PS3: Blu-ray 3D-Spezifikation abgesegnet

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HanFred
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Beitrag von HanFred »

ja, ich denke auch nicht, dass sich das ganze mit spezialbrillen durchsetzen wird. schon gar nicht, wenn man gleichzeitig spezielle fernseher benötigt.
aber die 3D-projektoren kommen... sicher.

und selbstverständlich kann das menschliche auge mit 100Hz mithalten und noch einiges mehr, der mensch sieht nicht in frames. eingestreute einzelbilder kann man theoretisch bis etwa 800Hz bemerken, praktisch mit militärpiloten erprobt wurde es bis 400Hz. leider ist es zu lange her, dass ich das gelesen habe, um jetzt noch die quelle zu finden.
Nacros
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Beitrag von Nacros »

Zur Erklärung: 600 Hz sind einfach der kleinste gemeinsame Nenner von 24 Frame-Kino- und 25 Frame-Fernsehformaten. Damit ist das der optimale Wert, um alles flimmerfrei zu gucken, auch wenn nahezu 60 Hz vollkommen reichen würden.
necrowizard
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Beitrag von necrowizard »

ihr vergesst bei der angelegenheit, dass mir einer stutterbrille und einem 120hz monitor nahezu euer komplettes blickfeld mir 60hz flimmert, nicht nur der bildschirm. wenn ich an die röhrenmonitore denke, fand ich dort 60hz äusserst anstrengend für die augen, gerade bei hellen bildinhalten.
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

necrowizard hat geschrieben:ihr vergesst bei der angelegenheit, dass mir einer stutterbrille und einem 120hz monitor nahezu euer komplettes blickfeld mir 60hz flimmert, nicht nur der bildschirm. wenn ich an die röhrenmonitore denke, fand ich dort 60hz äusserst anstrengend für die augen, gerade bei hellen bildinhalten.
und das ist bei LCDs eben nicht mehr so. da reichen 60Hz vollkommen, mehr beueuten, wenn schon, eine flüssigere bildfolge, weil zwischenbilder berechnet werden.
flimmern tun LCDs auch mit weniger als 60Hz nicht. sie flimmern einfach gar nicht, weil sie anders funktionieren. und shutterbrillen... benutzt man die immer noch?
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Ugly Old Hurgs
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Beitrag von Ugly Old Hurgs »

HanFred hat geschrieben: flimmern tun LCDs auch mit weniger als 60Hz nicht. sie flimmern einfach gar nicht, weil sie anders funktionieren. und shutterbrillen... benutzt man die immer noch?
Meines Wissens sind Shutterbrillen die derzeit einzige Technologie am Markt im TV- bzw Monitor-Segment. Einer der Vorposter erwähnte zwar einen selbstpolarisierenden Fernseher von Toshiba, dazu hab ich aber noch nichts gefunden. (Angeblich sind LCDs in der Lage, durch Anlegen einer Spannung ihre Polarisation zu ändern. Ob das allerdings schon marktreif ist, weiß ich nicht.)
Aber das hätte natürlich den Vorteil, daß die Brillen leichter und billiger sind und keinen Strom brauchen - halt so wie die Kinobrillen mit Polfilter.
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

aktive gläser haben doch keine zukunft. zu teuer, zu umständlich (stromversorgung, unterhalt). für den massenmarkt zumindest kann ich mir das kaum vorstellen. ich dachte, dass polarisierende brillen schon mehr verbreitet seien. da lag ich wohl voll daneben.
aktive gläser flimmern vermutlich bei 60Hz, da will ich auch nicht widersprechen.
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Sie flimmern einfach bei der Hälfte der Hz-Zahl des Bildschirms.
120Hz ist halt das minimum, wobei man bedenken muss, dass man dann das 60Hz Flimmern direkt vor dem Auge hat.....ich hatte mal die alte Elsa Shutterbrille und hab das viel länger als ne Stunde am Stück nicht ertragen.
Meiner Meinung nach ist 160Hz das Minimum um Shutter vernünftig einsetzen zu können.

Darum ist für die Heimanwendung meiner Meinung nach die Polfiltertechnik wesentlich besser geeignet.
Man braucht zwar nen Spazialmonitor aber die Technik ist eigentlich sehr günstig und trotzdem Flimmerfrei.
Hab für nen 22" Monitor für Polfilter Technik 170€ gezahlt...nen 120Hz Monitor ist zu diesem Kurs kaum zu haben und dann braucht man ja auchnoch die Shutterbrille...
Im Kino hingegen ist oft Shutter günstiger. Die Modernen Digitalprojektoren können sehr hohe Frequenzen liefern, sodass man trotz Shutterbrille ein flimmerfreies Bild hat (afaik 96hz pro Auge). Bei der Polfiltertechnik bräuchte man zum einen andere Projektoren, zum andern müssten viele Kinos die Leinwände umrüsten, da normale Leinwände die Polarisation zerstören können.
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1990-NES-Super Mario Bros.
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Beitrag von 1990-NES-Super Mario Bros. »

DdCno1 hat geschrieben:Schon schrullig, dass schon zu Beginn der Cinematographie und Jahre vor dem Farbfilm mit 3D-Filmen experimentiert wurde, aber diese Form des Kinos sich erst jetzt durchzusetzen scheint.

