Der 4P-Kommentar: Die fade Fassade

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ShaneRR
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Beitrag von ShaneRR »

Auch mir spricht der Kommentar aus der Seele. :)
Aber so ist das nun mal, wenn man einen Massenmarkt bedienen will bzw. um die enormen Entwicklungskosten wieder rein zu holen sogar bedienen muss! Je breiter die Masse, desto mehr wird ein Produkt zum "Blender".
Es gibt Ausnahmen, ja... aber meistens stimmt diese Regel leider.

Ausserdem müssen sich aber die Reviewer von solchen Spielen (gilt aber natürlich genauso für Filme-reviewer) die Kritik gefallen lassen: warum knickt ihr ein? Warum bewertet ihr "hohle" Spiele so gut, "nur" weil sie gut aussehen? Das Problem hier ist zumindest zum Teil selbst gemacht.

Wie wärs eigentlich mit einem System für die Reviews bei dem jeder Leser selbst einstellen kann in seinem Profil welche Teile des Wertung (Grafik, Sound, Atmosphäre, usw.) wie hoch gewichtet werden sollen und der Tester vergibt einzel-Wertungen für diese Kategorien. Ja ich weiß, viel zu viel Aufwand, war ja auch nicht ernst gemeint ;)

Natürlich gibt es Gründe warum die Programmierer es so machen: es ist einfacher und damit billiger :)
Ja, im ernst... es ist so einfach. Man könnte bessere Spiele machen, aber da vielen Leuten sowas offenbar nicht wichtig genug ist, wird dafür kein Geld ausgegeben.
Leider kommt es immer wieder vor daß die Atmosphäre eines Spiels von Unglaubwürdigkeiten und Unstimmigkeiten zerstört wird und dann nützt auch die beste Grafik nichts.

Und weil hier "2012" als Beispiel fiel. Ja, der Film ist nett, tolles Popcorn-Kino. Aber sein Hirn sollte man zu Hause lassen wenn man ins Kino geht, denn er hat Plotholes von der Größe der Abgründe die sich in dem Film auftun. Schon beim ersten Gucken springen einen total unlogische und unglaubwürdige Dinge förmlich an und trüben den Spaß.
Was den Film dann doch ein wenig gerettet hat war einfach nur, daß ich von Roland Emmerich nicht viel erwartet hatte. :)

Die Lösung des Problems: für "gute" Sachen Geld bezahlen und die "schlechten" links liegen lassen :)
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Dzharek
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Beitrag von Dzharek »

Errinert sich noch jemand an die Wachen aus Thief: The Dark Projekt? Wenn sie einen erwischt hatten haben sie einen ersmal durch den halben Level gejagt bis man ihnen entkommen ist, und selbst dann haben sie noch ein weilchen damit verbracht das sie mit gezogener Waffe nach einem suchen.

Damals ging es ja, wieso schafft man das heute nicht mehr obwohl man noch bessere Techniken hätte um dafür zu sorgen was die Wachen mitbekommen.
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Doendoe
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Beitrag von Doendoe »

Nun ja... Ich meine, ich bin selber gerne kritisch. Kritik hilft gute Dinge noch besser zu machen. Aber für ein Spiel erwarte ich schon, dass spielerische Elemente drin sind. Die offene Welt ist da draussen, vor der Haustür. In meiner Konsole und auf meinem TV ist ein Spiel.

Will das Spiel Eastereggs in form von Schatztruhen verstecken (dessen Inhalt auch was für das Hauptspiel beiträgt), von mir aus! Will ich wirklich, dass mich die Wachen das ganze Spiel über verfolgen? Will ich wirklich, dass mich jeder im Spiel nun als Assassine kennt und mich daran hindert, meine Mission zu beenden?

