EA: Umsatzprognosen gesenkt
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- 4P|BOT2
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EA: Umsatzprognosen gesenkt
Verluste in Höhe von über 1,7 Mrd. Dollar hatte Electronic Arts in den vergangenen anderthalb Jahren hinnehmen müssen. Eine Verschnauf ist der Nummer 2 unter den Drittherstellern auch nicht vergönnt, musste man dort jetzt die Umsatzprognosen für das laufende Geschäftsjahr EA: Umsatzprognosen gesenkt
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Ares101
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Komisch so hoch können die Produktionskosten für die ganzen Sportspiele Updates wie Fifa Manager 10 und soweiter gar nicht sein im Verhältniss zu den Verkaufszahlen und teure Projekte wie von Bioware rentieren sich ja in der Regel auch immer. Ich glaube die machen zu viel Mist America Only das sich bei uns eh nicht verkaufen würde.
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Salvathras
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Salvathras du hast wahrscheinlich Recht mit deiner Kostenaufstellung. Aber ich denke dennoch,dass EA viele Spiele in den letzten Jahren rausgebracht hat,die zu "amerikanisiert" sind. Das verkauft sich halt nicht besonders in der EU. Dann bekommt man die hohen Kosten für die Produktion ja erst Recht nicht rein. Vielleciht deswegen auch die ganzen Kürzungen bei EA
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violetjoker
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Salvathras hat geschrieben:@DrZord
Die Entwicklung von Spielen für die HDs ist - Gerüchten zufolge - ohne die erhöhten Marketingkosten 3-5 mal so hoch wie für die letzte Hardwaregeneration. Der Markt selbst ist allerdings - wenn man die Wii aussen vor lässt - nicht gewachsen sondern geschrumpft (d.h. wenn man die Zahlen der PS2 mit den addierten Zahlen der HDs vergleicht).
Man sollte also bedenken, dass Zahlen die zu PS2-Zeiten noch unglaublich gut waren, heute eben u.U. bereits Verluste bringen können.
Mirror's Edge und möglicherweise selbst Dead Space waren vermutlich ziemlich verlustreich.
Selbst zwei Million verkaufte Einheiten bringen heutzutage nicht zwangsläufig Profit. Im Übrigen scheinen aber einige Publisher ohnehin Probleme mit der Kosten- und Qualitätskontrolle zu haben. Wenn man wie z.B. Bioware 6 Jahre an einem Spiel arbeitet, ist es eben schwer damit hohe Profite einzufahren.
Wer glaubt dass DS:E der größte Flop von EA war, sollte sich mal lieber die (katastrophalen) Verkaufszahlen von "The Saboteur" ansehen. Mit einem einzigen Flop verliert ein Publisher auf den HDs verdammt viel Geld, dass er aufgrund der (auf den HDs) geringeren Gewinnmarge eben nur schwer hereinholen kann.
Im Übrigen hat EA aber natürlich mit miesen Ports und Shovelware auch auf der Wii Geld verloren, auch wenn ich doch ernsthaft bezweifle, dass sie dort (ansatzweise) so viel verloren haben wie auf den HDs.
Kleiner Nachtrag noch: Bei Sport- und Musikspielen hat man teilweise extrem hohe Lizenzkosten, s.d. auch hier nur bei gewaltigen Verkaufszahlen (wobei Fifa 10 zumindest auf den HDs diese erbringen dürfte) Geld in der Kasse landet.
Wen dem so wäre würden andere Publisher, die nicht wie EA ne halbe Armada von etablierten Marken im Portfolio haben, sowas von eingehn.
- Paranidis68
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Ich verstehe das allerdings auch nicht so ganz, was die kosten für Entwicklung angeht. Vom Prinzip ist die Entwicklung eines Spieles immer das gleiche geblieben. Das man jetzt bessere Grafik, oder Animationen sieht, ist ein Gewinn durch neue oder bessere Software.
Was dabei die Entwicklung vereinfacht und angenehmer macht. Das bezieht sich auf ZBrush, Maya und Max. Alle Programme haben enorme Fortschritte gemacht, was es dem Artist einfacher macht. Was man sagen könnte ist, das man dafür sehr gute Artists braucht. Das man gut geschulte Leute braucht. Die Lizenzen dürften sich dabei im normalen Rahmen weiterbewegen.
