Crewmate hat geschrieben:Natürlich muss man differenzieren. Ich kenne dich nicht, genau wie du mich nicht kennst.
Darum habe ich alle angesprochen. Auch ich bin schon etwas länger dabei. :wink:
Ich hätte diesen Äpfel Birnen Vergleich weglassen sollen.
Für das Killerspiel-Ding habe ich das Video gepostet.
Ich denke wir alle wollen, das die Kilelrspieldiskussion aufhört.
Ich habe aufgezeigt, das es in den 80ern mit Horrorfilmen einen ähnlichen Fall gab
und erklärt, das dass bei Videospielen wohl genauso ablaufen wird
und das dazu nun mal Veränderungen notwendig sind.
Diesen Prozess sollten wir alle Begrüßen, statt ihn zu verteufeln.
Das passiert, nicht unbedingt du tuest es, aber es gibt hier eine Menge Leute,
die über gute verkaufszahlen von Peggle oder WiiFit herziehen.
Wo ich den Wikipedia Eintrag sehe:
Wie grenze ich Casualgames zum Beispiel von Arcade ab?
Eigentlich müssten heilige Klassiker wie Pac-Man, Tetris oder Pong casualgames sein.
Niedriger Anspruch, steigender Schwierigkeitsgrad.
Warum werden Spiele wie Peggle als Casual bezeichnet,
obwohl sie die gleichen Kriterien wie Pac-Man erfüllt?
Wie grenzt sich ein als Casualgame bezeichnete Moorhuhn von "Duck Hunt" oder "Virtua" ab?
Allein durch die Menschen, die es konsumieren?
Diese Bezeichnung ist unklar. Selbst Wikipedia hat da Diskussionen am Laufen, hier die deutsche version.
Die argumentiert, das sich die Arcadespiele ja an "Hardcoregamer" richten würde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Casual_Game
Wie gesagt: Ich wollte dich wirklich nicht angreifen oder etwas in der Art.
Für mich war das ganze nur bis jetzt ziemlich schlecht nachvollziehbar.^^
Jetzt hingegen verstehe ich schon besser, was du eigentlich meinst.
Natürlich will jeder, dass die Killerspiel-Diskussion aufhört, aber hat man denn in letzter Zeit mal wieder was davon gehört?
Ich finde, es ist um das Thema ziemlich ruhig geworden. Natürlich nur bis zum nächsten Amoklauf... Ich weiß nicht mehr genau, welcher User das war, aber ich habe mal eine Signatur hier gelesen, die ging ungefähr so:
"2% aller Amokläufer spielen Shooter,
100% essen Brot.
Lasst uns Brot verbieten!"
Das finde ich eigentlich schon ziemlich cool, denn ein objektiver Zusammenhang zwischen virtueller und reeller Gewalt besteht nicht.
Es ist nur (wie ich finde nachvollziehbar) so, dass für einen Außenstehenden die Gewalt auf dem Bildschirm ziemlich befremdlich ist.
Und was der Mensch nicht kennt, verteufelt er leider oft...
Zudem gehe ich bei der Bezeichnung von Casual und Core gar nicht so sehr von Spielen aus, sondern viel mehr von Spielern. Spiele lassen sich sehr schwer in nur 2 Kategorien einteilen.
Spieler natürlich genauso, aber es dominieren nun mal diese 2 Typen:
1.) Der Core-Gamer, der sich auch mal über einen längeren Zeitraum abschottet, um sich ganz in 1 Spiel zu vertiefen. Ganz einfach auch aus dem Grund, weil er am liebsten Spiele spielt, die genau dies erfordern: Hingabe. Wenn man "Core" jetzt mal aus dem Lateinischen cor=Herz nimmt, könnte man den Core-Gamer auch als den leidenschaftlichen Spieler bezeichnen, der mit Herzblut bei der Sache ist.
2.) Der Casual-Gamer, der gar nicht so sehr in der Materie der Videospiele steckt, nicht viel auf die Geschichte gibt, sondern nur gelegentlich mal zocken will. Dass dieser sich dann kein Demon's Souls vornimmt ist klar.^^
Deshalb kann man, wenn man bei Spielen an sich mit Core und Casual hantieren möchte, eigentlich nur mutmaßen.
Man kann entweder sagen, ein Spiel ist mehr für Core-Gamer geeignet oder für Casual-Gamer.
Dass es da natürlich eine immense Grauzone gibt, ist klar.^^
Ich glaube, jetzt habe ich etwas besser verstanden, worauf du hinauswolltest: Nämlich auf alle, die den jeweils anderen Gamer-Typ nicht akzeptieren und damit quasi "Feuer im eigenen Lager legen".
Wenn es allerdings außerhalb des Lagers schon so brennt, ist das natürlich Schwachsinn und verwerflich, da stimme ich mit dir überein.^^