oder mehr Programmierern. Die Preise im Software-Bereich richten sich eben nicht nach eingesetztem Aufwand und Verkaufserfolg sondern sind irgendwann als Schmerzgrenze eingeführt worden, die der Kunde bereit ist zu zahlen. Und diese Schmerzgrenze ist eben gleichbleibend und erreicht - Potential für mehr Profit bietet jetzt nur noch der Online-Verkauf. Dazu kommt natürlich noch der permanente Überblick über die Kunden, die Möglichkeiten der Direktwerbung und der Kontrolle. Verlockend ? Nein. Eher unwiderstehlich.
Auch der langsame *Verfall*, sprich die schlechter werdende Spielmöglichkeit älterer Titel bzw. die Verhinderung des Weiterverkaufs durchgespielter Spiele passt den Unternehmen natürlich gut ins Konzept. Neue Sachen wollen verkauft werden - Altes neu aufgewärmt am liebsten. Hier geht es um Geld, um viel viel Geld. Unternehmen handeln wie Unternehmen - auch Software-Unternehmen und natürlich auch Spiel-Software-Unternehmen. Am Ende bleibt für den Kunden nur die Beantwortung der Frage: Was ist mir das Ding/Spiel/ Produkt wert, bis wohin gehe ich mit - sowohl beim Preis oder nun bei der permanenten Online-Anbindung.
Spieler haben keine Lobby, keine *Spieler-Gewerkschaft*, sind nicht organisiert - sie sind leicht zu gängeln und in Formen zu pressen, sind letztlich spachlos und machtlos. Die vielen Foren sind kaum mehr als Blätterrauschen einiger engagierter Interessierter, die die Unternehmen vielleicht zu kleinen Zugeständnissen bringen. Was der Spieler bezüglich Willkür der Spiele-Unternehmen hinnehmen muss (Bugs, Unspielbarkeit, Spieldauer von 5h, Kopierschutzmaßnahmen die in die privaten Systeme eingreifen, Preis-Diktat, Online-Zwang etc.) geht doch eigentlich auf keine Kuhhaut. Und in den (Massen)-Medien findet sich doch nicht ernsthaft Kritik die mehr als Randnotiz ist. Bei der vorhandenen riesigen Masse an Spielern muss man sich schon fragen: Da läuft doch irgendwie was verkehrt ?
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kein nerd
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langhaariger bombenleger
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- Registriert: 14.07.2005 16:42
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Die Raubkopierer müssen sich garkeine Rechtfertigungen für ihr tun erspinnen, die Industrie liefert die Muntion freigibig. Wieder ein Schritt der nur dem ehrlichen Käufer schadet.
Wenn ich etwas an einem offline-Spiel schätze, dann besonders auch das ich es spielen kann wenn man Internet mal ausgefallen ist.
Wenn ich etwas an einem offline-Spiel schätze, dann besonders auch das ich es spielen kann wenn man Internet mal ausgefallen ist.
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xXChefkochXx
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80-90% der Raubkopierer sind eh Schüler und haben kein Geld...
und da die 15-25 Jährigen (gut, ab 20 hat man vllt. Geld) nun mal die Primäre Zielgruppe ist, sollte man sich halt überlegen, wie man mit Bonusmaterial (nicht in digitaler Form!!) Kaufanreize schafft, um sich von den anderen Publishern abzugrenzen. Wird die Generation der Zocker älter, werden auch Prozentual mehr Originale Games verkauft, da die jüngeren Spieler dann auch mal Geld haben.
und da die 15-25 Jährigen (gut, ab 20 hat man vllt. Geld) nun mal die Primäre Zielgruppe ist, sollte man sich halt überlegen, wie man mit Bonusmaterial (nicht in digitaler Form!!) Kaufanreize schafft, um sich von den anderen Publishern abzugrenzen. Wird die Generation der Zocker älter, werden auch Prozentual mehr Originale Games verkauft, da die jüngeren Spieler dann auch mal Geld haben.
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