Mensch.. der wird in Egoperspektive gedreht... is doch logisch...Maiuss hat geschrieben:Call of Duty verfilmen? Ob das eine "Spieleverfilmung" im herkömmlichen Sinne wird? Es hat ja als solches keinen direkten Wiedererkennungswert durch besondere Charaktere oder ähnliches.... höchstens Cpt. Price ^^
Call of Duty: Kosten, Online- und Filmpläne
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- Zenith
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Nanimonai
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Immer diese Studenten, die meinen, einem multinational agiereden (und dazu auch noch ziemlich erfolgreichem) Unternehmen Tipps geben zu können...Sir Richfield hat geschrieben:Tja - halbe halbe - 100 Mios in das Spiel, dass dann vernünftig auf dem PC programmiert wäre, balanciert für Lean und mit dedizierten Servern.
Und 100 Mios für Marketing - die 50Mios, die man *nicht* in das Spiel gesteckt hat, sind nämlich für die Geheimhaltung drauf gegangen. War sicher teuer, dass der Wegfall bestimmter Features erst so kurz vor Release bekannt wurde.
Gefolgt vom "Embargo" gegen Online Publikationen.
Wenn man das Geld in die Entwicklung steckt, dann hat man Vertrauen in sein Produkt und muss nix "verstecken".
Ich weiß auch nicht, wie man Euch noch besser mitteilen kann, wo der Fokus der Publisher liegt: Die wollen kein Spiel entwicklen, die wollen Euch nur ein Produkt verkaufen, wie das aussieht ist denen Peng!
Und die CoD Reihe braucht nun wirklich keine große Kampagne - die Franchise ist bekannt genug!
PS: Doch, mehr Geld ist automatisch mehr Qualität. Mehr Geld bedeutet zur Not mehr Zeit. Und Zeit zum Testen und Coden ist mehr wert als 500 trainierte Affen an die Tastatur zu setzen.
Aber darum ging es bei CoD 6 ja nicht - um ein gutes, rundes Spiel. CoD 6 ist wie Transformers 2: Es setzt nur auf Optik, da muss einfach viel scheppern. Warum es scheppert und das vor lauter schepper kein Gameplay mehr übrig ist - das ist egal! Hauptsache die Leute, die nur Schepper wollen, kaufen es.
Auf die paar Leute, die ein rundes Spiel oder einen guten MP wollen, kann man verzichten.
- Sir Richfield
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Nein, immer diese Arbeitnehmer mit Kaufkraft, die den oben angeführten Firmen und ihren Fanbois mitteilen wollen, warum sie ihr Geld lieber für andere Firmen ausgeben, die mehr auf Inhalt denn auf Marketing wert legen. Firmen wie Stardock oder Runic. Vielleicht noch ein wenig THQ, aber das muss ich mir auch nochmal überlegen.
Weißt Du, die wollen MEIN Geld. Mir gefällt aber das Angebot nicht. So funktioniert Marktwirtschaft.
Und ich will auch nicht Activision erklären, wie die ihre Arbeit machen sollen - der Umsatz gibt denen ja recht.
Ich möchte nur Euch drauf hinweisen, dass ihr mal genauer darauf achten sollt, *wofür* ihr Geld ausgebt.
Nur ein Viertel vom Kaufpreis ging im Vorfeld in das Produkt! Für (handelsübliche, ich weiß, viele sind intelligent genug) 60€ habt ihr hauptsächlich Werbung finanziert, die Euch ein Spiel schmackhaft machen wollte, das ihr eh haben wolltet (sonst hätten Euch die echten Nachrichten ja abgeschreckt). Bzw. dafür, dass man Euch die relevanten Teile (für den sie dann relevant waren) erst erläutert hat, als es fast zu spät war.
(Im Falle von 10 Mann nicht - Vorbestellung einen Tag vor Lieferung storniert... *puh*)
Im Übrigen habe ich Erfahrung darin, Entwicklern zu sagen, was sie tun sollen. Da erfährt man auch, welche Entscheidungen so alle in der Publisher Chefetage gefällt werden und was die Devs meist davon halten. Da kann man nur noch zynisch werden.
Weißt Du, die wollen MEIN Geld. Mir gefällt aber das Angebot nicht. So funktioniert Marktwirtschaft.
Und ich will auch nicht Activision erklären, wie die ihre Arbeit machen sollen - der Umsatz gibt denen ja recht.
Ich möchte nur Euch drauf hinweisen, dass ihr mal genauer darauf achten sollt, *wofür* ihr Geld ausgebt.
