Was ist an einem Programmierer oder 3D-Artist bitte schön ein großer Posten?
Die Leute lassen es mit sich machen, weil sie gesagt bekommen, dass draußen auf der Straße allein auf den eigenen Job 10 Leute lauern würden, die für weniger Kohle und noch längere Arbeitszeiten sich all ihre 10 Finger danach lecken würden. Und dann kommt noch die "Wir können's auch billig im Ausland programmieren lassen"-Keule.
Mich wundert echt, in welcher heilen Welt hier einige Leute leben und den Programmierern noch selbst die Schuld in die Schuhe schieben.
Diese haben wohl nicht wirklich ernsthaft über den Erhalt einer Familie und entsprechende Altersvorsorge nachgedacht, oder bekommen von Daddy alles in den Anus geblasen?
Rockstar: Antwort auf Vorwürfe
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- Dean.
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hahaMethadonmann hat geschrieben:oder bekommen von Daddy alles in den Anus geblasen?
edit: und wieso wird mir jetzt die 'heile-welt-brille' aufgesetzt? ich seh das eben nur realistisch. man muss sich mal vor augen führen, dass jeder ersetzbar ist. und wie du schon sagtest, gibt's da 10 leute, die um deinen job geiern und auch zu schlechteren konditionen malochen würden. also jetzt sag mir mal, welche firma dir jetzt 'ne sonderbehandlung zukommen lässt?
ich find's auch immer wieder eindruckvoll, wie viele leute den revoluzzer raushängen lassen, aber auf ihre worte niemals taten folgen lassen werden. was gedenkst du denn, gegen diesen umstand zu tun? glaubst du, mir schmeckt dieser zustand? glaubst du, meine chefs geben auch nur 'nen dreck auf mich? natürlich nicht.. aber so hab ich's mir ausgesucht und so ist es eben. trotzdem kann ich bis zu einem gewissen grad auch kontra geben, um nicht wie die letzte hure dazustehen. ich hab da auch ein ideales weltbild, das aber unrealistisch ist.
wenn du aber 'ne glorreiche idee hast, die welt zu einem besseren ort zu machen, steh ich hinter dir^^
Zuletzt geändert von Dean. am 22.01.2010 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Man muss sich halt auch als Spieler damit abfinden, dass auch sein größtes Hobby nicht die große Außnahme der Regel friss oder stirb darstellt. Arbeitet und seid unterbezahlt, oder wir feuern Euch und Ihr sucht euch was Neues, oder Ihr findet nichts und bekommt die ganze Härte der freien Marktwirtschaft zu spüren. Dieses Schema durchfließt die gesammte Arbeitswelt, vor allem jenseits des großen Teiches. Man kann halt auch heute noch die soziale Frage stellen, auch wenn sie in Europa zum größten Teil geklärt wurde. In Amerika ist die Angelegenheit wohl noch nicht geklärt, und wird sie wird es auch nicht, bis die Amerikaner das Märchen vom amerikanischen Traum endlich vergessen und anfangen etwas für die solziale Gerechtigkeit zu tun. Das wird aber so schnell nicht passieren, da es tausende Menschen gibt, die von diesem System profitieren. Ähnliche Situationen gibt es doch auch in Deutschland. Die Leute sind einfach so froh was zum Schaffen und damit zum Fressen zu haben, dass sie alles mit sich machen lassen. Denn von Hartz 4 will doch wirklich niemand leben, wenn man bedenkt, was man außer einem höheren Sozialstatus noch alles verliert. Deshalb arbeiten die Menschen auch in der Lidl oder Aldimafia. Genau das selbe bei den Bauern, die ihre Milch viel zu günstig verkaufen müssen.
Doch jetzt stellt Euch mal vor, der Lidl müsste seinen Proletariern mehr Geld geben. Dann würde alles teurer werden, da man die Gewinne hoch halten will. Dann geht es den Arbeitern vielleicht besser, aber die Endkunden würden auf die Barrikaden gehen, weil sie nicht bereit sind, mehr Geld zu bezahlen. Soziale Kompetenz ist eine Illusion und kostet sowieso nur Geld. Ihr müsst Euch einfach damit abfinden, dass wir in einer Gesellschaft leben, die assozial ist.
