Ubisoft über neues DRM

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playyourlife
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Re: Mistzeug

Beitrag von playyourlife »

lopad hat geschrieben:Und die sind dann auch an den Account gebunden, sprich: verkaufen nur noch inkl. Account Daten möglich?

Wenn ja, dann kommt mir von denen kein Titel mehr ins Haus bzw. erst dann wenns die Dinger in der Pyramide gibt.
Davon ist auszugehen, siehe die UbiSoft-FAQ:

>Can I resell my game?
>YNot at this time.

An dieser Stelle mal ein großes DANKE an all die coolen Raubkopierer und Schmarotzer. Und jetzt komm mir keiner mit "aber die Spiele sind doch so teuer *heul*" - dann spielt eben ältere (älter ein paar Monate!!) Spiele, die bekommt man heute nun echt hinterhergeworfen. Und wenn ich mir ein neues Spiel nicht leisten kann, dann kann ich es eben nicht spielen. Außer ich leihe es mir bei einem Freund oder in der Videothek aus, das ging früher auch. Ich renne ja auch nicht zu meinem Nachbarn und nehme mir einfach seinen Porsche weil ich sowas auch mal gerne fahren würde. Und NEIN, das ist NICHTS anderes!
KnuP
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Beitrag von KnuP »

Nin-fan hat geschrieben:
Rapaholic hat geschrieben:
Polishdynmite hat geschrieben:Laut diversen Quellen liegt die Breitband DSL Abdeckung (incl. DSL Light) in Deutschland Stand 2009 zwischen 95-97 Prozent. Ich glaube kaum, dass eine Onlineaktivierung viel Traffic verursacht genauso wie Onlinegaming. Da liegt man deutlich unter den Grenzen auch von DSL Light.
Kannst du mir bitte diese diversen Quellen(Mehrzahl) nennen? Ich bin da anderer Meinung, lasse mich aber gerne durch deine Quellen überzeugen.
http://www.telecomde.com/dsl/studie-dsl ... zw-europa/

http://www.toptarif.de/news/telekommuni ... 96-prozent

http://www.searchnetworking.de/themenbe ... es/137095/

ps: google ist dein freund :P
Typische Zahlentricksereien,Breitband wird ab 384kbps definiert.Da kann ich auch was von 98% Abdeckung faseln.
Schon bei 2MBps (wo sich Anschluss und Flat auch für den normalen Bürger lohnen würden) sind es erst 70%.
Aber selbst diese Jubelkasper von Industrie und Regierung müssen zugeben - es gibt weiße (keine Anbindung) und graue (sehr schlechte Anbindung) und erst 50% der deutschen Haushalte sind überhaupt angebunden.
UbiSoft lässt also 50% der potentielle Kunden (plus dem Anteil die zwar die Voraussetzungen erfüllen aber zu Recht sagen "Mir reicht es bekommt Ubi eben kein Geld von mir") vom eh dünnen PC-Markt links liegen.Aber wenn sich die Spiele schlecht verkaufen sind die Schwarzkopierer schuld.Tolle Logik.
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The SPARTA
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Beitrag von The SPARTA »

Na_Dann_Ma_GoGo hat geschrieben:Oh Gott, warum muss jeder, der sagt warum so ein Kopierschutz welcher Art auch immer schon einen gewissen Sinn hat, gleich auch als Ubisoft Fanboy oder mit Geld Bestochener dargestellt werden lmao :roll:

Ich hab in meinem letzten Post ARGUMENTE gegeben, etwas wozu hier nur 10% in der Lage sind. Das heißt doch noch lange nicht, dass ich es geil finde irgend einen Kopierschutz verwenden zu müssen. Es bedeutet einfach nur, dass ich die ganze Lage bis zu nem gewissen Grad nachvollziehen kann. Bei Konflikten trifft man sich halt in der Mitte und ist nicht so blinder Depp, der nicht übern Tellerrand sieht.
Paranidis68 hat geschrieben:Uns sry, ich habe auch noch keinen Torrent mit 200.000 Saugern gesehen.
Ne, noch sinds keine 200.000 :lol:
Noch mal zur Erinnerung, dass sind nur die Leute, die es sich jetzt gerade saugen. Sprich die Anzahl der Downloads ist wesentlich höher :>
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War ja klar das Razor1911 die erste Releasegruppe für Toptitel ist, erst hab ich auf Reloaded gewettet, denn die waren ne Zeit lang schneller. Was solls, das sind Profi Cracker, die kann man nicht mit solch billigem Kopierschutz hindern, man müsste mit ihnen verhandeln, wie man es immernoch mit BinLaden tut...
johndoe259790
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Beitrag von johndoe259790 »

The SPARTA hat geschrieben:
Na_Dann_Ma_GoGo hat geschrieben:Oh Gott, warum muss jeder, der sagt warum so ein Kopierschutz welcher Art auch immer schon einen gewissen Sinn hat, gleich auch als Ubisoft Fanboy oder mit Geld Bestochener dargestellt werden lmao :roll:

Ich hab in meinem letzten Post ARGUMENTE gegeben, etwas wozu hier nur 10% in der Lage sind. Das heißt doch noch lange nicht, dass ich es geil finde irgend einen Kopierschutz verwenden zu müssen. Es bedeutet einfach nur, dass ich die ganze Lage bis zu nem gewissen Grad nachvollziehen kann. Bei Konflikten trifft man sich halt in der Mitte und ist nicht so blinder Depp, der nicht übern Tellerrand sieht.
Paranidis68 hat geschrieben:Uns sry, ich habe auch noch keinen Torrent mit 200.000 Saugern gesehen.
Ne, noch sinds keine 200.000 :lol:
Noch mal zur Erinnerung, dass sind nur die Leute, die es sich jetzt gerade saugen. Sprich die Anzahl der Downloads ist wesentlich höher :>
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War ja klar das Razor1911 die erste Releasegruppe für Toptitel ist, erst hab ich auf Reloaded gewettet, denn die waren ne Zeit lang schneller. Was solls, das sind Profi Cracker, die kann man nicht mit solch billigem Kopierschutz hindern, man müsste mit ihnen verhandeln, wie man es immernoch mit BinLaden tut...
Je ausgefeilter der Kopierschutz, desto mehr Cracker werden sie auf den Plan rufen. Das ist einfach eine rein sportliche Herausforderung. Die Torrent-Tracker-Stats sind auch nur die Spitze des Eisbergs. Ich will nicht wissen wieviel über 1-Click-Hoster runtergeladen wird.
Blasebalken
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Beitrag von Blasebalken »

Früher hätte mich das gestört, mittlerweile is mir das egal, da ich sowieso keine Spiele mehr von Ubisoft zocke, da sie meist nur totlangweilig sind.
Scheint aber soweiso auf den Gebrauchspiele-Markt abzuzielen.
playyourlife hat geschrieben:
lopad hat geschrieben:Und die sind dann auch an den Account gebunden, sprich: verkaufen nur noch inkl. Account Daten möglich?

Wenn ja, dann kommt mir von denen kein Titel mehr ins Haus bzw. erst dann wenns die Dinger in der Pyramide gibt.
Davon ist auszugehen, siehe die UbiSoft-FAQ:

>Can I resell my game?
>YNot at this time.

An dieser Stelle mal ein großes DANKE an all die coolen Raubkopierer und Schmarotzer. Und jetzt komm mir keiner mit "aber die Spiele sind doch so teuer *heul*" - dann spielt eben ältere (älter ein paar Monate!!) Spiele, die bekommt man heute nun echt hinterhergeworfen. Und wenn ich mir ein neues Spiel nicht leisten kann, dann kann ich es eben nicht spielen. Außer ich leihe es mir bei einem Freund oder in der Videothek aus, das ging früher auch. Ich renne ja auch nicht zu meinem Nachbarn und nehme mir einfach seinen Porsche weil ich sowas auch mal gerne fahren würde. Und NEIN, das ist NICHTS anderes!
Ja genau, toller Vergleich... Den Porsche kann der Nachbar aber noch verkaufen, da er nicht an ihn gebunden ist.
Das sieht bei dem Spiel anders aus. Und falls du dich mal informierst wirst du auch sehen, dass oft davon geredet wurde, dass der Gebrauchspiele-Markt den Publischern ein Dorn im Auge ist, da sie an ihm nichts verdienen.
Selbst die Weltfremdesten Leute sollten doch erkannt haben, dass man Schwarzkopien nur schwer verhindern kann, da dies teilweise Leute sind von deren Geld man meist sowieso nichts gesehen hätte.
Für die Bilanz ist es am Ende egal, ob das Spiel nun nicht gekauft oder runtergeladen wurde.
Bei gebrauchten Spielen sind das anders aus, da der Kunde bereit ist bare Münze zu investieren und dies dann auch tut. Daher kann man bei diesen Leuten von einer bestimmten, vorhanden Kaufkraft ausgehen. Soll heißen: Wenn die Leute Geld für unser Produkt ausgeben, wollen wir davon auch was abhaben.
Dies ist bzw. wäre aber beim Gebrauchspiele-Markt nicht der Fall.

Es gibt genau Vergleiche wo ein Feindbild erstellt wurde, um andere Sachen damit vertushen zu wollen (Bespiel Irak-Krieg Feindbild: Terroristen; Hintergrund: Erschließlich der Staatlichen Ölreserven für US-Frimen).
Zuletzt geändert von Blasebalken am 27.01.2010 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Max Headroom
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DRM ? Danke, nicht mit mir.

Beitrag von Max Headroom »

Oh Gott... schon wieder eine kräftig gesalzene Suppe, die man dem Kunden präsentiert.