Nur ein Viertel vom Kaufpreis ging im Vorfeld in das Produkt! Für (handelsübliche, ich weiß, viele sind intelligent genug) 60€ habt ihr hauptsächlich Werbung finanziert, die Euch ein Spiel schmackhaft machen wollte, das ihr eh haben wolltet (sonst hätten Euch die echten Nachrichten ja abgeschreckt). Bzw. dafür, dass man Euch die relevanten Teile (für den sie dann relevant waren) erst erläutert hat, als es fast zu spät war.
(Im Falle von 10 Mann nicht - Vorbestellung einen Tag vor Lieferung storniert... *puh*)
Im Übrigen habe ich Erfahrung darin, Entwicklern zu sagen, was sie tun sollen. Da erfährt man auch, welche Entscheidungen so alle in der Publisher Chefetage gefällt werden und was die Devs meist davon halten. Da kann man nur noch zynisch werden.
- sourcOr
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- Sir Richfield
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Öh, eine Menge XBOX360 Besitzer??? Seit Halo selig?Wo][rm hat geschrieben:Welcher Vollidiot wäre denn bereit für den Multiplayerpart eines 0815-Shooters auch noch monatlich Gebühren zu bezahlen? Oo
(Jetzt kommt mir nicht so - auf der Konsole war es damals eine Revolution, ja. Aber das gesamte Genre betrachtend geht's nicht mehr 08/15 als Halo. Bevor einer jetzt flamen will: THE FLOOD! Nuff said!)
Oder ODST, das Addon zum Vollpreis.. wie lange dauert die Kampagne? Was hat Bungie anfangs gesagt, was das kosten und sein soll???
- Erynhir
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Komisch, Zwischen- und Endhändler sowie Logistikfirmen wollen auch was von den 60€...Sir Richfield hat geschrieben:[...]
Nur ein Viertel vom Kaufpreis ging im Vorfeld in das Produkt! Für (handelsübliche, ich weiß, viele sind intelligent genug) 60€ habt ihr hauptsächlich Werbung finanziert, [...]
Nicht zu vergessen Vater Staat.
Ja ja, hier tumeln sich die üblichen Wirtschaftsexperten, die es natürlich besser wissen als ein weltweit operierender, erfolgreicher Konzern.
- Sir Richfield
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Du hast die Lizenznehmer bei Konsolen und MS bei der GfW Logo Vergabe vergessen! Wenn Du schon meinst, klüger zu sein als meine niedere Wenigkeit, dann bitte richtig! (Nicht, dass ich auch nur halbwegs glauben würde, Du hättest mehr Einblick in BWL
)
Du kannst auch gerne runter rechnen, was dann für den Publisher übrig bleibt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass von den Kosten, die CoD 6 verursacht hat nur ein Viertel wirklich für das Spiel ausgegeben wurden.
Wobei ich 50Mios schon heftig finde - besonders, weil die so gut wie nur in die Grafik gehen. Sonst hat sich ja am Spiel nix getan.
Das ist jetzt nicht besonders schlecht - immerhin erwarten diejenigen, die auf D3 warten ja auch nur D2 in neuen Schläuchen.
Beim Blizzard Teil von Activision Blizzard kann man aber bisher noch davon ausgehen, dass ein Großteil der Kohle, Zeit und Manpower in das DESIGN des Spieles geht.
Die 50 Mio Kosten sind ja auch das "Problem" des Publishers. Das ist eine Menge Holz und das muss erst mal wieder reinkommen. Also wird es auf die Zielgruppe (Konsolenspieler) getrimmt und kräftig die Werbetrommel gerührt. Und DIE muss dann nicht nur die Spielkosten wieder reinkriegen, sondern auch noch sich selbst.
Da bleibt dann am Schluß nicht mehr viel Luft für Experimente.
Deshalb ja auch die Vorhersage, dass Indie Spiele auf dem PC im Kommen sind. Warum PC und nicht XBLA oder Wiiware? Weil es günstiger ist. Du brauchst kein extra SDK, Du musst es nicht Lizensieren und Du musst es nicht testen lassen. (Wobei ich zugebe, nicht zu wissen, wie die XBLA Hürden sind - für Xbox 360 Vollspiele habe ich mal gehört, was man als Entwickler zahlen muss, damit MS das testet und freigibt. Das leistet man sich als kleine Klitsche nicht mal eben...)