Ihr wollt, dass es Afrika besser geht? Seid froh dass es denen so schlecht geht, denn wenn Reichtum gleichmäßig verteilt wird, müssen einige sich mit weniger zufrieden geben und das wären dann wir. Der Imperialsmus ist zwar offiziell abgeschafft, die Globalisierung hat aber teilweise das selbe Muster.
Um aber wieder zu Rockstar zurückzukehren ( und keinen Moment zu früh). Wären die Bedingungen besser würde die Entwicklung erstens länger dauern und zweitens sehr viel teurer werden. Würde Rockstar dann mehr Leute einstellen, um die Entwicklungszeit zu drücken, stiegen die Kosten noch weiter. Würde sich Rockstar dann mit weniger Geld zufrieden geben? Nein! Die Preise für Spiele würden drastisch steigen und keine Seele würde das Spiel kaufen. Also muss Rockstar Kosten sparen. Und wo fangen wir da bloß an? Und die Alternative mit der langen Entwicklungszeit ist auch nicht marktkonform.
Es muss also so sein wie es ist. Und Ausnahmen wird es auch nicht viele geben ( Bioware, Naughty Dog).
Doch jetzt stellt Euch mal vor, der Lidl müsste seinen Proletariern mehr Geld geben. Dann würde alles teurer werden, da man die Gewinne hoch halten will. Dann geht es den Arbeitern vielleicht besser, aber die Endkunden würden auf die Barrikaden gehen, weil sie nicht bereit sind, mehr Geld zu bezahlen. Soziale Kompetenz ist eine Illusion und kostet sowieso nur Geld. Ihr müsst Euch einfach damit abfinden, dass wir in einer Gesellschaft leben, die assozial ist.
Ihr wollt, dass es Afrika besser geht? Seid froh dass es denen so schlecht geht, denn wenn Reichtum gleichmäßig verteilt wird, müssen einige sich mit weniger zufrieden geben und das wären dann wir. Der Imperialsmus ist zwar offiziell abgeschafft, die Globalisierung hat aber teilweise das selbe Muster.
Um aber wieder zu Rockstar zurückzukehren ( und keinen Moment zu früh). Wären die Bedingungen besser würde die Entwicklung erstens länger dauern und zweitens sehr viel teurer werden. Würde Rockstar dann mehr Leute einstellen, um die Entwicklungszeit zu drücken, stiegen die Kosten noch weiter. Würde sich Rockstar dann mit weniger Geld zufrieden geben? Nein! Die Preise für Spiele würden drastisch steigen und keine Seele würde das Spiel kaufen. Also muss Rockstar Kosten sparen. Und wo fangen wir da bloß an? Und die Alternative mit der langen Entwicklungszeit ist auch nicht marktkonform.
Es muss also so sein wie es ist. Und Ausnahmen wird es auch nicht viele geben ( Bioware, Naughty Dog).
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Meine Meinung. 4players, schämt euch und lest das nächste mal Probe, die übersetzung ist unter aller Sau. Selbst wenn man das erste "da" streicht (was wohl nen Tipfehler ist), ist "die sich da" immernoch sehr schlechtes Deutsch, aber eventuell wollt ihr euch ja nur euren Lesern anpassen?lAmbdA hat geschrieben:Wer hatten das übersetzt? Google?
Was die Geschichten angeht, die da sich da im Internet verbreiten, ja, sie sind uns aufgefallen. Leider handelt es sich um einen Fall von Leuten, die Meinungen einiger weniger anonymer Poster in Foren als Fakt wahrnehmen.
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johndoe300991
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/signLegacyOfKain hat geschrieben:Man muss sich halt auch als Spieler damit abfinden, dass auch sein größtes Hobby nicht die große Außnahme der Regel friss oder stirb darstellt. [...] Deshalb arbeiten die Menschen auch in der Lidl oder Aldimafia. Genau das selbe bei den Bauern, die ihre Milch viel zu günstig verkaufen müssen.
Da muss ich dir widersprechen. Das Problem ist nicht, dass kein Geld zur Verfügung stehen würde, sondern dass es falsch verteilt wird. Dazu komm ich aber gleich noch... Du vergisst bei deiner Rechnung übrigens, das die Endkunden durch bessere Löhne auch mehr Geld hätten, um die u.U gestiegenen Lebensmittelkosten zu bezahlenDoch jetzt stellt Euch mal vor, der Lidl müsste seinen Proletariern mehr Geld geben. Dann würde alles teurer werden, da man die Gewinne hoch halten will. Dann geht es den Arbeitern vielleicht besser, aber die Endkunden würden auf die Barrikaden gehen, weil sie nicht bereit sind, mehr Geld zu bezahlen. Soziale Kompetenz ist eine Illusion und kostet sowieso nur Geld. Ihr müsst Euch einfach damit abfinden, dass wir in einer Gesellschaft leben, die assozial ist.