Das System der DRM kann und wird nicht als ein Ersatz eines Kopierschutzes bestehen bleiben. Nicht in der Form, wie er am liebsten auch für Schachspiele eingeführt werden möchte: als Always-On System !
Der Hersteller muss stets vom kleinstem gemeinsamen Nenner ausgehen ... und das ist eben ein PC ohne Internet-Anschluss. Wenn ein Singleplayer-Spiel einen Connect erzwingt, und der Spieler bei der fehlenden Verbindung mit einer Nichtfunktion "bestraft" wird - ja, quasi gleichgesetzt mit Raubkopierern - so werden die Spieler hoffentlich dieses Stück zermatschter Software den Rücken kehren.
Ich verstehe es, dass in der heutigen Zeit - wo die Herstellungskosten nicht gerade Shareware-Niveau betragen - seine Software gerne schützen möchten. Doch das Problem besteht nicht bei den Laufwerken, die Software kopieren können und auch nicht beim Betriebssystem, dem moralische Bewertungen herzlichst wenig angehen, sondern beim Benutzer. Hier muss ein "Schutz" angreifen. Nur ein intelligenter und bewusster Benutzer ist ein "sicherer" Nutzer. Alle andere, von der Industrie "Raubkopierer" genannte, Spieler sind nur kleine "Schwarzfahrer" und sicherlich entbehrlich. Ob sie nun ein Spiel "raubkopieren" oder es vollständig ignorieren, spielt für die Zahl unterm Strich keine Rolle. Doch die DRM-Maßnahme ziehlt nicht auf DIESE Personen, sondern auf die ehrlichen Käufer. Sie werden durch diese Methode dazu gezwungen, ihre Software in einer eingeschränkten Form zu betreiben, welche unter bestimmten Vorraussetzungen einer Fehlfunktion gleichkommt.
Und dies bezeichnen sie als "Schutz" ?

Es ist und bleibt klar. Wer ein Spiel tatsächlich gut findet, der kauft sich den Titel auch. Angesichts der Masse der Titeln, kann sich nicht jeder Spieler auch alle Spiele zur selben Zeit leisten. Die heutige Verkaufspolitik zielt auf eine Gewinnmaximierung in möglichst kurzer Zeit, damit auch durch "Fortsetzungen" der Rubel weiterrollt. Die Community allerdings, die treue Fanbase, die besteht im Allgemeinem aus Spielern, welche sich den Titel auch gekauft haben. Nicht zuletzt bemerkt man dies im Multiplayer-Modus, wenn die einmaligen Seriennummern sich beim Server melden ;)
Wer hier einen Ansatz schaffen möchte, der unterstützt das Spiel von Anfang an. Tatkräftige Unterstützung durch Foren und ständiger Weiterentwicklung der "alten" Codebase. Erweiterungen/Add-Ons und Modifikationen, mit Unterstützung der Herstellern. Wenn der Spieler "fühlt", dass er durch den Kauf nicht nur ein Stück Spiel kauft, sondern in einer Gemeinschaft von gleichgesinnten Mitspielern eintauchen kann, so wird er für den Preis gerne "belohnt" werden. Jedenfalls fühlt er sich mit dieser Art von "Schutz" wesentlich wohliger, als mit einem stockem des Spieles, weil die Ehefrau beim Staubsaugen versehentlich das LAN-Kabel aus dem PC gezogen hat. :P

"Schulhofkopierer", welche mit der Software kein Geld verdienen, bekommen zwar einen Einzelspieler-Titel, bzw. einen Multiplayer-Titel auf ausschließlich "gecrackten" Servern, doch mit diesen paar Kiddies kann der Entwickler sowieso nicht viel anfangen. Bietet die Software eine ausbaufähige Basis und packende Spannung, so kommt man selbst mit Spielen *ohne* einen Server (Modern Warfare 2) zu extrem erfolgreichen Verkaufszahlen. Sich dies bewusst machen und daraufhin arbeiten, wird allerdings nicht funktionieren. Spiele wie Siedler oder Rayman werden mit stark-fesselnden Online-DRM-Systeme "geschützt", wärend wahre Top Titel möglicherweise durch Verkaufsdruck oder missratener Debugtechnik in einer Form auf dem Markt kommt, den man gerade mal als Beta-Version bezeichnen kann. In dieser Zeit tüfteln Cracker an der Umgehung des Schutzsystemes, denn es ist "ihr Sport". Da der Titel die notwendigen Daten auf der Scheibe mitbringt und Spielstände auf der Platte speichert, wird es wohl nicht unüberwindbar sein. Anfragen an den Server werden umgangen und die Spielstände-Synchronisation einfach abgeschaltet. Notfalls mit einem im Hintergrund laufendes Programm, welches in Echtzeit die zuständigen Aufrufe umbiegen kann. Die Möglichkeiten sind für Cracker vielfältig, und sie reiben sich schon die Hände. Selbst VM-Routinen der neueren Schutzsysteme werden analysiert und umgangen.

Für mich bleibt es dabei: Der beste Schutz ist immer noch ein ehrlicher Käufer. So gut wie jeder Hersteller kriegt die Kopiererei zu spüren, kein zweifel. Doch hat ein Titel eine gewisse Verkaufszahl, eine gewisse treue Fanbase erhalten, so rentiert sich die Mühe und die Spieler, die kaufwilligen zumindest, gliedern sich als Teil des Franchises gar in die Produktion ein. Dies ist mit Multiplayer-Titeln wie Half-Life oder auch mit Singleplayer Titel wie die X-Serie geschehen, wo treue Spieler das Team moralisch Unterstützen.

Aber was solls ... hauptsache die erste Woche wird ja "überlebt" und die Absatzzahlen "unterstützen" dann die Entscheidung. Da hoffe ich sehnlichst, dass die Spieler solches DRM-Gebahren mit einer Abkehr "bestrafen". Zumindest solange, bis ein "Patch" das Spiel auf für Offline-Spieler ohne Always-On Philosphie spielbar macht.