Auf dem PC kannst Du einfach loslegen und dann hast Du die freie Auswahl, wo und wie Du Dein Spiel an den Mann bringen willst. Und Du kannst machen, was Du willst - kommt es an, gut, kommt es nicht an, ist das persönliches Pech. Aber dahinter stand dann kein Publisher mit einem Sack voll BWL-Helden, die Dir ausrechnen, wie das Spiel zu sein hat und wann das gefälligst auf dem Markt sein soll und wie das vertrieben werden soll...
Du kannst auch gerne runter rechnen, was dann für den Publisher übrig bleibt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass von den Kosten, die CoD 6 verursacht hat nur ein Viertel wirklich für das Spiel ausgegeben wurden.
Wobei ich 50Mios schon heftig finde - besonders, weil die so gut wie nur in die Grafik gehen. Sonst hat sich ja am Spiel nix getan.
Das ist jetzt nicht besonders schlecht - immerhin erwarten diejenigen, die auf D3 warten ja auch nur D2 in neuen Schläuchen.
Beim Blizzard Teil von Activision Blizzard kann man aber bisher noch davon ausgehen, dass ein Großteil der Kohle, Zeit und Manpower in das DESIGN des Spieles geht.
Die 50 Mio Kosten sind ja auch das "Problem" des Publishers. Das ist eine Menge Holz und das muss erst mal wieder reinkommen. Also wird es auf die Zielgruppe (Konsolenspieler) getrimmt und kräftig die Werbetrommel gerührt. Und DIE muss dann nicht nur die Spielkosten wieder reinkriegen, sondern auch noch sich selbst.
Da bleibt dann am Schluß nicht mehr viel Luft für Experimente.
Deshalb ja auch die Vorhersage, dass Indie Spiele auf dem PC im Kommen sind. Warum PC und nicht XBLA oder Wiiware? Weil es günstiger ist. Du brauchst kein extra SDK, Du musst es nicht Lizensieren und Du musst es nicht testen lassen. (Wobei ich zugebe, nicht zu wissen, wie die XBLA Hürden sind - für Xbox 360 Vollspiele habe ich mal gehört, was man als Entwickler zahlen muss, damit MS das testet und freigibt. Das leistet man sich als kleine Klitsche nicht mal eben...)
Auf dem PC kannst Du einfach loslegen und dann hast Du die freie Auswahl, wo und wie Du Dein Spiel an den Mann bringen willst. Und Du kannst machen, was Du willst - kommt es an, gut, kommt es nicht an, ist das persönliches Pech. Aber dahinter stand dann kein Publisher mit einem Sack voll BWL-Helden, die Dir ausrechnen, wie das Spiel zu sein hat und wann das gefälligst auf dem Markt sein soll und wie das vertrieben werden soll...
- Erynhir
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Klugscheiß du mal. Zugeben, dass deine Aussage mit den 60€ einfach falsch war, ist wohl nicht drin, was? Und dann noch persönlich werden? ...Sir Richfield hat geschrieben:Du hast die Lizenznehmer bei Konsolen und MS bei der GfW Logo Vergabe vergessen! Wenn Du schon meinst, klüger zu sein als meine niedere Wenigkeit, dann bitte richtig! (Nicht, dass ich auch nur halbwegs glauben würde, Du hättest mehr Einblick in BWL)
Beim Rest deines Textes kann ich nur zustimmen. Abgesehen von der Aussage mit den Indie-Spielen. XBLA läuft jetzt seit Release tadellos, es gibt einige Perlen und viele gute Spiele. Und an Auswahl mangelt es auch nicht. Warum jetzt auf einmal der PC wieder mehr in den Vordergrund rücken sollte, wäre mir schleierhaft.
So teuer scheinen Spiele für XBLA in der Entwicklung anscheinend nicht zu sein.
- Sir Richfield
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Wasn? Damit sage ich doch, dass die 60€ nicht so an den Publisher gehen.Sir Richfield hat geschrieben:Du kannst auch gerne runter rechnen, was dann für den Publisher übrig bleibt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass von den Kosten, die CoD 6 verursacht hat nur ein Viertel wirklich für das Spiel ausgegeben wurden.
Ging mir auch weniger um die Summe... ejal
Ich sage ja nicht, dass das XBLA schlecht ist oder Wiiware. Oder was immer Sony da anbietet. Die Hürden sind aber höher - wie hoch genau - wie gesagt, keine Ahnung.
Warum ich das für den PC kommen sehe, habe ich ja getippt: Der PC ist offener - das ist ja einer *der* Unterschiede zu Konsolen.
Wir werden sehen.