Viel wichtiger ist mir aber der Punkt des "damit abfindens". Fortschritt ist bis jetzt immer nur daraus entstanden, dass sich gewisse Personen mit einem bestehenden System nicht abgefunden haben, Demokratie, Frauenbewegung, Sklavenbefreiung, Arbeiterrechte etc. Nach deiner Theorie dürfte es all das gar nicht geben.
Mir würde es schon reichen wenn Afrika weniger ausgebeutet werden würde.Ihr wollt, dass es Afrika besser geht? Seid froh dass es denen so schlecht geht, denn wenn Reichtum gleichmäßig verteilt wird, müssen einige sich mit weniger zufrieden geben und das wären dann wir. Der Imperialsmus ist zwar offiziell abgeschafft, die Globalisierung hat aber teilweise das selbe Muster.
Da sind wir beim Punkt der falschen Verteilung. Du kannst ja mal nach schauen wie viel Geld für die Werbekampagne von MW2 ausgegeben wurde. Das wäre genug Budget gewesen um 10 neue Titel zu programmieren - und das bei einem Selbstläufer.Um aber wieder zu Rockstar zurückzukehren ( und keinen Moment zu früh). Wären die Bedingungen besser würde die Entwicklung erstens länger dauern und zweitens sehr viel teurer werden. Würde Rockstar dann mehr Leute einstellen, um die Entwicklungszeit zu drücken, stiegen die Kosten noch weiter. Würde sich Rockstar dann mit weniger Geld zufrieden geben? Nein! Die Preise für Spiele würden drastisch steigen und keine Seele würde das Spiel kaufen. Also muss Rockstar Kosten sparen. Und wo fangen wir da bloß an?
EDIT:
4Players hat geschrieben:In den ersten fünf Tagen nach dem Verkaufsstart konnte Call of Duty: Modern Warfare 2 laut Activision Blizzard einen Umsatz von über 550 Mio. Dollar generieren. Dabei verließ sich der Hersteller natürlich keineswegs auf Wertungen und Mundproganda: Neben einem Produktionsbudget in Höhe von 40 bis 50 Mio. Dollar investierte man noch knapp 150 Mio. Dollar in Marketingmaßnahmen für das Spiel, so ein L.A. Times-Bericht, der sich auf Informationen aus dem Umfeld des Herstellers bezieht.
Kannst du diese Aussage beweisen? Glaub mir, Diablo 3 wird sich super verkaufen, genau wie Mafia II und vielleicht auch Alan Wake.Und die Alternative mit der langen Entwicklungszeit ist auch nicht marktkonform.
Das Problem liegt schlicht und einfach in der industrialisierung der Videospielbranche. Videospiele sollten sich wieder mehr in Richtung Kunst orientieren - dann würden sich auch die Entwickler mit dem Projekt identifizieren, wie es z.B. bei den Piranha Bytes der Fall ist.
Das frage ich mich auch, keine Ahnung wie der Originaltext geschrieben ist, aber wie hier einige auf Anwälte und geschicktes verhalten seitens Rockstar kommen ist mir schleierhaft. Jedes Arbeitszeugnis ist intelligenter geschrieben.lAmbdA hat geschrieben:Wer hatten das übersetzt? Google?
Meines Erachtens der bisher intelligenteste Kommentar, beide Fraktionen wirken auch auf mich alles andere als glaubwürdig.Dagonasti hat geschrieben:Es stehen die Aussagen von Ex(!)-Mitarbeitern gegen die Aussage der Marketing/Rechts-Abteilung der Firma.
Hier kann man sich doch nicht ernsthaft auf eine Seite stellen.
Für mich sollte ein Spiel schon 30-40 Stunden Spielzeit + widerspielwert haben. Dafür sitz ich dann aber auch 2-3 Monate davor. Das bedeutet, mir reichen 5 tolle Titel pro Jahr.gh0 hat geschrieben:Die Frage lautet: Was erwartet der Markt, bzw wir?