Also wo liegen jetzt die versteckten kosten?
Ich glaube einfach, das bei EA die kosten in der Lizenz für diverse Spiele liegt. Das verschlingt Millionen und bringt vllt nur einen geringen Gewinn, auch wenn sich das Spiel dann ganz gut verkaufen sollte.
Man liest ja schon den Markt in den Zahlen selber.
Da geht es um Milliarden. Wer hätte das vor ein paar Jahren noch geahnt. Vllt sind auch einfach die richtigen Leute, die die Idde und das Konzept zum teil umsetzen einfach nur teurer geworden. Oder es sind zu viele Mitarbeiter am Werk, die einen über Jahre das Geld kosten. Wie auch immer, ich finde gerade bei EA ist es immer das gleiche. Man hört eigentlich fast ausschließlich über EA, dass sie dauernd Probleme haben.
Wenn man jetzt mal die Activision sieht, wie die aus 2 Spielen einen so enormen Gewinn machen, dann macht EA sicher irgend etwas falsch.
OK, von Activision darf man jetzt kein Dead Space oder Mirrors Edge erwarten, um jetzt mal wieder auf Inovation zu kommen. Das Risiko hat EA schon oft gemacht und ist dabei auch nicht gerade untergegangen.
Ich sag mal einfach am Schluss, es liegt am Marketing bei EA. Zuviel Sport, was zuviel Geld kostet. Dazu noch massig Werbung usw..Und man hinkt bei manchen Genres hinterher.
Was dabei die Entwicklung vereinfacht und angenehmer macht. Das bezieht sich auf ZBrush, Maya und Max. Alle Programme haben enorme Fortschritte gemacht, was es dem Artist einfacher macht. Was man sagen könnte ist, das man dafür sehr gute Artists braucht. Das man gut geschulte Leute braucht. Die Lizenzen dürften sich dabei im normalen Rahmen weiterbewegen.
Also wo liegen jetzt die versteckten kosten?
Ich glaube einfach, das bei EA die kosten in der Lizenz für diverse Spiele liegt. Das verschlingt Millionen und bringt vllt nur einen geringen Gewinn, auch wenn sich das Spiel dann ganz gut verkaufen sollte.
Man liest ja schon den Markt in den Zahlen selber.
Da geht es um Milliarden. Wer hätte das vor ein paar Jahren noch geahnt. Vllt sind auch einfach die richtigen Leute, die die Idde und das Konzept zum teil umsetzen einfach nur teurer geworden. Oder es sind zu viele Mitarbeiter am Werk, die einen über Jahre das Geld kosten. Wie auch immer, ich finde gerade bei EA ist es immer das gleiche. Man hört eigentlich fast ausschließlich über EA, dass sie dauernd Probleme haben.
Wenn man jetzt mal die Activision sieht, wie die aus 2 Spielen einen so enormen Gewinn machen, dann macht EA sicher irgend etwas falsch.
OK, von Activision darf man jetzt kein Dead Space oder Mirrors Edge erwarten, um jetzt mal wieder auf Inovation zu kommen. Das Risiko hat EA schon oft gemacht und ist dabei auch nicht gerade untergegangen.
Ich sag mal einfach am Schluss, es liegt am Marketing bei EA. Zuviel Sport, was zuviel Geld kostet. Dazu noch massig Werbung usw..Und man hinkt bei manchen Genres hinterher.
- Spunior
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Falsch. Richtig ist zwar, dass Software immer mehr Optionen bieten (und bieten muss), um die Generierung von Content zu unterstützen. Allerdings benötigt man für die Erstellung von Assets insgesamt dennoch deutlich mehr Leute als früher. Clevere Software kann den gewachsenen Detailgrad nicht einfach kompensieren.Das man jetzt bessere Grafik, oder Animationen sieht, ist ein Gewinn durch neue oder bessere Software.
Vor 15 Jahren hat das Animieren eines 3D-Charakters im wesentlichen daraus bestanden, mit Kopf, Torso und Extremitäten die Posen zu basteln. Heute muss alles bis zum Finger und eventuellen Details wie Spielereien an einer Rüstung und natürlich dem Gesicht durchanimiert sein. Auch das Texturieren ist keine Sache, die man mal fix in einer Stunde erledigt.