-
Nanimonai
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Genau das meinte ich. Da stellt sich jemand oberlehrerhaft hin und meint, andere Menschen darauf hinweisen zu müssen, "wofür" sie ihr Geld ausgeben.Sir Richfield hat geschrieben:Nein, immer diese Arbeitnehmer mit Kaufkraft, die den oben angeführten Firmen und ihren Fanbois mitteilen wollen, warum sie ihr Geld lieber für andere Firmen ausgeben, die mehr auf Inhalt denn auf Marketing wert legen. Firmen wie Stardock oder Runic. Vielleicht noch ein wenig THQ, aber das muss ich mir auch nochmal überlegen.
Weißt Du, die wollen MEIN Geld. Mir gefällt aber das Angebot nicht. So funktioniert Marktwirtschaft.
Und ich will auch nicht Activision erklären, wie die ihre Arbeit machen sollen - der Umsatz gibt denen ja recht.
Ich möchte nur Euch drauf hinweisen, dass ihr mal genauer darauf achten sollt, *wofür* ihr Geld ausgebt.
Nur ein Viertel vom Kaufpreis ging im Vorfeld in das Produkt! Für (handelsübliche, ich weiß, viele sind intelligent genug) 60€ habt ihr hauptsächlich Werbung finanziert, die Euch ein Spiel schmackhaft machen wollte, das ihr eh haben wolltet (sonst hätten Euch die echten Nachrichten ja abgeschreckt). Bzw. dafür, dass man Euch die relevanten Teile (für den sie dann relevant waren) erst erläutert hat, als es fast zu spät war.
(Im Falle von 10 Mann nicht - Vorbestellung einen Tag vor Lieferung storniert... *puh*)
Im Übrigen habe ich Erfahrung darin, Entwicklern zu sagen, was sie tun sollen. Da erfährt man auch, welche Entscheidungen so alle in der Publisher Chefetage gefällt werden und was die Devs meist davon halten. Da kann man nur noch zynisch werden.
Wer oder was hat dich davon überzeugt, dass ausgerechnet du der Mensch mit Durchblick bist und alle anderen müssten von dir lernen?
Spätestens der Satz, dass die COD Reihe bekannt genug ist, um eine große Kampagne zu benötigen zeigt doch, dass Marketing nicht gerade zu deinen Stärken zählt.
- Sir Richfield
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Zum einen meine Brieftasche, in der genug Geld ist neben meinem Hobby PC Spiele noch andere finanzieren zu können, weil ich halt vorher gucke, ob mir ein Angebot zusagt.Nanimonai hat geschrieben:Genau das meinte ich. Da stellt sich jemand oberlehrerhaft hin und meint, andere Menschen darauf hinweisen zu müssen, "wofür" sie ihr Geld ausgeben.
Wer oder was hat dich davon überzeugt, dass ausgerechnet du der Mensch mit Durchblick bist und alle anderen müssten von dir lernen?
Zum anderen, dass ich schon Konsolen, Entwickler und Publisher habe kommen und gehen sehen.
Aber das ist nicht der Kern. Ich sage keinem wofür er Geld ausgeben soll. Ich sage nur, dass man sich vielleicht mal näher ansehen soll, wofür man Geld ausgibt. Das ist vielleicht hochnäsig, aber ich kann Leute nicht verstehen, die mit ihrer Gothic 3 Vorbestellung mächtig auf die Schnauze gefallen sind - und dann das Addon vorbestellen, in der vagen Hoffnung, Jowood würde jetzt endlich alles besser machen.
Nö, ich hasse Marketing. Weil es seine Aufgabe ist, mich zu verarschen.Spätestens der Satz, dass die COD Reihe bekannt genug ist, um eine große Kampagne zu benötigen zeigt doch, dass Marketing nicht gerade zu deinen Stärken zählt.
Zudem habe ich gesagt, CoD ist bekannt genug, KEINE Kampage zu brauchen.
Ich *weiß*, wozu Marketing da ist. Ich weiß auch, warum Activision mehr Geld dafür ausgibt, als für das Spiel an sich. Ich weiß auch, warum das teurer ist als das Spiel an sich.
Aber wir haben Internet, Leute! Ein paar geleakte Screens hier, ein paar Videos da, hier und dort ein paar Infos - und bei ausreichend bekannter Franchise kannst Du keine drei Meter gehen, ohne darüber zu stolpern.
Und CoD *ist* bekannt.
Aber man wollte ja die *ganz* große Masse haben - also muss das Spiel in die Zeitungen, ins Fernsehen, am besten in den Superbowl, etc. pp.
Das kostet richtig Kohle.
Und es funktioniert. - Die Leute haben es wie bekloppt vorbestellt und gekauft.