Wir erwarten Spiele in großen Mengen, die uns möglichst länger als 20 Stunden beschäftigen.
Naja GTA würde ich jetzt nicht unbedingt als Aushängeschild für gute Story nehmen, was ist mit Max Payne 1/2 und Mafia...? Oder die ganzen Bioware Titel...Rockstar steht exakt für solche Spiele - es gibt Storymäßig kaum ein Spiel, das annähernd an die Qualität eines der GTA (ab GTA III) Spiele herankommt.
Das stimmt zwar, die Spiele haben dann allerdings die Qualität und Innovationen eines EA Sports Titels - darauf kann der großteil "des Marktes" allerdings verzichten.Wenn man nicht alle 3-4 Jahre ein Spiel herausbringen möchte, sondern jedes Jahr eins, dann muss zwangsläufig die Peitsche herausgeholt werden.
Dass diese Arbeitsbedingungen dann unter aller Kanone sind ist vollkommen klar.
Am besten "When it's done". Alles andere ist stumpf.Die Frage lautet: Möchte der Markt wirklich länger auf das Spiel warten, damit diejenigen die es entwickeln bequemer auf ihren Hintern sitzen?
Ich sage: NEIN. Das Spiel sollte doch bugfrei möglichst noch vorm 27.4. erhältlich sein. Am besten morgen. Ach was: HEUTE!
Grüße!
-
Vandyre
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Die Frage des Harz IV-Wollens muss eigentlich in eine des Hartz IV-Müssens umgestellt werden. Roland Koch regt sich darüber auf, dass viele Leute nicht mehr arbeiten gehen wollen. Aber warum denn nicht? Weil Arbeit sich bei 1€- und 400€-Jobs nicht lohnt. Aber anstatt zu sagen, Arbeit muss attraktiver gemacht werden, muss natürlich an dieser marginalen Staatsleistung etwas getan werden.LegacyOfKain hat geschrieben: Ähnliche Situationen gibt es doch auch in Deutschland. Die Leute sind einfach so froh was zum Schaffen und damit zum Fressen zu haben, dass sie alles mit sich machen lassen. Denn von Hartz 4 will doch wirklich niemand leben, wenn man bedenkt, was man außer einem höheren Sozialstatus noch alles verliert. Deshalb arbeiten die Menschen auch in der Lidl oder Aldimafia. Genau das selbe bei den Bauern, die ihre Milch viel zu günstig verkaufen müssen.
Soziale Kompetenz ist eine Illusion und kostet sowieso nur Geld. Ihr müsst Euch einfach damit abfinden, dass wir in einer Gesellschaft leben, die assozial ist. [/quote]LegacyOfKain hat geschrieben: Doch jetzt stellt Euch mal vor, der Lidl müsste seinen Proletariern mehr Geld geben. Dann würde alles teurer werden, da man die Gewinne hoch halten will. Dann geht es den Arbeitern vielleicht besser, aber die Endkunden würden auf die Barrikaden gehen, weil sie nicht bereit sind, mehr Geld zu bezahlen.
Dazu hat ehlemann schon das richtige geschrieben. Das hat es übrigens auch mal gegeben. Die Devise war - ist noch gar nicht so lange her - maximaler Profit durch maximalen Konsum. Aber die Globalisierung hat dem einen Riegel vorgeschoben. Getreu dem Motto "Geiz ist Geil" haben sich die Leute an den günstigen Anbietern orientiert, um mehr Geld anzuhäufen. Und das ist ja mal eine Sache, die von oben nicht akzeptiert werden konnte.
Glaubst du den Quatsch, den du hier von dir gelassen hast? Ersteres stimmt vielleicht noch, aber letzteres nicht. Du hast doch selber unten Alternativen aufgezählt. Und sind die Spiele dieser Hersteller teurer? Nicht das ich wüsste.LegacyOfKain hat geschrieben: Um aber wieder zu Rockstar zurückzukehren ( und keinen Moment zu früh). Wären die Bedingungen besser würde die Entwicklung erstens länger dauern und zweitens sehr viel teurer werden.
