Der 4P-Kommentar: Traumjob Spiele-Entwickler?

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4P|BOT2
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Der 4P-Kommentar: Traumjob Spiele-Entwickler?

Beitrag von 4P|BOT2 »

Wovon träumt man als Zocker nachts? Also nachdem sich das Bettlaken in der Laraphase noch wie von Geisterhand wölbte? Vielleicht davon, einmal selbst Spiele zu entwickeln. Man hat ein Flashgame programmiert, zeichnet leidenschaftlich Comics oder schreibt gerne Kurzgeschichten. Und was könnte es Schöneres geben, als das herrliche Hobby zum Beruf zumachen? Schließlich sind die Aussichten ruhmreich: ...

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Dr. Powers
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4P Kommentare

Beitrag von Dr. Powers »

Die Kommentare sind immer gut zu lesen. Eine Schande, dass die immer nur zwischen den News auftauchen :-)
Da verpasse ich die sicher einige, weil ich meist nur die Startseite der PS3 abgrase.
prowler250
Beiträge: 216
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Aufschlussreich

Beitrag von prowler250 »

Sehr intressanter und aufschlussreicher Kommentar der aufzeigt,dass der "Traumjob" Spieleentwickler nicht unbedingt einer sein muss. Vor allem die Sache mit Gothic 3 finde ich intressant und JA, und das gilt für jeden Beruf: Wer kein angenehmes Arbeitsklima schaffen kann,darf sich nicht wundern,wenn die Motivation der Mitarbeiter in den Keller sinkt.Dies gilt sowohl für hohe Managementposten wie auch für Fliessbandarbeiter.

@dr. powers
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GermanIdiot
Beiträge: 328
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Beitrag von GermanIdiot »

Neid bzw. Begierde sieht immer nur das Blumenbeet, aber nie den Spaten...
So sehen viele in diesem Beruf die Chance, irgendeinen Traum zu verwirklichen und realisieren überhaupt nicht, was da alles dahintersteckt.
Schöner Kommentar! :-)
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mad15
Beiträge: 294
Registriert: 15.11.2008 19:31
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alptraumjob spieleentwickler

Beitrag von mad15 »

zum glück habe ich meinen ehemaligen traum spielentwickler zu werden aufgegeben und einen anderen weg eingeschlagen bevor es ernst wurde. unter anderem aus diesen gründen. da sieht man mal wieder dass ein job bei dem man viel in seine ausbildung investiert nicht direkt heißt das der job leichter ist. rückenprobleme kann man bei jedem job bekommen doch so eine ungerechtigkeit ist eine schande vor allem wenn man bedenkt was verlangt wird um überhaupt spielentwickler zu werden. dann doch lieber spieletester und so wunderbare kommentare und kolumnen schreiben wie jörg luibl. ich fänd es übrigens mal sehr sehr interressant zu sehen wie ein tag bei 4 players aussieht ich kann mir da praktsich gar nichts drunter vorstellen vor allem bei der finanzierung macht ihr das hauptberuflich oder müsst ihr auch dafür strampeln? naja wie schon gesagt sehr gut recherchierte und verpackte hintergrund informationen danke.
kibyde
Beiträge: 259
Registriert: 28.09.2005 18:28
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Beitrag von kibyde »

Nur ein weiteres Symptom, dass es im Bereich Video- und Computerspiele zunehmend nur noch um eins geht: "GELD, GELD, GELD!!!"
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studentenkopp
Beiträge: 888
Registriert: 15.04.2009 18:17
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Beitrag von studentenkopp »

Wer kein angenehmes Arbeitsklima schaffen kann,darf sich nicht wundern,wenn die Motivation der Mitarbeiter in den Keller sinkt.
Auch bei hoher Motivation der Mitarbeiter gibt es diese Probleme. Was man an Problemen in der (Arbeits-) Wissenschaft unter "Subjektivierung von Arbeit" im Zusammenhang mit den Diskursen zur Entgrenzung und Work-Life-Balance usw. behandelt, ist gerade in den Bereichen hoch qualifizierter Wissensarbeit anzutreffen. Und die IT-Branche ist da sicher ein Musterbeispiel.
Worauf ich hinauswill ist, dass es hier das Phänomen der "freiwilligen Selbstausbeutung" gibt. Es gibt auch ein empfehlenswertes Buch, was den Begriff im Titel hat, falls es jemanden interessiert.