Ok, dass ich für das Verprügeln eines Ehemannes die gleiche Summe wie für einen Mordauftrag erhalte, hätte man besser lösen können. Vielleicht können die Wachen auch etwas aufmerksamer sein, wenn man an ihnen vorbeischleicht. Aber eben, für mich sind Spiele nur Unterhaltung, und jedes Genre bietet dies je nach Szenerie anders. Zwischen einen perfekt getimten Popcorn-Blockbuster wie Unchartet 2 und einem gemächlich-gemütlichen Charakteraufbau in irgendwelchen Rollenspielen gibt es Welten. Und wenn ich bei AC2 die gleiche emotionelle Charakterbeziehung wie in U2 erwarte, bin ich selber schuld. Genau das gleiche wie wenn ich in U2 die Freiheit oder den Ruhemoment von AC2 erwarte.

Hey, Kritik ist gut, super, toll und hilft, Spiele zu verbessern. Aber das macht ein Spiel nicht schlechter als es ist.
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A.Hopper
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Beitrag von A.Hopper »

Benjamin, ich stimmt Dir voll und ganz zu.. endlich ein Gleichgesinnter! Wie oft schon habe ich mich angesichts der offensichtlichen Faulheit oder Ignoranz mancher Entwicklerteams gefragt, weshalb man Jahre und Millionen an Euro (Dollar) in ein Spiel steckt, in eine ausgefeilte Engine, wunderbare Animationen, tolle Effekte.... und dann das wichtigste vergisst, nämlich das Gameplay, die Logik, die Glaubhaftigkeit!

Ich sehe ein Videospiel ähnlich wie ein gutes Buch, einen guten Film oder eine tolle CD. Ich will abtauchen, raus aus dem Alltag, abschalten, jemand anderes sein - und sei es nur für ein paar Stunden.
Wenn ich dann aber, wie von Dir beschrieben, mit offensichtlichen Schlampereien konfrontiert werde, kann ich mir oft genug ein enttäuschtes "schade..." nicht verkneifen.

Erwähnte ich, dass ich mir AC2 genau deswegen nicht gekauft habe? Nicht nur, dass die Rahmenstory mit dem virtuellen Omnibus, Animus, was auch immer, die Atmosphäre komplett zerreisst - wenn dann auch noch die mittelalterliche Welt von Robotern bevölkert ist, dann landet es leider auf meiner schwarzen Liste der Spiele, die mit "Hätte gut werden können!" überschrieben ist.

Schade.
0Mucki0
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Beitrag von 0Mucki0 »

@A.Hopper

also ich muss dir wirklich recht geben genau sowie du es sagst..

Ein Game ist fuer mich wie ein Buch, CD usw.

ich habe es mir fuer die PS3 gekauft und muss sagen es ist gut aber nicht perfekt das game. Also ich bereue es bis jetzt noch nicht:)
IzUaL36
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Beitrag von IzUaL36 »

Ich kann dem Geschriebenen nur zustimmen!
Ich gehöre selbst zu der Sorte Gamer, die eine stimmige Hintergrundstory und Logik in eben dieser bevorzugen.
Wäre ich Entwickler, würde ich mehr Zeit und Hirnschmalz in eine gut verknüpfte Welt investieren, als ein Grafikmonster ohne Inhalt zu erschaffen. Ein Spiel bleibt nur Spielenswert, wenn es ihm gelingt, die ersten "schönen" Momente zu überwinden.

Ähnlich wie bei den Frauen, die nach einer schöneren äußeren Fassade innerlich beweisen müssen, dass es Wert ist, mit ihnen Zeit verbringen zu wollen!

So stülpt sich das Innere nach Außen, die inneren Werte zählen beim Spiel mehr als die Äußeren.

So war z.B. ein Mass Effect eine perfekt ausgearbeitete Welt. Irgendwie passte meines Erachtens alles. Das was man tun konnte wurde (meist) recht stimmig erklärt. Allerdings war das Äußere von Mass Effect zumindest auf dem PC nicht wirklich der Hingucker. Kein AA, "merwürdiges" Partikelgeflimmer. Trotzdem war es sehr geil, dass Spiel durch zu zocken.