Das Problem ist wohl, dass sich Geschichte eben doch wiederholt. Diese Einstellung, maximaler Profit durch maximales sparen gab es schonmal. Mit dem Beginn der Industrialisierung hatte man schonmal ein ähnliches "Geschäftsmodell". Und es hat viel Arbeit und viel Kraft gekostet, da wieder von abzukommen und dem einfachen Arbeiter mehr Geld und Rechte zukommen zu lassen. Durch die Globalisierung und die dadurch entstandene Konkurrenz wurde alles mit mehr oder weniger einem Schlag alles wieder zunichte gemacht. Mal sehen wie lange es diesmal dauern wird, bis die Masse sich dagegen wirklich wehren wird.LegacyOfKain hat geschrieben: Würde Rockstar dann mehr Leute einstellen, um die Entwicklungszeit zu drücken, stiegen die Kosten noch weiter. Würde sich Rockstar dann mit weniger Geld zufrieden geben? Nein! Die Preise für Spiele würden drastisch steigen und keine Seele würde das Spiel kaufen. Also muss Rockstar Kosten sparen. Und wo fangen wir da bloß an? Und die Alternative mit der langen Entwicklungszeit ist auch nicht marktkonform.
Es muss also so sein wie es ist. Und Ausnahmen wird es auch nicht viele geben ( Bioware, Naughty Dog).
Aber wie dem auch sei, es wird natürlich nur am kleinen Mann gespart. Oder glaubst du die Führungskräfte würden mal den Gürtel enger schnallen?
Die Idee müsste eigentlich sein, die Ausnahme zur Regel zu machen. Den die Unternehmen zeigen ja, das es richtig gut funktioniert. Aber wir leben derzeit in einer individualisierten Gesellschaft (nicht in einer asozialen). Die Leute haben vergessen, dass die Masse stark ist. Es gibt sogar eine Versicherung, die damit Werbung macht/gemacht hat (WWK, glaube ich). Vielleicht kommt das ja mal wieder ins Bewusstsein...
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Tobi_SB
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Das ist wirklich ein zweischneidiges Schwert.
Einerseits ist die Antwort auf die Vorwürfe ein Paradebeispiel für das Herunterspielen Juristisch "schwieriger" Situationen.
Aber was ich auch sagen muss.
Sollten bei Rockstar wirklich nur erstklassige Entwickler arbeiten (was ich nicht bezweifle), dann werden die auch nicht schlecht behandelt.
Das ist Betriebswirtschaftlich schlecht. Solche Mitarbeiter werden, das gerade in den USA, mit sehr sehr weichen Samthandschuhen angefasst.
So machen es auch Google und auch Microsoft (die haben sogar Massage und Wellnessbereiche, die in der ARBEITSZEIT aufgesucht werden können).
Das Spielegeschäft ist teuer, bringt viel Geld und ist hart.
Die Entwickler die sich einmal einen Namen gemacht haben werden sich auch nirgends schlecht behandeln lassen. Hier reden wir von echten Entwicklerprofis (die nach ein paar Jahren Spieleentwicklung zwar sonst keinen Entwicklerjob mehr bekommen aber das mach ja nix, die Branche boom ja) die innerhalb der Branche immer einen Job finden.
Solche Leute will man an sich binden (wie von Rockstar auch erwähnt) und nicht versklaven/verjagen.
Aber es werden nicht nur Asse bei dem Konzern arbeiten und auch nicht alle freiwillig Überstunden schieben wollen. Denen wird dann nahegelegt zu gehen, was keinesfalls verwerflich ist. Meistens sind dies dann aber die frustrierten Stimmen, die man dann in öffentlichen Foren aufschnappt und ungeprüft weiter herausschreit.
Ich würde mich bei der Diskussion mal zurückhalten bis wirklich Fakten auf dem Tisch liegen oder kennt jemand die durchschnittliche Bezahlung fü Entwickler bei Rockstar (und kann das auch belegen) und was dafür verlangt wird.
Wie sieht denn der Arbeitsvertrag aus, den ja jeder angestellte unterschrieben hat. Gerade das Vertragsrecht in den USA ist so ne sache. Und erschwerend kommt noch hinzu, das es dort kein Codifiziertes Recht gibt (viel größerer Bemessensspielraum für Richter), was es den Arbeitnehmern mit den richtigen Anwälten leicht macht einem Konzern, der sie wirklich ausbeutet bis auf die Knochen auszuziehen.