Eine schöne Möglichkeit wäre es, bestimmte Routinen des Spieles beim Online-Kauf zu verschlüsseln und mit einer Stegano-ähnlichen Signatur im Code, in den Sounddateien oder in den Texturen zu verstecken. Spiele auf Tauschbörsen könne man somit eindeutig identifizieren. Und wenn die sich mal online melden oder in zukünftige Softwarepatches auch auf Offline Magazin-DVDs integriert, kann man diese "gebranntmarkten" Tauschbörsen-Spiele abgeschaltet werden. Mit guter Programmierung bleibt eine solche "Abschaltung" - zum Beispiel durch mehrmaliges und verschiedenartiges Verschlüsseln an verschiedenen Routinen, eine gewisse Zeit lang unentdeckt und könnte den Spaß unehrlicher Käufer kräftig versalzen. Zum Beispiel, in dem die Spielstände bei Siedler stets das Geld auf dem Konto um die Zahl der Häuser teilt oder indem der Highscore anhand der Systemuhr an Punktewert verliert. Schön gemein, schön versteckt und dank guter Programmierung auch nicht sehr leicht aushebelbar. Der Cracker wird seine hellste Freude mti der kompletten Analyse des Spielecodes haben, denn es muss ja nicht unbedingt immer die selbe Funktion an der selben Stelle aufgerufen werden, sondern kann auch anhand polymorphen Codes aus verschiedenen Routinen und an verschiedenen Orten erstellt werden. Der ehrliche Spiele kriegt von dieser Sache überhaupt nicht mit, denn seine Version wurde weder von einem Patch, von einem *zufälligem* Online-Check oder sonstwie erkannt und abgeschaltet.
Und die Zahl der Offline-Spieler, die niemals mit dem Spiel online gehen und erwischt werden, mag zwar groß sein, doch das ist die Zahl an Videothekenbenutzer ebenfalls ... und auch sie "kaufen" sich nicht die DVD, sondern leihen sich den Film nur aus, bis sie ihn gesehen haben. Diese "Kaugummi-Spieler", welche nach dem Genuss das Produkt ausspucken, sind zumindest für mich kein großer Verlust, aber für den Hersteller, für den Gewinnmaximierer, sicherlich das wichtigste Klientel. :P

Bei einer gekauften DVD unterbleibt der Kontakt mit dem Filmserver und die Lizenzüberprüfung des Datenträgers. Die Voraussetzung, dass zum abspielen eines Filmes (im Auto, im Player des Schlafzimmers oder sonstwo) erzwingend wäre, würde so manchen Käufer das Produkt wegen "Defektes" zurück zum Laden schleppen lassen. Aber mit Spielern kann man's ja machen.

Bis dahin werden uns wohl noch sehr viele weitere Zwangs-DRMs an das Spiel gekettet. Weiterverkauf wird natürlich *strikt* unterbunden - oder erst durch den *zusätzlichen* Kauf eines "Freischaltcodes" nochmals finanziell vergütet. Die Politik der Hersteller wird leider Erfolgreich haben, denn die Anzahl der "Casual-Player" ist im Vergleich zu den Hardcore-Fanbase-Spieler anscheinend gigantisch. Da sollten die Spieler sich lauthals an den Hersteller wenden damit sie verstehen, dass treue Menschen hinter ihnen stehen ... aber kräftig sauer werden, wenn man *sie* an die Leine nehmen möchte. Denn das oberste Ziel sind die Raubkopierer, und weniger den "Freund" im Spieleforum. Doch mit ihrer Politik schaden sie sicherlich *gerade* diese ehrliche Spieler.
Mit einer Dängelung von "Die Siedler" könnte ich pers. leben, da ich das Spiel nie angefasst habe. Aber hier geht es um die Philosophie der DRM-Maßnahmen ... und die ist in diesem Falle vorraussichtlich kontraproduktiv und eher "fördernd" für die Crackerszene. Doch so läuft es nun mal bei denen :(


@KeiichiSama:
Wer damit nicht einverstanden ist, soll von mir aus aufhören zu spielen!
Da sage ich lieber: Wer mit der Entscheidung von Ubisoft nicht einverstanden ist, soll von mir aus aufhören, dessen Produkte zu spielen. :)

Damit kannst Du in aller Ruhe weiterhin DRM-Maßnahmen und möglicherweise gar Bündelungen an Betriebssystemen akzeptieren und durch deinen Kauf fördern. Andere werden es Ubisoft hingegen durch den Wegfall der Einnahmen bekanntgeben, wie sehr sie diese Politik unterstützen. Ubisoft befindet sich in Konkurrenz zu anderen Publishern und Entwicklern. Eine erhöhte Nutzung von raubkopierten Ubisoft-Titeln und/oder gleich den Wegfall jeglicher moralischer Unterstützung in den Foren, ist in meinen Augen ein deutliches Zeichen der Unmut.
Wir, die Kunden, die Geldgeber, können durch unser Verhalten den Leuten zeigen, wie sehr wir ihre Entscheidungen unterstützen.
Raubkopieren lässt die primären Geschlechtsorgane schrumpfen!
YMMD ! Daumen hoch für diesen Ausdruck :D