Oder ein Älteres Bsp. ist z.B. Dungeon Keeper 2.
Nicht mehr hübsch für die heutige Zeit. Aber immer wieder versuchen Zocker, gerade dieses alte Spiel auf ihren neuen System zum Leben zu erwecken! Warum? Weils einfach Spaß macht. Und das sicher nicht wegen dem Äußeren.

Es gibt auch neuere Kandidaten, die mit Äußerem und Inneren glänzen können. Zu erwähnen seien hier ein Dragon Age oder Batman AA. (Auch, wenn DA:O seine grafischen Schwierigkeiten in der Außenwelt hat, hat es innerliche Stärken, die die Kritik restlos verstummen lassen). Batman AA hatte das große Glück, von einem Autor erzählt zu werden, der erfahren ist/war mit der Story. Und das merkt man dem Spiel an! Immer wieder kommt ein "woah" hervor, weil die Story es packt einen mit zu reißen.

Ich lasse also auch zukünftige grafische Mogelpackungen links liegen. Weil die, die mit Gameplay überzeugen, einzig allein für mich spielenswert sind.
Grafik ist letztendlich nur "schönes" Beiwerk, dass das Gameplay zusätzlich pushen kann. Allerdings kann ein gutes Gameplay seltenst von schlechten äußeren Werten zerstört werden. Die Grafik muss nur so gut sein, dass ein Zocker anfängt mit dem Spiel zu kommunizieren. Ähnlich, wie man eine Frau anspricht, wenn sie einem äußerlich ins Auge fällt.

mfg

IzUaL
ZockerManiac
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Beitrag von ZockerManiac »

Herrlich! So viele Gleichgesinnte... Wenn das so weitergeht, können wir bald 'nen Club gründen! :)
Zuletzt geändert von ZockerManiac am 24.11.2009 19:50, insgesamt 1-mal geändert.
ChrRambow
Beiträge: 98
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Beitrag von ChrRambow »

Ich bin sicher all das währe möglich gewesen ... aber eben NICHT auf den
Konsolen der aktuellen Gen. Denn das alles müsste in einer Offenen Welt
alles im Hindergrund verarbeitet werden, was sehr viele Ressourcen
verbraucht. Nichtmal ein Oblivion hat das hinbekommen ... irgentwo sind
die Hardwaregrenzen und die sind bei Konsolen und normalen PCs eng
gesteckt.

Sicherlich werden wir all diese Details später mal bekommen, wenn die
Hardware es zulässt.

Unnötiger 4Players Kommentar.

Klar könnten wir nen AC2 mit Klötzchengrafik und allen Details
bekommen, dann würde es aber nen 4Players Kommentar ala.
"Die grobe Fassade" bekommen.

Meist verstehe ich euch ... hier aber absolut nicht.

Als ich in AC2 das erste mal durch die Toskana geritten bin,
da dachte ich:"Mann so hätte der Ritt zu den Kolossen in Shadow of the
Colossus sein müssen" Aber damals war da einfach nicht mehr drinnen.
Was bin ich ewig geritten in der Hoffnung doch mal was interessantes
zu finden, anstatt immer meinem Leuchtschwert hinterherzureiten.
Aber Nichts! Garnix. .... zzzzZ.

Bald ist es soweit, dann bekommen wir auch tolle Kulissen und
eine realitätsnahe KI ... aber das braucht noch nen paar Konsolen-
generationen.
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frozen661
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Beitrag von frozen661 »

mir scheint, hier wird aus ein paar mücken eine ganze elefantenherde gemacht. klar ist doch: das perfekte spiel gibt es nicht, wird es nie geben. ich spiele jetzt bereits etliche stunden AC2 und muss sagen, dass es mich genauso gepackt hat, wie schon der erste teil. die neuerungen sind klasse und ungemein motivierend. wen stören denn da bitte die paar unzulänglichkeiten, die es immer und in jedem spiel geben wird? sicher hätte man unmengen geskriptete npc-aktionen einbauen können. dass eine unzahl gleichzeitig ablaufender jobs die performance gewaltig ausbremsen, sollte dabei aber auch in betracht gezogen werden, bevor man ein annäherndes abbild der realen welt vordert/erwartet.
geisit
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Beitrag von geisit »

Sorry, aber das ist der grösste Müll, den ich je gelesen habe...