Gleichzeitig sind aber auch viele Informationen zurückgehalten worden, hat man die Presse gesteuert (siehe Kommentar Luibl und den Test).
Die Bosse sind dermaßen von Welt entkoppelt, dass das Marketing die Aufgabe hat, die Wertung nach oben zu treiben, koste es, was es wolle.
Das SPIEL dabei gerät immer mehr ins Hintertreffen. Und DAS kotzt mich an.
Activision setzt jetzt noch ein drittes Team an die Franchise - Fernziel: Jedes Jahr ein neues CoD auf den Markt werfen. Seltsam - NFS ist daran zu Grunde gegangen und jeder Fan hat gemeckert, EA mache die Serie kaputt, Innovation suche man mit der Lupe, etc. pp.
Bei CoD fällts keinem auf? Ich sah keinen Unterschied zwischen CoD 4 und 6. Im Gegenteil, eher Rückschritte. Wie EA sägt AC/B Netzwerkmöglichkeiten der Franchise ab, zu behaupten das Spiel wäre für lehnen nicht balanciert halte ich für genauso faul wie die Gummiband KI der letzten NFS Teile, etc.
*ICH* bin halt der Meinung, man solle sich darauf konzentrieren, ein gutes Spiel zu machen und nicht darauf, ein Spiel auf Teufel komm raus zu verkaufen. Und ja, da hoffe ich, dass endlich mal ein paar mehr so denken.
Natürlich muss man das Spiel bekannt machen - nur Mundpropaganda funktioniert nicht mehr in dem Multimillionen Geschäft.
Der Fokus auf Marketing kann aber nicht lange gut gehen. Ist ja nicht so, als wäre die Videospiel Industrie nicht schon mal an sich selbst erstickt. Das wird nicht morgen oder in den nächsten zwei Jahren passieren - aber über Kurz oder Lang wird das wieder schief gehen. Und ich glaube nicht, dass die Regierungen diese Branche retten werden wie andere.
(Hier selber einen Autovergleich ausdenken - die sind nämlich ähnlich, entwickeln immer mehr am Kunden vorbei, haben seltsame Preispolitik, verarschen gerade in Deutschland den Kunden (Wie, der Aussenspiegel geht nicht mit der Anhängerkupplung zusammen???), bauen immer gleichere Autos und - sind durch die Bank am Japsen (Ausser vielleicht den Japsen - Götter, war der schlecht) aber da hängen ja Wähler dran - an Videospielen nicht - sonst hätten wir kein Schwarz-Gelb!)
Äh, lange Rede kurzer Sinn: Was ich wirklich von Euch möchte ist, dass ihr erst mal nachdenkt, bevor ihr mit Geld um Euch werft.
Marketing ist nicht Euer Freund! Marketing kommt auf Ideen wie Lochfraß und Glaskorrosion. Marketing ist dafür da, dass ihr ein und das selbe Produkt für verschiedene Preise kauft (Waschmittel z.B. Es gibt KEINEN Unterschied zwischen Spee und der teuren Variante. Ausser der Packung.)
Alles, was Euch die Werbung sagt, sollte man mit einer gesunden Portion Zynismus betrachten.
Und was Videospielentwickler/Publisher von sich geben, sowieso. Oder zieht keiner Lehren aus Black&White oder Fable 1?
-
Nanimonai
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Und genau das möchte ich von dir.Sir Richfield hat geschrieben: Äh, lange Rede kurzer Sinn: Was ich wirklich von Euch möchte ist, dass ihr erst mal nachdenkt, bevor ihr mit Geld um Euch werft.
Denk erst nach, bevor du Weisheiten verbreitest, die du dann wieder revidieren musst, weil sie nicht haltbar sind.
Deine persönliche Negativeinstellung bezüglich Marketing trübt dein Urteilsvermögen.
Sollten alle großen Unternehmen deinem Ratschlag folgen und den Fokus nicht auf Marketing legen, weil es ja nicht lange gut gehen kann...
ich kann nur hoffen, dass du nie in Erwägung gezogen hast, Unternehmensberater zu werden.
- Sir Richfield
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Habe ich auch nicht - dafür bin ich zu ehrlich 
Welche Weisheiten verbreite ich, die ich wieder revidieren muss? Die einzige Aussage, die ich zurückzog war die Höhe der Summe, die von einem einzelnen Verkauf dem Publisher bleibt, die dann verteilt wird auf Produktion, Marketing und den Porsche von Kotick.
Wenn es nach mir ginge - JA! Sollen die aufhören, mir Scheiss verkaufen zu wollen und mir was vernünftiges anbieten.