@Aläx:
Auf solche Ideen kommen manche Enwtickler oder eben die Bosse von denen.
Es sind vorwiegend die Publisher, welche auf solche Regelungen und Einschränkungen Wert legen. Von Seiten der Spieledesigner gäbe es mehr als eine Möglichkeit, ein Traumspiel zu entwerfen. Doch um es auch möglichst lukrativ vermarkten zu können - in einer absehnbaren Zeit - schneiden Produzenten/Publisher mit ihrer Finanzschere sehr gerne das Produkt an allen Ecken und Kanten. Da finanziert man zwar eine gigantische Traumengine und hochdetailreiche Texturierung, splittet das Game dafür auf 2-3 Teile, um mit ihnen auch die Kosten wieder einzufahren. Da werden geplante Features in zusätzliche DLC Pakete geschnürt oder fallengelassene Levels als "Nachfolger" wieder aufgewärmt. Von der Entwicklerseite her würde man alles in einem Riesenpaket für 5 Euros verkaufen wollen, doch mit den Einnahmen können sie wohl kaum die Cola-Kosten decken ;)
Da sagt der Publisher eben: "Macht mal die letzten 4 Levels weg und packt ein offenes Ende rein. Dann zahlen wir euch für 2 Teile, und wir können es auch als 2 eigenständige Teile auf den Markt werfen" :P
Die heutige Spielewelt auf PCs und teilw. auch in der Konsolenwelt sieht eben so aus. Und ich befürchte, sie wird sich so schnell auch nicht ändern. XBLive, PSN und Nintendo-Online haben mit ihren Online-Diensten eine gute Plattform für DLCs jeglicher Größe und die Entwickler planen da schon vorraus. Zurückfahren lässt sich dieses System sicherlich nicht :P

@Na_Dann_Ma_GoGo:
Und bis Hacker ihr eigenes Hack-BattleNet fertig haben, das auch nur ansatzweise mit dem Offiziellem verglichen werden kann... gute Nacht.
Gepaart mit einer guten Community, und der für mich beste "Schutz" - die Kundenbindung - ist gegeben :)
Und naja, ich glaube so ein Online Check ist noch die beste Möglichkeit die man hat. Hat zwar auch extreme Nachteile, wie hier bei Ubisoft, wo Off-Line GAR NICHTS mehr geht aber gibt ja keine guten Alternativen.
Ach ... das kann man locker toppen: Schutzsysteme in Trojaner/Rootkit-Form, welche durch ihr Eingriff und ihre Rechtevorraussetzungen ein Einfallstor für den Hacker bieten und natürlich ein Netzwerk an IP-Nummern bzw. Seriennummern, um abzugleichen ob gewisse Kunden bei anderen "Schutzdiensten" schon auffallend geworden sind. Ob z.Bsp. der angemeldete Kunde in einem DRM-System von MP3-Diensten schon "erwischt" wurde, das er unlizenzierte Musikstücke abgespielt hat. Eine Art Schufa für die Softwarebranche. Die Wege sind vielfältig ... man muss nur Phantasie haben und natürlich den Mut, diese auch auszuprobieren.
Spätestens dann sehnt man sich an die alte Zeit zurück, wo noch in der Verpackung neben der 5,25" Diskette noch eine gefaltete Stoffkarte der Oberwelt bereit lag und in den Foren Freundschaften gepflegt wurde ;)

@DdCno1:
Ich rechne in jedem Fall mit einem Crack oder einer Emulation, die den Aktiverungsserver vorgaukelt, kurz vor oder nach dem Release.
Einen Crack halte ich für realistischer. Verschlüsseln sie den Datenverkehr vernünftig, so wird eine "legale" Freischaltung per gefaktem Server wohl kaum per Reverse Engineering in vernünftiger Zeit möglich sein. Das raushauen der Checkroutinen im Hauptprogramm, wenn sie auch noch durch "Standardroutinen" von Ubisoft definiert werden, ist für die Cracker schon um einiges leichter.
Um dem entgegen zu wirken, müsse der Hauptcode vernünftig durch mehrmalige und unterschiedliche Schutzmethoden gegen Angriffe abgeschirmt werden. Doch damit kapselt man sich auch gleichzeitig vor Patches aus, denn sie gelten bekanntlich ebenfalls als "Veränderung am Programmcode". Spielt man mit Signierungen rum, hat man wieder ein Einfallstor. Und so weiter ...

Der Kompromiss ist schwer abzuwiegen. Da nimmt man lieber die Online-Keule, denn sie wirkt schneller, ist viel leichter einsetzbar und verhindert nebenbei noch den lästigen Gebraucht- und Verleihmarkt :P
An diese zwei, drei billigen Pro-Kopierschutz-Meinungsmacher hier: Verzieht euch! Egal ob ihr für eure Kommentare bezahlt werdet oder nicht, ihr habt keine sinnvollen Argumente und macht euch hier nur lächerlich.
Was sagte damals Voltaire nochmal ?
"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst!"

