Aber so ist das nun mal, wenn man einen Massenmarkt bedienen will bzw. um die enormen Entwicklungskosten wieder rein zu holen sogar bedienen muss! Je breiter die Masse, desto mehr wird ein Produkt zum "Blender".
Es gibt Ausnahmen, ja... aber meistens stimmt diese Regel leider.
Ausserdem müssen sich aber die Reviewer von solchen Spielen (gilt aber natürlich genauso für Filme-reviewer) die Kritik gefallen lassen: warum knickt ihr ein? Warum bewertet ihr "hohle" Spiele so gut, "nur" weil sie gut aussehen? Das Problem hier ist zumindest zum Teil selbst gemacht.
Wie wärs eigentlich mit einem System für die Reviews bei dem jeder Leser selbst einstellen kann in seinem Profil welche Teile des Wertung (Grafik, Sound, Atmosphäre, usw.) wie hoch gewichtet werden sollen und der Tester vergibt einzel-Wertungen für diese Kategorien. Ja ich weiß, viel zu viel Aufwand, war ja auch nicht ernst gemeint
Natürlich gibt es Gründe warum die Programmierer es so machen: es ist einfacher und damit billiger
Ja, im ernst... es ist so einfach. Man könnte bessere Spiele machen, aber da vielen Leuten sowas offenbar nicht wichtig genug ist, wird dafür kein Geld ausgegeben.
Leider kommt es immer wieder vor daß die Atmosphäre eines Spiels von Unglaubwürdigkeiten und Unstimmigkeiten zerstört wird und dann nützt auch die beste Grafik nichts.
Und weil hier "2012" als Beispiel fiel. Ja, der Film ist nett, tolles Popcorn-Kino. Aber sein Hirn sollte man zu Hause lassen wenn man ins Kino geht, denn er hat Plotholes von der Größe der Abgründe die sich in dem Film auftun. Schon beim ersten Gucken springen einen total unlogische und unglaubwürdige Dinge förmlich an und trüben den Spaß.
Was den Film dann doch ein wenig gerettet hat war einfach nur, daß ich von Roland Emmerich nicht viel erwartet hatte.
Die Lösung des Problems: für "gute" Sachen Geld bezahlen und die "schlechten" links liegen lassen