Was sich dort abspielt ist wahrlich nichts neues. Interessant finde ich allerdings die Art und Weise, wie sich die Mitarbeiter - oder besser ihre Frauen - zur Wehr setzen.
kollimator
Beiträge: 51
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Beitrag von kollimator »

Böse Sache das. Vor einem guten Jahr war ein alter Judenfreund meines Vaters aus den USA das erste mal seit vierzig Jahren wieder in Deutschland. Abgesehen davon, daß er nicht in der Spielebranche arbeitet, hat er ganz ähnliches aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten berichtet. Um die Sache auf den Punkt zu bringen: Seine Woche hier bei uns in Deutschland war sein Jahresurlaub und auch im Bezug auf andere Fragen von Arbeitszeit, Zusatzvergütungen, sozialer Absicherung kamen wir als Deutsche uns ziemlich mimosenhaft vor...

Was nun die Spielerei betrifft; es ist gut zu wissen, daß wenn ich mit vor Vorfreude zittrigen Händen ein MassEffect2 erstehen werde keine Ausbeuterfirma bezahle. Wie aber siehts mit anderen Games von anderen Firmen aus? Wie sollte sich ein nachdenklicher Spieler verhalten? Traurig, daß unser buntes und spannendes Hobby so eine dunkle Schattenseite hat.
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AEV-Fan
Beiträge: 3796
Registriert: 25.09.2007 13:00
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Beitrag von AEV-Fan »

Wie immer toll geschrieben :Daumenrechts:

Wobei der Kern hier eigtl. der ist, dass es auch in der Spielebranche solche Misstände gibt. Also mir war das eigtl. schon vorher klar, dass Spieleentwickler ebenfalls einen harten Job haben und es nicht immer so lustig ist, wie es auf Making-of-Videos dargestellt wird. Aber gibt bestimmt viele, denen das noch nicht so bewusst war.
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Jazzdude
Beiträge: 6143
Registriert: 09.01.2009 16:47
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Beitrag von Jazzdude »

Diesmal extrem guter Text, da sehr interessantes Thema!
Also, dass das Leben als Spieleprogrammierer kein Pappenstiel ist, und sich die Producer in den Interviews immer nur relaxt und lustig stellen war mir bekannt, aber das es nun wirklich so hart z.T. ist..
Und besonders von einer Markenfirma wie Rockstar. Warscheinlich sind sie einfach größen Wahnsinnig. Trozdem sollten die Frauen der Mitarbeiter vom RDR-Teams nichts überstürtzen, wär doch schade, wenn das Studio das Spiel nicht fertig bringt. Dazu siehts bisher zu gut aus 8)

Aber eigentlich hab ich mir -als gamer- noch nie gewünscht Entwickler zu werden. Man hat den ganzen Tag mit Spielen zu tun, ich glaub da hat man gar keine Lust mehr zu zocken...
blueisorange
Beiträge: 179
Registriert: 06.10.2006 17:24
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Beitrag von blueisorange »

genau das hab ich zum neuesten artikel über RDR auch geschrieben. guter beitrag!
Liberty-Snake
Beiträge: 341
Registriert: 13.10.2008 17:43
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Beitrag von Liberty-Snake »

Ja ja, ich habe es immer gesagt: Man muss hinter die berühmt-berüchtigte Fassade schauen...In jeder Lebenslage...

Aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung gehabt, dass das so hart ist...
RobSince88
Beiträge: 400
Registriert: 08.01.2009 09:23
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Beitrag von RobSince88 »

Schön geschrieben und bringt es auf den Punkt.

Ich glaube dazu muss man nicht mehr viel sagen. Alles eine riesige Sauerei und zeigt einmal mehr das auch hinter schillernden Fassaden des Westens geblutet wird.
Stoikr
Beiträge: 155
Registriert: 29.06.2009 00:29
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Beitrag von Stoikr »

Eigentlich eine Schande, dass es noch keine Gewerkschaft für Spieleentwickler gibt.

Auch wenn es mein Traumberuf ist, werde ich zunächst einen anderen Weg einschlagen. Erst wenn es gesittete Verhältnisse in diesem Beruf gibt, denke ich darüber nach.
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AEV-Fan
Beiträge: 3796
Registriert: 25.09.2007 13:00
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Beitrag von AEV-Fan »

Thems hat geschrieben: Auch wenn es mein Traumberuf ist, werde ich zunächst einen anderen Weg einschlagen. Erst wenn es gesittete Verhältnisse in diesem Beruf gibt, denke ich darüber nach.
Ich denke, dass es - wie oben schon erwähnt - auch im SPielebereich diese Misstände gibt. Dieses "auch" impliziert natürlich direkt, dass andere Berufe sowieso sehr hart sind. Da wundert es eben nur wenige ;)