@Arnulf:
Genial ! Das nenne ich eine schöne tiefzynische Satire ! :D
Ach weisst du, Jesus hat man damals auch ans Kreuz geschlagen und heute...?
Heute werden diese Marterinstrumente, die die Römer und andere Kulturen zur Bestrafung und Abschreckung benutzten, als Modeschmuck getragen. Na und ? Was sagt uns dies ? Werden eines Tages Festplatten um den Hals getragen, weil vor langer Zeit - 2010 Zyklen seit der Installation des letzten Lizenz - diese Festplatten Abschreckungssoftware beinhalteten ? :D

@playyourlife:
Außer ich leihe es mir bei einem Freund oder in der Videothek aus, das ging früher auch.
Mein Freund, genau das gehört ebenfalls zu den "gefürchteten" Problemen der Publishern. Ausleihen ? Bei 50 Euro Verleihgebür ... gerne. Ansonsten geht's nicht. Hier hat dein Porschefahrender Nachbar den Schlüssel an den Körper angetackert bekommen. Selbst wenn Du den Porsche probefahren möchtest, um dir vor einem Kauf ein Bild zu machen, musst Du den Nachbarn mitschleifen. Denn genau das ist das erwünschte Ziel solcher DRM-Systeme. Kundenbindung ... auf die extreme Art :P
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Paranidis68
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Beitrag von Paranidis68 »

Dreamfade hat geschrieben:
The SPARTA hat geschrieben:
Na_Dann_Ma_GoGo hat geschrieben:Oh Gott, warum muss jeder, der sagt warum so ein Kopierschutz welcher Art auch immer schon einen gewissen Sinn hat, gleich auch als Ubisoft Fanboy oder mit Geld Bestochener dargestellt werden lmao :roll:

Ich hab in meinem letzten Post ARGUMENTE gegeben, etwas wozu hier nur 10% in der Lage sind. Das heißt doch noch lange nicht, dass ich es geil finde irgend einen Kopierschutz verwenden zu müssen. Es bedeutet einfach nur, dass ich die ganze Lage bis zu nem gewissen Grad nachvollziehen kann. Bei Konflikten trifft man sich halt in der Mitte und ist nicht so blinder Depp, der nicht übern Tellerrand sieht.
Ne, noch sinds keine 200.000 :lol:
Noch mal zur Erinnerung, dass sind nur die Leute, die es sich jetzt gerade saugen. Sprich die Anzahl der Downloads ist wesentlich höher :>
Bild
War ja klar das Razor1911 die erste Releasegruppe für Toptitel ist, erst hab ich auf Reloaded gewettet, denn die waren ne Zeit lang schneller. Was solls, das sind Profi Cracker, die kann man nicht mit solch billigem Kopierschutz hindern, man müsste mit ihnen verhandeln, wie man es immernoch mit BinLaden tut...
Je ausgefeilter der Kopierschutz, desto mehr Cracker werden sie auf den Plan rufen. Das ist einfach eine rein sportliche Herausforderung. Die Torrent-Tracker-Stats sind auch nur die Spitze des Eisbergs. Ich will nicht wissen wieviel über 1-Click-Hoster runtergeladen wird.
Jo, das ist Extrem :lol:
Aber muss ja nicht heissen das jeder von denen das Spiel nicht kauft.
Aber ist natürlich reiner Optimismus. Ist aber auch egal, weil es immer so sein wird, egal was für Schutzmaßnahmen da noch kommen. Wenn wirklich soviele Leute saugen, dann müssten auch froße Publisher längst Pleite sein. Ich sags nochmal, der PC bietet nicht die Käufer, die man haben will. Ein Sims macht da die Außnahme, weil das auch andere Käuferschichten Interessiert. Das bezieht sich auch auf die Fifa und PES Serie.
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EHLE.
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Re: Mistzeug

Beitrag von EHLE. »

playyourlife hat geschrieben: Davon ist auszugehen, siehe die UbiSoft-FAQ:

>Can I resell my game?
>YNot at this time.

An dieser Stelle mal ein großes DANKE an all die coolen Raubkopierer und Schmarotzer. Und jetzt komm mir keiner mit "aber die Spiele sind doch so teuer *heul*" - dann spielt eben ältere (älter ein paar Monate!!) Spiele, die bekommt man heute nun echt hinterhergeworfen. Und wenn ich mir ein neues Spiel nicht leisten kann, dann kann ich es eben nicht spielen. Außer ich leihe es mir bei einem Freund oder in der Videothek aus, das ging früher auch. Ich renne ja auch nicht zu meinem Nachbarn und nehme mir einfach seinen Porsche weil ich sowas auch mal gerne fahren würde. Und NEIN, das ist NICHTS anderes!
Du hast echt die meiste Ahnung. Glaubst du wirklich, Ubisoft würde einen Wiederverkaufsschutz in seine Produkte einbauen um Raubkopien zu verhindern?

An dieser Stelle mal ein großes DANKE an all die coolen Spielekäufer, die jeden scheiß mit sich machen lassen, wegen Spezialisten wie euch besitzt Ubisoft überhaupt die Frechheit ein solches System zu entwickeln.

Das Beispiel mit dem Porsche ist leider dermaßen falsch. Richtig wäre: Ich surfe ja auch nicht durchs Internet um mit die technischen Baupläne eines Porsche herunterzuladen, diesen dann mit eigenen Mitteln nachzubauen und meinem Nachbarn den Mittelfinger zu zeigen, da dieser ein Idiot ist und tausende von Euronen für ein überteuertes Produkt bezahlt hat.
Yossarian22
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Beitrag von Yossarian22 »

Mir ist nicht ganz klar, warum viele Hersteller glauben, mit einer Online-Authentifizierung könnte man Raubkopien stoppen. Man muss doch nur die Online-Abfrage aus dem Code rausnehmen und schon läuft das Spiel ohne Online-Zugang. Sowas machen Hacker mit links. Genauso fragwürdig ist es Content nur mit Online-Account downloadbar zu machen. Selbst bei Sims3 kann man unzählige Content-Packs mit regelmäßigen Shop-Updates bekommen. Es ist nicht verwunderlich, dass viele Spieler auf torrents setzen, weil diese einfach elegantere Methoden als die Hersteller anbieten, ganz unabhängig von der Kostenfrage.
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steamx
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Beitrag von steamx »