Natürlich kann ich das so "global" nicht stehen lassen. Natürlich muss man dem Kunden erst mal mitteilen, dass es eine (neue) Marke gibt.
Damit habe ich ja auch kein Problem!
Aber wenn es zu Lasten des Produkts an sich geht, dann habe ich keine Lust.
Stell Dir doch mal folgendes Konstrukt vor:
Call of Duty 6 wurde technisch getrennt für PC und Konsole entwickelt. (Was ja nicht ganz sinnvoll ist, da die 360 dem PC sehr nahe ist.)
Damit haben beide Platformen eine optimale Basis.
Der Inhalt wird erstellt und sauber designt (nachvollziehbare Story).
Die Schockmission wurde nicht eingesetzt, weil man unbedingt einen Skandal brauchte, sondern weil man wirklich eine Aussage hatte, die man darstellen wollte. (Es sind sich ja alle einig, dass die Szene irgendwie nicht zum Rest passen will.)
Für den PC wird das neue Matchmaking System zusätzlich zu bekannten Dedicated und LAN Modi angeboten.
Sämtlicher Presse werden Testexemplare zur Verfügung gestellt.
Glaubst Du ernsthaft, CoD 6 hätte sich dann schlechter verkauft? Wenn man es den Zeitungen (oder 4P) überlassen hätte, das Spiel im Vorfeld in höchsten Tönen zu loben (Weils gut ist), hätte das geschadet?
Wäre es nicht günstiger und für das Ansehen besser gewesen, wenn man nicht laufend behaupten hätte müssen, wie toll das Matchmaking System sei? Wenn man nicht einen Teil der Fanbase verärgert hätte? Wenn man sich nicht mit der "Vocal Minority" hätte herumschlagen müssen?
Wenn wir mal Milchmädchen rechnen:
Wenn man 80 Mios in das Spiel investiert hätte und nur 100 Mios ins Marketing, dafür aber nochmal 200.000 Käufer mehr gehabt hätte plus eine zufriedene Community, wie auch CoD 7 wieder blind kaufen wird.
Wäre das nicht unter dem Strich mehr gewesen?
Mir ist klar, dass wir inzwischen ein System haben, in dem das Wachstum wachsen muss. In dem Stabilität gleich mit Verlust gesetzt wird.
Wenn man die Augen aufmacht, sollte man aber sehen, dass genau dieses System gerade auf allen Ebenen zusammen bricht: Banken, Autoindustrie, Musikindustrie, Zeitungsverlage... Überall knirscht es.
Werden Lehren draus gezogen? Nicht wirklich, oder?
Genau die, die die Bankenkrise schuld sind klagen ihre Boni! ein, GM tanzt der Bundesregierung auf der Nase herum, spielt die Werke gegeneinander aus. Die Musikindustrie röchelt jedes Jahr lauter, die Verlage wollen sich gesetzlich schützen lassen gegen die böse Marktwirtschaft, die Bücherverlage setzen blind auf die gleiche Idee, mit der die Musikleute kurz vorher schon gescheitert sind (DRM). Aber die Videospielindustrie machts besser? Weil die irgendwie klüger sind, bessere Berater haben oder einfach nur anders denken?
Mitnichten - die *sind* schon mal gegen die Wand gefahren. Jetzt zeigen sie alle Zeichen, das nochmal zu tun: Immer mehr Spiele bei immer kürzeren Entwicklungszyklen bei immer weniger subjektiver Qualität. Irgendwann ist die Grenze der Kaufkraft erreicht (Spätestens wenn unsere Regierung ihre Reform mal bekommt wird's lustig) und dann fällt das ganze Kartenhaus in sich zusammen.
Und ich zweifle dran, dass Nintendo dann wieder den Karren aus dem Dreck zieht.
Wie hat Nintendo das eigentlich damals gemacht? Mit Qualitätssicherung! Wenn man ein NES hatte und NES Spiele gekauft hat, dann haben die funktioniert! Und hatten eine Menge Spielspaß zu bieten. (Ausnahmen gibt es immer! Nicht alle NES Spiele sind rund!).
Daraufhin haben die Leute langsam wieder Vertrauen in Videospiele gefasst und angefangen zu kaufen.
Deshalb sind die Leute Nintendo heute noch treu, Super Mario kennt jeder, es wird noch gespielt und es zieht regelmäßig wild gekaufte Sequels nach sich.
Aktuell wäre es den Publishern ganz recht, ihr würdet nächstes Jahr CoD 6 vergessen und CoD 7 kaufen. In zehn Jahren wird dann wohl keiner mehr wissen, was CoD war.
