Eisregen121 hat geschrieben:ist nicht richtig.
1. ist die entwicklung weit billiger als andere games
2. kann so ein spiel ein team von 4 mann entwickeln
3. denke ich ist die käuferschicht verdammt groß.
Die spiele wurden nur zum ende hin schlechter, daraus resultierten viele das dieses genre nicht mehr interessant wäre. Aber spiele wie baphomets Fluch 1 & 2 zeigen ja auch das die leute durchaus noch interesse hatten.
Nur auf einmal verloren diese Spiele ihren witz und wurden ernster, weil man in richtung "Story" mehr machen wollte. Aber die käufer wollten das garnicht so sehr.
Im klartext heißt das nur, das die entwickler die Konzepte veränderten und sich wunderten das Point & Click Adventures sich nicht mehr verkauften.
Wisst ihr wie lange ich damals dran sahs um aus dem Gefängniss in Maniac mansion raus zu kommen ? puhhhh ich war echt am verzweifeln.
Aber gibt es bessere zenen als das Eichhörnchen in Zack MC Kracken ?
Den Spuckwetbewerb *squitschi - Squitschi* in Monkey Island
Die unsichbare Universität in Discworld wo er voll dagegen rennt, mit dem geilen senzen mann.
Der herstellung eines Entwickler schwammes in Day of Tantacle, mit dem genialen TK Hamster.
Alleine die Anspielungen die es in diesen Spielen gibt an, andere spiele oder Filme oder personen. Göttlich.
Naagut, dann hol ich nochmal ein wenig weiter aus, um darzustellen was ich meine.
Spielehersteller leben heute nicht mehr nur von den eingefleischten Fans, sondern müssen gewisse Absatzzahlen erwirtschaften, damit es sich rendiert... Warum plötzlich?
Ist ein Teufelskreis, aber ich versuchs mal der Reihe nach abzubilden.
1)Hardware wird besser, es gibt immer "Refernzprodukte", die die Möglichkeiten aktueller Hardware aufzeigen. Dabei geht es NICHT nur Grafik! Bestes Beispiel - Sprachausgabe. Selbst Oblivion hat bereits eine Sprachausgabe. (Bitte hier keine Kommentare ob Oblivion jetzt gut/schlecht ist - denkt nur an die Menge gesprochenen Textes!)
2) Die Leute sehen das mit der Zeit als "Standard" an - die Masse(!!!!) kauft heute sicher kein Adventure mehr ohen Sprachausgabe - und auch nicht zu vernachlässigen: die "Fachpresse" würde so ein Spiel kaum gut abschneiden lassen, da es einen "Mindeststandard" nicht erfüllt. Das gilt mit der Zeit für alle Bereiche, Grafik, Interface, Steuerung, Sprache, Musik, etc. etc.
3) zB: Sprachausgabe erfordert Sprecher - und da gerade ein Adventure von den Dialogen lebt, braucht es gute Sprecher. Da das Spiel noch in verschiedenen Länder erscheinen soll, braucht es auch noch Synchronsprecher. Das braucht Geld. Deshalb gibt es Firmen, die die Entwicklung von Spielen finanzieren. Die machen das nicht aus Menschenliebe heraus, sondern wollen natürlich mehr Geld zurück, als sie investiert haben.
4) 3D ist halt im Moment "Standard" (siehe Punkt 1) - der Massenmarkt wird ohne dem scheinbar nicht mehr erreicht. Da helfen Veteranen wie du (und ich! nicht das wir uns hier falsch verstehen - ich würde es lieben sollte noch es wieder mal ein klassisches Adventure geben!!)
4) In der Zwischenzeit läuft die Zeit weiter und wir landen wieder bei 1, und dann gibts wieder einen neuen Trend, der unebdingt erfüllt werden muss...
Aber damit auch was positives in meiner Antwort steht:
http://www.pibyte.net/broesl/
lg
