Red Dead Redemption: "War immer ein Problemkind"

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master-2006
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Beitrag von master-2006 »

Da kann man nur beten dass Red Dead Redemption was wird, auch wenn ichs zu bezweifeln wage dass es an seinen grandiosen Vorgänger herankommt...Red Harlow war aber auch einfach so verdammt cool :D
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Bedlam
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Beitrag von Bedlam »

master-2006 hat geschrieben:Da kann man nur beten dass Red Dead Redemption was wird, auch wenn ichs zu bezweifeln wage dass es an seinen grandiosen Vorgänger herankommt...Red Harlow war aber auch einfach so verdammt cool :D
Na komm, so grandios war der jetzt nicht.

Ich selbst hab RDR geliebt wegen der Musik, der Atmosphäre, einigen genialen Levels und dem 4er-Splitscreen-MP.

Aber das Spiel hatte durchaus so seine Schwächen. Man hat an der unterschiedlichen Qualität der Levels z.b. deutlich gemerkt, dasses ein Flickwerk war.
stefan251
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Beitrag von stefan251 »

Was ich eigentlich viel erschreckender find, als die Tatsache, dass die menschenunwürdigen Situationen, die vermutlich in jeder zweiten Firma der Welt stattfinden, offengelegt wurden, sind die Kommentare einiger der Forenuser hier...

Zunächst mal diese Scheißdraufmentalität: "Hauptsache mir gehts gut, was aus anderen wird is mir so egal, wie wenn in Chicago ein rostiges Rad als gestohlen gemeldet wird." Ich mein, ich bin auch kein blauäugiger Gutmensch, der meint, jedem einzelnen Penner auf der Straße helfen zu müssen, aber solche antisozialen Entwicklungen find ich einfach nur abstoßend... Genau durch solche Leute werd ich zum Misanthropen... Wäh...

Das andere was mich mehr verwundert als entsetzt, ist die Tatsache, dass viele hier mal so locker flockig berichten, es sei bei ihnen in der Firma ned anders. Das per se wundert mich nicht, bin ja ned auf der Nudelsuppe dahergeschwommen. Aber das dieses Verhalten der Firmen von den Mitarbeitern, die da so ausgenommen werden, auch noch verteidigt wird! Und das mit der Begründung, ist ja normal oder weil wir stolz sind auf das Endprodukt. HALLO? Seid ihr lebenslose Arbeitsmaschinen oder was? Ich geh schon fast auf die Barrikaden, weil ich in meinem Studium den ganzen Tag nix anderes mach, als stupid Bücher von einer Sprache in die andere zu übersetzen und ich machs auch nur deshalb noch, weil es ein absehbares Ende (nämlich das des Studiums) bedeutet. Das kann man von der "normalen" für Geld arbeitenden Bevölkerung ja nicht behaupten, die die hackeln ja bis an ihr Lebensende, vereinfacht ausgedrückt. Also ich könnt mit der Vorstellung nicht zu Recht kommen, dass mein restliches Leben jeden Tag darin besteht, "for the greater good" ausgenützt zu werden. Und die die dann meinen, ja es gibt welche, die durch diese unwürdigen Arbeit ihre Familie ernähren müssen, kann ich nur mitleidlos sagen, hätten sie sich vorher überlegt, sich eine Familie anzuschaffen.

Und bevor sich jemand mokiert, dass ich ja nur ein verweichlichter Student bin, der nicht weiß wovon er redet: Auch ich durfte schon dank der Erfindung von Sommerjobs in die glorreiche Welt der Arbeit eintreten, wo ich dann zB. bei ner Rettungsorganisation oder der Müllabfuhr war, wo 12h-Tage im Schichtbetrieb auch an der Tagesordnung stehen. Und ich bin heilfroh darüber, dass auch diese Anstellungen nur zeitweilig waren. Ich hab sie ausprobiert und ich kann jetzt im Nachhinein sagen: Danke, ohne mich. DAHER hab ich diese Abscheu gegen "normale" 08/15 Jobs und Arbeiten, ums mal zu verallgemeinern und ich kann die Aussagen mancher hier weder nachvollziehen, noch in geringster Weise billigen.
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ico
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Beitrag von ico »

stefan251 hat geschrieben:Was ich eigentlich viel erschreckender find, als die Tatsache, dass die menschenunwürdigen Situationen, die vermutlich in jeder zweiten Firma der Welt stattfinden, offengelegt wurden, sind die Kommentare einiger der Forenuser hier...

Zunächst mal diese Scheißdraufmentalität: "Hauptsache mir gehts gut, was aus anderen wird is mir so egal, wie wenn in Chicago ein rostiges Rad als gestohlen gemeldet wird." Ich mein, ich bin auch kein blauäugiger Gutmensch, der meint, jedem einzelnen Penner auf der Straße helfen zu müssen, aber solche antisozialen Entwicklungen find ich einfach nur abstoßend... Genau durch solche Leute werd ich zum Misanthropen... Wäh...

Das andere was mich mehr verwundert als entsetzt, ist die Tatsache, dass viele hier mal so locker flockig berichten, es sei bei ihnen in der Firma ned anders. Das per se wundert mich nicht, bin ja ned auf der Nudelsuppe dahergeschwommen. Aber das dieses Verhalten der Firmen von den Mitarbeitern, die da so ausgenommen werden, auch noch verteidigt wird! Und das mit der Begründung, ist ja normal oder weil wir stolz sind auf das Endprodukt. HALLO? Seid ihr lebenslose Arbeitsmaschinen oder was? Ich geh schon fast auf die Barrikaden, weil ich in meinem Studium den ganzen Tag nix anderes mach, als stupid Bücher von einer Sprache in die andere zu übersetzen und ich machs auch nur deshalb noch, weil es ein absehbares Ende (nämlich das des Studiums) bedeutet. Das kann man von der "normalen" für Geld arbeitenden Bevölkerung ja nicht behaupten, die die hackeln ja bis an ihr Lebensende, vereinfacht ausgedrückt. Also ich könnt mit der Vorstellung nicht zu Recht kommen, dass mein restliches Leben jeden Tag darin besteht, "for the greater good" ausgenützt zu werden. Und die die dann meinen, ja es gibt welche, die durch diese unwürdigen Arbeit ihre Familie ernähren müssen, kann ich nur mitleidlos sagen, hätten sie sich vorher überlegt, sich eine Familie anzuschaffen.