Bis auf geringe Ausnahmen (Wii Music *hust*) kannst Du jedes von Nintendo produzierte Spiel blind kaufen - es wird funktionieren und Dich lange beschäftigen (So Dir das Genre gefällt).
Zudem kennt Activision Blizzard die von mir favorisierte Methode:
Blizzard macht es nicht anders. Die bewerfen ein Produkt so lange mit Zeit und Geld, bis sie der Meinung sind, es sei fertig. Druck von oben? *pff* Releasetermin? "When it's done".
Was ist das Ergebnis dieser Vorgehensweise?
Die Entwicklung des Königs aller MMO (Was auch immer man individuell von WOW hält).
Eines der besten, meistgeliebten und heute noch wie gestört gespielten RTS aller Zeiten. Es soll Nationen geben, die da mehr Hype drum machen als wir um Fußball.
Diablo muss ich nicht extra erwähnen, oder?
Bei einem Blizzard Spiel kannst Du einfach Qualität erwarten. (Im Vergleich zu Konkurrenten - ich *weiß* dass die nicht 100% Bugfrei sind. Aber nach zehn Jahren noch Patches liefern? Das ist selten!)
Und deshalb warten die Leute wie bekloppt auf SC2, D3 und jedes WOW Addon.
Meine Idee funktioniert also! Das Spiel kostet natürlich mehr, dafür kann sich Blizzard aber auch zurück halten - die sind nach Warcraft, Starcraft und Diablo 2 absolute Selbstläufer geworden. Du musst nur Blizzard sagen und alle spitzen die Ohren.
So eine Marktdurchdringung schafft sonst nur der Duke (Wohl von der anderen Seite *g*)
Aber auch Blizzard ist nicht heilig. Der Fokus aufs Battle.net will mir nicht recht schmecken. Dass man LAN für ein Relikt hält, halte ich für falsch.
Muss man abwarten. Wird sich erst bei Starcraft 2 Episode 2 zeigen, ob genug Leute Lust haben, nur im Bnet zu spielen.
Welche Weisheiten verbreite ich, die ich wieder revidieren muss? Die einzige Aussage, die ich zurückzog war die Höhe der Summe, die von einem einzelnen Verkauf dem Publisher bleibt, die dann verteilt wird auf Produktion, Marketing und den Porsche von Kotick.
Wenn es nach mir ginge - JA! Sollen die aufhören, mir Scheiss verkaufen zu wollen und mir was vernünftiges anbieten.
Natürlich kann ich das so "global" nicht stehen lassen. Natürlich muss man dem Kunden erst mal mitteilen, dass es eine (neue) Marke gibt.
Damit habe ich ja auch kein Problem!
Aber wenn es zu Lasten des Produkts an sich geht, dann habe ich keine Lust.
Stell Dir doch mal folgendes Konstrukt vor:
Call of Duty 6 wurde technisch getrennt für PC und Konsole entwickelt. (Was ja nicht ganz sinnvoll ist, da die 360 dem PC sehr nahe ist.)
Damit haben beide Platformen eine optimale Basis.
Der Inhalt wird erstellt und sauber designt (nachvollziehbare Story).
Die Schockmission wurde nicht eingesetzt, weil man unbedingt einen Skandal brauchte, sondern weil man wirklich eine Aussage hatte, die man darstellen wollte. (Es sind sich ja alle einig, dass die Szene irgendwie nicht zum Rest passen will.)
Für den PC wird das neue Matchmaking System zusätzlich zu bekannten Dedicated und LAN Modi angeboten.
Sämtlicher Presse werden Testexemplare zur Verfügung gestellt.
Glaubst Du ernsthaft, CoD 6 hätte sich dann schlechter verkauft? Wenn man es den Zeitungen (oder 4P) überlassen hätte, das Spiel im Vorfeld in höchsten Tönen zu loben (Weils gut ist), hätte das geschadet?
Wäre es nicht günstiger und für das Ansehen besser gewesen, wenn man nicht laufend behaupten hätte müssen, wie toll das Matchmaking System sei? Wenn man nicht einen Teil der Fanbase verärgert hätte? Wenn man sich nicht mit der "Vocal Minority" hätte herumschlagen müssen?
Wenn wir mal Milchmädchen rechnen:
Wenn man 80 Mios in das Spiel investiert hätte und nur 100 Mios ins Marketing, dafür aber nochmal 200.000 Käufer mehr gehabt hätte plus eine zufriedene Community, wie auch CoD 7 wieder blind kaufen wird.