Ist in den anderen Bereichen nicht wesentlich anders. Früher gab es bei den Programmierern eher Generalisten, die halt irgendwie alles gemacht haben. Heute rennen da Spezialisten für Engine, Netzwerk, KI, Shader, Animationssysteme, Tools etc. herum.
Wenn Software höhere Anforderungen einfach auffangen könnte, würde Ubisoft zu Spitzenzeiten nicht 400+ Leute an ein Projekt wie Assassin's Creed II setzen.
- Kajetan
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Und je leistungsfähiger die Hardware, je höher die Ansprüche des Publikums, desto teurer und aufwendiger die Entwicklung, was wiederum erfordert, dass pro Titel mehr Stückzahlen abgesetzt werden müssen ... der der Absatzmarkt aber endlich ist (es gibt nicht unbegrenzt unedlich viele Spieler auf der welt), führt diese Spirale (sogar recht schnell) dazu, dass die Herstellung von sog. AAA-Spielen sich einfach nicht mehr rentiert.Spunior hat geschrieben:Wenn Software höhere Anforderungen einfach auffangen könnte, würde Ubisoft zu Spitzenzeiten nicht 400+ Leute an ein Projekt wie Assassin's Creed II setzen.
Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Vor zehn Jahren war man bei Blizzard ungeheuer stolz auf den Umstand, dass sich Starcraft weltweit knapp 1.5 Millionen mal verkauft hatte. Schotter, Kohle. Moneten. In Unmengen. Ein damals aufsehenerregender Erfolg.
Vor etwa zwei Jahren zeigte sich Eidos nicht gerade begeistert über die Umsätze von "Kane & Lynch". Da wurden weltweit, über alle Plattformen hinweg, gerademal nur 1.5 Millionen Stück verkauft.
Die Publisher befinden sich heute in der wenig beneidenswerten Lage, dass die Entwicklung immer teurer wird, gleichzeitig das Angebot immer umfangreicher wird und man, um sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen, ganz erhebliche Summen ins Marketing stecken muss, was alles zusammen die Rendite pro verkauftes Spiel immer weiter drückt. Man erinnere sich zB. daran, was für einen Aufwand MS um das Release von Halo 3 gemacht hatte. Ich bezweifle, dass man in Redmond trotz hoher Umsätze sonderlich viel Gewinn mit diesem Spiel erzielt hat.
Wäre ich heute Verantwortlicher bei einem Publisher, ich würde MS, Nintendo und Sony auffordern, die Laufzeit der aktuellen Konsolengeneration maximalst zu verlängern und würde darauf drängen, dass die Nachfolge-Generation sich technisch nur in geringem Maße weiterentwickelt, weil mir die Kosten für die Spiele-Entwicklung ja jetzt schon davonlaufen. Denn noch bessere Graphik, noch mehr Inhalte, noch mehr neue Features (zusätzlich zu den alten) führen nur dazu, dass die Budgets noch mehr anwachsen, der Profit immer stärker schrumpft.
Die Spielebranche, die wächst sich mittlerweile zu Tode.
Die Lösung:
Für die großen Majors? Keine. Auf Grund ihrer Eigentümerstruktur sind sie gezwungen zu wachsen, immer größer zu werden, immer geilere, größere, aufwendigere Spiele anzubieten. Denn wenn sie es nicht tun, irgendein Konkurrent wird es tun und die Aktionäre drohen mit Geldabzug, wenn man sich diesem Rattenrennen verweigert. Der einzige Weg, den die Majors gegen können, ist der nach UNTEN! Wir werden in den nächsten Jahren viele Fusionen und Pleiten erleben, wir werden sehen, dass ein EA vielleicht nur noch als Marke unter dem Dach eines branchenfremden Konzerns überleben, der, wie Apple, vielleicht nur seine Hardware verkaufen möchte und die Spiele als Dreingabe verwendet.