Wobei ich persönlich mit einem Durchbruch erst zu Beginn des übernächsten Jahrzehnts rechne, wenn 3D-Displays, die ohne Brillen auskommen sich etabliert haben. Die Technik und Prototypen davon existieren bereits, es muss nur noch umgesetzt werden.
Jo, der Meinung bin ich auch. Aber erst ab 2020 glaub ich nicht. Ich denke, das 3D sich schon etwas früher durchsetzt. Ich rechne so mit 2015.
necrowizard
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Beitrag von necrowizard »

HanFred hat geschrieben: flimmern tun LCDs auch mit weniger als 60Hz nicht. sie flimmern einfach gar nicht, weil sie anders funktionieren. und shutterbrillen... benutzt man die immer noch?
lcds flimmern nicht, aber wenn die brille für jedes auge 60 mal in der sekunde auf undurchlässig schaltet, was erwartest du dann?
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Marcel3318
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Beitrag von Marcel3318 »

Wie macht man eigentlich volles 3D noch 3Diger?
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1990-NES-Super Mario Bros.
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Beitrag von 1990-NES-Super Mario Bros. »

Psygnosis2097 hat geschrieben:Wie macht man eigentlich volles 3D noch 3Diger?
Ich glaub das kann dir nur Einstein erklären. xD
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

hurgan hat geschrieben:
Falcon2B31 hat geschrieben:Es geht hier nicht um Filme sondern um Spiele. Und bei den PC Monitoren braucht man mind. 120 Hz und eine entsprechende Brille die 60x pro Sekunde abwechselnd das eine Auge dann das andere Auge verdeckt, so das man sozusagen immer abwechselnd sieht. Deswegen auch die 120 Hz (da / 2 = 60).
Hier geht es allerdings um Filme. Im Kino benutzt man ja jetzt die Polaroidbrillen statt den Rot-Gruen Uralt Teilen. Beim heimischen TV wird man immer noch auf Brillen setzen muessen.
[...]

Filme werden mit 23,9irgendwas bzw 24 Bildern/sec. aufgenommen. (Auch in HD: 1080p24)
Rein rechnerisch würde also ein TV mit 48Hz ausreichen, um jedem Auge die volle ursprüngliche Framerate zukommen zu lassen. (Ausgenommen Röhrenfernseher, dort würden Vollbilder mit 24/25fps flimmern, aber wir reden hier ja von HD)
Letztlich hängt es aber davon an, in welchem Format (1080p24, 1080p30, etc.) der Film auf der BD codiert wird.
[...]
Nicht ganz richtig. Auch wenn der Film mit nur knapp 24 Bildern der Sekunde aufgenommen wird, so laufen mehr Bilder die Sekunde über den Bildschirm. Bei den alten Röhrenfernseher waren es halt 50, bzw. 60 Bilder die Sekunde. Bei LCD-Bildschirmen sind das dann halt 60+ Bilder die Sekunde. Einzelne Bilder des Filmes werden einfach mehrfach beleuchtet. Ansonsten hast du Flimmern pur (deswegen nannte man früher Fernseher auch Flimmerkasten).

Wenn also ein bei deinem PC ein Spiel mit nur 30 FPS läuft, dann heißt es aber noch lange nicht, dass dein Bildschirm auch nur 30 FPS anzeigt. Das Flimmern hättest du dann nämlich auch an deinem LCD. Denn das Flimmern ist technich unabhängig. Ob nun Röhrenfernseher, LCD-Monitore, oder sogar Glühbirnen, das Auge nimmt den Zwischenraum zwischen dem Aufflackern des Bildes als Flimmern wahr und den "Raum" kannst du genau so auf einem LCD haben.

Btw. haben schon seit Jahren Röhrenfernseher mindestens 50Hz, so dass man kein Flimmern bei Filmen mehr hat. Daher kommt auch die Redewendung, dass das Auge ab 60 Bilder die Sekunde kein Unterschied mehr wahrnehmen kann.

Edit:
Natürlich können LCDs nur flimmern, wenn man sie analog ansteuert, also wie in den meisten Haushalten.