Wäre das nicht unter dem Strich mehr gewesen?
Mir ist klar, dass wir inzwischen ein System haben, in dem das Wachstum wachsen muss. In dem Stabilität gleich mit Verlust gesetzt wird.
Wenn man die Augen aufmacht, sollte man aber sehen, dass genau dieses System gerade auf allen Ebenen zusammen bricht: Banken, Autoindustrie, Musikindustrie, Zeitungsverlage... Überall knirscht es.
Werden Lehren draus gezogen? Nicht wirklich, oder?
Genau die, die die Bankenkrise schuld sind klagen ihre Boni! ein, GM tanzt der Bundesregierung auf der Nase herum, spielt die Werke gegeneinander aus. Die Musikindustrie röchelt jedes Jahr lauter, die Verlage wollen sich gesetzlich schützen lassen gegen die böse Marktwirtschaft, die Bücherverlage setzen blind auf die gleiche Idee, mit der die Musikleute kurz vorher schon gescheitert sind (DRM). Aber die Videospielindustrie machts besser? Weil die irgendwie klüger sind, bessere Berater haben oder einfach nur anders denken?
Mitnichten - die *sind* schon mal gegen die Wand gefahren. Jetzt zeigen sie alle Zeichen, das nochmal zu tun: Immer mehr Spiele bei immer kürzeren Entwicklungszyklen bei immer weniger subjektiver Qualität. Irgendwann ist die Grenze der Kaufkraft erreicht (Spätestens wenn unsere Regierung ihre Reform mal bekommt wird's lustig) und dann fällt das ganze Kartenhaus in sich zusammen.
Und ich zweifle dran, dass Nintendo dann wieder den Karren aus dem Dreck zieht.
Wie hat Nintendo das eigentlich damals gemacht? Mit Qualitätssicherung! Wenn man ein NES hatte und NES Spiele gekauft hat, dann haben die funktioniert! Und hatten eine Menge Spielspaß zu bieten. (Ausnahmen gibt es immer! Nicht alle NES Spiele sind rund!).
Daraufhin haben die Leute langsam wieder Vertrauen in Videospiele gefasst und angefangen zu kaufen.
Deshalb sind die Leute Nintendo heute noch treu, Super Mario kennt jeder, es wird noch gespielt und es zieht regelmäßig wild gekaufte Sequels nach sich.
Aktuell wäre es den Publishern ganz recht, ihr würdet nächstes Jahr CoD 6 vergessen und CoD 7 kaufen. In zehn Jahren wird dann wohl keiner mehr wissen, was CoD war.
Bis auf geringe Ausnahmen (Wii Music *hust*) kannst Du jedes von Nintendo produzierte Spiel blind kaufen - es wird funktionieren und Dich lange beschäftigen (So Dir das Genre gefällt).
Zudem kennt Activision Blizzard die von mir favorisierte Methode:
Blizzard macht es nicht anders. Die bewerfen ein Produkt so lange mit Zeit und Geld, bis sie der Meinung sind, es sei fertig. Druck von oben? *pff* Releasetermin? "When it's done".
Was ist das Ergebnis dieser Vorgehensweise?
Die Entwicklung des Königs aller MMO (Was auch immer man individuell von WOW hält).
Eines der besten, meistgeliebten und heute noch wie gestört gespielten RTS aller Zeiten. Es soll Nationen geben, die da mehr Hype drum machen als wir um Fußball.
Diablo muss ich nicht extra erwähnen, oder?
Bei einem Blizzard Spiel kannst Du einfach Qualität erwarten. (Im Vergleich zu Konkurrenten - ich *weiß* dass die nicht 100% Bugfrei sind. Aber nach zehn Jahren noch Patches liefern? Das ist selten!)
Und deshalb warten die Leute wie bekloppt auf SC2, D3 und jedes WOW Addon.
Meine Idee funktioniert also! Das Spiel kostet natürlich mehr, dafür kann sich Blizzard aber auch zurück halten - die sind nach Warcraft, Starcraft und Diablo 2 absolute Selbstläufer geworden. Du musst nur Blizzard sagen und alle spitzen die Ohren.
So eine Marktdurchdringung schafft sonst nur der Duke (Wohl von der anderen Seite *g*)
Aber auch Blizzard ist nicht heilig. Der Fokus aufs Battle.net will mir nicht recht schmecken. Dass man LAN für ein Relikt hält, halte ich für falsch.
Muss man abwarten. Wird sich erst bei Starcraft 2 Episode 2 zeigen, ob genug Leute Lust haben, nur im Bnet zu spielen.