Natürlich gibt es unlogische Verhaltensmuster in den erwähnten Spielen, aber was ist bitteschön "emotionale fesselnd" an Shadow of Colossus und ICO?!?

Man spielt diese Spiele durch (sie sind auch gut gemacht) und umgeht, als Entwickler, geschickt Dialogen aus dem Weg.

Ist das besser?
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fonico
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Beitrag von fonico »

Ich kann den Kommentar verstehen, kann mich ihm aber nicht wirklich anschließen.

Natürlich kann man diese ganzen kleinen Details in Spielen auseinandernehmen und analyisieren. Macht etwas an einer bestimmten Stelle überhaupt Sinn oder geht dieser völlig unter?

Ich muss sagen, dass ich solche Sachen ebenfalls feststelle, sie aber nicht so stark gewichte, dass somit gleich die ganze virtuelle Welt für mich nicht greifbar erscheint.

Fast ausnahmslos alle Spiele leiden unter solchen Kinderkrankheiten. Ich könnte zahlreiche Situationen nennen und das auch bei 90%+ Titeln, die solche Mängel aufweisen.

Ganz spontan fällt mir vom gestrigen Abend die Szene von God of War ein, welche ich gespielt habe. Kratos kämpft in Athen auf einem Platz in der sich mittig ein Springbrunnen befindet. Dort rennen Passanten kreischend wild durcheinander. So dämlich das sie zu viert an eine Tür rennen und dort weiter kreischend auf der Stelle.

Natürlich wirkt so etwas dämlich. Wer würde das nicht erkennen? Fakt ist aber, dass man das registriert, aber es bei der nächsten Cut-Szene schon wieder vergessen hat.

Und da liegt auch der Hund begraben, was beispielsweise einen Test angeht. Ich denke man sollte einen Test zu einem Spiel einfach nach seinen Erfahrungen schreiben, ohne sich ständig nach einem Strickmuster Notizen zu machen und negative oder positive Eindrücke zu dokumentieren. Hier geht es doch nicht um eine wissenschaftliche Detailanalye! Sondern hier gehts darum, wie wirkt etwas im Gesamtkontext.

Mir sind hier bei Assassins Creed 2 beispielsweise viel negativer und auch stimmungsstörender diese ständigen Popups aufgefallen. Diese lassen die Welt doch manchmal etwas unstimmig erscheinen. So etwas kann ein Spielgefühl doch viel mehr zerstören, als eine Geldtruhe, die im Armenviertel versteckt wurde.

Im Fazit verstehe ich auch, aus welchem Grund die Spiele bei 4Players immer so stark unter die Lupe genommen werden und sich das dann in der Wertung negativ niederschlägt. Gerade im Vergleich zu anderen Magazinen, die nicht so extrem auf solchen Sachen herumhacken. Nicht weil sie es nicht auch erkennen würden, sondern weil es eben nicht diese extreme Wertungsrelevanz hat.