Für uns Spieler? Nun ... wir werden weiterhin Spiele haben. Spiele von Firmen, die begriffen haben, wie man mit kleineren, nicht ganz so aufwendigen Spielen dennoch haufenweise Leuten das Geld aus der Tasche ziehen kann
- blackeagle2k3
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- ColdFever
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Anderswo wurde geschrieben: "Analysten werfen EA vor, dass das Unternehmen derzeit einfach nicht wisse, was die Kunden wünschen." Das Problem dabei sind m.E. nicht die Spiele, sondern das Management von EA.
Die EA-Funktionäre wissen einfach nicht mehr, wie Spieler denken - und wie man sie bei Laune hält. Viele Spiele haben meist (trotz Ausreißern) ein hohes Qualitätasniveau, und eigentlich möchte man als Spieler EA dafür danken und mehr kaufen. Aber die Kundenverarschung, die EA mit diesen Titel veranstaltet, oft per DRM, DLC, Jahresvollpreisupdates oder Addons zum Wucherpreis, vergällt einem das Vergnügen. Einen Titel wie "Tiger Woods 2010" hätte ich mir z.B. früher eigentlich für Zwischendurch gern gekauft, aber ich habe es sofort sein lassen, als ich gesehen habe, wieviel Dutzend DLC-Komponenten da für ein vollständiges Spiel zustätzlich notwendig werden. Sorry, aber ich bin ein Spieler mit Budget und kein Goldesel.
Früher habe ich gern mal einen Titel mehr von EA mehr gekauft, wenn ich Laune darauf hatte, heute ist es dagegen meist eher ein Titel weniger, wenn EA wieder "Gewinnmaximierung" betreiben will. Ich will Spaß mit vollständigen Spielen haben und mich einfach nicht immer über neuartige DRMs, ausgelagerte DLC-Inhalte oder Jahresupdates und Addons zum Vollpreis ärgern. Da verzichte lieber, es gibt ja Alternativen. EA sollte sich vielleicht lieber von einigen Managern trennen, die offenbar mehr ihre Jahresboni im Kopf haben statt den Kontakt zur Spielerbasis. Wie kann man sich nur trotz eigentlich guter Produkte mit einer so üblen Kundenpolitik selbst ins Knie schießen?
Hallo EA! Kunden möchten nach dem Kauf ein gutes Gefühl haben! Bei Euch bekommt man dagegen seit einiger Zeit als Käufer immer ein schlechtes Gefühl, sobald man merkt, was alles nicht geht bzw. was alles noch gekauft werden soll. Beispielsweise für mehr Genauigkeit zum Putten beim Golf ein DLC dazukaufen? Also bessere Scores gegen Bezahlung? Und sowas soll ein "Sportspiel" sein? Krank.
Die EA-Funktionäre wissen einfach nicht mehr, wie Spieler denken - und wie man sie bei Laune hält. Viele Spiele haben meist (trotz Ausreißern) ein hohes Qualitätasniveau, und eigentlich möchte man als Spieler EA dafür danken und mehr kaufen. Aber die Kundenverarschung, die EA mit diesen Titel veranstaltet, oft per DRM, DLC, Jahresvollpreisupdates oder Addons zum Wucherpreis, vergällt einem das Vergnügen. Einen Titel wie "Tiger Woods 2010" hätte ich mir z.B. früher eigentlich für Zwischendurch gern gekauft, aber ich habe es sofort sein lassen, als ich gesehen habe, wieviel Dutzend DLC-Komponenten da für ein vollständiges Spiel zustätzlich notwendig werden. Sorry, aber ich bin ein Spieler mit Budget und kein Goldesel.
Früher habe ich gern mal einen Titel mehr von EA mehr gekauft, wenn ich Laune darauf hatte, heute ist es dagegen meist eher ein Titel weniger, wenn EA wieder "Gewinnmaximierung" betreiben will. Ich will Spaß mit vollständigen Spielen haben und mich einfach nicht immer über neuartige DRMs, ausgelagerte DLC-Inhalte oder Jahresupdates und Addons zum Vollpreis ärgern. Da verzichte lieber, es gibt ja Alternativen. EA sollte sich vielleicht lieber von einigen Managern trennen, die offenbar mehr ihre Jahresboni im Kopf haben statt den Kontakt zur Spielerbasis. Wie kann man sich nur trotz eigentlich guter Produkte mit einer so üblen Kundenpolitik selbst ins Knie schießen?