Und bevor sich jemand mokiert, dass ich ja nur ein verweichlichter Student bin, der nicht weiß wovon er redet: Auch ich durfte schon dank der Erfindung von Sommerjobs in die glorreiche Welt der Arbeit eintreten, wo ich dann zB. bei ner Rettungsorganisation oder der Müllabfuhr war, wo 12h-Tage im Schichtbetrieb auch an der Tagesordnung stehen. Und ich bin heilfroh darüber, dass auch diese Anstellungen nur zeitweilig waren. Ich hab sie ausprobiert und ich kann jetzt im Nachhinein sagen: Danke, ohne mich. DAHER hab ich diese Abscheu gegen "normale" 08/15 Jobs und Arbeiten, ums mal zu verallgemeinern und ich kann die Aussagen mancher hier weder nachvollziehen, noch in geringster Weise billigen.
Allgemein kann ich nur zustimmen, guter Post. Zum fettmarkierten kann ich nur Folgendes sagen -> :lach: ymmd!
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AngelJdF
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Beitrag von AngelJdF »

Aus persönlicher Beobachtung: Wenn die Mitarbeiter nicht genügend Freizeit vom Chef bekommen, wird die verlorene Zeit halt anders wieder "reingeholt". Dann braucht man halt einen Tag länger um einen Bug zu lösen.
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malarkey0
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Beitrag von malarkey0 »

Es ist traurig einfach nur traurig so etwas zu lesen es tut weh jetzt wo man weiss das San Andreas mit qual produziert wurde, kann man das dann noch spielen??Oder andere Rockstar games? Ich weiss es nicht, ich weiss keine antwort darauf und vllt will ich die auch nicht wissen.
Das ist ein harter Schlag gegen den Stern... :(
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KugelKaskade
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Beitrag von KugelKaskade »

Zum Spiel kann ich nur sagen: Ich bete und glaube, dass es genial wird. Würde sonst meine persönlich größte Enttäuschung des Jahres werden.

Zum Arbeitsklima bei den Entwicklern fällt mir nicht mehr viel ein, was noch nicht gesagt wurde. Die sollten auf jeden Fall mal alle einen richtigen Urlaub spendiert bekommen. Und da sag noch mal einer, Spieleentwickler sei ein entspannter Job...
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Raiken
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Beitrag von Raiken »

mhhhh, man kann sicher stundenlang über Sinn und Unsinn von Überstunden oder über die Ausbeutung der Mitarbeitern reden... aber, ich denke jeder von uns kennt das, man arbeitet an einem Projekt und will es dann auch fertig bekommen, aber das ist ja nicht alles man will natürlich auch das es richtig gut wird. Da nimmt man Überstunden gerne hin, ich könnte manchmal auch kotzen wenn ich bis 2Uhr Morgens in der Firma sitze nur um noch eine Deadline einzuhalten.. aber es ist nun mal meine Arbeit mein Werk.

Was anderes ist es dann natürlich wenn die Mitarbeiter schikaniert werden oder es dermaßen planlos zugeht, das man einfach alle Mitarbeiter herbestellt nur weil man eigentlich nicht weiß, wer was noch machen muss oder für was zuständig ist.
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EZR
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Beitrag von EZR »

Predint hat geschrieben:ich beweg mich ungern nur 2-dimensional, ich habe flugzeuge in einem open world titel lieber
...Und Super Mario World ist eindimensional, oder wie? :roll:
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multiplattformspielespieler
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Beitrag von multiplattformspielespieler »

da beklagt sich ein ex mitarbeiter das er von mai 2004 bis oktober 2004 gerademal 6 tage frei hatte...der kann ja von glück reden das er nicht bei mir arbeitet und meinen chef nicht kennt.!
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KingDingeLing87
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Beitrag von KingDingeLing87 »

Oje ich hoffe wirkclih das das Spiel was wird.
Was man bis jetzt gesehen habe sah schon sehr gut aus.
Aber was ich absolut nicht verstehe und nicht gutheißen kann ist das auf einmal leute daherkommen die von Rockstar weggingen und auf einmal Rockstar als Böse Firma hinstellen.
Billiger gehts wirklich nicht. :cry:
Doc Angelo
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Beitrag von Doc Angelo »

Was man hier lesen kann, bestätigt einen traurigen Trend: Der Mensch lässt sich ausbeuten, und ist auch noch stolz drauf. Überstunden und ein fieser Chef zählen jetzt zum Profilierungs-Repertoire des Proletariats.

Auf eine bessere Zukunft hoffend,
Fabian
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

KugelKaskade hat geschrieben:Zum Spiel kann ich nur sagen: Ich bete und glaube, dass es genial wird. Würde sonst meine persönlich größte Enttäuschung des Jahres werden.

Zum Arbeitsklima bei den Entwicklern fällt mir nicht mehr viel ein, was noch nicht gesagt wurde. Die sollten auf jeden Fall mal alle einen richtigen Urlaub spendiert bekommen. Und da sag noch mal einer, Spieleentwickler sei ein entspannter Job...
Du schnallst nicht ganz, wie krass es bei Rockstar zugeht.