Ich glaube, das bei dem Thema viel zu viele Leute Partei ergreifen ohne sich wirklich mal Gedanken gemacht zu haben bzw. Fakten zu studieren. Ich habe in dieser Diskussion noch keine einzige durch Quellen belegte Aussage gelesen. Alles nur Meinungen usw.
Ich finde das man sich bei solchen Anschuldigungen immer ein bischen zurückhalten sollte bis Beweise oder überhaupt mal Fakten auf dem Tisch liegen.
Gruß
Tobi
Einerseits ist die Antwort auf die Vorwürfe ein Paradebeispiel für das Herunterspielen Juristisch "schwieriger" Situationen.
Aber was ich auch sagen muss.
Sollten bei Rockstar wirklich nur erstklassige Entwickler arbeiten (was ich nicht bezweifle), dann werden die auch nicht schlecht behandelt.
Das ist Betriebswirtschaftlich schlecht. Solche Mitarbeiter werden, das gerade in den USA, mit sehr sehr weichen Samthandschuhen angefasst.
So machen es auch Google und auch Microsoft (die haben sogar Massage und Wellnessbereiche, die in der ARBEITSZEIT aufgesucht werden können).
Das Spielegeschäft ist teuer, bringt viel Geld und ist hart.
Die Entwickler die sich einmal einen Namen gemacht haben werden sich auch nirgends schlecht behandeln lassen. Hier reden wir von echten Entwicklerprofis (die nach ein paar Jahren Spieleentwicklung zwar sonst keinen Entwicklerjob mehr bekommen aber das mach ja nix, die Branche boom ja) die innerhalb der Branche immer einen Job finden.
Solche Leute will man an sich binden (wie von Rockstar auch erwähnt) und nicht versklaven/verjagen.
Aber es werden nicht nur Asse bei dem Konzern arbeiten und auch nicht alle freiwillig Überstunden schieben wollen. Denen wird dann nahegelegt zu gehen, was keinesfalls verwerflich ist. Meistens sind dies dann aber die frustrierten Stimmen, die man dann in öffentlichen Foren aufschnappt und ungeprüft weiter herausschreit.
Ich würde mich bei der Diskussion mal zurückhalten bis wirklich Fakten auf dem Tisch liegen oder kennt jemand die durchschnittliche Bezahlung fü Entwickler bei Rockstar (und kann das auch belegen) und was dafür verlangt wird.
Wie sieht denn der Arbeitsvertrag aus, den ja jeder angestellte unterschrieben hat. Gerade das Vertragsrecht in den USA ist so ne sache. Und erschwerend kommt noch hinzu, das es dort kein Codifiziertes Recht gibt (viel größerer Bemessensspielraum für Richter), was es den Arbeitnehmern mit den richtigen Anwälten leicht macht einem Konzern, der sie wirklich ausbeutet bis auf die Knochen auszuziehen.
Ich glaube, das bei dem Thema viel zu viele Leute Partei ergreifen ohne sich wirklich mal Gedanken gemacht zu haben bzw. Fakten zu studieren. Ich habe in dieser Diskussion noch keine einzige durch Quellen belegte Aussage gelesen. Alles nur Meinungen usw.
Ich finde das man sich bei solchen Anschuldigungen immer ein bischen zurückhalten sollte bis Beweise oder überhaupt mal Fakten auf dem Tisch liegen.
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Sowas passiert doch überall. Nur sind die Leute dämlich und arbeiten für Hungerlöhne anstatt die Deppen zum Teufel zu schicken.
Mehr Hartz4 bewirkt letztendlich auch Veränderungen. Gibt ja seit 2010 Mindestlöhne für Putzjobs etc. Davor mussten die für 6€ die Stunde ackern, nun sinds für absolute Anfänger 8,40€, für Erfahrene um die 10€.
Anständige Bezahlung gibt es nur wenn man denen zeigt wer hier das sagen hat - und das sind sicher nicht die Unternehmer sondern die Leute die sich Jahrzehnte weiterbilden.
Mehr Hartz4 bewirkt letztendlich auch Veränderungen. Gibt ja seit 2010 Mindestlöhne für Putzjobs etc. Davor mussten die für 6€ die Stunde ackern, nun sinds für absolute Anfänger 8,40€, für Erfahrene um die 10€.
Anständige Bezahlung gibt es nur wenn man denen zeigt wer hier das sagen hat - und das sind sicher nicht die Unternehmer sondern die Leute die sich Jahrzehnte weiterbilden.