Hallo EA! Kunden möchten nach dem Kauf ein gutes Gefühl haben! Bei Euch bekommt man dagegen seit einiger Zeit als Käufer immer ein schlechtes Gefühl, sobald man merkt, was alles nicht geht bzw. was alles noch gekauft werden soll. Beispielsweise für mehr Genauigkeit zum Putten beim Golf ein DLC dazukaufen? Also bessere Scores gegen Bezahlung? Und sowas soll ein "Sportspiel" sein? Krank.
Zuletzt geändert von ColdFever am 12.01.2010 14:16, insgesamt 3-mal geändert.
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gwgame
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Jo und was EA von der Amada hat sieht man ja anhand der News vom 4.1.10 "EA schaltet die Server für die folgenden Spiele ab"violetjoker hat geschrieben:Salvathras hat geschrieben:@DrZord
Die Entwicklung von Spielen für die HDs ist - Gerüchten zufolge - ohne die erhöhten Marketingkosten 3-5 mal so hoch wie für die letzte Hardwaregeneration. Der Markt selbst ist allerdings - wenn man die Wii aussen vor lässt - nicht gewachsen sondern geschrumpft (d.h. wenn man die Zahlen der PS2 mit den addierten Zahlen der HDs vergleicht).
Man sollte also bedenken, dass Zahlen die zu PS2-Zeiten noch unglaublich gut waren, heute eben u.U. bereits Verluste bringen können.
Mirror's Edge und möglicherweise selbst Dead Space waren vermutlich ziemlich verlustreich.
Selbst zwei Million verkaufte Einheiten bringen heutzutage nicht zwangsläufig Profit. Im Übrigen scheinen aber einige Publisher ohnehin Probleme mit der Kosten- und Qualitätskontrolle zu haben. Wenn man wie z.B. Bioware 6 Jahre an einem Spiel arbeitet, ist es eben schwer damit hohe Profite einzufahren.
Wer glaubt dass DS:E der größte Flop von EA war, sollte sich mal lieber die (katastrophalen) Verkaufszahlen von "The Saboteur" ansehen. Mit einem einzigen Flop verliert ein Publisher auf den HDs verdammt viel Geld, dass er aufgrund der (auf den HDs) geringeren Gewinnmarge eben nur schwer hereinholen kann.
Im Übrigen hat EA aber natürlich mit miesen Ports und Shovelware auch auf der Wii Geld verloren, auch wenn ich doch ernsthaft bezweifle, dass sie dort (ansatzweise) so viel verloren haben wie auf den HDs.
Kleiner Nachtrag noch: Bei Sport- und Musikspielen hat man teilweise extrem hohe Lizenzkosten, s.d. auch hier nur bei gewaltigen Verkaufszahlen (wobei Fifa 10 zumindest auf den HDs diese erbringen dürfte) Geld in der Kasse landet.
Wen dem so wäre würden andere Publisher, die nicht wie EA ne halbe Armada von etablierten Marken im Portfolio haben, sowas von eingehn.
Da sind ne menge 09er titel bei, also nutzt ihnen diese Amada fast gar nichts und das wissen die ansonsten würde die nicht "kurz" nach Release die Server gleich vom Netz nehmen.
Und nach der News auf Gamestar vom 6.1. "EA - Günstigere Spiele mit weniger Umfang und mehr DLC":
....günstigere Preise für Computerspiele, allerdings auf Kosten des Umpfangs.Ein Großteil des Geldes soll dann anschließend mit kostenpflichtigen Downloads, eingefahren werden...
.....vielleicht nicht im nächsten Jahr, aber in der nahen Zukunft – erleben, wie Spiele zum Start weniger zu bieten und niedrigere Preise haben und dann mit periodischem Material oder zukünftigen Zusatzinhalten erweitert werden....
Genau das wird wenn sie es durchsetzen ihr Armutszeugnis sein. Was will ich mit einem Spiel das eine Scheiss Kampagne oder Story hat weil es einfach weniger Umfang hat.
Ich glaube EA sollte sich eher überlegen was Spieler wollen und nicht nur was mehr Gewinn bringen würde.