Max_Headroom hat geschrieben:Der Hersteller muss stets vom kleinstem gemeinsamen Nenner ausgehen ... und das ist eben ein PC ohne Internet-Anschluss. Wenn ein Singleplayer-Spiel einen Connect erzwingt, und der Spieler bei der fehlenden Verbindung mit einer Nichtfunktion "bestraft" wird - ja, quasi gleichgesetzt mit Raubkopierern - so werden die Spieler hoffentlich dieses Stück zermatschter Software den Rücken kehren
Das ist das schlimmste was jemals passieren konnte!
Ich fand Steam damals schon teilweise dreist, da dort zur Aktivierung die Verbindung vorausgesetzt wurde, aber das übersteigt alles.

Ich hoffe die User, die das ebenfalls mies finden, boykottieren dementsprechend (mit ihren Freunden!?) Ubisoft Spiele,auch wenn es hart wird - hoffen wir Assassines Creed 2 bleibt unverschont von dieser "tollen Idee".
Yossarian22 hat geschrieben:...könnte man Raubkopien stoppen
Ich weiß nicht um was es den ganzen Firmen dabei geht, aber Raubkopien dürften schon lange keine Rolle mehr spielen.
Wieso kommt ihr nur alle beim leisesten Piep auf's Raubkopieren?

Man sollten die Unternehmen sich mal überlegen, wie man den Spielern eine ordentliche Demo anbieten kann. Dann verkauft sich das Produkt vielleicht auch mal. Bzw die richtigen Produkte.
Wer Lizenzmüll o.ä. produziert und deshalb in die Miesen geht, weil die Spiele schlecht sind...wozu habt ihr Research Teams und Leute auf den Straßen, Ubisoft!?

In meinem Jahrgang sind Leute, die sich die Spiele nach dem antesten auch kaufen sofern sie solide sind. Ich weiß auch, das ist nicht die Regel, aber besser als nichts, oder?

@KeiichiSama: Wo wären wir denn heute, wenn Kunst nicht wiederverkaufbar wäre :P?

@Sturmwind80 und ähnliche: Genau! Singleplayer ist Offline-Krieg ;)

@Vaedian: Die Stimme zum unnützen Beitrag des Monats hast du schonmal von mir!

[quote="DerFlo893]Warum will jeder Publisher am liebsten sein eigenes Steam haben?[/quote]
Theoretisch ist es das Gesetz des Marktes. Angebot schafft Nachfrage. Steam ist nicht gerade un-profitabel ;)
Ob ich an dieser Stelle lieber ein Monopol oder einen Haufen von kleinen Anbietern haben will...beides nicht irgendwie.

Kann 4Players eventuell mehr mit unseren Meinungen erreichen? Da die [strike]guten[/strike] Unternehmen leider nicht auf kleine Support Emails antworten.
(Ich sag nur Alone In The Dark (2009) Patch)
Zuletzt geändert von steamx am 27.01.2010 15:21, insgesamt 6-mal geändert.
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Druzil
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Re: Mistzeug

Beitrag von Druzil »

playyourlife hat geschrieben:An dieser Stelle mal ein großes DANKE an all die coolen Raubkopierer und Schmarotzer. Und jetzt komm mir keiner mit "aber die Spiele sind doch so teuer *heul*" - dann spielt eben ältere (älter ein paar Monate!!) Spiele, die bekommt man heute nun echt hinterhergeworfen. Und wenn ich mir ein neues Spiel nicht leisten kann, dann kann ich es eben nicht spielen. Außer ich leihe es mir bei einem Freund oder in der Videothek aus, das ging früher auch. Ich renne ja auch nicht zu meinem Nachbarn und nehme mir einfach seinen Porsche weil ich sowas auch mal gerne fahren würde. Und NEIN, das ist NICHTS anderes!
Oh man noch so einer, der es nicht verstanden hat. Es geht den Publishern doch überhaupt nicht mehr bzw. nur noch in geringem Maße darum, Schwarzkopien zu verhindern. Sie wissen genau, das sie gegen die Schwarzkopierer keine Chance habe. Das es IMMER und von JEDEM Spiel Kopien geben wird.
Und was macht man, wenn man an einer Stelle kapitulieren muss? Na ganz einfach, dann nimmt man andere ins Visier, die noch gar nicht so recht wissen, was mit ihnen passiert. Der Gebrauchtmarkt ist der Spieleindustrie schon lange ein Dorn im Auge. Wie unverschämt dieses Denken ist, sieht man spätestens dann, wenn man deinen tollen Vergleich mit dem Porsche zur Hand nimmt. Egal welches Auto... welches Recht hätte bitte ein Autohersteller mich daran zu hindern, mein gebrauchtes Auto weiter zu verkaufen?
Es ist einfach eine Unverschämtheit, Kunden wie mich, die sich alle Spiele original kaufen, oder sie eben nicht Spielen, mit solchen restriktiven Maßnahmen verarschen zu wollen. Nun hab ich aber, im Gegensatz zu dir, genug Hirnmasse im Schädel, um mich gegen solche Frechheiten zu wehren. Mein Geld bekommen sie nicht! Ich habe auch kein Bioshock für den PC aus den gleichen Gründen (habe es mir neulich mal von meinem Bruder für die 360 ausgeliehen und wurde auch nur enttäuscht). Kein Spiel kann so toll sein, daß ich ohne es nicht leben könnte. Deswegen kaufe ich keine Spiele, die solche restriktiven DRM Maßnahmen beinhalten.
Du bist wahrscheinlich auch noch vom tollen Support bei AC2 angetan, wenn die ersten DLCs für jeweils 8 Euro auf den Markt kommen, die vorher genau dafür aus dem Spiel geschnitten wurde, wie der Entwickler ja mittlerweile selbst zugegeben hat. :roll:
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