Abschließend finde ich das beide Assassins Creed Teile sehr gute Spiele sind, wobei der zweite Teil ob seiner technischen Makel und manch eines KI-Problems einen kleinen Tick besser erscheint. Dem ersten Teil hätte ich ebenfalls 85 % gegeben und dem zweiten 86 %.
Mr.Kai
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Beitrag von Mr.Kai »

ach... nehmts diesen kommentar als das was er ist... ich galube der autor wollte einfach nur aufzeigen was sich noch ändern muss/kann um wirklich realistisches gefühl in spiele zu bekommen...

er meint ja nicht dass es jetzt sofort umgesetzt werden muss bzw. überhaupt getan werden kann...

und deswegen ist der grundgedanke des kommentars.... was muss sich noch verändern um ein wirklich realistisches spielgefühl zu haben anhand einiger beispiel aus akutellsten produktionen... nicht schlecht und auch als kommentar durchaus einzugestehen...

er wollte damit sicher nicht über euer so geliebtes ACII herziehen sondern uns nur ein paar... stimmt das wär echt geil wenn das so wäre... gedanken in den kopf zaubern...

so lieber Benjamin Schmädig ich will meine 50€ die du mir versprochen hast... ;-)
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Meleemaru
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Beitrag von Meleemaru »

Soah, ich hab AC II mit nem Kollegen zusammen in 2Tagen bzw 16 Stunden durchgespielt.
Klar kann ich der Kolumne nur zustimmen - aber dennoch kann ich auch behaupten, das es mich garnicht so sehr gestört hat.
Wieso sollte ich dieses tolle Spiel so zerpflücken? Da schau ich dann doch lieber mit einem grinsen drüber hinweg, wenn Ezios Mutter nach 30 Jahren immernoch vor dem Bett kniet.
An sich sind das natürlich Dinge, die einem kritisch betrachtet ein wenig Illusion rauben. Aber hey, es ist immernoch genug da gewesen um mich zu fesseln. Und vordergründig die Story. Wieso soll ich mir alles kaputt machen, in dem ich mich zu ernsthaft mit diesen Kleinigkeiten (die natürlich auffallen) befasse? Nein, das haben weder mein Kollege noch ich getan, und hatten dadurch schöne 16 Stunden mit AC II verbracht. Jetzt noch die 5 letzten Glyphen finden, und AC II ist für mich "fertig".

Und im Endeffekt, spiele ich generell auf diese art Spiele. Ich nehme sie als Spiele, und verzeihe solche Sachen oder amüsiere mich drüber. Mir machen eher unpassende Charaktere oder Handlungen ein Spiel kaputt, als das ich mich an der Limitierung des Codes die Zähne ausbeisse.

BTW:
Nach dem Ende von AC II bekommt man meiner Meinung nach einfach noch mehr Lust auf einen dritten Teil. Ich fands einfach herrlich, wie ne art mini-demo-teaser ;)
Zuletzt geändert von Meleemaru am 24.11.2009 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
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KugelKaskade
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Beitrag von KugelKaskade »

Gegenbeispiele wurden vom Autor kaum genannt. Mag sein, dass die Wachen KI-Schnitzer aufweisen, dass Kitzen falsch platziert wurden usw.
Aber die Welt ist um einiges lebendiger als hier genannt: Manchmal streiten sich Paare auf der Straße, die man schon von weitem hört. Bei Kämpfen mit den Wachen sammelt sich eine Menschenmenge, manche Leute rufen dann Sprüche wie "Die großen starken Wachen, die uns jeden Tag schikanieren, haben Angst vor einem einzigen Mann."

Die Leute weichen auch zurück, wenn man nichts als Leichen am Boden lässt, beschimpfen einen beim Ausrauben von Toten als "Fledderer", jubeln einen in den Himmel oder wundern sich, warum man so klettert. Sänger singen Loblieder und Frauen bewundern einen. Wachen schauen nach, woe man auf einmal hin ist, wenn man sich eben hinter einem Schornstein versteckt und werden wütend, wenn man sie packt.
Muss ein Spiel überhaupt eine möglichst gute KI haben, um zu fesseln? Die von ACII ist nicht perfekt, aber sie hat es trotzdem geschafft.
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knödelheinz
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Beitrag von knödelheinz »

umso mehr freue ich mich auf auf das näxte spiel von team ico the last guardian. :)