ich kann fast nicht glauben, dass jemand so dumm ist und meint, mit solchen methoden irgend etwas positives zu erreichen. ich habe mich das schon im fall EA gefragt, aber diese geschichte wiederholen zu wollen, grenzt doch an debilität.
a.user
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Beitrag von a.user »

also, irgendwie bin ich froh, dass die qualität der spiele in den vergangen jahren so massive abgenommen hat. das macht es erheblich leichter auf diese wegen solchen unzumutbaren frecheiten von drm-maßnahmen zu verzichten.

irgendwie lustig. es wird zunehmend mehr/nur noch schrott produziert und den gängeln sie auch noch brutaler.

das nur noch was für die neue generation, die damit direkt aufwächst. für mich hat's mehr oder weniger ausgespielt.
THD04
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Beitrag von THD04 »

Die wollen private Daten von mir haben damit ich Single-Player spielen kann? Guter Witz... Next.

Der ganze Quatsch hat eh nichts mit Schwarzkopierern zu tun. Ubisoft weiss ganz genau das in kürzester Zeit ein Crack draussen ist der das ganze Online-Gedöns umgeht.

Der einzige Zweck der Übung ist
1. den Gebrauchtspielemarkt auszutrocknen und die Leute dazu zu zwingen neue Ware zu kaufen.
2. damit sie ihre kostenpflichtigen DLC einfacher an den Mann bringen können. Weil wenn man ja eh grad online ist kann man ja auch mal kurz auf den Buy-Button drücken... 1 neue Karte für 5-20 Euro gefällig? Und da die Konten garantiert nach dem 1. Einkauf auch mit der Kreditkarte verbunden sind kann man den Kunden ja gleich noch viel besser das Geld aus der Tasche ziehen.
3. Die langsame Umstellung auf ein System wo man jedes Spiel nur herunterladen kann. Natürlich zu den gleichen oder höheren Kosten wie die derzeitige Spielebox im Laden kostet. Den kompletten Distributionsweg ausgeschaltet und dann Vollpreis verlangen = utopische Gewinne wo einem jedem Vorstand ganz feucht im Schritt wird. :)

Nur zu schade das es doch einige Leute gibt die den Mist nicht mitmachen. EA musste es schon erleben und ich bin jetzt schon gespannt was z.B. bei Amazon ab geht wenn sich das erstmal rumspricht. Schon mal Popcorn holen. :D


Und zu solchen Leuten wie KeiichiSama kann ich nur eins sagen: Glückwunsch das sie die Propaganda so umfassend aufnehmen konnten ohne ihnen der Pressemitteilungsdreck an allen Körperöffnungen rauskommt. DU verkaufst keine gebrauchten Spiele weil DU es nicht nötig hast? Du bist mein Held! Mich würde mal interessieren ob du Geld kackst oder regelmässig von deinen Eltern einen Scheck bekommst? Es gibt echt auch noch Leute die jeden Euro umdrehen müssen und für die dieses Argument eminent wichtig ist. Und da das nicht weniger werden kann ich jetzt schon absehen das die Schwarzkopiezahlen durch solche feuchten Träume der Publisher nur noch weiter steigen werden. Bis sie daran zugrunde gehen.

Meiner Meinung nach wird es eh Zeit das die ganzen großen Publisher wie Ubisoft, EA und Co. mal kollektiv in die Pleite gehen damit kleine Studios und Entwickler wieder eine reele Chance auf dem Markt haben und ihre Produkte zu fairen Bedingungen anbieten können.
Das hatten wir in den 80er schon mal und es wird wieder Zeit für eine Bereinigung des Marktes.
Überall gibt es in der Wirtschaft Blasen die platzen... wieso nicht auch mal in der Spieleindustrie?
dabrain00
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Beitrag von dabrain00 »

THD04 hat geschrieben: Meiner Meinung nach wird es eh Zeit das die ganzen großen Publisher wie Ubisoft, EA und Co. mal kollektiv in die Pleite gehen damit kleine Studios und Entwickler wieder eine reele Chance auf dem Markt haben und ihre Produkte zu fairen Bedingungen anbieten können.
Das hatten wir in den 80er schon mal und es wird wieder Zeit für eine Bereinigung des Marktes.
Überall gibt es in der Wirtschaft Blasen die platzen... wieso nicht auch mal in der Spieleindustrie?
Mach dir mal keine Sorgen. Die großen Publisher können nicht ewig wachsen und MÜSSEN rein logisch früher oder später einbrechen. Gedulde dich ein bischen - du wirst da zuletzt lachen ;)